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Kriminalitätsrate Italien

Kriminalitätsrate in Italien: Ein Land mit moderater Kriminalität


Hier ist ein Überblick zur aktuellen Kriminalitätslage in Italien, basierend auf den jüngsten verfügbaren Daten (Stand Ende 2025/Anfang 2026).

Generell lässt sich sagen: Italien gilt für Reisende weiterhin als ein sicheres Land. Die meisten Straftaten, denen Urlauber begegnen könnten, beschränken sich auf den Bereich der Kleinkriminalität.


Allgemeine Kriminalitätslage

Nach den Daten des Kriminalitätsindex 2025 (der auf den gemeldeten Straftaten des Jahres 2024 basiert) ist die registrierte Kriminalität in Italien das vierte Jahr in Folge leicht angestiegen – um etwa 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden rund 2,38 Millionen Straftaten erfasst. Dieser Anstieg betrifft primär urbane Zentren und ist vor allem auf eine Zunahme bei der Kleinkriminalität und im digitalen Bereich zurückzuführen.


Mordrate

Die Zahl der vorsätzlichen Tötungsdelikte ist in Italien historisch niedrig und bleibt auf einem sehr geringen Niveau. Im Jahr 2024 wurden landesweit 327 Morde registriert, was einer Mordrate von etwa 0,55 pro 100.000 Einwohner entspricht. Damit zählt Italien im europäischen und internationalen Vergleich zu den sichersten Ländern der Welt, was Gewaltverbrechen betrifft.


Diebstähle und Kleinkriminalität

Dies ist der Bereich, der für Touristen am relevantesten ist. In Großstädten wie Mailand, Rom, Florenz und Neapel sind Taschen- und Entreißdiebstähle an stark frequentierten Orten – wie Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an touristischen Sehenswürdigkeiten oder überfüllten Plätzen – ein bekanntes Phänomen.

  • Trickbetrug: Reisende sollten wachsam gegenüber typischen Maschen sein, etwa bei Ablenkungsmanövern an Geldautomaten, vorgetäuschten Pannen oder kleineren Unfällen (z. B. Beschädigung von Seitenspiegeln), um den Fahrer zum Anhalten zu bewegen.

  • Wohnmobil- und Autoeinbrüche: Insbesondere in der Nähe von Stränden oder auf unbewachten Parkplätzen kommt es häufiger zu Aufbrüchen von Fahrzeugen. Es wird dringend empfohlen, keine Wertsachen im Auto zurückzulassen.


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Sonstige Kriminalität und Trends

Neben den klassischen Delikten verzeichnet die Statistik zwei weitere Schwerpunkte:

  • Cyberkriminalität: Ein signifikanter Teil des Anstiegs der Kriminalitätsraten ist auf zunehmende Betrugsmaschen im Internet und digitale Kriminalität zurückzuführen.

  • Regionale Unterschiede: Die Kriminalitätsbelastung konzentriert sich stark auf die großen Metropolen. Städte wie Mailand, Rom und Florenz führen regelmäßig die Kriminalitätsrankings an, was jedoch primär durch die hohe Dichte an Touristen und die damit verbundene Kleinkriminalität erklärt wird.

Sicherheitshinweis: Für Ihren Aufenthalt 2026 gilt: Nutzen Sie in Hotels den Zimmersafe für Ihre Dokumente und Wertsachen, tragen Sie im Gedränge Taschen eng am Körper und seien Sie an touristischen Hotspots aufmerksam. Es gibt keine generellen Reisewarnungen, jedoch empfiehlt es sich, die lokalen Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes vor Reiseantritt kurz zu prüfen.

Weiterführende Informationen der Behörden

Detaillierte und tagesaktuelle Informationen zu Sicherheitslagen oder kurzfristigen Änderungen der Einreiseformalitäten bieten die offiziellen Portale der jeweiligen Außenministerien:


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