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Kriminalitätsrate Italien

Kriminalitätsrate in Italien: Ein Land mit moderater Kriminalität


Hier ist ein Überblick zur aktuellen Kriminalitätslage in Italien, basierend auf den jüngsten verfügbaren Daten (Stand Ende 2025/Anfang 2026).

Generell lässt sich sagen: Italien gilt für Reisende weiterhin als ein sicheres Land. Die meisten Straftaten, denen Urlauber begegnen könnten, beschränken sich auf den Bereich der Kleinkriminalität.



Quick Facts: Sicherheit in Italien

Sicherheitsaspekt

Status / Details

Allgemeine Sicherheitslage

Hohes Sicherheitsniveau in touristischen Zentren, jedoch erhöhte Wachsamkeit bei Demonstrationen oder größeren Menschenansammlungen in Großstädten geboten.

Terrorismusgefahr

Erhöhte Gefährdungslage (Gefährdungsstufe 2 von 4), insbesondere an exponierten Orten und Sehenswürdigkeiten (verstärkte Polizeipräsenz).

Organisierte Kriminalität

Vorhanden (v. a. in bestimmten Regionen Süditaliens wie Kampanien, Kalabrien oder Sizilien); betrifft Touristen im Alltag äußerst selten und beschränkt sich meist auf den internen Milieubereich.

Kleinkriminalität

Hohes Risiko: Taschendiebstähle und Handtaschenraub (oft durch Personen auf Motorrollern) in Metropolen wie Rom, Neapel, Mailand sowie an touristischen Hotspots, Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln weit verbreitet.

Camping & Kfz-Sicherheit

Erhöhte Aufmerksamkeit gefordert: Häufige Autoeinbrüche und Diebstähle von Fahrzeugen oder Wertsachen – besonders an Raststätten, Autobahnen (v. a. im Süden) und unbewachten Parkplätzen.

Straßenverkehr & Promillegrenze

Lichtpflicht außerhalb geschlossener Ortschaften (auch tagsüber). Strenge 0,5-Promille-Grenze (für Fahranfänger und Berufskraftfahrer 0,0); sehr hohe Bußgelder bei Verkehrsverstößen.

Gesundheit & Natur

Exzellenter medizinischer Standard (EU-Krankenversicherungskarte gilt). Im Sommer teils extreme Hitze; in ländlichen Regionen gelegentlich Mücken (West-Nil-Fieber) oder im Süden Zecken.



Allgemeine Kriminalitätslage

Nach den Daten des Kriminalitätsindex 2025 (der auf den gemeldeten Straftaten des Jahres 2024 basiert) ist die registrierte Kriminalität in Italien das vierte Jahr in Folge leicht angestiegen – um etwa 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden rund 2,38 Millionen Straftaten erfasst. Dieser Anstieg betrifft primär urbane Zentren und ist vor allem auf eine Zunahme bei der Kleinkriminalität und im digitalen Bereich zurückzuführen.


Mordrate

Die Zahl der vorsätzlichen Tötungsdelikte ist in Italien historisch niedrig und bleibt auf einem sehr geringen Niveau. Im Jahr 2024 wurden landesweit 327 Morde registriert, was einer Mordrate von etwa 0,55 pro 100.000 Einwohner entspricht. Damit zählt Italien im europäischen und internationalen Vergleich zu den sichersten Ländern der Welt, was Gewaltverbrechen betrifft.



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Diebstähle und Kleinkriminalität

Dies ist der Bereich, der für Touristen am relevantesten ist. In Großstädten wie Mailand, Rom, Florenz und Neapel sind Taschen- und Entreißdiebstähle an stark frequentierten Orten – wie Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, an touristischen Sehenswürdigkeiten oder überfüllten Plätzen – ein bekanntes Phänomen.

  • Trickbetrug: Reisende sollten wachsam gegenüber typischen Maschen sein, etwa bei Ablenkungsmanövern an Geldautomaten, vorgetäuschten Pannen oder kleineren Unfällen (z. B. Beschädigung von Seitenspiegeln), um den Fahrer zum Anhalten zu bewegen.

  • Wohnmobil- und Autoeinbrüche: Insbesondere in der Nähe von Stränden oder auf unbewachten Parkplätzen kommt es häufiger zu Aufbrüchen von Fahrzeugen. Es wird dringend empfohlen, keine Wertsachen im Auto zurückzulassen.


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Sonstige Kriminalität und Trends

Neben den klassischen Delikten verzeichnet die Statistik zwei weitere Schwerpunkte:

  • Cyberkriminalität: Ein signifikanter Teil des Anstiegs der Kriminalitätsraten ist auf zunehmende Betrugsmaschen im Internet und digitale Kriminalität zurückzuführen.

  • Regionale Unterschiede: Die Kriminalitätsbelastung konzentriert sich stark auf die großen Metropolen. Städte wie Mailand, Rom und Florenz führen regelmäßig die Kriminalitätsrankings an, was jedoch primär durch die hohe Dichte an Touristen und die damit verbundene Kleinkriminalität erklärt wird.

Sicherheitshinweis: Für Ihren Aufenthalt 2026 gilt: Nutzen Sie in Hotels den Zimmersafe für Ihre Dokumente und Wertsachen, tragen Sie im Gedränge Taschen eng am Körper und seien Sie an touristischen Hotspots aufmerksam. Es gibt keine generellen Reisewarnungen, jedoch empfiehlt es sich, die lokalen Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes vor Reiseantritt kurz zu prüfen.

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Weiterführende Informationen der Behörden

Detaillierte und tagesaktuelle Informationen zu Sicherheitslagen oder kurzfristigen Änderungen der Einreiseformalitäten bieten die offiziellen Portale der jeweiligen Außenministerien:



Kriminalitätsvergleich: Italien und Spanien  

Sowohl Italien als auch Spanien gelten im globalen Vergleich als sichere westeuropäische Länder mit gut funktionierenden Demokratien und hohen rechtsstaatlichen Standards. Dennoch gibt es in den Kriminalitätsstrukturen, den Häufigkeiten bestimmter Delikte und im subjektiven Sicherheitsgefühl spürbare Unterschiede.  


1. Die Situation in Spanien

Spanien zeichnet sich durch eine im europäischen Vergleich recht niedrige Gesamtkriminalitätsrate aus.  

  • Mord- und Gewaltrate: Die Tötungsrate in Spanien liegt stabil auf einem sehr niedrigen Niveau von ca. 0,6 bis 0,7 Tötungsdelikten pro 100.000 Einwohner.  

  • Hauptkriminalität: Das größte alltägliche Problem in Spanien ist die Kleinkriminalität (insbesondere Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Betrug), die vor allem in touristischen Hotspots und Großstädten wie Barcelona oder Madrid auftritt.  

  • Moderne Kriminalität: Stark zugenommen haben in den letzten Jahren – wie in vielen Industriestaaten – Cyberkriminalität und digitaler Betrug. Organisierte Banden spielen zwar im Drogenhandel (oft als Einfallstor über Südspanien) eine Rolle, prägen das Alltagsbild der Bevölkerung jedoch kaum.  


2. Die Situation in Italien  

Italien weist ebenfalls eine sehr niedrige Mordrate auf, hat jedoch in bestimmten Bereichen mit ausgeprägteren strukturellen Kriminalitätsproblemen zu kämpfen.  

  • Mord- und Gewaltrate: Statistisch gesehen gehört Italien bei vorsätzlichen Tötungsdelikten (ca. 0,55 bis 0,6 pro 100.000 Einwohner) zu den sichersten Ländern der Europäischen Union.  

  • Hauptkriminalität: Neben der alltäglichen Straßen- und Eigentumskriminalität (wie Auto- oder Handtaschendiebstahl in Großstädten wie Neapel, Rom oder Mailand) ist Italien vor allem für die organisierte Kriminalität (Mafia-Strukturen wie ’Ndrangheta, Camorra oder Cosa Nostra) bekannt. Diese agiert allerdings größtenteils im Hintergrund oder intern, hat jedoch erhebliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen (insbesondere in Teilen Süditaliens).  

  • Wahrnehmung: Im subjektiven Sicherheitsempfinden (gemessen beispielsweise in Indizes wie Numbeo) schneidet Italien häufig etwas schwächer ab als Spanien, da in manchen städtischen Regionen Vandalismus, kleinere Bandenkonflikte oder sichtbare soziale Spannungen das Sicherheitsgefühl belasten.  


Direkter Vergleich im Überblick

Merkmale

Spanien

Italien

Tötungsrate (ca.)

~0,6 – 0,7 pro 100.000 Einwohner

~0,55 – 0,6 pro 100.000 Einwohner

Hauptproblem

Touristen- und Kleindiebstahl (Taschendiebe in Großstädten)

Kleinkriminalität, organisierte Kriminalität (Mafia im Hintergrund)

Cybercrime & Wirtschaftskriminalität

Starker Anstieg bei Online-Betrug

Ebenfalls wachsendes Aufkommen

Sicherheitsindex (Wahrnehmung)

Gilt allgemein als etwas höher (niedrigerer Kriminalitätsindex)

Etwas niedrigeres subjektives Sicherheitsempfinden in Großstädten



Hier findet ihr noch ein Video von mir aus Italien:



Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Kriminalität in Italien


1. Ist Italien ein sicheres Reiseland?

Ja, Italien gilt grundsätzlich als sicheres Reiseland und wird jedes Jahr von Millionen Touristen besucht. Die meisten Reisen verlaufen problemlos. Wie in vielen beliebten Urlaubsländern sollte man jedoch besonders in großen Städten und an stark besuchten Sehenswürdigkeiten auf seine Wertsachen achten.

2. Wie hoch ist die Kriminalität in Italien?

Die Kriminalität in Italien ist regional sehr unterschiedlich. Während viele kleinere Städte und ländliche Regionen sehr sicher sind, gibt es in einigen Großstädten eine höhere Zahl an Eigentumsdelikten wie Taschendiebstählen oder Einbrüchen.

3. Welche Regionen Italiens gelten als besonders sicher?

Viele Regionen Norditaliens, kleinere Städte sowie ländliche Gebiete gelten als sehr sicher. Beliebte Urlaubsregionen wie Südtirol, die Toskana, Umbrien oder Sardinien haben für Reisende meist eine entspannte Atmosphäre.

4. Welche Städte in Italien haben die höchste Kriminalität?

Wie in vielen Ländern konzentrieren sich bestimmte Delikte stärker auf Großstädte. Besonders in touristisch stark frequentierten Städten wie Rom, Mailand, Neapel, Florenz oder Venedig treten häufiger Taschendiebstähle auf.

5. Gibt es in Italien viele Taschendiebe?

Ja, Taschendiebstahl ist eines der häufigsten Probleme für Touristen in Italien. Besonders gefährdet sind überfüllte Orte wie Bahnhöfe, öffentliche Verkehrsmittel, Märkte und bekannte Sehenswürdigkeiten.

6. Wie kann man sich vor Taschendieben in Italien schützen?

Wichtige Tipps:

  • Wertsachen nicht sichtbar tragen

  • Geldbörse nicht in der Gesäßtasche aufbewahren

  • Taschen geschlossen halten

  • Vorsicht in Menschenmengen

  • Nur kleine Mengen Bargeld mitführen

  • Kopien wichtiger Dokumente aufbewahren

7. Ist Italien nachts gefährlich?

Das hängt stark vom Ort ab. In den meisten touristischen Gebieten kann man sich auch abends sicher bewegen. In größeren Städten sollte man jedoch wenig belebte Gegenden meiden und auf sein Umfeld achten.

8. Ist Rom sicher für Touristen?

Rom ist grundsätzlich ein sicheres Reiseziel. Aufgrund der vielen Besucher gibt es jedoch vergleichsweise viele Fälle von Taschendiebstahl, besonders rund um den Hauptbahnhof Termini, in Bussen und an Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum oder dem Vatikan.

9. Ist Neapel gefährlich?

Neapel hat den Ruf, eine besonders problematische Stadt zu sein, was teilweise auf die organisierte Kriminalität zurückzuführen ist. Für Touristen sind jedoch vor allem Kleinkriminalität und Taschendiebstahl relevant. Viele Besucher erleben Neapel als lebendige, faszinierende und gastfreundliche Stadt.

10. Gibt es in Italien organisierte Kriminalität?

Ja, Italien ist international für verschiedene Formen organisierter Kriminalität bekannt, darunter die Mafia-Organisationen Cosa Nostra, 'Ndrangheta und Camorra. Diese Strukturen betreffen jedoch hauptsächlich bestimmte kriminelle Netzwerke und nicht den normalen Alltag von Urlaubern.

11. Sind Touristen in Italien durch die Mafia gefährdet?

Normalerweise nein. Die organisierte Kriminalität richtet sich in der Regel nicht gegen Touristen. Reisende bekommen davon im Alltag meistens nichts mit und können Italien sicher bereisen.

12. Ist Autofahren in Italien gefährlich?

Autofahren in Italien ist grundsätzlich sicher. Allerdings kann der Verkehr in Großstädten hektischer wirken als in Deutschland. Besonders in Städten sollte man auf Rollerfahrer, enge Straßen und teilweise aggressive Fahrweisen achten.

13. Werden Mietwagen in Italien häufig aufgebrochen?

Autodiebstähle und Einbrüche kommen vor, besonders in touristischen Regionen und großen Städten. Wertsachen sollten niemals sichtbar im Fahrzeug liegen gelassen werden.

14. Sind öffentliche Verkehrsmittel in Italien sicher?

Ja, öffentliche Verkehrsmittel sind grundsätzlich sicher. Allerdings sollte man besonders in vollen Bussen, U-Bahnen und Zügen auf Taschen und Smartphones achten.

15. Ist Italien sicher für Alleinreisende?

Ja, Italien eignet sich gut für Alleinreisende. Viele Regionen sind sehr gastfreundlich und sicher. Wie überall sollte man nachts vorsichtig sein und persönliche Gegenstände im Blick behalten.

16. Ist Italien sicher für Familien mit Kindern?

Ja, Italien ist ein sehr beliebtes Familienreiseziel. Strände, Städte und Ferienregionen sind meist familienfreundlich. Lediglich in großen Menschenmengen sollte man besonders auf Kinder und Wertsachen achten.

17. Welche Notrufnummer gilt in Italien?

Die allgemeine europäische Notrufnummer ist 112. Darüber können Polizei, Feuerwehr und medizinische Hilfe erreicht werden.

18. Was sollte man tun, wenn man in Italien bestohlen wurde?

Bei einem Diebstahl sollte man möglichst schnell eine Polizeistation aufsuchen und Anzeige erstatten. Für Versicherungen wird häufig eine offizielle Diebstahlsanzeige benötigt.

19. Welche Sicherheitsregeln sollte man in Italien beachten?

Die wichtigsten Regeln:

  • Wertsachen sicher verstauen

  • Vorsicht an touristischen Hotspots

  • Keine unbeaufsichtigten Taschen stehen lassen

  • Nachts unbekannte Gegenden meiden

  • Bei Bargeld und Karten vorsichtig sein

20. Kann man trotz der Kriminalität entspannt Urlaub in Italien machen?

Ja. Italien gehört weiterhin zu den beliebtesten Reisezielen Europas und bietet eine enorme Vielfalt an Kultur, Natur, Stränden und historischen Städten. Wer einige einfache Sicherheitsregeln beachtet, kann das Land entspannt genießen und eine sichere Reise erleben.



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