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Kanaren
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Gran Canaria
Gran Canaria
Kanaren Teneriffa
Teide Gran Canaria
Teneriffa Kanaren
Kaktus Kanaren
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Reiseziel Gran Canaria

Gran Canaria: Die schönsten Sehenswürdigkeiten, Strände & unsere besten Reisetipps


Gran Canaria gehört zu den abwechslungsreichsten Urlaubszielen der Kanarischen Inseln – und kaum eine Insel bietet eine solche Vielfalt auf engstem Raum. Während viele zunächst an endlose Dünenlandschaften und lebhafte Touristenzentren denken, hat uns Gran Canaria vor Ort mit seiner unglaublichen geografischen Bandbreite überrascht. Neben den berühmten goldenen Sandstränden im Süden erwarten dich im Inselinneren charmante Bergdörfer, spektakuläre Aussichtspunkte in den vulkanischen Gebirgen, beeindruckende Wanderwege durch tiefgrüne Kiefernwälder und eine Inselhauptstadt voller Kultur und Geschichte. Gerade dieser Mix aus Badeurlaub, unberührter Natur, lebendigem Stadtleben und kanarischem Lebensgefühl macht Gran Canaria zu einem Reiseziel, das weit mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Wir haben die Insel selbst erkundet und zeigen dir in diesem Reiseführer die schönsten Sehenswürdigkeiten, unsere persönlichen Highlights, praktische Reisetipps und alles, was du für deinen Urlaub auf Gran Canaria wissen solltest – von den besten Stränden über spannende Aktivitäten bis hin zur idealen Reisezeit und lohnenswerten Ausflügen abseits der ausgetretenen Pfade.


Ich habe Gran Canaria auf mehreren Reisen erkundet und dabei nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten besucht, sondern auch viele versteckte Orte im Inselinneren entdeckt.


Schaut euch auch mal meine Videos aus Spanien an. Die findet ihr ganz unten in diesem Beitrag, auf meinem YouTube Kanal!


Weitere Reiseziele auf den Kanaren:


Inhaltsverzeichnis Gran Canaria


1. Gran Canaria auf einen Blick (Quick Facts)

2. Warum sich ein Urlaub auf Gran Canaria lohnt

3. Karte der schönsten Sehenswürdigkeiten

4. Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria

5. Las Palmas de Gran Canaria entdecken

6. Maspalomas und die berühmten Dünen

7. Puerto de Mogán – Das Venedig Gran Canarias

8. Roque Nublo – Das Wahrzeichen der Insel

9. Pico de las Nieves – Der höchste Punkt Gran Canarias

10. Die schönsten Aussichtspunkte

11. Die schönsten Strände auf Gran Canaria

12. Naturparks und beeindruckende Landschaften

13. Die schönsten Wanderungen auf Gran Canaria

14. Die schönsten Dörfer der Insel

15. Die schönsten Ausflüge

16. Die besten Aktivitäten auf Gran Canaria

17. Gran Canaria mit Kindern

18. Die schönsten Fotospots

19. Geheimtipps abseits der Touristen

20. Die besten Restaurants und kanarische Spezialitäten

21. Nachtleben auf Gran Canaria

22. Shopping auf Gran Canaria

23. Die beste Reisezeit für Gran Canaria

24. Klima und Wetter im Jahresverlauf

25. Anreise nach Gran Canaria

26. Mietwagen oder öffentliche Verkehrsmittel?

27. Wo übernachten? Die schönsten Urlaubsorte

28. Kosten – Ist Gran Canaria teuer?

29. Sicherheit auf Gran Canaria

30. Nachhaltig reisen auf Gran Canaria

31. Meine persönlichen Tipps für Gran Canaria

32. Häufig gestellte Fragen (FAQ)

33. Mein Fazit – Lohnt sich Gran Canaria?



Quick Facts: Gran Canaria im Überblick


📍 Lage: Eine spanische Insel im Atlantischen Ozean, Teil der Kanarischen Inseln (ca. 210 Kilometer vor der Nordwestküste Afrikas).

☀️ Klima: Bekannt als „Miniatur-Kontinent“ mit verschiedenen Klimazonen. Ganzjährig frühlingshafte Temperaturen, trocken im Süden und subtropisch-grün im Norden.

🏖️ Die Top-Strände:

  • Playa del Inglés: Der lebhafte, endlose Dünenstrand (im Süden).

  • Playa de Maspalomas: Berühmt für das beeindruckende Naturschutzgebiet der Dünen.

  • Playa de las Canteras: Ein traumhafter Stadtstrand in der Hauptstadt Las Palmas (im Norden).

  • Amadores: Eine ruhige, türkisblaue Bucht, ideal für Familien.

🏙️ Besonderheit: Gran Canaria ist ein „Miniatur-Kontinent“. Von den ikonischen Dünen von Maspalomas über zerklüftete Gebirgslandschaften bis hin zu historischen Städten bietet die Insel eine enorme landschaftliche Vielfalt auf kleinem Raum.

🛏️ Unterkunftstipp: Wer Trubel, Nachtleben und Sonne sucht, bucht im Süden (Playa del Inglés/Maspalomas). Ruhesuchende und Naturliebhaber finden in den Bergdörfern oder im grünen Norden ihre Oase.

✈️ Anreise: Über den Flughafen Gran Canaria (LPA). Von dort aus gibt es hervorragende Busverbindungen (Global) oder Mietwagen, um alle Teile der Insel schnell zu erreichen.

🍦 Kulinarik: Bekannt für die „Papas Arrugadas“ (runzlige Kartoffeln mit Mojo-Soßen) und frischen Fisch in den authentischen Fischerdörfern wie Puerto de las Nieves (Agaete).

🎢 Freizeit & Natur: Die Insel ist ein Mekka für Outdoor-Aktivitäten (Wandern im Roque Nublo-Gebirge, Surfen) und bietet Attraktionen wie den Palmitos Park oder den Aqualand Maspalomas.


Palmen auf Gran Canaria im Licht vor sternenklarem Nachthimmel mit Wolken, Blick nach oben, tropische, ruhige Stimmung.
Gran Canaria Palmen

Warum sich ein Urlaub auf Gran Canaria lohnt


Ganz ehrlich? Gran Canaria wird oft unterschätzt und auf das Klischee von reinen Pauschalreise-Hochburgen reduziert. Klar, die südlichen Strände sind weltbekannt, aber wenn du die Insel mit offenen Augen erkundest, merkst du schnell: Dieses Eiland ist ein ganzer Kontinent im Miniaturformat, der dich mit einer unfassbaren Vielfalt komplett in seinen Bann ziehen wird.


Für mich gibt es ein paar ganz persönliche Gründe, warum Gran Canaria auf jeden Fall eine Reise wert ist:


🏜️ Das Wunder der Dünen von Maspalomas

Wenn du das erste Mal in den Dünen von Maspalomas stehst, vergisst du für einen Moment, dass du in Europa bist. Dieser riesige, unter Naturschutz stehende Sandhaufen, der sich direkt an den Atlantik schmiegt, ist absolut surreal. Es ist dieser Mix aus Wüsten-Feeling und dem tiefblauen Ozean, der diesen Ort so magisch macht. Ob beim Sonnenaufgang, wenn die Dünen in sanftes Gold getaucht sind, oder bei einem Spaziergang bis zum ikonischen Leuchtturm – dieser Anblick ist einfach Weltklasse.


🏖️ Strände für jeden Geschmack

Gran Canaria ist ein Paradies für Strandliebhaber, egal welcher Typ du bist. Willst du Action und endlose Weite? Dann ist der Playa del Inglés genau dein Ding. Suchst du es etwas entspannter und familienfreundlicher? Dann ist der goldene Sand von Amadores oder Mogán mit seinen kristallklaren, türkisfarbenen Wasserbecken perfekt. Und wenn du das Raue liebst, findest du im Norden kleine, wilde Naturstrände mit schwarzem Vulkansand, an denen du die Kraft des Atlantiks hautnah spürst.


🥘 Kulinarik: Von „Papas Arrugadas“ bis zum frischen Fisch

Vergiss den Standard-Touristenfraß! Gran Canaria bietet eine fantastische lokale Küche. Du musst unbedingt die „Papas Arrugadas“ probieren – kleine, schrumpelige Kartoffeln mit der legendären Mojo-Soße (rot oder grün, am besten beides!). In den Fischerdörfern wie Puerto de Mogán oder im Inselinneren servieren dir die Einheimischen fangfrischen Fisch, der so gut schmeckt, dass du nie wieder etwas anderes willst. Dazu ein Glas kanarischer Wein aus den steilen Weinbergen der Insel – ein Hochgenuss.


⛰️ Das Herz der Insel: Die grünen Gipfel

Was ich an Gran Canaria liebe, ist der krasse Kontrast: Morgens startest du am sonnigen Strand, und zwei Stunden später stehst du in den Bergen auf über 1.900 Metern, umgeben von dichten Pinienwäldern und spektakulären Schluchten. Das Inselinnere ist ein Wanderparadies. Orte wie der „Roque Nublo“, ein gigantischer Monolith, der über der Insel thront, bieten eine Aussicht, die dir den Atem raubt. Es ist die perfekte Kulisse, um den Alltag hinter sich zu lassen und in der unberührten Natur neue Kraft zu tanken.


💃 Eine Lebensfreude, die ansteckt

Gran Canaria ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Die Menschen hier haben eine unheimlich herzliche und offene Art, die sofort auf dich überspringt. Es gibt diese typisch kanarische Gelassenheit, das „Mañana“-Gefühl, das dich im Urlaub sofort runterfahren lässt. Egal ob in den belebten Straßen von Las Palmas, der quirligen Inselhauptstadt mit ihrer tollen Altstadt Vegueta, oder in den kleinen Bergdörfern – du spürst überall, dass das Leben hier genossen werden will.


Mein Fazit: Schmeiß die Klischees über Bord! Gran Canaria ist weit mehr als nur Sonne und Strand. Es ist ein wildes, grünes, kulinarisches und landschaftliches Abenteuer, das dich mit seiner Energie sofort packt. Pack die Wanderschuhe ein, nimm deine Badesachen mit und lass dich von der Insel überraschen – sie wird dein Herz erobern!



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Blick von Felsen auf türkisblauen Stausee auf Gran Canaria, grüne Kiefernwälder und Hügel unter klarem Himmel.
Gran Canaria Stausee am Roque Nublo

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Karte der schönsten Sehenswürdigkeiten



Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria


Für mich ist Gran Canaria ein wirklich faszinierendes Reiseziel. Ich finde es beeindruckend, wie die Insel es schafft, auf so engem Raum so viele verschiedene Landschaften zu vereinen – deshalb verstehe ich auch sehr gut, warum sie oft als „Miniatur-Kontinent“ bezeichnet wird.


Hier sind einige Sehenswürdigkeiten, unterteilt in verschiedene Kategorien:  


🏜️ Naturwunder & Landschaften

  • Dünen von Maspalomas: Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Insel. Die riesige, unter Naturschutz stehende Dünenlandschaft am Meer bietet echtes Wüsten-Feeling und grenzt direkt an den berühmten Leuchtturm Faro de Maspalomas.  

  • Roque Nublo: Dieser markante, 80 Meter hohe Basaltfelsen thront in der Inselmitte und ist eines der wichtigsten Symbole Gran Canarias. Ein kurzer Wanderweg führt dich zu diesem „Wolkenfelsen“, von dem aus du bei gutem Wetter eine spektakuläre Aussicht bis zum Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa hast.  

  • Bandama-Krater: Ein beeindruckender, tief abfallender Vulkankrater mit einem Durchmesser von etwa einem Kilometer. Von oben hast du einen fantastischen Panoramablick auf den Nordosten der Insel.  

  • Barranco de Guayadeque: Eine tief eingeschnittene Schlucht, die für ihre Höhlenhäuser bekannt ist. Hier kannst du in traditionellen Höhlenrestaurants einkehren und die Geschichte der Ureinwohner spüren.  


🏘️ Malerische Orte & Kultur

  • Puerto de Mogán: Oft als „Klein-Venedig“ bezeichnet, begeistert der Ort mit seinen kleinen Kanälen, weiß gekalkten Häusern und bunten Blumenranken.  

  • Las Palmas de Gran Canaria: Die Hauptstadt bietet mit der historischen Altstadt Vegueta eine Zeitreise ins Jahr 1478. Besuche dort die Kathedrale Santa Ana und genieße den Stadtstrand Playa de las Canteras, der durch ein vorgelagertes Riff geschützt ist. Eine private Stadtführung durch Las Palmas mit Tapas könnt ihr hier buchen!* 

  • Tejeda & Artenara: Diese Bergdörfer liegen im Herzen der Insel. Tejeda gilt als eines der schönsten Dörfer Spaniens und ist berühmt für seine Mandelblüten und die lokale Backkunst. Artenara ist das höchstgelegene Dorf der Insel und bietet ebenfalls faszinierende Einblicke in die Höhlenkultur.  

  • Arucas: Bekannt für die neugotische Kirche San Juan Bautista, die komplett aus dunklem Vulkangestein erbaut wurde, und die berühmte Rum-Destillerie Arehucas.  


🏛️ Archäologische Highlights

  • Cueva Pintada (Gáldar): Ein bedeutender archäologischer Park mit einer Höhle, die kunstvolle geometrische Wandmalereien der Ureinwohner zeigt.  

  • Cenobio de Valerón: Eine beeindruckende, in den Fels gehauene Anlage, die früher als riesiger Getreidespeicher der Ureinwohner diente.  

  • Risco Caído: Diese Heiligen Berge im Zentrum der Insel gehören zum UNESCO-Welterbe und zeugen von der astronomischen Hochkultur der Ureinwohner.  


💡 Mein Tipp für deine Planung

Wenn du die Insel wirklich erleben willst, lohnt es sich, einen Mietwagen zu nehmen. Die Straßen in die Berge sind zwar kurvig, aber die Ausblicke entschädigen für jede Kurve. Besonders schön ist es, den Tag früh zu beginnen, um den Roque Nublo oder die Dünen von Maspalomas ohne die großen Touristenströme zu genießen.


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Sioux City Western-Dorf mit Pferdeställen; Schild warnt vor Schusswaffen, staubige Hügellandschaft von Gran Canaria im Hintergrund.
Sioux City Gran Canaria

Las Palmas de Gran Canaria entdecken


Las Palmas de Gran Canaria ist eine Stadt der Kontraste: Hier trifft historisches, kolonial geprägtes Flair auf das lebendige, moderne Großstadtleben direkt am Meer. Wenn du die Hauptstadt erkunden möchtest, solltest du dich auf zwei

Hauptbereiche konzentrieren, die unterschiedlicher nicht sein könnten:


1. Vegueta & Triana: Der historische Herzschlag

Im Süden der Stadt tauchst du in die Geschichte ein.

  • Vegueta: Dies ist der älteste Stadtteil und gehört mit seinen Kopfsteinpflastergassen, Holzbalkonen und prächtigen Kolonialbauten zum UNESCO-Weltkulturerbe.  

    • Highlights: Die Kathedrale Santa Ana ist das Wahrzeichen. Tipp: Besteige einen der Türme für einen fantastischen Blick über das Viertel. Gleich nebenan findest du das Casa de Colón (Kolumbushaus), ein wunderschönes Gebäude, das die Geschichte der Entdeckungsreisen beleuchtet.  

    • Tipp: Wenn du donnerstagabends dort bist, solltest du die „Tapas-Nacht“ in der Calle Mendizábal nicht verpassen – dann trifft sich halb Las Palmas zum „Tapas-Hopping“.  

  • Triana: Direkt angrenzend liegt das elegante Viertel Triana. Hier findest du eine tolle Einkaufsmeile mit Gebäuden aus dem 18. bis 20. Jahrhundert und viele charmante Cafés, die zum Verweilen einladen.  


2. Las Canteras: Lebensfreude am Strand

Der Norden der Stadt wird vom Playa de Las Canteras dominiert, der oft als einer der besten Stadtstrände Europas bezeichnet wird.  

  • Der Strand: Er erstreckt sich über drei Kilometer und ist das Wohnzimmer der Einheimischen. Egal ob du surfen willst, joggen gehst oder einfach nur an der Promenade in einem Café sitzen möchtest – hier spielt sich das Leben ab.  

  • Auditorio Alfredo Kraus: Am südlichen Ende des Strandes liegt dieses beeindruckende Konzerthaus, das architektonisch ein echtes Highlight ist.  

  • Poema del Mar: Ein spektakuläres Aquarium in der Nähe des Hafens, das für seine riesige Panoramascheibe bekannt ist – perfekt für einen Besuch, wenn du die Unterwasserwelt bestaunen möchtest.  


Weitere Empfehlungen für dein Entdeckungstour:

  • Mercado del Puerto: Eine wunderschöne Eisenkonstruktion am Rande des Hafengebiets, die heute eine Markthalle mit tollen Tapas-Ständen beherbergt.  

  • Jardín Canario (Viera y Clavijo): Etwa 7 km außerhalb liegt dieser botanische Garten. Wenn du die endemische Pflanzenwelt der Kanaren in einer riesigen, grünen Oase sehen willst, ist das dein Ziel.  

  • Aussichtspunkte: Für einen Überblick über die Stadt lohnen sich der Mirador de los 4 Cañones oder der Mirador Altavista, von wo aus du besonders bei Sonnenuntergang einen atemberaubenden Blick hast.  


Mein Tipp: Lass dich einfach treiben. Ich mache das immer so. Die Stadt lässt sich wunderbar zu Fuß entdecken, und der Wechsel zwischen dem historischen, ruhigen Vegueta und der quirligen, salzigen Brise am Las Canteras Strand macht den besonderen Charme von Las Palmas aus.


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Volle Bucht mit türkisfarbenem Wasser, Badenden, Palmen und großen Hotels unter blauem Himmel auf Gran Canaria.
Strand Anfi del mar auf Gran Canaria

Maspalomas und die berühmten Dünen


Die Dünen von Maspalomas sind das wohl spektakulärste Naturdenkmal auf Gran Canaria und ein absolutes Muss für jeden Besuch. Diese rund 400 Hektar große, unter Naturschutz stehende Wüstenlandschaft direkt am Meer bietet ein einzigartiges Erlebnis.


Hier sind die wichtigsten Informationen und Tipps für deinen Besuch:


🏜️ Das Naturschutzgebiet erleben  

  • Wandern & Spazieren: Es gibt markierte Wege durch die Dünen. Es ist wichtig, diese Pfade zu respektieren, um das empfindliche Ökosystem und die Erosion zu schützen. Besonders früh am Morgen oder zum Sonnenuntergang ist das Licht magisch und die Temperaturen angenehmer.  

  • La Charca: An der Südwestspitze der Dünen liegt diese Brackwasser-Lagune. Sie ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel zwischen Europa und Afrika und ein Paradies für Vogelfans.  

  • Aussichtspunkt: Der Mirador de las Dunas de Maspalomas bietet einen fantastischen Panoramablick über das gesamte Dünenmeer.  


💡 Tipps für den Besuch

  • Respekt vor der Natur: Da es sich um ein geschütztes Naturschutzgebiet handelt, ist es wichtig, die Absperrungen zu beachten und keinen Müll zu hinterlassen [1.4.1].  

  • Ausrüstung: Auch wenn du dich wie in der Wüste fühlst, unterschätze die Sonne nicht. Ausreichend Sonnencreme, Kopfbedeckung und Wasser sind Pflicht.  

  • Aktivitäten:  

    • Kamelritte: Eine klassische, wenn auch touristische Art, die Dünen zu erkunden.  

    • Strand: Die Dünen gehen nahtlos in den berühmten Playa de Maspalomas über, der bis zum Leuchtturm reicht.  


⚓ Der Leuchtturm „Faro de Maspalomas“  

Am westlichen Ende des Strandes steht das historische Wahrzeichen der Region.

  • Historie: Der Leuchtturm wurde im 19. Jahrhundert erbaut, um Dampfschiffen auf ihrer Transatlantikroute Orientierung zu bieten.  

  • Promenade: Rund um den Leuchtturm beginnt eine lebhafte Strandpromenade (Boulevard El Faro) mit zahlreichen Restaurants, Cafés und Geschäften, die perfekt zum Flanieren nach einem Dünen-Spaziergang einlädt.  


Ein kleiner Insider-Tipp: Wenn du den Trubel der Touristenmassen umgehen möchtest, wähle für deinen Spaziergang die frühen Morgenstunden. Zu dieser Zeit gehört die Stille der Wüste fast dir allein, und du kannst die ersten Sonnenstrahlen in den Dünen in absoluter Ruhe genießen.


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Sanddünen Maspalomas unter blauem Himmel, im Hintergrund Berge und wenige Wolken; keine Menschen.
Maspalomas Gran Canaria

Puerto de Mogán – Das Venedig Gran Canarias


Puerto de Mogán ist zweifellos einer der fotogensten Orte auf ganz Gran Canaria. Was früher ein verschlafenes, einfaches Fischerdorf war, hat sich zu einem der charmantesten Urlaubsorte der Insel entwickelt – und der Vergleich mit „Klein-Venedig“ kommt nicht von ungefähr.


Hier erfährst du, was diesen Ort so besonders macht und wie du ihn am besten genießen kannst:


🌸 Was macht Puerto de Mogán so besonders?

  • Die Kanäle und Brücken: Der moderne Teil des Hafens ist von kleinen Kanälen durchzogen, über die sich romantische, mit Blumen geschmückte Brücken spannen. Das Wasser ist glasklar, und du kannst oft kleine Fische direkt vom Ufer aus beobachten.

  • Die Architektur: Hier gibt es keine riesigen Hotelklötze. Das Bild prägen niedrige, weiß getünchte Häuser mit farbenfrohen Fensterrahmen und Türen. Überall ranken sich knallbunte Bougainvilleen an den Fassaden – ein Paradies für Fotografen.

  • Das authentische Fischer-Flair: Auch wenn der Tourismus dominiert, hat sich der Ort seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Im alten Hafenbecken liegen noch immer die bunten Fischerboote, und man kann den Fischern bei der Arbeit zusehen.


⚓ Highlights vor Ort

  • Der Yachthafen: Er ist das Herz des Ortes. Hier kannst du entlang der Anlegestellen flanieren, die luxuriösen Boote bewundern oder dich in einem der vielen Restaurants direkt am Wasser niederlassen.

  • Der Strand (Playa de Mogán): Ein kleiner, geschützter Sandstrand, der perfekt für Familien oder für ein schnelles Bad ist. Da er in einer Bucht liegt, ist das Wasser hier meist sehr ruhig und sicher.

  • Der Aussichtspunkt (Mirador): Wenn du den kleinen Pfad am Berghang hochsteigst (der Weg beginnt in der Nähe des Hafens), wirst du mit einem fantastischen Postkarten-Blick über das gesamte Dorf und den Hafen belohnt. Besonders zum Sonnenuntergang ein absolutes Highlight.

  • Freitagsmarkt: Jeden Freitag findet einer der beliebtesten Märkte der Insel statt. Es kann zwar sehr voll werden, aber das bunte Treiben und die lokalen Produkte sind ein tolles Erlebnis.


💡 Meine Tipps für deinen Besuch

  • Anreise per Boot: Wenn du in anderen Touristenzentren wie Puerto Rico oder Anfi del Mar wohnst, empfehle ich dir, mit dem Fähren-Taxi nach Puerto de Mogán zu fahren. Die Fahrt entlang der rauen Steilküste ist spektakulär und der Blick auf das Dorf bei der Einfahrt in den Hafen unbezahlbar.

  • Kulinarik: Nutze die Gelegenheit, um hier frischen Fisch zu essen. Die Restaurants direkt an der Mole bieten oft den Fang des Tages an – frischer geht es kaum.

  • Früh kommen: Puerto de Mogán ist ein beliebtes Ausflugsziel. Wenn du den Ort in seiner vollen Ruhe genießen willst, komm am besten vor 10:30 Uhr oder bleib bis in die Abendstunden, wenn die Tagestouristen abgereist sind und eine wunderbare, entspannte Stimmung einkehrt.


Puerto de Mogán ist der perfekte Ort, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Es ist weniger ein Ort für Party oder Action, sondern vielmehr ein Platz für Genuss, Fotografie und Romantik.


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Yachthafen Puerto de Mogán mit vielen Segelbooten und Yachten, Berge im Hintergrund, blauer Himmel und ruhiges Wasser.
Puerto de Mogán von Gran Canaria

Roque Nublo – Das Wahrzeichen der Insel


Der Roque Nublo ist weit mehr als nur ein Felsen; er ist das spirituelle und geografische Herz von Gran Canaria. Wenn du dort oben stehst, auf fast 1.800 Metern Höhe, verstehst du sofort, warum die Ureinwohner der Insel, die Guanchen, ihn als heiligen Ort verehrten.


Hier ist alles, was du für dein Erlebnis am „Wolkenfelsen“ wissen musst:


🥾 Die Wanderung zum Gipfel

Der Weg zum Roque Nublo ist ein echtes Highlight für Wanderfans, aber auch für Gelegenheitsausflügler gut machbar:

  • Startpunkt: Der Wanderparkplatz an der Straße GC-600.

  • Dauer: Der Aufstieg dauert je nach Tempo etwa 30 bis 45 Minuten (einfache Strecke).

  • Schwierigkeit: Moderat. Der Weg ist gut ausgebaut, aber ein wenig Trittsicherheit ist gefragt.

  • Das Ziel: Du kommst zu einem beeindruckenden Plateau, auf dem der massive, 80 Meter hohe Basaltmonolith (der „Nublo“) und sein kleinerer Begleiter, der La Rana (der Frosch), thronen.


💡 Warum der Roque Nublo so besonders ist

  • Die Aussicht: An klaren Tagen hast du einen 360-Grad-Blick über fast die ganze Insel. Wenn es unter dir bewölkt ist, hast du das Gefühl, auf dem Dach der Welt zu stehen – ein absolut mystischer Anblick, der dem Felsen seinen Namen („Wolkenfels“) gab.

  • Blick nach Teneriffa: Wenn die Sicht optimal ist, siehst du am Horizont den majestätischen Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa. Der Schatten, den der Roque Nublo bei Sonnenuntergang wirft, ist ebenfalls legendär.

  • Geologie: Der Roque Nublo ist ein Überbleibsel einer massiven vulkanischen Eruption vor etwa 4,5 Millionen Jahren. Er ist das sichtbarste Symbol des sogenannten „Roque-Nublo-Zyklus“, der die Insel geformt hat.


🎒 Tipps für deinen Ausflug

  • Kleidung: Das ist der wichtigste Punkt! Auch wenn es unten an der Küste 30 Grad warm ist: In dieser Höhe kann es empfindlich kühl und windig sein, besonders wenn Wolken aufziehen. Nimm unbedingt eine Jacke oder einen Pullover mit.

  • Schuhe: Feste Wanderschuhe oder zumindest gute Turnschuhe mit Profil sind deutlich angenehmer als Flip-Flops.

  • Beste Zeit: Komme am besten sehr früh am Vormittag oder spät am Nachmittag. Mittags kommen oft die Reisebusse und es kann auf dem Plateau recht voll werden. Das Licht kurz vor Sonnenuntergang ist zudem unschlagbar für Fotos.

  • Verpflegung: Oben gibt es keine Infrastruktur (keine Cafés oder Kioske). Pack dir genug Wasser und vielleicht einen kleinen Snack für ein „Gipfel-Picknick“ ein.


🗺️ Ein kleiner Bonus-Stopp

Auf dem Rückweg (oder auf dem Hinweg) solltest du unbedingt im malerischen Bergdorf Tejeda halten. Es liegt nur eine kurze Fahrt entfernt, zählt zu den schönsten Dörfern Spaniens und ist berühmt für seine exzellenten Mandelspezialitäten (besonders der Bienmesabe-Nachtisch ist ein Muss!).


Der Roque Nublo ist ein Ort, an dem man die wilde, ursprüngliche Kraft der Insel spürt. Er erdet einen buchstäblich.


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Roque Nublo und Kiefern unter blauem Himmel, weite ruhige Vulkanlandschaft ohne Menschen.
Der Roque Nublo gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Gran Canarias und bietet einen der schönsten Ausblicke der gesamten Insel.

Pico de las Nieves – Der höchste Punkt Gran Canarias


Wenn der Roque Nublo das Herz der Insel ist, dann ist der Pico de las Nieves ihr stolzer Gipfel. Mit einer Höhe von 1.949 Metern über dem Meeresspiegel ist er der höchste Punkt Gran Canarias und bietet dir ein Panorama, das du so schnell nicht vergessen wirst.


Hier ist das Wichtigste für deinen Abstecher auf den „Gipfel der Schneeberge“:


🏔️ Das Erlebnis am Gipfel

  • Die Aussicht: Von hier oben hast du bei klarem Wetter die wohl spektakulärste Sicht der gesamten Kanaren. Du blickst direkt auf die bizarre Felsformation des Roque Nublo und den markanten Roque Bentayga. Bei sehr guter Sicht kannst du den Gipfel des Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa über den Wolken thronen sehen.

  • Der Name: „Pico de las Nieves“ bedeutet übersetzt „Gipfel der Schneefälle“. Früher wurden hier in speziellen Schneegruben (pozos de nieve) Schneevorräte gesammelt, um im heißen Sommer Eis für die Inselhauptstadt zu produzieren.

  • Keine weite Wanderung nötig: Im Gegensatz zum Roque Nublo musst du hier nicht erst lange wandern. Du kannst mit dem Mietwagen direkt bis zu einem Parkplatz nahe des Gipfels fahren. Von dort ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zur Aussichtsplattform.


💡 Tipps für deinen Besuch

  • Die Temperaturen: Unterschätze niemals die Höhe! Selbst wenn du an der Küste in Maspalomas bei 30 Grad startest, kann es hier oben auf fast 2.000 Metern empfindlich kalt und windig sein – besonders in der Übergangszeit oder im Winter. Eine winddichte Jacke ist absolute Pflicht.

  • Die beste Tageszeit:

    • Sonnenaufgang: Ein absolutes Highlight. Wenn die Sonne langsam über dem Wolkenmeer aufgeht, bietet sich ein unvergleichliches Lichtspektakel.

    • Sonnenuntergang: Die goldene Stunde auf dem Pico de las Nieves taucht die gesamte Gebirgskulisse in ein tiefes Orange und Rot.

  • Kombination: Da der Pico de las Nieves und der Roque Nublo relativ nah beieinander liegen, lassen sie sich perfekt an einem Tag verbinden. Fahre morgens zum Pico de las Nieves, um die Aussicht in der frühen Morgenluft zu genießen, und wandere anschließend zum Roque Nublo.


🧭 Ein kleiner Fahr-Hinweis

Die Straßen in dieses hochgelegene Gebiet sind sehr kurvig und führen durch tiefe Schluchten. Es ist ein tolles Erlebnis für jeden, der gerne Auto fährt, aber wenn du zu Reisekrankheit neigst, nimm sicherheitshalber etwas dagegen ein. Die Aussichten, die sich dir bei der Fahrt durch die Pinienwälder und an den Felswänden entlang bieten, entschädigen dich aber für jede Kurve.


Der Pico de las Nieves ist der Ort, an dem du die Weite der Insel spüren kannst – man hat das Gefühl, die ganze Welt läge einem zu Füßen.


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Bergiges Innland von Gran Canaria. Palme vor kahlem, felsigem Berg unter blauem Himmel, trockene Landschaft und ruhige, sonnige Stimmung.
Bergiges Innland von Gran Canaria

Die schönsten Aussichtspunkte auf Gran Canaria


Gran Canaria ist ein Paradies für Aussichtspunkte, da das abwechslungsreiche Gelände – von vulkanischen Kratern bis hin zu steilen Küstenklippen – immer wieder neue Perspektiven eröffnet.


Hier sind einige der beeindruckendsten „Miradores“ (Aussichtspunkte), die du auf der Insel besuchen kannst:


🏔️ Gipfel & Mystische Felsen

  • Pico de las Nieves: Als höchster Punkt der Insel (fast 2.000 Meter) bietet er einen unvergleichlichen Panoramablick über das gesamte Inselinnere bis hin zur Küste. An klaren Tagen kannst du von hier den Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa sehen.  

  • Roque Nublo: Der ikonische Monolith im Herzen der Insel. Die Wanderung zum Aussichtspunkt ist moderat und belohnt dich mit einer der berühmtesten Aussichten der Kanaren.  

  • Mirador de la Degollada de Becerra: Einer der besten Orte, um Roque Nublo und den Roque Bentayga gemeinsam zu bewundern. Er bietet einen fantastischen Blick in die Caldera de Tejeda.  


🌊 Spektakuläre Küstenblicke

  • Mirador del Balcón: Dieser Aussichtspunkt befindet sich im Westen bei Aldea de San Nicolás. Er thront hoch über dem Atlantik und bietet einen dramatischen Blick auf die berühmten „Drachenschwanz“-Klippen (Andén Verde), die steil ins Meer abfallen.  

  • Mirador de Unamuno (Artenara): Benannt nach dem Schriftsteller Miguel de Unamuno, bietet dieser Ort einen wunderschönen Kontrast zwischen der grünen Bergwelt und dem tiefblauen Meer am Horizont.  


🌋 Krater & Dünen

  • Mirador de Bandama: Von hier aus hast du einen perfekten Blick in den gewaltigen Vulkankrater (Caldera de Bandama). Die geometrische Struktur des Kraters ist von oben beeindruckend zu erkennen.  

  • Dunas de Maspalomas: Der Aussichtspunkt am Hotel Riu Palace bietet den klassischen Postkartenblick über die riesige, sich stetig verändernde Dünenlandschaft bis hin zum Leuchtturm und dem Meer.  


💡 Tipps für deine Tour

  • Beste Tageszeit: Viele dieser Punkte sind besonders zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang magisch. Das Licht ist dann weicher und die Farben der Vulkanlandschaft kommen besser zur Geltung.

  • Wetter-Check: Da viele Aussichtspunkte in den Bergen liegen, kann das Wetter dort völlig anders sein als am Strand. Eine winddichte Jacke ist in den Höhenlagen fast immer empfehlenswert.

  • Mobilität: Die meisten dieser Orte sind sehr gut mit dem Mietwagen erreichbar. Da die Straßen in den Bergen sehr kurvig sein können, solltest du dir für die Fahrten etwas Zeit nehmen und die Aussicht auf dem Weg genießen.


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Vater mit Kleinkind und Junge stehen auf Felsplateau und blicken über bewaldetes Tal mit See und Bergen an sonnigem Tag.
Aussichtspunkt am Roque Nublo, Gran Canaria

Die schönsten Strände auf Gran Canaria


Gran Canaria bietet eine unglaublich abwechslungsreiche Küste. Egal, ob du endlose Sandwüsten, geschützte Buchten mit türkisfarbenem Wasser oder wilde Naturstrände suchst – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.


Hier sind die schönsten Strände der Insel im Überblick:


Playa de Maspalomas

Dies ist wohl der berühmteste Strand der Insel. Er verbindet die spektakuläre Dünenlandschaft mit dem Atlantik. Der Strand erstreckt sich über mehrere Kilometer vom Leuchtturm (Faro de Maspalomas) bis hinüber nach Playa del Inglés. Er ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, darunter Bereiche für Familien, FKK-Anhänger und ruhigere Zonen. Das Erlebnis, inmitten der riesigen Sanddünen zu wandern und dann in den Ozean zu springen, ist einzigartig.


Playa del Inglés

Direkt an Maspalomas angrenzend, ist dies der belebteste Strand der Insel. Hier herrscht fast immer eine quirlige, dynamische Stimmung. Der Strand ist riesig, weitläufig und bietet alles, was das Herz begehrt: von Wassersportangeboten über zahlreiche Beachbars bis hin zu einer lebhaften Promenade. Wenn du den Trubel und das "Urlaubsleben" liebst, bist du hier genau richtig.


Playa de Amadores

Der Name ist Programm („Strand der Liebenden“). Amadores ist eine künstlich angelegte Bucht zwischen Puerto Rico und Mogán. Er ist berühmt für sein fast schon karibisch anmutendes, türkisblaues und sehr ruhiges Wasser, da er durch zwei Molen optimal geschützt ist. Der feine, helle Sand und die entspannte Atmosphäre machen ihn besonders bei Paaren und Familien sehr beliebt.


Playa de Anfi

Anfi del Mar ist ein wahres Postkarten-Idyll. Die Bucht ist ebenfalls künstlich angelegt und besticht durch strahlend weißen Sand, der extra aus der Karibik importiert wurde. Das Wasser ist glasklar, ruhig und leuchtet in den schönsten Blautönen. Die Anlage drumherum ist sehr gepflegt und bietet eine tolle Infrastruktur mit Restaurants und Shops – perfekt, um sich wie im Paradies zu fühlen.


Güigüí-Strand (Playa de Güigüí)

Das ist das absolute Abenteuerziel für Individualisten. Dieser abgelegene, wilde Strand im Westen der Insel ist nicht mit dem Auto erreichbar. Um dorthin zu gelangen, musst du entweder eine mehrstündige, anspruchsvolle Wanderung durch die Berge auf dich nehmen oder mit dem Boot von Puerto Rico oder Mogán aus anreisen. Belohnt wirst du mit einem spektakulären, schwarzen Sandstrand, dramatischer Kulisse unter riesigen Klippen und einer Ruhe, die du sonst nirgendwo auf Gran Canaria findest.


Playa de Las Canteras

Dieser Strand ist das Juwel der Inselhauptstadt Las Palmas. Er gilt als einer der besten Stadtstrände Europas. Was ihn so besonders macht, ist das vorgelagerte natürliche Riff („La Barra“), das die Brandung bricht und bei Ebbe ein riesiges, ruhiges Naturschwimmbecken entstehen lässt. Die kilometerlange Promenade ist gesäumt von Cafés, Tapas-Bars und dem Stadtleben, was eine ganz besondere, urbane Urlaubsatmosphäre schafft.


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Sonniger Stadtstrand Playa de Las Canteras mit vielen Badegästen, Booten im türkisfarbenen Wasser und hohen Gebäuden am Ufer.
Playa de Las Canteras

Naturparks und beeindruckende Landschaften auf Gran Canaria


Gran Canaria ist aufgrund seiner abwechslungsreichen Geologie und Klimazonen als „Miniatur-Kontinent“ bekannt. Über 40 % der Insel stehen unter Naturschutz, was sie zu einem Paradies für Wanderer und Naturliebhaber macht.


Hier findest du die beeindruckendsten Naturparks und geschützten Landschaften mit den direkten Links zu den offiziellen Portalen:


⛰️ Die wichtigsten Naturparks

  • Parque Rural del Nublo Das Herzstück der Insel. Dieser Park umfasst einen Großteil der zentralen Gipfelregion. Hier findest du den berühmten Roque Nublo und den Roque Bentayga. Die Landschaft ist geprägt von riesigen vulkanischen Formationen, tiefen Schluchten und dichten Pinienwäldern.

  • Parque Natural de Tamadaba Im Nordwesten der Insel gelegen, bietet dieser Park eines der größten und am besten erhaltenen Pinienwälder der Kanaren. Die steil abfallenden Klippen, die direkt in den Atlantik stürzen, bieten atemberaubende Ausblicke und unberührte Natur.

  • Reserva Natural Especial de las Dunas de Maspalomas Ein einzigartiges Ökosystem im Süden, das Wüste und Meer miteinander verbindet. Neben den Dünen ist auch die Lagune La Charca von großer Bedeutung als Rastplatz für Zugvögel.

  • Parque Rural de Doramas Das „grüne Lunge“ der Insel im Norden. Dieser Park beherbergt Überreste des ehemaligen Lorbeerwaldes (Laurisilva), der einst große Teile der Insel bedeckte. Es ist eine Region der steilen Kanten, üppigen Vegetation und tiefgrünen Täler.

  • Parque Natural de Pilancones Dieser Park im Süden und Zentrum der Insel besticht durch seine tiefen Schluchten (Barrancos) und ausgedehnte Kiefernwälder. Er ist weniger überlaufen und ideal, wenn du Einsamkeit und raue Natur suchst.


💡 Tipps für den Besuch der Naturparks

  • Wander-Apps: Nutze für deine Touren Apps wie Komoot oder Wikiloc. Dort findest du oft von anderen Nutzern aufgezeichnete Routen, die in den Parks besonders lohnenswert sind.

  • Schutzgebiete: Da es sich um sensible Ökosysteme handelt, bleibe bitte immer auf den markierten Wegen. Die Flora auf Gran Canaria ist teilweise einzigartig und kommt nirgendwo sonst auf der Welt vor.

  • Ausrüstung: Auch wenn es an der Küste warm ist, kann das Wetter in den Berg-Naturparks (besonders im Tamadaba oder Nublo-Park) schnell umschlagen. Nimm immer eine Jacke und festes Schuhwerk mit, da die Pfade oft steinig und uneben sind.

  • Wasser: In den Naturparks gibt es kaum Infrastruktur oder Wasserquellen. Trage immer mehr Wasser bei dir, als du zu benötigen glaubst.


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Weite, trockene Bergschlucht mit Serpentinenpfad, grünem Talgrund und klarem blauem Himmel.
Gran Canaria Bergland

Die schönsten Wanderungen auf Gran Canaria


Gran Canaria ist ein Paradies für Wanderer. Durch die extremen Höhenunterschiede und verschiedenen Vegetationszonen fühlt sich jede Tour wie eine neue Weltreise an.


Hier sind die schönsten Wanderungen mit kompakten Infos für deine Planung:


Roque Nublo: Die klassische Gipfel-Tour

Dies ist der meistbesuchte Wanderweg der Insel, aber absolut unverzichtbar wegen des mystischen Gefühls am Ziel.

  • Charakter: Moderat, gut ausgebaute Wege.

  • Dauer: ca. 1,5–2 Stunden (Hin- und Rückweg).

  • Highlights: Der 80 Meter hohe Basaltmonolith, der Blick auf den Pico de las Nieves und bei gutem Wetter die Sicht bis zum Teide auf Teneriffa.

  • Start: Parkplatz an der GC-600.


Pico de las Nieves: Das Dach der Insel

Du musst nicht zwingend eine lange Tour machen, um den höchsten Punkt zu erreichen, aber eine Wanderung in der Umgebung lohnt sich sehr, um das Gipfelplateau zu umrunden.

  • Charakter: Leicht, eher ein Spaziergang auf dem Gipfelplateau.

  • Dauer: Je nach gewählter Route 30 Minuten bis 2 Stunden.

  • Highlights: Die spektakulärste Panoramasicht der Insel.

  • Start: Parkplatz nahe des Gipfels (GC-130).


Tamadaba: Die wilde Seite (Wanderung zum Mirador del Balcón)

Im Nordwesten wartet der größte Pinienwald der Insel mit dramatischen Klippen.

  • Charakter: Anspruchsvoll, teilweise steil.

  • Dauer: ca. 3–4 Stunden, je nach Route.

  • Highlights: Der Duft der kanarischen Kiefern, dramatische Steilküsten und Einsamkeit. Der Blick vom Mirador del Balcón über die Klippen („Drachenschwanz“) ist legendär.

  • Start: Wanderparkplätze im Naturpark Tamadaba.


Barranco de Guayadeque: Geschichte in der Schlucht

Eine Wanderung durch diese Schlucht ist eine Zeitreise. Die Wände sind durchzogen von Höhlen, die bereits von den Ureinwohnern bewohnt wurden.

  • Charakter: Leicht bis moderat, familienfreundlich.

  • Dauer: ca. 2–3 Stunden (je nachdem, wie weit du gehst).

  • Highlights: Die Höhlenhäuser, das Höhlenrestaurant „Tagoror“, üppige Vegetation und geologische Formationen.

  • Start: Besucherzentrum im Guayadeque-Tal.


Agaete-Tal: Zwischen Wein und Bergen

Das Agaete-Tal ist eine grüne Oase im trockenen Westen. Hier kannst du durch Kaffeeplantagen und Weingärten wandern.

  • Charakter: Moderat, landschaftlich abwechslungsreich.

  • Dauer: ca. 3 Stunden.

  • Highlights: Die terrassierten Hänge, subtropische Früchte wie Mangos und Orangen und der einzige Kaffeeanbau in Europa.

  • Start: Im Dorf San Pedro oder Agaete-Tal.


💡 Wichtige Tipps für deine Wandertouren

  • Wetter-Check: In den Bergen (Roque Nublo/Pico) ist es oft 10-15 Grad kühler als an der Küste. Zwiebelprinzip ist Pflicht – eine Windjacke gehört immer in den Rucksack.

  • Trittsicherheit: Auch wenn viele Wege als "moderat" gelten, ist der Untergrund oft vulkanisch-geröllig. Feste Wanderschuhe sind ein absolutes Muss, um Verletzungen vorzubeugen.

  • Zeitmanagement: Starte deine Wanderungen in den Bergen so früh wie möglich (am besten gegen 08:00/09:00 Uhr), um die Mittagshitze zu vermeiden und die besten Lichtverhältnisse für Fotos zu nutzen.

  • Orientierung: Die Wege sind meist gut markiert (weiß-gelbe oder rot-weiße Markierungen), aber die GPS-Unterstützung durch Apps wie Komoot oder AllTrails ist in den Schluchten sehr hilfreich.

  • Verschiedene Touren findet ihr hier!*


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Blick aus dem Auto auf eine karge Felslandschaft mit Bergkamm, blaugrauem Himmel und trockenem Gras am Straßenrand.
Gran Canaria on the Road

Die schönsten Dörfer der Insel


Gran Canaria ist nicht nur Strand und Hochgebirge – die Seele der Insel findest du in den kleinen, verschlafenen Dörfern, die oft wie Schwalbennester an den Berghängen kleben.


Hier sind fünf Orte, die du unbedingt gesehen haben solltest:


Tejeda

Tejeda gilt völlig zu Recht als eines der schönsten Dörfer Spaniens. Es liegt auf über 1.000 Metern Höhe inmitten eines vulkanischen Kraters und wird von den mächtigen Felsen Roque Nublo und Roque Bentayga eingerahmt.

  • Warum es lohnt: Die Atmosphäre ist extrem ruhig und traditionell. Das Dorf ist berühmt für seine Mandelblüte im Frühjahr und seine hervorragende Backkunst.

  • Must-Do: Probiere die lokalen Mandelspezialitäten (Bienmesabe oder Mazapán de Tejeda) in einer der kleinen Confiterías.


Teror

Teror ist das religiöse Zentrum Gran Canarias und ein architektonisches Juwel. Das Dorf ist berühmt für seine wunderschönen, bunt bemalten Holzbalkone und die prächtige Basilika Nuestra Señora del Pino.

  • Warum es lohnt: Teror ist sehr gepflegt und bewahrt den Geist des historischen Kanariens. Jeden Sonntag findet hier ein Markt statt, der einer der schönsten der Insel ist.

  • Must-Do: Ein Spaziergang durch die Fußgängerzone Calle Real de la Plaza und den Besuch der Basilika, in der die Schutzpatronin der Insel verehrt wird.


Agaete

Agaete liegt im grünen Nordwesten und ist ein malerischer Kontrast zur trockenen Südküste. Der Ort besteht aus dem weißen Ortskern und dem Hafenviertel Puerto de las Nieves mit seinen strahlend weißen Häusern und blauen Fensterrahmen.

  • Warum es lohnt: Hier ist die Welt noch in Ordnung. Es gibt fruchtbare Täler, in denen sogar Kaffee und exotische Früchte angebaut werden.

  • Must-Do: Ein Essen in einer der Fisch-Tavernen im Hafen von Puerto de las Nieves mit Blick auf die spektakulären Klippen von Tamadaba.


Artenara

Artenara ist die höchstgelegene Gemeinde der Insel (ca. 1.270 Meter) und wird oft als „Balkon der Insel“ bezeichnet. Ein besonderes Merkmal sind die Höhlenwohnungen, von denen einige noch heute bewohnt sind oder als Ferienunterkünfte dienen.

  • Warum es lohnt: Der Ausblick von hier oben in das Tal von Tejeda und auf den Roque Nublo ist atemberaubend. Es ist ein Ort der absoluten Ruhe und Naturverbundenheit.

  • Must-Do: Besuche die Höhlenkapelle Ermita de la Virgen de la Cuevita, die komplett in den Fels gehauen wurde.


Fataga

Fataga liegt im Süden der Insel, versteckt in einem tiefen Tal, das oft als das „Tal der tausend Palmen“ bezeichnet wird. Es ist ein klassisches kanarisches Dorf mit engen, gepflasterten Gassen und weiß getünchten Häusern.

  • Warum es lohnt: Fataga wirkt wie ein Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Es ist ein perfekter Zwischenstopp auf dem Weg vom Süden in die Bergwelt.

  • Must-Do: Einfach durch die schmalen Gassen schlendern und den Blick auf das Palmental genießen. Es ist einer der fotogensten Orte abseits der Touristenströme.


💡 Mein Tipp für deine Dorf-Tour

Diese Orte liegen teilweise weit voneinander entfernt und in den Bergen verteilt. Wenn du diese Dörfer an einem Tag (oder an zwei Tagen) besuchen willst, plane die Fahrzeit mit dem Auto großzügig ein. Die Strecken sind kurvenreich, aber die Ausblicke aus dem Autofenster sind Teil des Erlebnisses!


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Zwischen weißen Häusern im Dorf Tejeda blickt man auf einen grünen Berg unter blauem Himmel; Stromleitungen kreuzen den engen Gang.
Bergdorf Tejeda

Die schönsten Ausflüge auf Gran Canaria


Gran Canaria vom Wasser oder aus einem geländegängigen Fahrzeug zu erleben, eröffnet dir völlig neue Perspektiven. Hier ist eine Übersicht der schönsten Ausflugsarten, um die Insel aktiv und abwechslungsreich zu entdecken:


⛵ Bootstouren

Eine Bootstour entlang der Süd- oder Südwestküste ist ein absolutes Highlight. Viele Boote starten in Puerto Rico oder Puerto de Mogán.

  • Das Erlebnis: Du siehst die beeindruckenden Klippen und die versteckten Buchten, die man vom Land aus oft gar nicht erreichen kann. Viele Touren beinhalten Stopps zum Schnorcheln oder Stand-up-Paddling in abgelegenen Buchten.

  • Tipp: Achte bei der Buchung darauf, ob es sich um ein größeres Ausflugsboot oder ein kleineres, familiäres Boot handelt – je nach persönlichem Wunsch nach Geselligkeit oder Ruhe.


🐬 Delfin- und Walbeobachtung

Vor der Küste Gran Canarias leben zahlreiche Delfinarten (wie Große Tümmler) und bei Glück kannst du sogar Wale beobachten, die hier durch die Gewässer ziehen.

  • Das Erlebnis: Die Anbieter arbeiten oft mit speziellen Suchbooten oder erfahrenen Skippern, die die Tiere respektvoll aufspüren. Die Chance, Delfine zu sehen, ist das ganze Jahr über sehr gut.

  • Wichtig: Wähle unbedingt einen zertifizierten Anbieter (oft am „Gelbe Flagge“-Zertifikat zu erkennen), der die Tiere nicht bedrängt und einen verantwortungsbewussten Umgang pflegt.

  • Bucht eure Whale Watching Tour hier!*


🚌 Inselrundfahrt

Wenn du nicht selbst mit dem Mietwagen durch die kurvigen Berge fahren möchtest, ist eine geführte Inselrundfahrt ideal.

  • Das Erlebnis: Es gibt verschiedene Routen: Entweder den „grünen Norden“ (Arucas, Teror, botanische Gärten) oder das „höchste Herz der Insel“ (Roque Nublo, Tejeda). Ein Reiseleiter versorgt dich mit spannenden Infos zur Geschichte und Geologie, die du sonst vielleicht übersehen würdest.


🚜 Jeep-Safari

Für Adrenalinjunkies und Abenteurer ist eine Jeep-Safari der beste Weg, um die unbefestigten Wege („Pistas“) im Inselinneren zu erkunden.

  • Das Erlebnis: In kleinen Konvois fährst du abseits der asphaltierten Straßen durch Staub, Geröll und Schluchten. Es ist staubig, laut und macht unglaublich viel Spaß. Du kommst an Orte, die mit einem normalen Mietwagen tabu wären.

  • Tipp: Bring eine Sonnenbrille und ein Tuch für den Mund mit – es kann ordentlich stauben!


🛥️ Katamaran-Tour

Eine Katamaran-Tour bietet oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für einen entspannten Tag auf dem Meer.

  • Das Erlebnis: Die Katamarane sind stabil, bieten viel Platz zum Sonnenbaden auf den Netzen und segeln oft entspannt die Küste entlang. Meistens ist ein Mittagessen und Getränke an Bord inklusive.

  • Besonderheit: Da sie weniger Tiefgang haben, können sie oft näher an die Küstenlinien heranfahren als große Ausflugsschiffe.


🤿 Tauchen

Gran Canaria ist ein fantastisches Tauchrevier. Durch das klare, ganzjährig angenehme Wasser und die vulkanischen Felsformationen unter Wasser gibt es viel zu entdecken.

  • Das Erlebnis: Besonders die Gegend um El Cabrón bei Arinaga ist weltbekannt für ihre Artenvielfalt (oft sieht man Engelhaie, Rochen und Schwärme von bunten Rifffischen). Es gibt Tauchschulen für Anfänger (Schnuppertauchen) bis hin zu Profis.

  • Verschiedene Tauchkurse findet ihr hier!*


💡 Tipps für deine Ausflugsplanung:

  • Buchung: Viele Touren kannst du bequem in den Urlaubsorten Maspalomas, Playa del Inglés oder Puerto Rico buchen. Online-Buchungen im Voraus sind oft günstiger.

  • Reisekrankheit: Da die Gewässer rund um die Inseln durchaus unruhig sein können, nimm zur Sicherheit ein Mittel gegen Seekrankheit mit, falls du empfindlich bist.

  • Sonnenschutz: Auf dem Boot ist die UV-Strahlung durch die Reflektion auf dem Wasser extrem stark. Trage unbedingt eine Kopfbedeckung und nutze wasserfeste Sonnencreme!


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Westernstraße in Sioux City auf Gran Canaria mit Holzgebäuden; am Postamt-Schild steht 1856, unter blauem Himmel, ruhig und verlassen.
Sioux City Gran Canaria

Die besten Aktivitäten auf Gran Canaria


Das ist eine wunderbare Liste für abwechslungsreiche Tage auf Gran Canaria! Um deine Auswahl noch etwas zu präzisieren und dir bei der Planung zu helfen, habe ich hier ein paar ergänzende Details und Tipps zu deinen genannten Zielen zusammengestellt:


🌸 Natur & Entspannung

  • Botanischer Garten (Jardín Botánico de Maspalomas): Ein toller, ruhiger Rückzugsort. Ergänzend dazu möchte ich dir den Jardín Canario (Viera y Clavijo) bei Tafira (nahe Las Palmas) ans Herz legen – er ist der größte botanische Garten Spaniens und spezialisiert auf die endemische Flora der Kanaren. Ein echtes Highlight für Pflanzenfreunde!

  • Amadores Beach: Der perfekte Ort, wenn du wirklich türkisfarbenes, ruhiges Wasser suchst. Tipp: Wenn es dir dort zu voll ist, bietet die benachbarte Bucht von Puerto de Mogán eine sehr ähnliche, aber architektonisch noch reizvollere Umgebung.


🐠 Unterwasserwelt & Tierparks

  • Poema del Mar: Absolut richtig – das Aquarium in Las Palmas ist architektonisch und inhaltlich Weltklasse. Die riesige Panoramascheibe im Bereich „Deep Sea“ ist atemberaubend. Tipp: Verbinde den Besuch mit einem anschließenden Spaziergang am Stadtstrand Las Canteras. Tickets bekommt ihr direkt hier!*

  • Palmitos Park: Dies ist eine Mischung aus botanischem Garten, Zoo und Delfinarium. Da er in einem Tal liegt, ist die Anlage sehr schön terrassiert. Tipp: Schau dir unbedingt die Greifvogel-Flugschau an – sie ist eines der Highlights des Parks. Tickets gibt es hier!*

  • Cocodrilo Park: Dies ist eher ein Rettungszentrum für exotische Tiere als ein klassischer Zoo. Es ist ein sehr sympathisches, kleineres Projekt, bei dem man den Tieren oft sehr nahekommt. Tickets gibt es hier!*

  • Lago Taurito: Ideal, wenn du mit Kindern unterwegs bist, da es direkt in der Bucht von Taurito liegt und man bei Bedarf auch schnell mal ins Meer springen kann. Tickets gibt es hier!*


So gut wie alle Aktivitäten auf Gran Canaria könnt ihr hier finden und buchen:


🤠 Sioux City Park

Der Sioux City Park ist ein in den 70er Jahren für Filmaufnahmen errichteter Themenpark, der dich direkt in das Amerika des 19. Jahrhunderts versetzt. Es ist kein klassischer Freizeitpark, sondern eine nachgebaute Westernstadt.

  • Was dich erwartet: Du kannst durch Saloons schlendern, eine Banküberfall-Show miterleben, Cowboys bei ihrer Arbeit sehen und sogar bei einer Lasso-Show mitmachen. Die Kulisse ist so authentisch, dass sie schon für viele Filmproduktionen genutzt wurde.

  • Warum es ein Erlebnis ist: Es ist ein Riesenspaß für Familien und ein absoluter Kontrast zur üblichen Strandatmosphäre. Wenn du den „Cowboy-Spirit“ spüren willst, bist du hier genau richtig.

  • Tipp: Die Shows finden zu festen Zeiten statt – informiere dich am besten kurz vorher auf der Website über den Tagesplan, damit du die spektakulären Stunt-Shows nicht verpasst. Tickets bekommt ihr direkt hier!*


Hier noch mein TikTok Video aus Sioux City:


💡 Ein kleiner Hinweis zur Planung

Da diese Ziele über die ganze Insel verteilt sind, hier eine kurze Einschätzung für deine Zeitplanung:

  • Süden: Maspalomas (Botanischer Garten), Amadores, Palmitos Park, Cocodrilo Park und Lago Taurito liegen alle relativ nah beieinander im sonnigen Süden. Das lässt sich gut kombinieren.

  • Norden: Das Poema del Mar liegt in Las Palmas im Norden. Das ist ein perfekter Tagesausflug, um die Hauptstadt mit dem Aquarium zu verbinden.


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Vater und Kind gehen auf einem Weg durch einen Kakteen-Garten; andere Besucher fotografieren, sonnige Wüstenlandschaft.
Palmitos Park Gran Canaria

Reiseführer für die Kanaren gibt es hier auf Amazon!*


Gran Canaria mit Kindern


Gran Canaria ist für Familien eines der entspanntesten Reiseziele überhaupt. Die Kanaren sind sicher, die medizinische Versorgung ist hervorragend, und die Flugzeit von Deutschland aus ist absolut „kindertauglich“.


Hier ist ein kompakter Guide für einen unvergesslichen Familienurlaub:


🏖️ Die besten Strände für kleine Entdecker

  • Playa de Amadores: Die absolute Nummer 1 für Familien. Die Bucht ist durch Wellenbrecher geschützt, das Wasser ist kristallklar und sehr flach abfallend – ideal für Nichtschwimmer und Planscher.

  • Playa de Las Canteras (Las Palmas): Dank des vorgelagerten Riffs (La Barra) hast du hier bei Ebbe riesige, ruhige Natur-Schwimmbecken, in denen Kinder sicher spielen können.

  • Playa de Mogán: Ebenfalls sehr geschützt, klein und überschaubar. Die angrenzenden Kanäle im Dorf sind zudem ein tolles Ziel für einen kurzen Spaziergang.


🐒 Erlebnisse für die Kids

Deine Liste ist schon super – hier ist das "Warum" für Kinder:

  • Sioux City Park: Ein absoluter Renner! Für Kinder ist es wie ein Spielplatz im Kinofilm. Die Stunts und Shows sind sehr unterhaltsam.

  • Poema del Mar: Das riesige Panorama-Fenster (Deep Sea) lässt nicht nur Kinderaugen leuchten – es ist fast wie ein Kinobesuch.

  • Palmitos Park: Besonders die Delfin-Show und die riesigen Volieren mit den vielen Papageien sind ein Highlight. Tipp: Nimm dir für den Park genug Zeit, es ist recht hügelig, also für Kleinkinder eventuell einen geländegängigen Kinderwagen einplanen.

  • Aqualand Maspalomas: Wenn du noch mehr Action suchst, ist dies der größte Wasserpark der Insel mit vielen Rutschen für verschiedene Altersklassen.



Racing Kart in Maspalomas

Wenn du Lust auf Action hast, ist das Racing-Karting in Maspalomas ein absoluter Klassiker für einen Nachmittag abseits vom Strand. Die bekannteste und am besten ausgestattete Bahn in dieser Gegend ist das Gran Karting Club.


Hier sind die wichtigsten Infos für deinen Besuch:


🏎️ Gran Karting Club (Der Klassiker)

Die Bahn liegt strategisch günstig direkt an der Straße zwischen Maspalomas und Tarajalillo (nahe dem Flughafen-Highway). Es ist eine der größten und professionellsten Kartbahnen der Kanaren.

  • Die Strecke: Sie bietet eine große Hauptstrecke für Erwachsene und eine separate, sicherere Bahn für Kinder. Die Streckenführung ist abwechslungsreich und bietet sowohl schnelle Geraden als auch knifflige Kurven, bei denen du richtig Gas geben kannst.

  • Das Material: Es gibt verschiedene Kart-Klassen – von Karts für Anfänger und Kinder bis hin zu leistungsstärkeren Renn-Karts für erfahrene Fahrer.

  • Atmosphäre: Es ist ein sehr beliebter Ort für Gruppen, Geburtstage oder einfach für Leute, die den Wettkampf suchen. Es gibt auch eine kleine Bar/Cafeteria, von der aus du das Renngeschehen auf der Bahn perfekt beobachten kannst.


💡 Tipps für dein Kart-Erlebnis

  • Anreise: Die Bahn liegt etwas außerhalb der touristischen Zentren von Playa del Inglés/Maspalomas. Am einfachsten erreichst du sie mit dem Mietwagen (großer Parkplatz vorhanden) oder mit dem Taxi. Mit dem Bus ist es etwas umständlich, da man ein Stück zu Fuß laufen muss.

  • Ausrüstung: Helm und Schutzbekleidung werden gestellt. Da es beim Fahren unter dem Helm recht warm werden kann, zieh dir bequeme Kleidung an, die etwas Wind abkann, aber atmungsaktiv ist.

  • Schuhwerk: Trage unbedingt feste Schuhe (Sneaker). Mit Flip-Flops oder Sandalen darfst du aus Sicherheitsgründen nicht auf die Strecke.

  • Wann fahren? Vermeide, wenn möglich, die absolute Mittagshitze, da die Helme und Karts in der prallen Sonne sehr heiß werden können. Am späten Nachmittag ist es deutlich angenehmer und das Licht ist für Fotos auf der Strecke schöner.

  • Preise: Die Kosten hängen von der Dauer oder der Anzahl der Runden ab. Schau am besten kurz auf deren Website vorbei, um die aktuellen Preise für die verschiedenen Kart-Klassen zu checken.


Mein Tipp: Wenn du mit Freunden unterwegs bist, frag nach einem „Grand Prix“-Modus. Dabei fahrt ihr erst ein kurzes Qualifying und danach ein Rennen mit Startaufstellung – das macht den Wettbewerb deutlich spannender, als einfach nur Runden zu drehen.




💡 Tipps für den stressfreien Familienalltag

  • Supermärkte: Du findest an jeder Ecke spanische Supermärkte (wie Mercadona oder HiperDino), die alles führen, was man für Kinder braucht – von Windeln bis zu spezieller Babynahrung.

  • Mietwagen-Pflicht: Mit Kindern ist ein Mietwagen Gold wert. Du bist flexibel bei Mittagsschlaf-Zeiten und kannst die Ausflugsziele (wie die Berge) in deinem eigenen Tempo ansteuern.

  • Berge mit Vorsicht: Wenn du mit kleinen Kindern in die Berge (Tejeda/Roque Nublo) fährst: Plane häufigere Stopps ein. Die kurvigen Straßen können bei Kindern schnell zu Reiseübelkeit führen.

  • Sonnenschutz: Die Sonne ist auf den Kanaren deutlich stärker als in Deutschland, besonders durch den Wind spürt man die Hitze oft nicht so direkt. Sonnenhüte und UV-Schutzkleidung sind absolute Pflicht, auch beim Spielen im Schatten.


🍴 Essen gehen mit Kindern

Spanier sind extrem kinderlieb. In fast jedem Restaurant sind Kinder willkommen, und es ist völlig normal, wenn es mal etwas lauter zugeht.

  • Tipp: Wenn die Kinder keine Lust auf kanarische Spezialitäten haben, gibt es überall einfache Gerichte wie Nudeln oder Pizza. Aber versuche, sie an „Papas Arrugadas“ (Runzelkartoffeln) zu gewöhnen – die kommen bei den meisten Kids wegen der milden Kartoffeln sehr gut an!


Schaut euch dazu auch gerne meine Artikel "Kanaren mit Kindern" an:

Kirche an der Küste mit Kanaren-Flagge und Text KANARIEN MIT KINDERN über palmengesäumter Promenade.
Mein Artikel "Kanaren mit Kindern - Eine Übersicht der 5 Hauptinseln!"

Die schönsten Fotospots auf Gran Canaria


Gran Canaria ist ein wahrer Spielplatz für Fotografie-Begeisterte. Die dramatischen Kontraste – von tiefblauen Ozeanen bis zu rauen Vulkanlandschaften – bieten unzählige Motive. Hier sind die spektakulärsten Fotospots, an denen dir garantiert tolle Aufnahmen gelingen:


🏜️ Dünen & Leuchtturm

  • Dünen von Maspalomas (bei Sonnenaufgang): Das Licht ist hier in den frühen Morgenstunden am weichsten, und die Schatten in den Sandkämmen erzeugen eine unglaubliche Tiefe. Ein echter „Must-Have“-Shot.

  • Faro de Maspalomas: Der Leuchtturm vor dem tiefblauen Himmel oder bei blauem Abendlicht ist ein klassisches Postkartenmotiv.


⛰️ Spektakuläre Aussichtspunkte

  • Roque Nublo: Besonders eindrucksvoll wirkt der Monolith, wenn er leicht in Wolken gehüllt ist oder du ihn bei Sonnenuntergang vor einem feuerroten Himmel fotografierst.

  • Mirador del Balcón: Dieser Spot im Westen ist ideal für dramatische Küstenbilder. Die „Drachenschwanz“-Klippen, die sich in den Atlantik stürzen, sehen auf Weitwinkelaufnahmen gigantisch aus.

  • Pico de las Nieves: Hier schießt du Fotos, auf denen du buchstäblich „über den Wolken“ stehst. Bei klarer Sicht ist der Blick zum Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa unschlagbar.


🏘️ Malerische Architektur & Dörfer

  • Puerto de Mogán: Das „Venedig Gran Canarias“ ist ein Paradies für Detailaufnahmen. Die weißen Häuser, die knallbunten Blumenranken (Bougainvilleen) und die spiegelnden Kanäle bieten dir bei jedem Schritt neue Motive.

  • Teror: Die „Calle Real de la Plaza“ mit ihren kunstvollen, traditionellen Holzbalkonen ist ein Juwel für Fans der kanarischen Architektur.

  • Fataga: Die engen Gassen und der Kontrast der weißen Häuser zum dunklen Felsgestein im Hintergrund machen dieses Dorf zu einem traumhaften Motiv.


🌊 Stadt & Meer

  • Playa de Las Canteras (Las Palmas): Die „Barra“ (das Riff) bei Ebbe bietet tolle Möglichkeiten für Spiegelungen im Wasser. Zudem ist die Promenade mit dem modernen Auditorio Alfredo Kraus am südlichen Ende ein spannendes architektonisches Fotomotiv.

  • Höhlen von Artenara: Die in den Fels gehauenen Wohnungen und Kapellen bieten eine einzigartige, mystische Kulisse für außergewöhnliche Reportage-Aufnahmen.


💡 Tipps für deine Fototour

  • Die „Goldene Stunde“: Auf Gran Canaria ist das Licht kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang magisch. Da die Insel so bergig ist, entstehen durch die Schatten oft faszinierende Lichtspiele, die Mittagssonne hingegen ist oft zu hart.

  • Polarisationsfilter: Wenn du mit einer richtigen Kamera fotografierst, ist ein Pol-Filter Gold wert. Er verstärkt das tiefe Blau des Meeres und den Kontrast zu den weißen Häusern oder den hellen Sanddünen.

  • Perspektivenwechsel: Viele der genannten Orte sind touristisch beliebt. Geh ein paar Schritte vom Hauptpfad weg oder such dir eine tiefe Perspektive (nah am Boden), um die typischen Touristen-Fotos zu vermeiden und deinen Bildern einen eigenen Stil zu geben.


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Große Sanddüne an der Küste von Maspalomas unter blauem Himmel, daneben dunkles Meer; ruhige, sonnige Wüstenlandschaft.
Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria

Geheimtipps abseits der Touristen


Um Gran Canaria abseits der ausgetretenen Touristenpfade zu erleben, musst du den Mut haben, die großen Küstenstraßen zu verlassen und tief in das "andere" Gran Canaria einzutauchen.


Hier sind einige meiner Geheimtipps für euch:


1. Das „Cenobio de Valerón“ (Speicherfestung)

Während die meisten Touristen an den Stränden liegen, steht hier ein archäologisches Wunderwerk. Es handelt sich um ein riesiges, in den Fels gehauenes Getreidespeicher-System der kanarischen Ureinwohner. Man blickt auf über 300 kleine Höhlen, die wie ein Bienenstock an der Felswand hängen. Es ist geschichtlich faszinierend und bietet eine völlig andere Perspektive auf die Geschichte der Insel.


2. Die „Caldera de los Marteles“

Jeder fährt zum Bandama-Krater, aber der Marteles-Krater ist landschaftlich viel wilder. Er liegt im Naturschutzgebiet auf einer beachtlichen Höhe von über 1.500 Metern. Die Erde dort ist teilweise rötlich, und der Kraterboden wird oft landwirtschaftlich genutzt. Es ist ein Ort der absoluten Stille – perfekt für eine kleine Wanderung, bei der du garantiert keinen Reisebus triffst.


3. Tunte (San Bartolomé de Tirajana)

Das Dorf San Bartolomé, von den Einheimischen oft „Tunte“ genannt, liegt in der Nähe von Fataga, wird aber von den meisten Touristen einfach durchfahren. Es ist der spirituelle Ausgangspunkt des „Camino de Santiago“ auf Gran Canaria. Hier spürst du eine ganz andere Energie: viel authentischer, mit einer wunderbaren Kirche und einem kleinen, feinen Café-Leben, das sich an Einheimische und nicht an Tagestouristen richtet.


4. Die Klippen von El Risco (im Westen)

Wenn du den „Drachenschwanz“ sehen willst, fahren die meisten zum Mirador del Balcón. Fahr stattdessen ein Stück weiter bis zum kleinen Weiler El Risco. Dort gibt es einen Pfad, der zu einem abgelegenen Strand führt (Vorsicht: der Weg erfordert Trittsicherheit!). Von dort unten wirkt die Steilküste noch einmal doppelt so gewaltig, und du bist fast ganz allein unter den gigantischen Felswänden.


5. Azulejos de Veneguera

Wenn du von Mogán Richtung La Aldea fährst, passierst du eine geologische Besonderheit, die „Azulejos“ (Fliesen) genannt wird. Die Felswände schimmern hier in unglaublichen Farben – von Ocker über Grün bis hin zu Blau und Violett. Es sieht aus wie von einem Maler gestaltet. Die meisten Leute fahren nur mit dem Auto vorbei; halte an einer der kleinen Ausbuchten, atme durch und bewundere dieses geologische Farbenspiel.


6. Salinas de Arinaga

Die Salinen an der Ostküste sind ein Überbleibsel der traditionellen Meersalzgewinnung. Es ist kein klassisches „Ausflugsziel“, aber die Kombination aus dem türkisblauen Wasser, den weißen Salzbecken und der archaischen Industrieromantik ist ein fantastischer Ort für Fotografen und Menschen, die Industrie-Geschichte und Natur kombiniert mögen.


💡 Ein kleiner Hinweis zu diesen Orten:

Da diese Ziele teilweise schwerer zu erreichen oder weniger erschlossen sind, ist eine gute Offline-Karte (z. B. Maps.me oder Komoot) extrem wichtig. Die Straßen dorthin sind oft schmaler und nicht immer perfekt asphaltiert.


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Ruhige Bucht auf Gran Canaria mit Segelbooten vor blauem Himmel, Wellen brechen an felsigem Ufer.
Ruhige Bucht auf Gran Canaria

Die besten Restaurants und kanarische Spezialitäten


Gran Canaria ist ein kulinarisches Paradies, das von einfachen, traditionellen Gerichten bis hin zu gehobener Küche alles bietet. 


Hier ist eine Auswahl, um die Insel auch geschmacklich zu entdecken.  


🥘 Typische kanarische Spezialitäten  

Wenn du die Insel wirklich kennenlernen willst, solltest du diese Klassiker probieren:

  • Papas Arrugadas con Mojo: Das absolute Nationalgericht – kleine, in Salzwasser „runzelig“ gekochte Kartoffeln, serviert mit einer roten (pikanten) oder grünen (mit Koriander/Petersilie) Mojo-Soße.  

  • Sancocho Canario: Ein herzhaftes Fischgericht aus entsalztem Fisch (meist Wrackbarsch), serviert mit Kartoffeln, Süßkartoffeln und Gofio.  

  • Ropa Vieja: Ein kräftiger Eintopf aus Fleisch (oft Rind oder Huhn), Kichererbsen, Kartoffeln und Gemüse.  

  • Gofio: Ein traditionelles Mehl aus geröstetem Getreide, das als Brei (Escaldado), in Suppen oder als Beilage gegessen wird.  

  • Bienmesabe: Ein süßes Dessert aus Mandeln, Eiern, Zucker und Zimt – ein Muss für Naschkatzen!  


🍽️ Empfehlungen für authentische Restaurants & Bochinches

Für das „echte“ Gran Canaria solltest du sogenannte Bochinches (oder Guachinches) besuchen – einfache, oft familiengeführte Lokale, die hausgemachte Gerichte zu fairen Preisen servieren.  

Restaurant / Lokal

Standort

Besonderheit

Almatriche (nahe Las Palmas)

Ein legendäres Bochinche, bekannt für Lammgerichte.

Maspalomas

Hervorragende Fischgerichte und Meeresfrüchte.

Las Palmas

Moderne Fusion aus kanarischen Produkten und internationaler Küche.

Las Palmas (Vegueta)

Toller Ort für traditionelle Desserts wie Bienmesabe.

Mogán

Traditionelle Küche im malerischen „Venedig Gran Canarias“.

(Hinweis: Da die Webseiten kleinerer lokaler Betriebe manchmal variieren oder nur über Social Media aktuell gehalten werden, lohnt sich vor Ort ein kurzer Blick auf Google Maps oder Facebook für die neuesten Öffnungszeiten.)


💡 Geheimtipp für Feinschmecker

  • Mercado del Puerto (Las Palmas): Hier findest du viele kleine Stände mit Tapas und frischen Spezialitäten. Es ist perfekt, um sich durch die kanarische Küche zu probieren, ohne sich für ein einzelnes Restaurant entscheiden zu müssen.  

  • Bochinches: Halte auf deinen Fahrten ins Inselinnere Ausschau nach handgeschriebenen Schildern mit der Aufschrift „Bochinche“. Das sind oft die Orte mit der authentischsten (und günstigsten) Küche, wo Einheimische essen.  


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Teller mit Runzelkartoffeln und zwei Dips, rot und grün, auf gelbem Tischset; Messer und Gabel daneben. Kanarisches Gericht: Papas Arrugadas con Mojo
Papas Arrugadas con Mojo

Nachtleben auf Gran Canaria


Gran Canaria bietet für jeden Geschmack das passende Nachtleben: Von wilden Partynächten unter Palmen bis hin zu entspannten Abenden mit Live-Musik oder gehobenen Cocktails in der Hauptstadt.


Hier sind die besten Hotspots für deine Nächte auf der Insel:


🕺 Party & Clubbing (Der Süden)

Der Süden der Insel ist das Epizentrum für Nachtschwärmer. Hier konzentriert sich das Party-Leben vor allem um Playa del Inglés.

  • Kasbah / Plaza / Metro Center: Das sind keine einzelnen Clubs, sondern drei riesige Einkaufszentren, die nachts zu einer gigantischen Open-Air-Partyzone verschmelzen. Hier reihen sich Dutzende Diskotheken, Pubs und Bars aneinander.

  • Pachá Gran Canaria: Der berühmte Ableger des legendären Ibiza-Clubs. Wenn du nach dem „großen“ Club-Erlebnis mit House-Beats und einer schicken Atmosphäre suchst, ist Pachá die erste Adresse.


🏙️ Urbanes Nachtleben (Las Palmas)

Wenn du es lieber etwas „spanischer“, weniger touristisch und abwechslungsreicher magst, bist du in der Hauptstadt Las Palmas genau richtig.

  • Vegueta (Tapas-Nacht): Jeden Donnerstagabend verwandelt sich die Altstadt Vegueta in eine riesige Party. Hunderte Leute ziehen von Bar zu Bar in der Calle Mendizábal, essen Tapas und trinken Wein.

  • Azotea de Benito: Eine der coolsten Rooftop-Bars der Insel, direkt in der Nähe der Kathedrale von Vegueta. Hier gibt es hervorragende Cocktails mit einem fantastischen Blick über die historische Altstadt.

  • Fortuni Las Palmas: Wenn du in der Hauptstadt richtig tanzen gehen willst, ist Fortuni einer der angesagtesten Clubs für ein etwas schickeres, einheimisches Publikum.


🍹 Entspannt & Exklusiv (Südküste)

  • Garbo’s Dinner Show: Wenn du keinen klassischen Club suchst, sondern eine unterhaltsame Nacht mit Dinner und Show-Entertainment, ist Garbo’s eine Institution im Süden.

  • Strandbars am Playa de Las Canteras: Abends die Promenade von Las Canteras entlangzuschlendern ist ein Erlebnis für sich. Viele Bars haben dort Live-Musik, und man kann bei einem „Copa“ den Wellen lauschen.


💡 Tipps für die Nacht auf Gran Canaria

  • Der Rhythmus: Spanier gehen spät aus. Wenn du um 22:00 Uhr in einen Club gehst, wirst du dort wahrscheinlich alleine tanzen. Das wahre Nachtleben beginnt meist erst nach Mitternacht, und Clubs werden oft erst gegen 02:00 oder 03:00 Uhr richtig voll.

  • Sicherheit: In den großen Touristenzentren wie Playa del Inglés ist die Polizei sehr präsent. Dennoch gilt wie überall: Achte auf deine Taschen und vermeide es, alleine durch dunkle Nebenstraßen zu gehen, wenn du alkoholisiert bist.

  • Dresscode: In den meisten Bars ist es sehr lässig (Flip-Flops und Strandkleidung sind oft okay). In Clubs wie dem Pachá oder schickeren Bars in Las Palmas ist ein gepflegtes Outfit (lange Hose, geschlossene Schuhe) jedoch ratsam.


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Abendliches Public Viewing im Palmenhof: Viele Menschen sitzen vor großer Leinwand unter Lichterketten und Palmen auf Gran Canaria
Entspannteres Nachtleben auf Gran Canaria

Shopping auf Gran Canaria


Gran Canaria ist nicht nur wegen seiner Natur beliebt, sondern auch ein echtes Einkaufsparadies. Da die Kanarischen Inseln eine Sonderwirtschaftszone mit reduzierter Mehrwertsteuer (IGIC statt MwSt.) sind, kannst du hier bei bestimmten Produkten wie Parfüm, Kosmetik, Tabak und Elektronik oft günstiger einkaufen als auf dem Festland.


Hier ist dein Shopping-Guide:


🛍️ Große Einkaufszentren

Wenn du alles unter einem Dach suchst, sind diese Malls die beste Wahl:

  • Centro Comercial Las Arenas (Las Palmas): Eines der größten Einkaufszentren direkt am Meer am nördlichen Ende des Strandes Las Canteras. Perfekt kombinierbar mit einem Stadtbesuch.

  • El Corte Inglés (Las Palmas, Avenida Mesa y López): Das spanische Pendant zu einem großen Kaufhaus. Hier findest du von hochwertiger Mode bis hin zu Elektronik und Delikatessen alles.

  • Centro Comercial El Tablero (Nähe Maspalomas): Ein modernes, offenes Einkaufszentrum im Süden, das bei Einheimischen sehr beliebt ist. Es ist deutlich weniger touristisch als die Zentren in Playa del Inglés.

  • Centro Comercial Atlántico (Vecindario): Auf halbem Weg zwischen dem Flughafen und Maspalomas. Riesig, mit vielen bekannten Marken und sehr authentisch, da hier vor allem die Inselbewohner einkaufen.


🏺 Lokale Märkte & Kunsthandwerk

Für Souvenirs, die wirklich von der Insel stammen:

  • Markt von Teror (Sonntags): Der wohl schönste Markt der Insel rund um die Basilika. Hier bekommst du handgemachte Stickereien, Keramik und vor allem die berühmte Chorizo de Teror.

  • Mercado de Vegueta (Las Palmas): Ein historischer Markt in der Altstadt. Ideal, um lokale Käsesorten, Oliven, Obst und kanarische Produkte direkt von den Erzeugern zu kaufen.

  • Mogán Markt (Freitags): Ein sehr bunter Markt im malerischen Puerto de Mogán. Er ist touristisch, aber die Kulisse der blumengeschmückten Gassen macht das Stöbern sehr angenehm.


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💡 Was lohnt sich besonders?

  • Kanarische Produkte: Halte Ausschau nach lokalem Ziegenkäse (Queso de Flor), Honigrum (Ron Miel), Meersalz aus den Salinen von Arinaga und natürlich kanarischem Wein.

  • Mode: In den großen Malls gibt es viele spanische Marken wie Zara, Massimo Dutti oder Mango, die aufgrund der niedrigeren Steuern oft etwas günstiger sind als in Deutschland.

  • Elektronik: Achte beim Kauf von Kameras oder Smartphones darauf, dass es sich um autorisierte Fachhändler handelt. Vermeide „Billig-Läden“ in touristischen Zonen, die oft überteuerte oder minderwertige Waren verkaufen.


🕒 Wichtige Shopping-Tipps

  • Öffnungszeiten: Viele kleinere Läden machen mittags eine Siesta (meist von 13:30 bis 16:30 Uhr). Die großen Malls haben jedoch durchgehend geöffnet.

  • Sonntags-Shopping: In den touristischen Zonen (Süden) haben viele Geschäfte auch sonntags geöffnet. In Las Palmas sind die meisten Läden sonntags geschlossen (außer die großen Malls).

  • Preise: Die Preise in den großen Malls sind fest. Auf den Märkten darfst du bei Souvenirs durchaus höflich verhandeln, aber bleib dabei immer respektvoll.


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Halbnackter Mann mit rotem Stirnband reitet auf weißem Pferd durch staubige Westernstadt Sioux City Gran Canaria; Holzfassaden und Schild Carriage Repairs.
Sioux City Gran Canaria

Die beste Reisezeit für Gran Canaria


Gran Canaria wird nicht umsonst als die „Insel des ewigen Frühlings“ bezeichnet. Da die Insel so klein ist, aber verschiedene Klimazonen besitzt, findest du eigentlich das ganze Jahr über fantastisches Wetter. Die beste Reisezeit hängt daher stark davon ab, was du unternehmen möchtest.


Hier ist eine Einschätzung der Jahreszeiten:


🌸 Frühling (März bis Mai)

Der Frühling gilt bei vielen Kennern als die perfekte Reisezeit.

  • Wetter: Angenehme Temperaturen zwischen 20 °C und 25 °C. Es ist stabil, trocken und sehr sonnig.

  • Highlight: Die Natur blüht auf, besonders im Inselinneren. Die Temperaturen sind ideal für lange Wanderungen, bevor die Sommerhitze einsetzt.

  • Ideal für: Aktivurlauber, Wanderer und Reisende, die milde Wärme dem ganz heißen Sommerwetter vorziehen.


☀️ Sommer (Juni bis September)

Im Sommer ist Gran Canaria ein Garant für Sonne und Strand.

  • Wetter: Temperaturen liegen oft zwischen 25 °C und 30 °C. Durch den Passatwind (den „Alisios“) fühlt es sich an der Küste selten erdrückend heiß an.

  • Highlight: Das Meer hat seine höchste Temperatur – perfekt für ausgiebiges Baden, Tauchen und Bootstouren.

  • Ideal für: Familien mit schulpflichtigen Kindern, Sonnenanbeter und Wassersportler.


🍂 Herbst (Oktober bis November)

Der Herbst ist ein unterschätzter Geheimtipp.

  • Wetter: Das Meer ist vom Sommer noch angenehm warm, und die Lufttemperaturen bleiben meist bei sommerlichen 23 °C bis 27 °C.

  • Highlight: Es ist deutlich ruhiger als im Sommer. Das Licht in dieser Jahreszeit ist oft sehr weich und besonders schön für Fotografen.

  • Ideal für: Paare und alle, die dem beginnenden europäischen Herbst entfliehen wollen, ohne in den Touristenrummel der Hochsaison zu geraten.


❄️ Winter (Dezember bis Februar)

Gran Canaria ist eines der beliebtesten Winterflucht-Ziele Europas.

  • Wetter: Die Temperaturen liegen tagsüber meist bei milden 18 °C bis 22 °C. Nachts kann es in den Bergen jedoch empfindlich kalt werden.

  • Highlight: Wenn es in Deutschland grau und eisig ist, tankst du hier Sonne. Weihnachten und Silvester bei milden Temperaturen am Strand zu verbringen, ist ein besonderes Erlebnis.

  • Ideal für: Alle, die dem Winter entkommen wollen, Golfer (Hochsaison für diesen Sport!) und Rentner, die überwintern möchten.


💡 Zusammenfassend: Wann solltest du fliegen?

Wenn du das suchst...

...dann ist das die beste Zeit:

Wandern & Natur

Frühling (März–Mai)

Badeurlaub & Wassersport

Sommer (Juli–September)

Ruhe & Entspannung

Später Herbst (Oktober–November)

Winterflucht & Golfen

Winter (Dezember–Februar)


Ein wichtiger Hinweis für deine Planung: Gran Canaria hat ein „Mikroklima“. Wenn es im Süden (Maspalomas/Playa del Inglés) wolkig ist, kann es im Norden strahlend blau sein – und umgekehrt. Dank des Mietwagens bist du auf der Insel extrem flexibel und kannst dem besten Wetter einfach hinterherfahren!


Viele weitere Informationen über die beste Reisezeit für Gran Canaria findet ihr auf meiner Seite: optimalereisezeit.de/gran-canaria!


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Nacht am Resortpool mit riesiger blauer Oktopus-Statue, Palmen, Liegen und warmen Lichterketten unter dunklem Himmel.
Hotelpool auf Gran Canaria

Klima und Wetter im Jahresverlauf


Gran Canaria wird aufgrund seiner Lage vor der afrikanischen Küste und der moderierenden Wirkung des Atlantiks als Insel des „ewigen Frühlings“ bezeichnet. Dennoch gibt es feine Unterschiede, die du bei deiner Planung berücksichtigen solltest.


Hier ist der Überblick über das Klima und Wetter im Jahresverlauf:


🌡️ Die klimatischen Besonderheiten

  • Das Nord-Süd-Gefälle: Dies ist der wichtigste Faktor. Der Norden ist durch die Passatwinde (die „Alisios“) oft grüner, feuchter und bewölkter („Panza de burro“ – Eselsbauch, eine Wolkendecke, die oft an den Bergen hängen bleibt). Der Süden ist deutlich trockener, wüstenähnlich und hat fast an 365 Tagen im Jahr Sonnengarantie.

  • Das Inselinnere: Aufgrund der hohen Berge (über 1.900 m) ist es im Zentrum deutlich kühler. Im Winter kann es auf dem Pico de las Nieves sogar frieren, während du an der Küste noch im T-Shirt sitzt.


📅 Wetter im Jahresverlauf


Frühjahr (März – Mai)

Dies ist eine der stabilsten Phasen. Die Temperaturen klettern sanft auf etwa 20°C bis 24°C. Die Insel steht in voller Blüte, was besonders das Inselinnere wunderschön grün und farbenfroh macht. Es ist eine der besten Zeiten für Aktivurlauber.


Sommer (Juni – September)

Der Sommer ist warm, aber selten unangenehm heiß, da der stetige Passatwind für Abkühlung sorgt. Die Temperaturen liegen tagsüber meist zwischen 25°C und 29°C. Die Wassertemperaturen erreichen nun ihre Höchstwerte (ca. 22°C–23°C). Im Süden ist es fast durchgehend wolkenlos.


Herbst (Oktober – November)

Der Oktober ist für viele der "beste" Monat. Das Meer hat vom Sommer die Wärme gespeichert, die Luft ist mit 23°C bis 26°C noch sehr mild, und die großen Touristenströme der Sommerferien sind abgeebbt. Das Wetter ist meist sehr beständig.


Winter (Dezember – Februar)

Gran Canaria ist das Ziel für Winterflüchtlinge. Tagsüber hast du meist 19°C bis 22°C. Es ist angenehm sonnig, auch wenn die Abende und Nächte (vor allem in den Bergen) recht kühl werden können. Das Meer ist mit ca. 18°C–19°C erfrischend, aber für Hartgesottene noch gut zum Baden geeignet.


📊 Klimatabelle (Durchschnittswerte Küste)

Monat

Luft (Tag)

Wasser

Sonnenstunden

Januar

20°C

19°C

6

März

22°C

18°C

7

Mai

23°C

19°C

8

Juli

27°C

22°C

10

September

28°C

23°C

8

November

24°C

21°C

6


💡 Wichtige Phänomene: Der Calima

Ein Wetterereignis, das zu jeder Jahreszeit auftreten kann, ist der Calima. Dabei wehen heiße, staubige Winde direkt aus der Sahara über die Insel.

  • Was passiert: Die Lufttemperatur steigt schlagartig an (oft über 35°C), die Sicht wird durch feinen Sandstaub eingetrübt und die Luft fühlt sich sehr trocken an.

  • Tipp: Wenn ein Calima angekündigt ist, solltest du anstrengende Aktivitäten (wie langes Wandern) vermeiden und besonders viel trinken.


Viele weitere Informationen über die beste Reisezeit für Gran Canaria findet ihr auf meiner Seite: optimalereisezeit.de/gran-canaria!


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Riesige türkis-grüne Wasserrutsche zwischen Steinbogen unter wolkenlosem blauem Himmel in sonniger Freizeitpark-Atmosphäre. Aqualand Maspalomas
Aqualand Maspalomas

Anreise nach Gran Canaria


Die Anreise nach Gran Canaria ist unkompliziert, da die Insel als eines der am besten angebundenen Urlaubsziele Europas gilt.


Hier sind die Details für deine Planung:


✈️ Mit dem Flugzeug (Der Standardweg)

Der Flughafen Gran Canaria (LPA) befindet sich an der Ostküste, etwa auf halber Strecke zwischen der Hauptstadt Las Palmas im Norden und den großen Touristenzentren im Süden (Maspalomas/Playa del Inglés).

  • Flugdauer: Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz aus fliegst du in etwa 4,5 bis 5,5 Stunden.

  • Airlines: Es gibt ein riesiges Angebot.

    • Pauschalreise-Airlines: (z.B. Eurowings, TUI fly, Condor) bieten sehr viele Direktverbindungen an.

    • Linien- & Billigflieger: (z.B. Ryanair, EasyJet, Iberia/Vueling) haben oft günstige Verbindungen, teilweise mit kurzem Zwischenstopp auf dem spanischen Festland (Madrid oder Barcelona).

  • Transfer vor Ort:

    • Mietwagen: Die absolute Empfehlung. Du kannst ihn direkt am Flughafen übernehmen und bist für den gesamten Urlaub mobil.

    • Busse (Global): Das Insel-Bussystem ist exzellent. Die "Global"-Busse fahren vom Flughafen aus in fast alle Richtungen der Insel. Die Tickets sind günstig und die Busse modern.

    • Taxi: Vor dem Terminal stehen rund um die Uhr Taxis bereit. Die Preise sind moderat, aber bei längeren Strecken in den Süden solltest du vorher nach dem ungefähren Preis fragen.


⛴️ Mit der Fähre (Die Alternative)

Eine Anreise direkt per Schiff vom europäischen Festland ist zwar theoretisch möglich, aber sehr zeitaufwendig (ca. 2 Tage Fahrt ab Huelva oder Cádiz in Spanien).

Die Fähren sind jedoch perfekt für das "Insel-Hopping":

  • Wenn du bereits auf einer der anderen Kanarischen Inseln bist (z.B. Teneriffa, Fuerteventura oder Lanzarote), kannst du Gran Canaria problemlos mit der Fähre erreichen.

  • Die Anbieter Fred. Olsen Express und Naviera Armas verbinden die Inseln mehrmals täglich miteinander. Die Überfahrt von Teneriffa dauert beispielsweise nur etwa 80 Minuten.


💡 Drei Experten-Tipps für die Anreise:

  1. Mietwagen-Buchung: Buche den Mietwagen unbedingt schon von zu Hause aus über bekannte Portale. Die Preise am Schalter vor Ort sind meist deutlich höher, und in der Hochsaison sind beliebte Fahrzeugklassen schnell vergriffen.

  2. Sitzplatzwahl im Flugzeug: Wenn du ankommst, versuche bei einem Flug aus Europa einen Platz auf der linken Seite (Fenster) zu ergattern. Bei der Landung hast du oft einen atemberaubenden Blick über die gesamte Ostküste und die Dünen von Maspalomas.

  3. Gepäck: Falls du Wanderausrüstung oder spezielles Equipment mitnimmst, prüfe vorher die Bedingungen deiner Airline für "Sportgepäck" – das ist oft günstiger, wenn man es vorab anmeldet, als am Check-in-Schalter.


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Felsiger Strand auf Gran Canaria mit Wellen, blauem Himmel und Windrad am Horizont; ruhige Küstenlandschaft.
Küstenlinie Gran Canaria

Mietwagen oder öffentliche Verkehrsmittel?


Die Wahl zwischen Mietwagen und öffentlichen Verkehrsmitteln auf Gran Canaria hängt fast ausschließlich davon ab, wie viel Freiheit du dir wünschst und welche Orte du sehen willst. Hier ist die Entscheidungshilfe:


🚗 Der Mietwagen: Freiheit pur

Wenn du die Insel wirklich erleben willst, ist ein Mietwagen auf Gran Canaria fast alternativlos.

  • Vorteile:

    • Maximale Flexibilität: Du kannst spontan an Aussichtspunkten halten, das Tempo bestimmen und auch entlegene Bergdörfer erreichen, die kaum angebunden sind.

    • Zeitersparnis: Du musst nicht auf Fahrpläne warten und bist nicht auf die oft längeren Transferzeiten der Busse angewiesen.

    • Mikroklima-Check: Wenn es im Süden bewölkt ist, kannst du innerhalb einer Stunde einfach in den sonnigen Norden fahren.

  • Herausforderungen:

    • Parken in Städten: In Las Palmas oder kleinen Bergdörfern kann die Parkplatzsuche frustrierend sein.

    • Fahrstil & Straßen: Die Bergstraßen sind kurvenreich, eng und steil. Man sollte kein Problem damit haben, sicher am Berg zu manövrieren.

  • Günstige Mietwagen auf Gran Canaria findet ihr auf Check24!*


🚌 Öffentliche Verkehrsmittel (Global Busse): Das "Global"-Netz

Das Unternehmen Global betreibt ein sehr effizientes und günstiges Busnetz.

  • Vorteile:

    • Kostengünstig: Deutlich billiger als Mietwagen inklusive Benzin und Parkgebühren.

    • Entspannung: Du kannst die Aussicht genießen, ohne dich auf kurvige Serpentinen konzentrieren zu müssen.

    • Gut erschlossen: Die Hauptrouten zwischen Flughafen, Las Palmas, Maspalomas und Puerto de Mogán sind sehr eng getaktet.

  • Herausforderungen:

    • Zeitaufwand: Die Busse fahren oft über kleine Orte, was die Fahrtzeit massiv in die Länge zieht.

    • Eingeschränkte Spontanität: Du bist an Fahrpläne gebunden und musst Wanderungen oft als „Punkt-zu-Punkt“-Tour planen, statt wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren zu können.



📊 Entscheidungsmatrix

Deine Priorität

Empfehlung

Erkundung der Bergwelt & Dörfer

Mietwagen (ein Muss für entlegene Orte)

Nur Strand & Hotel-Umgebung

Öffentliche Verkehrsmittel / Taxi

Flexibilität & Fotografie

Mietwagen

Budget-Reisende

Bus (Global)

Familie mit viel Gepäck

Mietwagen


💡 Mein Insider-Tipp: Die Kombination

Viele Urlauber machen es so:

  1. Für die Infrastruktur: Nutze den Bus für den Transfer vom Flughafen zum Hotel (wenn du nicht direkt am Flughafen mietest).

  2. Für die Abenteuer: Buche den Mietwagen nur für 3 bis 4 Tage, in denen du gezielt die Bergregionen (Tejeda, Artenara, Roque Nublo) und die abgelegenen Küstenabschnitte erkundest. Den Rest der Zeit genießt du entspannt vor Ort und nutzt bei Bedarf das Taxi oder den Bus.


Wichtig: Falls du dich für den Mietwagen entscheidest, buche ihn unbedingt frühzeitig online. Vor Ort in der Hauptsaison spontan einen Wagen zu bekommen, ist oft deutlich teurer oder gar nicht möglich.


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Küstenstraße schlängelt sich an steilen Felsen vorbei über dem blauen Meer unter klarem Himmel.
Bergige Küstenlinie auf Gran Canaria

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Wo übernachten? Die schönsten Urlaubsorte


Die Wahl des richtigen Urlaubsortes auf Gran Canaria ist entscheidend, da jede Region der Insel ihren ganz eigenen Charakter hat.


Hier sind die schönsten Orte für deine Unterkunft, sortiert nach ihrem speziellen Flair:


Maspalomas: Das goldene Dünenparadies mit Leuchtturm-Romantik

Maspalomas ist der Inbegriff von Gran Canaria. Hier findest du das berühmte Naturschutzgebiet der riesigen Sanddünen, die sich direkt in den Atlantik erstrecken.

  • Ideal für: Reisende, die eine luxuriöse Hotelinfrastruktur, weitläufige Strände und eine ikonische Kulisse suchen.

  • Vibe: Exklusiv, weitläufig und perfekt für ausgedehnte Strandspaziergänge am historischen Leuchtturm (Faro de Maspalomas).


Playa del Inglés: Der pulsierende Mittelpunkt für Sonnenanbeter & Nachtschwärmer

Dieser Ort ist das Herz des kanarischen Tourismus. Hier pulsiert das Leben, die Auswahl an Unterkünften ist riesig und das Unterhaltungsangebot lässt keine Wünsche offen.

  • Ideal für: Alle, die gerne mitten im Geschehen sind, shoppen wollen und ein lebendiges Nachtleben sowie eine breite Auswahl an Restaurants suchen.

  • Vibe: Aktiv, dynamisch und absolut unkompliziert – hier ist immer etwas los.


Puerto Rico: Das sonnige Tal des Wassersports & der ewigen Sonne

Puerto Rico liegt in einer geschützten Bucht im Südwesten und gilt als einer der sonnigsten Orte der Insel. Die Gebäude sind terrassenförmig an die Hänge gebaut, was fast allen Unterkünften einen spektakulären Meerblick garantiert.

  • Ideal für: Familien und Wassersportbegeisterte, die Wert auf Ruhe und eine windgeschützte Lage legen.

  • Vibe: Urlaubsfeeling pur, geprägt von Bootstouren, Freizeitparks und einer entspannten Atmosphäre am künstlich angelegten Strand.


Meloneras: Das elegante Refugium für Luxus & Lifestyle

Direkt angrenzend an Maspalomas liegt Meloneras, das exklusivste Urlaubsgebiet der Insel. Hier findest du erstklassige 4- und 5-Sterne-Hotels, eine schicke Strandpromenade mit gehobenen Boutiquen und exzellente Restaurants.

  • Ideal für: Paare und Reisende, die einen gehobenen Standard, Wellness und Entspannung in einer stilvollen Umgebung schätzen.

  • Vibe: Sophistiziert, gepflegt und der perfekte Ort, um den Abend bei einem Cocktail mit Blick auf das Meer ausklingen zu lassen.


Las Palmas: Die lebhafte Inselmetropole mit urbanem Großstadtflair

Die Hauptstadt im Norden ist ein absolutes Muss für alle, die Kultur, Geschichte und das echte, kanarische Stadtleben suchen. Hier vermischen sich der berühmte Stadtstrand Las Canteras mit einer reichen Geschichte in der Altstadt Vegueta.

  • Ideal für: Städtereisende, Kulturinteressierte und Fans von authentischem, spanischem Leben abseits der reinen Resorts.

  • Vibe: Urban, authentisch und inspirierend – eine Stadt, die niemals schläft, aber durch ihre Strände dennoch Urlaubsfeeling bietet.


Puerto de Mogán: Das „Venedig des Südens“ voller Blumenpracht

Dieses kleine Fischerdorf im Südwesten ist wohl der malerischste Ort auf Gran Canaria. Kleine Kanäle, weiß getünchte Häuser mit bunten Blumenranken und kleine Brücken machen Puerto de Mogán zu einem Ort, der verzaubert.

  • Ideal für: Romantiker, Fotografen und Ruhesuchende, die ein idyllisches, fast dörfliches Ambiente suchen.

  • Vibe: Romantisch, entschleunigt und einfach wunderschön. Hier fühlt man sich wie in einem Postkartenidyll.


Ein kleiner Tipp für deine Entscheidung: Wenn du Sonne und Strandgarantie suchst, bist du im Süden (Maspalomas, Meloneras, Puerto Rico) am besten aufgehoben. Wenn du hingegen die Kultur und die Vielfalt der Insel entdecken willst und eine lebendige Stadtatmosphäre bevorzugst, ist Las Palmas dein Ziel.


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Schmale Gasse mit weißen und gelben Häusern, grünen Läden, Laternen und Töpfen; sonnig, ruhig, ohne Menschen.
Schmale Gasse auf Gran Canaria

Kosten – Ist Gran Canaria teuer?


Gran Canaria ist im Vergleich zu vielen anderen europäischen Urlaubszielen – wie etwa den Balearen (Mallorca/Ibiza) oder großen Metropolen – ein sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Da die Kanaren eine Sonderwirtschaftszone sind, sparst du bei vielen Produkten sogar Steuern.


Hier ist meine Einschätzung, womit du rechnen musst:


💰 Was kostet was? (Grobe Orientierung)

Bereich

Kostenniveau

Tipps zum Sparen

Unterkunft

Mittel bis Gehoben

Früh buchen oder Apartments mit Küche nutzen.

Essen & Trinken

Günstig bis Mittel

„Menú del día“ (Mittagsmenü) ist oft unschlagbar günstig.

Mietwagen

Günstig

Vorab buchen, lokale Anbieter vergleichen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Sehr günstig

Mit der "TransGC"-Karte (aufladbar) zahlst du noch weniger.

Eintritte/Ausflüge

Mittel

Online-Tickets für Parks oft günstiger als vor Ort.


💡 Spartipps für dein Budget

  1. Die kanarische „Steuerersparnis“: Produkte wie Parfüm, Kosmetik, Tabak und Elektronik sind hier aufgrund der niedrigeren Steuerlast (IGIC statt MwSt.) oft spürbar günstiger als in Deutschland. Achte aber bei Elektronik auf seriöse Fachhändler.

  2. Essen wie ein Einheimischer: Vermeide Restaurants in direkter Strandlage oder in den Haupt-Touristenstraßen. Suche nach „Bochinches“ (lokale Familien-Lokale) oder Restaurants in den Seitenstraßen. Ein Menú del día kostet dich oft nur 10–15 € für ein 3-Gänge-Menü inklusive Getränk.

  3. Supermarkt-Shopping: Die Kette „HiperDino“ ist sehr verbreitet und bietet lokale Produkte zu moderaten Preisen. Wenn du ein Apartment hast, kannst du hier fantastisch und günstig einkaufen.

  4. Wasser: Das Leitungswasser auf Gran Canaria schmeckt meist nicht gut (es ist aufbereitetes Meerwasser). Kaufe Wasser in großen 5- oder 8-Liter-Kanistern im Supermarkt, statt teure kleine Flaschen in touristischen Kiosken.

  5. Kostenlose Highlights: Viele der schönsten Dinge auf der Insel kosten gar nichts: Wandern im Inselinneren, das Bestaunen der Dünen von Maspalomas, Strandbesuche oder die Erkundung der malerischen Gassen in Fataga oder Vegueta.


💸 Fazit: Was solltest du einplanen?

  • Low Budget: Wenn du in einfachen Apartments kochst, öffentliche Verkehrsmittel nutzt und wandern gehst, kannst du mit ca. 50–70 € pro Person/Tag sehr gut auskommen.

  • Komfort-Reisende: Mit Mietwagen, Restaurantbesuchen und Ausflügen solltest du eher 100–150 € pro Person/Tag einplanen.


Wichtig: Der größte Kostenfaktor ist meist der Flug und die Unterkunft. Wenn du in der Nebensaison (außerhalb der Schulferien) reist, kannst du deine Gesamtkosten oft um 30% oder mehr senken.


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Weite Sanddüne am Strand  bei Maspalomas mit zwei Spaziergängern, Wellen, Bergen und blauem Himmel im Hintergrund.
Strand bei Maspalomas

Sicherheit auf Gran Canaria


Gran Canaria gilt als ein sehr sicheres Reiseziel. Die Insel ist politisch stabil, Teil der Europäischen Union und verfügt über eine gute medizinische Versorgung sowie eine präsente, professionelle Polizei.

Dennoch gibt es, wie in jeder beliebten Urlaubsregion, ein paar Dinge, auf die du achten solltest, um unnötigen Ärger zu vermeiden.


🛡️ Sicherheit im Alltag

  • Kleinkriminalität: In touristischen Hotspots (Playa del Inglés, Maspalomas, Las Palmas) kann es zu Taschendiebstählen kommen. Achte in Menschenmengen, am Strand oder in öffentlichen Verkehrsmitteln gut auf deine Wertsachen (Handtasche, Rucksack, Kamera).

  • Mietwagen-Sicherheit: Lass niemals Wertsachen (Handy, Geldbörse, Koffer) sichtbar im geparkten Auto liegen – egal wie sicher die Gegend aussieht. Das ist die häufigste Art von Diebstahl auf der Insel.

  • Nächtliche Sicherheit: Die Touristenzentren sind nachts sehr belebt und sicher, da viel Polizei patrouilliert. Dennoch solltest du es wie zu Hause halten: Gehe in einsamen, dunklen Gegenden nicht alleine, besonders wenn du alkoholisiert bist.


🌊 Sicherheit in der Natur & am Strand

  • Strandbeflaggung: Achte am Strand immer auf die Flaggen.

    • Grün: Sicher.

    • Gelb: Vorsicht geboten.

    • Rot: Badeverbot! Die Strömungen („Resacas“) können selbst für gute Schwimmer extrem gefährlich sein.

  • Wandern: Die Berge Gran Canarias sind nicht zu unterschätzen. Die Pfade sind oft steil, steinig und ungesichert.

    • Gehe nie ohne ausreichend Wasser los.

    • Trage festes Schuhwerk.

    • Schalte dein Handy nicht aus und teile jemandem mit, wo du wanderst.

    • Achte auf das Wetter: Im Gebirge schlägt es schneller um als an der Küste.


🏥 Gesundheit & Notfälle

  • Medizinische Versorgung: Die medizinische Infrastruktur ist auf deutschem/europäischem Standard. In den Touristenzentren gibt es zahlreiche private Kliniken (Centros Médicos), die auf Urlauber eingestellt sind.

  • Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC): Vergiss nicht, deine EHIC-Karte mitzunehmen. Sie garantiert dir bei öffentlichen Ärzten und Krankenhäusern die gleiche Behandlung wie den Einheimischen. Eine private Auslandskrankenversicherung ist dennoch dringend empfohlen, um auch Behandlungen in Privatkliniken abzudecken.

  • Notruf: Die europäische Notrufnummer 112 funktioniert auch auf Gran Canaria rund um die Uhr und ist für Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zuständig.


🚕 Taxis & Transport

  • Offizielle Taxis auf Gran Canaria sind sicher. Sie haben Taxameter, die Pflicht sind. Bei längeren Fahrten zwischen den Ortschaften (z. B. vom Flughafen in den Süden) sind die Preise oft festgeschrieben oder können vorab erfragt werden.


💡 Goldene Regel

Verhalte dich einfach so, wie du es in einer deutschen Großstadt auch tun würdest: Gesunder Menschenverstand ist der beste Schutz. Die Menschen auf den Kanaren sind extrem freundlich und hilfsbereit. Wenn du dich jemals unwohl fühlst, zögere nicht, in einem Geschäft oder Restaurant um Hilfe zu bitten – man wird dir dort sicher weiterhelfen.


Mehr über die Kriminalität auf den Kanaren erfährst du hier!


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Blick durch eine Felsöffnung auf neblige Berge und Büsche im Vordergrund. Schöner Fotospot in den Bergen von Gran Canaria
Schöner Fotospot in den Bergen von Gran Canaria

Nachhaltig reisen auf Gran Canaria


Nachhaltiges Reisen auf Gran Canaria bedeutet vor allem, die Insel als empfindliches Ökosystem zu begreifen und lokale Strukturen zu unterstützen, anstatt den „All-Inclusive-Standard“ zu kopieren. Hier sind konkrete Ansätze für einen bewussten Urlaub:


👣 Sanfte Mobilität & Umweltschutz

  • Öffentliche Verkehrsmittel nutzen: Das Bussystem von Global ist hervorragend. Wenn du den Mietwagen stehen lässt und den Bus nimmst, reduzierst du deinen CO₂-Fußabdruck massiv und entlastest die engen Bergstraßen.

  • Respekt vor der Natur: Gran Canaria ist ein „Miniatur-Kontinent“. Bleibe beim Wandern strikt auf den markierten Wegen, um die fragile Flora (die oft nur hier existiert) nicht zu zertreten.

  • Wasser sparen: Gran Canaria leidet unter chronischer Wasserknappheit. Wasser wird dort teilweise mit hohem Energieaufwand durch Meerwasserentsalzung gewonnen. Gehe im Hotel mit Wasser genauso sparsam um wie zu Hause.


🍎 Lokal konsumieren (Zero-Kilometer-Konzept)

  • Bauernmärkte statt Supermärkte: Kaufe Obst, Gemüse und Käse direkt bei den Erzeugern auf den Märkten (z. B. Mercado de Vegueta oder die lokalen Märkte in San Mateo und Teror). Das unterstützt die Inselwirtschaft und vermeidet lange Transportwege für importierte Ware.

  • Lokale Restaurants: Suche gezielt nach Lokalen, die mit „Producto Canario“ werben. Wenn du dort speist, sicherst du Arbeitsplätze in den Dörfern und nicht nur in den großen Hotelketten.

  • Trinkwasser: Anstatt täglich kleine Plastikflaschen zu kaufen, nutze einen wiederverwendbaren Filter oder kaufe große 5-8 Liter Kanister, um den Plastikmüll zu reduzieren.


🏡 Unterkunft & Auswahl

  • Ländlicher Tourismus („Turismo Rural“): Übernachte in einer „Casa Rural“. Dies sind traditionelle, restaurierte Häuser in kleinen Dörfern. Du wohnst authentisch, unterstützt die lokale Bevölkerung und erlebst die Insel weit abseits der großen Bettenburgen.

  • Nachhaltigkeitszertifikate: Achte bei Hotels auf Zertifizierungen wie Biosphere Tourism oder Travelife. Viele Hotels auf der Insel haben mittlerweile Programme zur Abfallvermeidung und Energieeffizienz gestartet.


🌊 Schutz des marinen Ökosystems

  • Kein „Touri-Schnickschnack“: Verzichte auf Aktivitäten, die Tiere ausbeuten. Delfin-Beobachtungen sollten nur bei Anbietern gebucht werden, die den „Blue Boat“-Flaggen-Standard (respektvolle Beobachtung ohne Störung) einhalten.

  • Riffschutz: Wenn du schnorcheln gehst, verwende biologisch abbaubare Sonnencreme* ohne Oxybenzon, da chemische Filter die Korallen und das Leben im Riff schädigen können.


💡 Der „Slow-Travel“ Ansatz

Anstatt in einer Woche die ganze Insel abzufahren („Haken setzen“), verbringe mehr Zeit an einem Ort. Wenn du dich in einem Dorf wie Fataga oder Tejeda länger aufhältst, wirst du Teil der Community, lernst die Leute kennen und reist deutlich intensiver und entspannter – was auch deinen ökologischen Fußabdruck durch weniger Fahrten minimiert.


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Berglandschaft mit kurviger Straße, grünen Hügeln und gelben Blütenbüschen unter wolkigem Himmel Gran Canaria im Frühling
Gran Canaria im Frühling

Meine persönlichen Tipps für Gran Canaria


Da wir nun das ganze Spektrum von den touristischen Hotspots bis zu den Geheimtipps abgedeckt haben, hier meine persönliche „Best-of“-Zusammenstellung für ein authentisches und unvergessliches Gran Canaria-Erlebnis.


Diese Mischung verbindet die dramatische Landschaft mit dem echten kanarischen Lebensgefühl:


1. Das ultimative "Slow-Travel"-Erlebnis: Die Route nach Artenara

Anstatt direkt zum Roque Nublo zu fahren, nimm dir einen ganzen Tag Zeit für den Weg über Artenara. Es ist das höchstgelegene Dorf der Insel.

  • Warum: Die Aussicht von der Mirador de la Atalaya über das Tal und die Caldera ist atemberaubend und oft viel einsamer als an den bekannteren Aussichtspunkten.

  • Der Clou: Besuche die in den Fels gehauenen Höhlenwohnungen und nimm dir Zeit für eine Kaffeepause in einem der kleinen Cafés, in denen wirklich nur Einheimische sitzen.


2. Der magische Moment: Sonnenaufgang in den Dünen

Jeder geht zum Sonnenuntergang in die Dünen, aber versuche es einmal am Sonnenaufgang.

  • Warum: Es ist absolut still. Die Kühle des Morgens, das goldene Licht auf den Sandwellen und das fast völlige Fehlen von anderen Touristen machen diesen Moment meditativ. Danach bist du rechtzeitig zum Frühstück zurück, bevor der Trubel beginnt.


3. Kulinarischer Geheimtipp: "Papas" und Meerblick in Tufia

Vergiss die großen Touristenrestaurants. Suche nach der kleinen Bucht von Tufia.

  • Warum: Das Dorf liegt versteckt an der Ostküste, ist weiß getüncht und wirkt fast wie eine griechische Insel. Es ist ein wunderbarer Ort für ein spätes Mittagessen mit frischem Fisch, direkt am Wasser, abseits jeglicher Hektik.


4. Ein Stück Insel-Kultur: Der Sonntagsmarkt in San Mateo

Wenn du echte kanarische Produkte willst, fahr nach Vega de San Mateo.

  • Warum: Während der Markt in Teror sehr touristisch ist, ist San Mateo das Zentrum der Landwirtschaft. Hier kaufen die Einheimischen ihren Honig, ihren Käse und ihr Gemüse. Es ist laut, lebendig und du bekommst ein unverfälschtes Bild vom Leben auf der Insel.


5. Abendstimmung in Las Palmas: "Tapeo" in der Calle Mendizábal

Wenn du Stadtleben magst, ist das Vegueta-Viertel am Donnerstagabend unverzichtbar.

  • Warum: Die „Ruta de los Pinchos“ (Tapas-Tour) ist eine Institution. Bestelle ein Glas Wein und ein „Pincho“ (kleines Häppchen) in einer der Bars, mische dich unter die Leute und genieße das Flair einer lebendigen, modernen spanischen Stadt.


6. Der "Insta-Spot" mit Bodenhaftung: Die Küste von Sardina del Norte

Statt im Süden am Pool zu liegen, fahr in den Norden nach Sardina.

  • Warum: Die farbenfrohen Häuser und das tiefblaue Wasser des kleinen Hafens bieten ein fantastisches Fotomotiv, das noch nicht jeder auf dem Schirm hat. Das Schwimmen hier ist herrlich, weil es oft nur von Einheimischen besucht wird.


Mein Rat für deinen Aufenthalt:

Versuche nicht, „alles“ zu sehen. Gran Canaria ist eine Insel, die man fühlen muss. Wenn du einen Ort findest, der dir besonders gefällt – sei es eine kleine Bucht im Westen oder ein Café in den Bergen –, dann bleib dort einfach mal zwei Stunden länger sitzen, als du geplant hattest.


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Palmen als Silhouetten vor orangefarbenem Sonnenuntergang über dem Meer, die Sonne tief am Horizont.
Abenddämmerung mit Palmen auf Gran Canaria

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Gran Canaria


1. Wo liegt Gran Canaria?

Gran Canaria gehört zu den Kanarischen Inseln und liegt im Atlantischen Ozean, rund 200 Kilometer vor der Küste Marokkos. Die Insel ist Teil Spaniens und zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas.

2. Wann ist die beste Reisezeit für Gran Canaria?

Gran Canaria kann das ganze Jahr über bereist werden. Für Badeurlaub eignen sich besonders Mai bis Oktober, während die Wintermonate ideale Bedingungen zum Wandern, Radfahren und für einen sonnigen Winterurlaub bieten.

3. Wie warm ist es auf Gran Canaria im Winter?

Zwischen Dezember und Februar liegen die Tagestemperaturen meist zwischen 20 und 24 °C. Im Süden der Insel scheint häufig die Sonne, während es im Inselinneren deutlich kühler sein kann.

4. Braucht man auf Gran Canaria einen Mietwagen?

Ein Mietwagen ist empfehlenswert, wenn du die gesamte Insel erkunden möchtest. Viele Sehenswürdigkeiten, Bergdörfer und Wandergebiete lassen sich damit deutlich einfacher erreichen.

5. Wie viele Tage sollte man für Gran Canaria einplanen?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten solltest du mindestens eine Woche einplanen. Wer zusätzlich wandern oder mehrere Strände besuchen möchte, verbringt idealerweise 10 bis 14 Tage auf der Insel.

6. Ist Gran Canaria ein gutes Reiseziel für Familien?

Ja. Flach abfallende Sandstrände, Freizeitparks, Wasserparks und zahlreiche familienfreundliche Hotels machen Gran Canaria zu einem idealen Urlaubsziel für Familien mit Kindern.

7. Ist Gran Canaria teuer?

Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Urlaubszielen bietet Gran Canaria ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sowohl günstige Apartments als auch luxuriöse Resorts stehen zur Auswahl.

8. Welche Strände gehören zu den schönsten auf Gran Canaria?

Zu den beliebtesten Stränden zählen die Dünen von Maspalomas, Playa de Amadores, Playa de Las Canteras, Playa del Inglés und die abgelegene Playa de Güigüí.

9. Welche Sehenswürdigkeiten sollte man nicht verpassen?

Zu den Highlights gehören die Dünen von Maspalomas, Roque Nublo, Pico de las Nieves, Puerto de Mogán, Las Palmas, Teror sowie die Bergdörfer im Inselinneren.

10. Kann man auf Gran Canaria gut wandern?

Ja. Gran Canaria zählt zu den schönsten Wanderinseln Spaniens. Besonders beliebt sind Wanderungen zum Roque Nublo, im Tamadaba-Nationalpark oder durch die Schluchten rund um Tejeda und Agaete.

11. Gibt es auf Gran Canaria schöne Aussichtspunkte?

Ja. Besonders beeindruckend sind die Aussichtspunkte am Pico de las Nieves, Roque Nublo, Mirador del Balcón und zahlreiche Miradores entlang der Bergstraßen.

12. Ist Gran Canaria für einen Winterurlaub geeignet?

Absolut. Angenehme Temperaturen, viele Sonnenstunden und milde Nächte machen die Insel zu einem der beliebtesten Winterreiseziele Europas.

13. Welche Sprache wird auf Gran Canaria gesprochen?

Die Amtssprache ist Spanisch. In den touristischen Regionen wird jedoch häufig auch Englisch und teilweise Deutsch gesprochen.

14. Welche Währung gilt auf Gran Canaria?

Da Gran Canaria zu Spanien gehört, wird überall mit dem Euro bezahlt.

15. Kann man Leitungswasser trinken?

Leitungswasser ist grundsätzlich trinkbar, schmeckt aufgrund der Entsalzung jedoch oft ungewohnt. Viele Urlauber greifen deshalb auf Mineralwasser zurück.

16. Wie kommt man vom Flughafen in die Urlaubsorte?

Vom Flughafen bestehen regelmäßige Busverbindungen nach Las Palmas, Maspalomas, Playa del Inglés und Puerto Rico. Alternativ stehen Mietwagen und Taxis zur Verfügung.

17. Ist Gran Canaria sicher?

Gran Canaria gilt als sehr sicheres Reiseziel. Wie in jeder touristischen Region sollte man jedoch auf Taschendiebe achten und Wertsachen nicht unbeaufsichtigt lassen.

18. Wann ist Hauptsaison auf Gran Canaria?

Die Hauptreisezeit liegt zwischen Dezember und April sowie in den Sommerferien. Besonders über Weihnachten und Ostern sind viele Hotels früh ausgebucht.

19. Kann man auf Gran Canaria Delfine und Wale beobachten?

Ja. Rund um die Insel werden ganzjährig Bootstouren angeboten, bei denen häufig Delfine und mit etwas Glück auch verschiedene Walarten beobachtet werden können.

20. Welche Orte eignen sich besonders zum Übernachten?

Beliebte Urlaubsorte sind Maspalomas, Playa del Inglés, Meloneras, Puerto Rico, Puerto de Mogán sowie Las Palmas für Städtereisende.

21. Gibt es auf Gran Canaria Vulkane?

Gran Canaria ist vulkanischen Ursprungs. Aktive Vulkane gibt es heute jedoch nicht mehr. Die beeindruckenden Felsformationen und Kraterlandschaften prägen dennoch das Landschaftsbild.

22. Ist Gran Canaria für einen Strandurlaub geeignet?

Ja. Die Insel bietet zahlreiche feinsandige Strände, geschützte Badebuchten und ganzjährig angenehme Temperaturen. Besonders der Süden ist für Badeurlaub ideal.

23. Welche Spezialitäten sollte man probieren?

Zu den bekanntesten kanarischen Gerichten gehören Papas Arrugadas mit Mojo-Sauce, frischer Fisch, Ziegenkäse, Sancocho Canario sowie die traditionellen Mandelkuchen der Insel.

24. Wann blüht Gran Canaria am schönsten?

Zwischen Februar und April zeigt sich die Insel besonders grün und farbenfroh. Viele Mandelbäume stehen dann in voller Blüte und die Berglandschaften wirken besonders beeindruckend.

25. Lohnt sich ein Urlaub auf Gran Canaria?

Ja. Gran Canaria verbindet traumhafte Strände, spektakuläre Berglandschaften, malerische Dörfer, hervorragende Wandermöglichkeiten und ein ganzjährig mildes Klima. Gerade diese landschaftliche Vielfalt macht die Insel zu einem der abwechslungsreichsten Reiseziele Spaniens und zu einem perfekten Urlaubsziel für Sonnenanbeter, Aktivurlauber und Familien gleichermaßen.


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Roter-weißer Leuchtturm am felsigen Küstenrand vor blauem Himmel und tiefblauem Meer.
Leuchtturm auf Gran Canaria

Mein Fazit – Lohnt sich Gran Canaria?


Gran Canaria ist zweifellos ein Reiseziel, das sich für eine Vielzahl von Urlaubertypen lohnt. Ob du Entspannung, Abenteuer, Kultur oder einfach nur Sonne suchst, die Insel bietet eine außergewöhnliche Vielfalt, die oft als „Miniatur-Kontinent“ bezeichnet wird.  


Hier ist eine abschließende Zusammenfassung, warum sich die Reise für dich lohnen kann:


Warum sich Gran Canaria lohnt  

  • Garantierte Sonne: Durch das ganzjährig milde Klima ist die Insel ein perfektes Reiseziel – egal, ob du dem deutschen Winter entfliehen oder einen klassischen Sommerurlaub verbringen möchtest.  

  • Landschaftliche Vielfalt: Du findest auf engstem Raum alles: von den goldenen Sanddünen von Maspalomas über zerklüftete Gebirgszüge bis hin zu grünen Tälern und urbanem Großstadtleben in Las Palmas.  

  • Aktivitäten für jeden Geschmack: Ob Wandern, Klettern, Mountainbiken, Tauchen oder einfach nur Entspannen am Strand – die Insel ist ein echtes Paradies für Aktivurlauber.  

  • Kulturelle Erlebnisse: Gran Canaria ist reich an Geschichte, von archäologischen Stätten der Ureinwohner bis hin zur lebendigen Altstadt von Vegueta.  

  • Hervorragende Infrastruktur: Als EU-Mitglied bietet die Insel eine hohe Sicherheit, exzellente medizinische Versorgung und eine unkomplizierte Anreise mit vielen Direktflügen.  

  • Faires Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Preisniveau ist moderat, und durch die Sonderwirtschaftszone profitierst du bei vielen Produkten von niedrigeren Steuern.  


Für wen ist es ideal?

  • Familien: Wegen der kurzen Flugzeit, der sicheren Umgebung und der vielen kinderfreundlichen Strände und Freizeitangebote.  

  • Paare: Die Kombination aus gehobenen Hotels, romantischen Fischerdörfern wie Puerto de Mogán und erstklassiger Gastronomie macht die Insel sehr attraktiv.

  • Aktivurlauber: Besonders Wanderer und Wassersportler finden hier aufgrund der Topografie und der Windbedingungen ideale Voraussetzungen.  

  • Sonnenanbeter: Die touristischen Zentren im Süden bieten eine Infrastruktur, die dir einen entspannten Strandurlaub mit allem Komfort ermöglicht.


Mein Fazit: Gran Canaria ist kein Ort, den man nur einmal besucht. Die Insel ist so vielseitig, dass sie sowohl für einen ersten, klassischen Strandurlaub als auch für wiederholte Reisen geeignet ist, bei denen man immer wieder neue, versteckte Ecken abseits der ausgetretenen Pfade entdecken kann.  



Hier noch meine Videos aus Spanien:


Die besten Pauschalreisen auf die Kanaren findet ihr hier:

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