










Kristiansund Reiseguide 2026: Sehenswürdigkeiten, Atlantikstraße & Reisetipps
Kristiansund liegt spektakulär auf mehreren Inseln an der norwegischen Atlantikküste. Die Stadt ist vor allem für ihre Klippfisch-Tradition, den historischen Sundbåten und ihre Lage zwischen Fjorden, Inseln und offenem Meer bekannt.
Anders als Bergen oder Trondheim gehört Kristiansund nicht zu den klassischen großen Städtezielen Norwegens. Gerade das macht die Stadt für mich als Station einer Rundreise interessant. Du kannst das Zentrum entspannt erkunden und Kristiansund gleichzeitig als Ausgangspunkt für einige der schönsten Küstenlandschaften der Region nutzen.
Zu den wichtigsten Highlights gehören der Varden-Aussichtspunkt, Innlandet, der Hafen, das Klippfischmuseum und eine Fahrt mit dem Sundbåten. Besonders spannend ist außerdem die Umgebung: Die berühmte Atlantikstraße liegt südwestlich der Stadt und lässt sich hervorragend mit Kristiansund kombinieren.
Warum sich Kristiansund lohnt
Inselstadt – außergewöhnliche Lage direkt am Atlantik
Sundbåten – traditionsreiche Verbindung zwischen den Stadtteilen
Klippfisch – wichtiger Teil der Stadtgeschichte
Varden – Panorama über Stadt, Inseln und Meer
Grip – historisches Fischerdorf auf einer kleinen Insel
Atlantikstraße – einer der bekanntesten Roadtrips Norwegens
Mein Tipp: Für Kristiansund selbst würde ich einen vollen Tag einplanen. Mit Atlantikstraße, Grip oder weiteren Küstenzielen lohnen sich zwei Tage.
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Inhaltsverzeichnis Kristiansund
1.Kristiansund auf einen Blick
2.Warum sich Kristiansund lohnt
3.Die schönsten Sehenswürdigkeiten
6.Klippfisch & Stadtgeschichte
7.Innlandet & historische Stadtviertel
8.Grip – Ausflug zum Fischerdorf
10.Weitere Ausflüge rund um Kristiansund
15.Übernachten
17.Beste Reisezeit & praktische Tipps
Kristiansund auf einen Blick – Quick Facts
Kristiansund liegt an der norwegischen Atlantikküste in Møre og Romsdal und verteilt sich auf mehrere Inseln. Meer, Hafen und die jahrhundertelange Verbindung zum Fischfang prägen die Stadt bis heute. Besonders bekannt wurde Kristiansund durch die Produktion und den Export von Klippfisch.
Land: Norwegen
Region: Møre og Romsdal
Bekannt für: Klippfisch, Sundbåten & Inselstadt
Top-Sehenswürdigkeiten: Varden, Innlandet, Hafen & Klippfischmuseum
Top-Ausflug: Atlantikstraße
Natur: Atlantikküste, Inseln & Fjordlandschaft
Ideal für: Roadtrip, Küste & maritime Geschichte
Beste Reisezeit: Mai bis September
Aufenthaltsdauer: 1–2 Tage
Unterwegs: Zentrum zu Fuß + Sundbåten
Wie lange solltest du bleiben?
1 Tag: Innenstadt, Sundbåten, Innlandet und Varden
2 Tage: zusätzlich Atlantikstraße oder Bootsausflug nach Grip
Mehr als zwei Tage würde ich für einen klassischen Norwegen-Roadtrip nur einplanen, wenn du Kristiansund als Ausgangspunkt für weitere Küstenausflüge nutzen möchtest.
Mein Tipp: Kristiansund nicht isoliert betrachten. Die Stadt wird besonders interessant, wenn du sie mit der Atlantikstraße und einer Weiterreise Richtung Ålesund oder Trondheim kombinierst.

Warum sich Kristiansund lohnt
Kristiansund ist keine Stadt mit einer riesigen Liste weltberühmter Sehenswürdigkeiten. Der Reiz liegt vielmehr in der Lage auf mehreren Inseln, der maritimen Atmosphäre und der unmittelbaren Nähe zur Atlantikküste.
Besonders gefällt mir, dass du die Stadt mit dem traditionsreichen Sundbåten vom Wasser aus erleben kannst. Die Passagierfähre verbindet die verschiedenen Teile Kristiansunds und gehört seit 1876 zum Stadtbild. (visitnorway.com)
Dazu kommen die Aussicht vom Varden, historische Bereiche auf Innlandet und die lange Geschichte des Klippfischhandels.
Für eine Norwegen-Rundreise ist außerdem die Lage entscheidend: Kristiansund lässt sich hervorragend mit der Atlantikstraße kombinieren.
Für mich ist Kristiansund deshalb vor allem eine sehr gute Roadtrip-Station – weniger wegen einer einzelnen Sehenswürdigkeit, sondern wegen der Kombination aus Stadt, Inseln, Meer und Küstenlandschaft.
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Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Kristiansund
Kristiansund hat weniger klassische Sehenswürdigkeiten als Trondheim oder Bergen. Dafür kannst du die wichtigsten Highlights sehr entspannt an einem Tag miteinander verbinden. Für einen ersten Besuch würde ich diese sieben Orte priorisieren.
1. Varden – schönster Blick über Kristiansund
Der Aussichtspunkt Varden liegt auf Kirkelandet und bietet ein weites Panorama über Kristiansund, die umliegenden Inseln und das Meer.
Ideal für: Aussicht & Fotos
2. Sundbåten
Eine Fahrt mit dem Sundbåten gehört für mich unbedingt dazu. Die traditionsreiche Passagierfähre verbindet die verschiedenen Inseln beziehungsweise Stadtteile und ist seit 1876 Teil des öffentlichen Verkehrs in Kristiansund.
Ideal für: Stadt kennenlernen & maritime Atmosphäre
3. Innlandet
Auf Innlandet findest du einen der interessantesten historischen Bereiche Kristiansunds. Teile der älteren Holzbebauung überstanden die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, wodurch du hier noch einen Eindruck vom früheren Stadtbild bekommst.
Ideal für: Spaziergang & historische Architektur
4. Klippfischmuseum
Die Geschichte Kristiansunds ist eng mit Klippfisch – gesalzenem und getrocknetem Kabeljau – verbunden.
Im Norwegischen Klippfischmuseum erfährst du mehr über Herstellung, Handel und die Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs für die Entwicklung der Stadt. Das Museum befindet sich in einem historischen Speichergebäude.
Ideal für: Geschichte & schlechtes Wetter
5. Kirkelandet Kirke
Die moderne Kirkelandet Kirke fällt durch ihre ungewöhnliche Architektur auf. Sie wurde in den 1960er-Jahren errichtet und unterscheidet sich deutlich von klassischen norwegischen Kirchen.
Ideal für: Architektur
6. Hafen & Innenstadt
Auch der Hafen gehört für mich zum Kristiansund-Erlebnis. Hier bekommst du besonders gut mit, wie stark die Stadt bis heute vom Wasser geprägt wird.
Für einen längeren Spaziergang kannst du Hafen, Innenstadt und anschließend Varden miteinander verbinden.
7. Grip
Das ehemalige Fischerdorf Grip liegt auf kleinen Inseln vor Kristiansund und ist nur per Boot erreichbar. Besonders bekannt sind die dicht stehenden historischen Häuser und die kleine mittelalterliche Stabkirche.
Grip würde ich allerdings nicht in einen normalen Stadtrundgang packen, sondern als separaten Sommerausflug einplanen.
Meine Top 5 bei wenig Zeit
Sehenswürdigkeit | Priorität |
Varden | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Sundbåten | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Innlandet | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Klippfischmuseum | ⭐⭐⭐⭐ |
Hafen | ⭐⭐⭐⭐ |
Mein Tipp: Bei nur einem Tag würde ich Sundbåten, Innlandet, Hafen und Varden priorisieren. Damit bekommst du bereits einen sehr guten Eindruck davon, was Kristiansund von anderen norwegischen Städten unterscheidet.
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Sundbåten – Kristiansund vom Wasser erleben
Eine Fahrt mit dem Sundbåten gehört für mich zu den Erlebnissen, die du in Kristiansund nicht auslassen solltest. Die kleinen Passagierfähren verbinden die verschiedenen Inseln und Stadtteile miteinander und sind gleichzeitig öffentlicher Nahverkehr und Sehenswürdigkeit.
Seit 1876 unterwegs
Der Sundbåt-Verkehr wurde bereits 1876 eingerichtet und gehört damit zu den traditionsreichsten öffentlichen Verkehrssystemen dieser Art. Heute verbindet die Fähre weiterhin die zentralen Stadtteile Kirkelandet, Innlandet, Nordlandet und Gomalandet miteinander.
Kostenloses Inselhüpfen
Besonders interessant für Besucher: Die reguläre Fahrt mit dem Sundbåten ist kostenlos. Dadurch kannst du die Fähre hervorragend für deinen Stadtrundgang nutzen.
Statt Kristiansund ausschließlich zu Fuß zu erkunden, wechselst du zwischendurch aufs Wasser und bekommst einen völlig anderen Blick auf Hafen, Häuser und Inseln.
Meine Empfehlung
Ich würde den Sundbåten direkt mit Innlandet verbinden:
Innenstadt → Sundbåten → Innlandet → Spaziergang → Sundbåten zurück
Dafür musst du keinen halben Tag reservieren. Schon eine kleine Runde von etwa 30–60 Minuten reicht, um die besondere Insellage Kristiansunds zu erleben.
Mein Tipp: Nutze den Sundbåten nicht nur als Transportmittel. Bleib ruhig eine Runde länger an Bord und genieße Kristiansund vom Wasser aus – gerade bei schönem Wetter gehört das für mich zu den besten kostenlosen Erlebnissen der Stadt.

Varden – der schönste Aussichtspunkt
Varden liegt auf Kirkelandet oberhalb des Zentrums und ist mein wichtigster Aussichtspunkt in Kristiansund.
Vom historischen Aussichtsturm bekommst du bei klarem Wetter ein weites 360-Grad-Panorama über Kristiansund, die umliegenden Inseln, das Meer und die Berglandschaft. (visitnorway.com)
Der Aufstieg lässt sich gut mit einem Spaziergang durch die Stadt verbinden und ist nicht mit einer längeren Wanderung vergleichbar.
Zeit: etwa 30–60 Minuten inklusive Aussicht
Mein Tipp: Varden würde ich möglichst bei guter Sicht besuchen. Bei tiefen Wolken oder starkem Regen kannst du den Aussichtspunkt einfach auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Klippfisch & Stadtgeschichte
Die Geschichte Kristiansunds ist untrennbar mit Klippfisch verbunden. Dabei handelt es sich traditionell um gesalzenen und anschließend auf Felsen beziehungsweise später auf Trockenanlagen getrockneten Kabeljau.
Ab dem 18. Jahrhundert entwickelte sich Kristiansund zu einem wichtigen Zentrum für Produktion und Export. Besonders der Handel mit südeuropäischen Märkten prägte die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Noch heute gehört Klippfisch zur Identität Kristiansunds.
Norwegisches Klippfischmuseum
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, würde ich das Norsk Klippfiskmuseum besuchen. Es befindet sich in einem historischen Speicher auf Gomalandet und zeigt, wie Klippfisch hergestellt und gehandelt wurde. Das Museumsgebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist selbst Teil der Geschichte.
Zeit: etwa 1–1,5 Stunden
Ideal für: Geschichte & Regentage
Mein Tipp: Selbst wenn du das Museum nicht besuchst, solltest du in Kristiansund zumindest einmal Bacalao probieren. Das Gericht zeigt bis heute die historischen Verbindungen zwischen norwegischem Klippfisch und Südeuropa.

Innlandet – das historische Kristiansund
Innlandet ist für mich der schönste Stadtteil für einen ruhigen Spaziergang.
Während große Teile Kristiansunds durch die Bombardierungen im April 1940 zerstört wurden, blieb Innlandet vergleichsweise gut erhalten. Deshalb findest du hier noch ältere Holzhäuser und bekommst einen besseren Eindruck davon, wie Kristiansund vor dem Zweiten Weltkrieg aussah.
So würde ich Innlandet erkunden
Am besten fährst du mit dem Sundbåten hinüber und läufst anschließend ohne festen Besichtigungsplan durch die Straßen.
Gerade das gefällt mir hier: Du brauchst keine lange Sehenswürdigkeitenliste. Holzhäuser, Hafen, Meer und die ruhige Atmosphäre sind bereits der eigentliche Grund für den Besuch.
Für Innlandet würde ich ungefähr 45–60 Minuten einplanen.
Mein Tipp: Kombiniere Sundbåten + Innlandet. So werden aus zwei kleinen Sehenswürdigkeiten gemeinsam eines der schönsten Erlebnisse in Kristiansund.

Grip – historisches Fischerdorf im Atlantik
Wenn du Kristiansund im Sommer besuchst und etwas mehr Zeit hast, gehört Grip zu den interessantesten Ausflügen. Das kleine ehemalige Fischerdorf liegt weit draußen im Atlantik und ist ausschließlich per Boot erreichbar.
Grip war bereits im Mittelalter ein bedeutendes Fischerdorf. Heute gibt es dort keine dauerhaften Einwohner mehr; die gut erhaltenen, farbenfrohen Häuser werden überwiegend als Ferienhäuser genutzt.
Grip Stabkirche
Das wichtigste historische Bauwerk ist die kleine rote Grip Stabkirche mitten zwischen den Häusern.
Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert und gehört aufgrund ihrer abgelegenen Lage und der maritimen Umgebung zu den ungewöhnlicheren Stabkirchen Norwegens.
Bootsausflug ab Kristiansund
Im Sommer werden von Kristiansund geführte Bootsausflüge nach Grip angeboten. Für den kompletten Ausflug solltest du derzeit ungefähr 3,5 Stunden einplanen. Die regulären Verbindungen sind saisonal, deshalb würde ich auf der Webseite keine dauerhaft festen Abfahrtszeiten nennen.
Ideal für: Geschichte, Fotografie & KüstenlandschaftZeit: etwa 3–4 StundenBeste Zeit: Sommer
Mein Tipp: Bei nur einem Tag in Kristiansund würde ich Grip auslassen und die Stadt selbst erkunden. Bei zwei Tagen und schönem Sommerwetter ist Grip dagegen eine sehr gute Ergänzung.

Atlantikstraße – spektakulärer Roadtrip ab Kristiansund
Die Atlantikstraße (Atlanterhavsvegen) ist für mich einer der wichtigsten Gründe, Kristiansund in eine Rundreise durch Westnorwegen einzubauen. Die offizielle Norwegian Scenic Route Atlanterhavsvegen verläuft über 36 Kilometer zwischen Kårvåg und Bud und führt unmittelbar an der rauen Atlantikküste entlang.
Storseisundbrua – das Wahrzeichen
Das bekannteste Fotomotiv ist die geschwungene Storseisundbrua. Je nach Blickwinkel scheint die Straße beinahe im Meer zu verschwinden.
Ich würde hier unbedingt einen Fotostopp einplanen – aber nur die ausgewiesenen Park- und Aussichtsmöglichkeiten nutzen.
Eldhusøya – mein wichtigster Stopp
Auf Eldhusøya führt ein erhöhter Rundweg über die kleine Insel. Der Weg ist einfach zu laufen und bietet schöne Ausblicke auf Atlantik, Brücken und Schärenlandschaft.
Ideal für: Spaziergang & Fotos
Weitere schöne Stopps
Wenn du genügend Zeit hast, lohnen sich außerdem:
Geitøya – Küstenlandschaft & Aussicht
Myrbærholmbrua – beliebter Angelplatz
Askevågen – direkt am offenen Meer
Farstadsanden – Strand & Küstenwanderung
Bud – Fischerdorf am Ende der Scenic Route
Wie viel Zeit einplanen?
Die Straße solltest du nicht einfach nur abfahren.
Für die eigentliche Atlantikstraße mit mehreren Stopps würde ich mindestens 2–3 Stunden reservieren. Wenn du von Kristiansund über die Atlantikstraße bis Molde weiterfährst, empfiehlt Visit Norway ebenfalls deutlich mehr Zeit als die reine Fahrzeit.
Meine Route
Kristiansund → Averøy → Kårvåg → Storseisundbrua → Eldhusøya → Farstadsanden → Bud → Molde
Das ist besonders sinnvoll, wenn deine Norwegen-Rundreise anschließend weiter Richtung Ålesund oder Geiranger führt.
Mein Tipp: Fahr die Atlantikstraße nicht unter Zeitdruck. Das eigentliche Erlebnis sind nicht nur die Brücken, sondern die Kombination aus Straße, offenem Atlantik, kleinen Inseln und mehreren kurzen Stopps.

Die schönsten Ausflüge rund um Kristiansund
Kristiansund eignet sich sehr gut als Ausgangspunkt für Ausflüge entlang der Atlantikküste. Da wir Atlantikstraße und Grip bereits ausführlich behandelt haben, würde ich diesen Abschnitt bewusst kompakt halten.
1. Kvernes Stabkirche
Auf Averøy liegt die historische Kvernes Stabkirche wunderschön auf einer Anhöhe am Kvernesfjord. Sie lässt sich hervorragend als Abstecher auf dem Weg von Kristiansund zur Atlantikstraße einbauen. Die offizielle Routenempfehlung von Visit Norway führt genau über Kvernes weiter zur Atlantikstraße.
Ideal für: Kultur, Geschichte & Roadtrip
2. Håholmen
Direkt an der Atlantikstraße liegt das historische Fischerdorf Håholmen auf einer kleinen Inselgruppe. Der denkmalgeschützte Ort war über Jahrhunderte Treffpunkt und Arbeitsplatz für Fischer und Seeleute.
Ideal für: Küstenkultur & maritime Atmosphäre
3. Grip
Den Bootsausflug nach Grip haben wir bereits ausführlich behandelt. Im Sommer ist das historische Fischerdorf für mich einer der schönsten Ausflüge ab Kristiansund. Die reguläre Gripruta fährt saisonal; die Überfahrt dauert etwa 35 Minuten.
Ideal für: Bootsausflug & Geschichte
4. Molde
Wenn deine Rundreise weiter nach Süden führt, würde ich Molde nicht als Hin-und-zurück-Ausflug, sondern als nächste Station einplanen.
Besonders schön ist die Verbindung:
Kristiansund → Kvernes → Atlantikstraße → Farstadsanden → Bud → Molde
Für die reine Strecke über die Atlantikstraße werden etwa 2,5 Stunden Fahrzeit angegeben – mit Stopps solltest du deutlich mehr Zeit einplanen.
Ideal für: Weiterreise & Roadtrip
5. Kvalvik Fort
Wenn dich Geschichte interessiert, kannst du auf Frei das Kvalvik Fort besuchen. Die Küstenbefestigung stammt aus dem Zweiten Weltkrieg und zählt zu den gut erhaltenen Anlagen dieser Art in Norwegen.
Ideal für: Geschichte & kurzer Ausflug
Meine Empfehlung
Wenn du nur einen zusätzlichen Tag hast, würde ich nicht mehrere einzelne Ausflüge kombinieren. Nimm das Auto und fahre die große Route Kristiansund → Kvernes → Atlantikstraße → Bud → Molde. Damit wird die Weiterreise selbst zu einem der Highlights deiner Norwegen-Rundreise.

Kristiansund an einem Tag – mein Tagesplan
Für Kristiansund reicht ein voller Tag, um die wichtigsten Highlights kennenzulernen. Die Stadt verteilt sich zwar auf vier Inseln, durch den kostenlosen Sundbåten lassen sich diese aber unkompliziert miteinander verbinden.
09:00 Uhr – Hafen & Innenstadt
Beginne den Tag am Hafen auf Kirkelandet. Hier bekommst du direkt einen guten Eindruck von der besonderen Lage Kristiansunds zwischen den Inseln.
Zeit: etwa 45 Minuten
10:00 Uhr – Sundbåten
Anschließend steigst du in den Sundbåten. Die Hafenfähre verbindet Kirkelandet, Innlandet, Nordlandet und Gomalandet und ist für Fahrgäste kostenlos. Eine normale Hafenrunde dauert etwa 20–30 Minuten.
10:45 Uhr – Innlandet
Steige auf Innlandet aus und erkunde den am besten erhaltenen historischen Bereich Kristiansunds. Hier findest du noch zahlreiche ältere Holzhäuser, da Innlandet die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs vergleichsweise gut überstand.
Zeit: etwa 1 Stunde
12:00 Uhr – Mittagessen & Bacalao
Zurück im Zentrum würde ich eine Mittagspause einlegen.
Wenn du regionale Küche probieren möchtest, bietet sich Bacalao an. Das Gericht aus Klippfisch und Tomaten gehört zu den kulinarischen Spezialitäten Kristiansunds.
13:30 Uhr – Klippfischmuseum
Danach geht es nach Gomalandet zum Norwegischen Klippfischmuseum. Das Museum befindet sich in einem historischen Speicher von 1749 und erklärt einen Wirtschaftszweig, der Kristiansund entscheidend geprägt hat.
Zeit: etwa 1–1,5 Stunden
15:30 Uhr – Kirkelandet & Innenstadt
Zurück auf Kirkelandet kannst du noch die ungewöhnliche Kirkelandet Kirke ansehen und anschließend gemütlich durch das Zentrum laufen. Die heutige Kirche wurde 1964 eingeweiht und fällt durch ihre moderne Architektur auf.
17:00 Uhr – Varden
Zum Abschluss würde ich zum Varden hinauflaufen.
Der Aussichtspunkt liegt etwa 78 Meter über dem Meer und bietet ein 360-Grad-Panorama über Kristiansund, die Inselwelt und den Atlantik. Der Zugang ist kostenlos.
Tagesplan auf einen Blick
Zeit | Station |
09:00 | Hafen & Innenstadt |
10:00 | Sundbåten |
10:45 | Innlandet |
12:00 | Bacalao & Mittagspause |
13:30 | Klippfischmuseum |
15:30 | Kirkelandet |
17:00 | Varden |
Mein Tipp: Bei schönem Wetter würde ich Varden bewusst ans Ende des Tages legen. So kannst du den Tagesplan entspannt abschließen und noch einmal über die Inselstadt und den Atlantik schauen.

Kristiansund in 2 Tagen – Stadt & Atlantikstraße
Zwei Tage sind für Kristiansund ideal, wenn du neben der Inselstadt auch die Atlantikstraße erleben möchtest. Die Kombination funktioniert besonders gut, weil die offizielle Landschaftsroute von Kårvåg bis Bud 36 Kilometer lang ist und sich hervorragend in die Weiterreise Richtung Molde integrieren lässt.
Tag 1 – Kristiansund entdecken
Den ersten Tag würde ich komplett der Stadt widmen:
09:00 – Hafen & Innenstadt
10:00 – Sundbåten
10:45 – Innlandet
12:00 – Mittagessen & Bacalao
13:30 – Klippfischmuseum
15:30 – Kirkelandet
17:00 – Varden
Damit hast du die wichtigsten Seiten Kristiansunds bereits kennengelernt: Inseln, maritime Geschichte, Klippfisch und Aussicht.
Tag 2 – Atlantikstraße
Am zweiten Morgen startest du mit dem Auto Richtung Averøy.
Meine Route:
Kristiansund → Averøy → Kvernes → Kårvåg → Storseisundbrua → Eldhusøya → Farstadsanden → Bud
Wenn du anschließend weiterreist, kannst du von Bud direkt Richtung Molde fahren. Genau diese Verbindung wird auch als Rundreiseroute von Kristiansund nach Molde empfohlen. Die reine Fahrt benötigt etwa 2,5 Stunden, für Stopps solltest du aber wesentlich mehr Zeit reservieren.
Diese Stopps würde ich priorisieren
Kvernes Stabkirche – kurzer kultureller Abstecher
Storseisundbrua – Wahrzeichen der Atlantikstraße
Eldhusøya – Panorama-Rundweg
Farstadsanden – Strand & Küstenlandschaft
Bud – Fischerdorf zum Abschluss
Der erhöhte Rundweg auf Eldhusøya gehört zu den offiziellen Highlights der Landschaftsroute.
Alternative: Grip
Wenn du die Atlantikstraße bereits von einer anderen Etappe deiner Rundreise kennst, kannst du den zweiten Tag im Sommer stattdessen für Grip nutzen.
Die Saison 2026 läuft nach aktuellen Angaben von Ende Mai bis Ende August; der komplette Ausflug dauert etwa 3,5 Stunden.
Auf einen Blick
Tag | Schwerpunkt | Highlights |
Tag 1 | Kristiansund | Sundbåten, Innlandet, Klippfisch, Varden |
Tag 2 | Atlantikküste | Kvernes, Atlantikstraße, Eldhusøya, Bud |
Mein Tipp: Wenn deine Rundreise anschließend Richtung Molde, Ålesund oder Geiranger führt, würde ich am zweiten Tag nicht nach Kristiansund zurückfahren. Nimm dein Gepäck mit und mache die Atlantikstraße direkt zur nächsten Etappe deiner Reise.

Kristiansund mit Kindern – familienfreundliche Aktivitäten
Kristiansund funktioniert auch als Familienstopp auf einer Norwegen-Rundreise gut. Ich würde mit Kindern allerdings weniger klassische Sehenswürdigkeiten einplanen und dafür Boot, Wasser und kurze Naturerlebnisse in den Mittelpunkt stellen.
1. Sundbåten – kostenloses Inselhüpfen
Für Familien ist der Sundbåten wahrscheinlich die einfachste Aktivität. Die Fähre verbindet die vier Stadtteile auf den Inseln und die reguläre Fahrt ist kostenlos. Eine Hafenrunde dauert etwa 20–30 Minuten, und du kannst unterwegs aus- und wieder einsteigen.
Ideal für: alle Altersgruppen
2. Atlanterhavsbadet – perfekt bei Regen
Das Atlanterhavsbadet ist die beste Schlechtwetter-Option mit Kindern. Das Erlebnisbad bietet unter anderem Familien- und Sportbecken sowie Wasserrutschen; die Stadt nennt außerdem Wellenbecken, Sprunganlage und Kinderangebote.
Ideal für: Regentage & Badepause
3. Varden – kurzer Aussichtsausflug
Für eine kleine Familienwanderung eignet sich Varden. Der Aussichtspunkt liegt oberhalb der Stadt und bietet einen schönen Blick Richtung Meer und Grip.
Mit kleineren Kindern würde ich daraus bewusst keine große Wanderung machen.
Ideal für: Aussicht & Bewegung
4. Grip – kleines Inselabenteuer
Mit älteren Kindern kann auch der sommerliche Bootsausflug nach Grip spannend sein. Schon die Fahrt hinaus auf den Atlantik und das kleine historische Fischerdorf machen den Ausflug zu etwas Besonderem.
Ideal für: Boot & Abenteuer
5. Atlantikstraße
Auch die Atlantikstraße lässt sich familienfreundlich gestalten. Statt nur im Auto zu sitzen, würde ich mehrere kurze Stopps einbauen – besonders Eldhusøya und Farstadsanden.
So wechseln sich Autofahrt, Aussicht, Spaziergang und Strand ab.
Mein Familienprogramm
Bei Sonne:Sundbåten → Innlandet → Varden → Hafen
Bei Regen:Sundbåten → Atlanterhavsbadet
Mein Tipp: Gerade mit Kindern würde ich Kristiansund nicht mit Museen und Sehenswürdigkeiten überladen. Sundbåten, ein Aussichtspunkt und anschließend Schwimmbad oder Küste ergeben bereits einen abwechslungsreichen Familientag.

Anreise nach Kristiansund & unterwegs vor Ort
Kristiansund lässt sich gut in eine Norwegen-Rundreise entlang der Küste integrieren. Besonders interessant ist die Stadt als Verbindung zwischen Trondheim und der Atlantikstraße sowie für die Weiterreise Richtung Molde und Ålesund.
Mit dem Auto
Für unsere Route ist das Auto die flexibelste Variante. Kristiansund erreichst du aus Richtung Trondheim über die E39 und weitere Straßenverbindungen entlang der Küste.
Richtung Süden würde ich die Weiterreise direkt als Erlebnis gestalten:
Kristiansund → Averøy → Atlantikstraße → Bud → Molde
Damit musst du die Atlantikstraße nicht als separaten Tagesausflug mit Rückfahrt planen.
Mit dem Flugzeug
Der Kristiansund Airport Kvernberget (KSU) liegt nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt.
Vom Flughafen kannst du mit Bus, Taxi oder Mietwagen weiterfahren. Mietwagen in Norwegen findet ihr hier auf Check24!*
Aktuelle Flugverbindungen und Verkehrsinformationen würde ich vor der Reise direkt bei Avinor kontrollieren. (avinor.no)
Mit dem Bus
Kristiansund ist in das regionale Busnetz von FRAM eingebunden. Damit kannst du unter anderem Ziele in Møre og Romsdal erreichen.
Für einen reinen Stadtbesuch brauchst du den Bus allerdings nur selten, da sich das Zentrum gut mit Fußwegen und dem Sundbåten kombinieren lässt.
Mit dem Expressboot
Besonders interessant für eine Norwegen-Reise ohne Auto ist die Kystekspressen-Verbindung zwischen Trondheim und Kristiansund.
Die Schnellbootlinie 800 verbindet beide Städte entlang der Trøndelag-Küste. (atb.no)
Das ist eine reizvolle Alternative zu Auto oder Bus, weil bereits die Anreise zu einem Teil des Küstenerlebnisses wird.
Unterwegs mit dem Sundbåten
Innerhalb Kristiansunds ist der Sundbåten das interessanteste Verkehrsmittel.
Die Hafenfähre verbindet:
Kirkelandet → Innlandet → Nordlandet → Gomalandet
Die reguläre Nutzung ist kostenlos. (sundbaten.no)
Brauchst du in Kristiansund ein Auto?
Für die Stadt selbst: nein.
Hafen, Innenstadt, Innlandet und Varden kannst du gut mit Fußwegen und Sundbåten verbinden.
Für die Umgebung: ja, empfehlenswert.
Vor allem für Atlantikstraße, Kvernes, Farstadsanden und Bud bist du mit einem eigenen Fahrzeug wesentlich flexibler.
Auf einen Blick
Strecke / Ziel | Empfehlung |
Innenstadt | zu Fuß |
Zwischen den Inseln | Sundbåten |
Flughafen → Zentrum | Bus / Taxi |
Trondheim → Kristiansund | Auto / Expressboot |
Atlantikstraße | Auto |
Weiter Richtung Molde | Auto über Atlantikstraße |
Mein Tipp: Kommst du mit dem Auto nach Kristiansund, würde ich eine Unterkunft mit Parkmöglichkeit wählen. Während des eigentlichen Stadttages kannst du das Fahrzeug stehen lassen und Kristiansund zu Fuß und mit dem Sundbåten entdecken.

Übernachten in Kristiansund – die beste Lage
Bei Kristiansund würde ich die Unterkunftsfrage nicht unnötig kompliziert machen. Für die meisten Besucher ist eine zentrale Unterkunft auf Kirkelandet die beste Wahl. Dort bist du nah am Hafen und kannst viele unserer Programmpunkte zu Fuß oder mit dem Sundbåten erreichen. Visit Norway nennt mehrere Hotels direkt im Zentrum beziehungsweise Hafenbereich.
1. Kirkelandet – beste Lage für den ersten Besuch
Wenn du nur ein oder zwei Nächte bleibst, würde ich hier übernachten.
Du erreichst Hafen, Innenstadt, Kirkelandet Kirke und Varden gut und hast außerdem schnellen Zugang zum Sundbåten.
Zentrale Möglichkeiten sind beispielsweise Scandic Kristiansund und Quality Hotel Grand, Kristiansund.
Ideal für: erster Besuch, Sightseeing & kurze Aufenthalte
2. Innlandet – ruhiger & maritimer
Wenn du lieber etwas abseits des eigentlichen Zentrums wohnst, gefällt mir Innlandet als Alternative.
Der historische Stadtteil besitzt einen deutlich ruhigeren Charakter und liegt direkt am Wasser. Hier befindet sich beispielsweise das Thon Hotel Kristiansund mit Blick über den Hafen. Visit Norway beschreibt Innlandet als den Bereich mit den am besten erhaltenen Häusern des alten Kristiansund.
Ideal für: Atmosphäre, Paare & Hafenblick
3. Für Roadtripper
Wenn Kristiansund nur eine Station deiner Rundreise ist, würde ich weniger auf das schönste Viertel und stärker auf Parkmöglichkeiten und eine unkomplizierte Weiterfahrt achten.
Am nächsten Morgen kannst du dann direkt starten:
Kristiansund → Averøy → Atlantikstraße → Bud → Molde
Meine Empfehlung
Reisetyp | Beste Lage |
Erster Besuch | Kirkelandet |
Ohne Auto | Kirkelandet |
Atmosphäre | Innlandet |
Roadtrip | zentral + Parkplatz |
Nur 1 Nacht | Kirkelandet |
Mein Tipp: Für unseren Kristiansund-Reiseplan würde ich Kirkelandet bevorzugen. Das Auto kannst du möglichst stehen lassen und Stadt, Sundbåten und Innlandet entspannt erkunden.

Essen in Kristiansund – Klippfisch, Bacalao & Fishan
Die Küche Kristiansunds ist stark vom Meer geprägt. Wenn du nur eine regionale Spezialität probieren möchtest, würde ich Bacalao wählen. Die Stadt ist seit Jahrhunderten eng mit der Produktion und dem Export von Klippfisch verbunden.
Was solltest du probieren?
Klippfisch – gesalzener und getrockneter Fisch und ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte.
Bacalao – in Kristiansund typischerweise ein kräftiges Gericht aus Klippfisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Tomaten.
Fishan – die lokale Bezeichnung für Fish and Chips. In Kristiansund besitzt diese einfache Spezialität eine lange Tradition; bei Svensson Chips steht Fishan bereits seit 1969 auf der Speisekarte.
Drei Restauranttipps
1. Smia restaurant & catering AS – für Bacalao & Klippfisch
Das historische Restaurant am Hafen befindet sich in einem Holzhaus von 1787 und ist auf Gerichte aus der traditionellen Küche Nordmøres spezialisiert. Besonders passend für unseren Guide ist das Bacalao.
Ideal für: regionales Abendessen
2. Fishanbua AS – unkompliziert & typisch
Wenn du statt eines Restaurantabends etwas Einfaches möchtest, kannst du hier die Kristiansunder Variante von Fish and Chips probieren.
Ideal für: günstigeres Mittagessen & Fishan
3. Bryggekanten Brasserie Restaurant og Bar – direkt am Hafen
Hier findest du neben Klippfischgerichten und Fish and Chips auch eine breitere Auswahl. Das Restaurant setzt nach eigenen Angaben auf lokale und saisonale Zutaten.
Ideal für: Hafenlage & größere Auswahl
Mein Tipp: Ich würde während eines kurzen Aufenthalts nicht mehrere spezielle Restaurants einplanen. Einmal Bacalao und einmal Fishan reichen bereits, um zwei sehr typische Seiten der Esskultur Kristiansunds kennenzulernen.

Beste Reisezeit für Kristiansund & praktische Tipps
Für eine klassische Rundreise würde ich Kristiansund vor allem zwischen Mai und September besuchen. Besonders im Sommer kannst du Stadt, Grip und Atlantikstraße gut miteinander kombinieren. Grip wird von Visit Norway ausdrücklich als Sommerziel empfohlen.
Mai & Juni – meine Empfehlung
Im späten Frühling und Frühsommer werden die Tage sehr lang und die Hauptreisezeit ist teilweise noch etwas ruhiger.
Ideal für: Roadtrip, Sehenswürdigkeiten & Atlantikstraße
Juli & August – beste Zeit für das volle Programm
Für einen ersten Besuch sind Juli und August besonders unkompliziert. Jetzt eignet sich Kristiansund hervorragend für Bootsausflüge, Küstenerlebnisse und längere Tage draußen.
Allerdings liegt Kristiansund direkt am offenen Meer. Das Küstenwetter in Fjordnorwegen kann selbst im Sommer schnell zwischen Sonne, Wind, Regen und Nebel wechseln.
Ideal für: Grip, Familien & Rundreise
September – ruhiger unterwegs
September kann interessant sein, wenn du die Hauptsaison vermeiden möchtest. Für die Atlantikstraße und Kristiansund selbst funktioniert das weiterhin gut, bei Bootsausflügen solltest du aber die saisonalen Fahrpläne vorher kontrollieren.
Ideal für: Roadtrip & ruhigere Reise
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Was solltest du einpacken?
Gerade wegen der exponierten Küstenlage würde ich auch im Sommer mitnehmen:
Regenjacke · winddichte Jacke · Fleece/Pullover · feste Schuhe · kleiner Tagesrucksack
Für Bootsausflüge und die Atlantikstraße ist eine winddichte Außenschicht besonders sinnvoll. Visit Norway empfiehlt für norwegische Sommer generell wasser- und winddichte Kleidung sowie zusätzliche wärmende Schichten.
Wie lange bleiben?
Meine Empfehlung bleibt:
1 Tag: Kristiansund selbst
2 Tage: Kristiansund + Atlantikstraße oder Grip
3 Tage: nur sinnvoll, wenn du mehrere Ausflüge unternehmen möchtest
Mein Tipp: Für eine Norwegen-Rundreise würde ich zwei Übernachtungen einplanen. Wenn du anschließend über die Atlantikstraße nach Molde weiterfährst, kannst du Kristiansund sogar mit nur einer Übernachtung sinnvoll integrieren.
Mehr Infos über die beste Reisezeit für Norwegen bekommt ihr auf optimalereisezeit.de!

Meine Norwegen Videos findet ihr hier:
Hier findet ihr immer mal ein paar Bilder aus Norwegen:
FAQ Kristiansund – häufige Fragen & Antworten
1. Lohnt sich Kristiansund?
Ja, besonders als Station einer Norwegen-Rundreise entlang der Atlantikküste. Die Kombination aus Inselstadt, Sundbåten, Klippfischgeschichte und der nahe gelegenen Atlantikstraße macht Kristiansund interessant.
2. Wie viele Tage sollte man für Kristiansund einplanen?
Für die Stadt selbst reicht ein voller Tag. Mit Atlantikstraße oder einem Bootsausflug nach Grip würde ich zwei Tage einplanen.
3. Was muss man in Kristiansund gesehen haben?
Meine Highlights sind Sundbåten, Innlandet, Varden, das Klippfischmuseum und der Hafen. Bei mehr Zeit kommen Grip und die Atlantikstraße hinzu.
4. Was ist das Besondere an Kristiansund?
Kristiansund verteilt sich auf vier Inseln und ist stark durch Meer, Fischerei und Klippfischhandel geprägt. Die einzelnen Stadtteile werden unter anderem durch den Sundbåten miteinander verbunden.
5. Ist der Sundbåten kostenlos?
Ja. Die reguläre Nutzung des Sundbåten ist kostenlos. Du kannst damit zwischen den vier Inseln Kristiansunds fahren und die Stadt hervorragend vom Wasser aus kennenlernen.
6. Lohnt sich Varden?
Ja. Varden ist mein bevorzugter Aussichtspunkt in Kristiansund und lässt sich ohne große Wanderung in einen Stadtrundgang integrieren.
7. Was ist Klippfisch?
Klippfisch ist gesalzener und getrockneter Fisch, traditionell vor allem Kabeljau. Produktion und Export spielten eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung Kristiansunds.
8. Was sollte man in Kristiansund essen?
Besonders typisch ist Bacalao, ein Gericht mit Klippfisch und Tomaten. Visit Norway nennt Bacalao ausdrücklich als Spezialität der Stadt.
9. Lohnt sich Grip?
Im Sommer ja. Das historische Fischerdorf liegt rund 12 Kilometer vor Kristiansund im offenen Meer. 2026 verkehren die regulären Ausflugsboote vom letzten Maiwochenende bis zum letzten Augustwochenende; der Ausflug dauert etwa 3,5 Stunden.
10. Wie weit ist die Atlantikstraße von Kristiansund entfernt?
Die Atlantikstraße liegt südlich von Kristiansund und lässt sich hervorragend über Averøy erreichen. Ich würde sie nicht nur abfahren, sondern mehrere Stunden für Aussichtspunkte und Spaziergänge reservieren.
11. Kann man Kristiansund ohne Auto besuchen?
Ja. Für die eigentliche Stadt brauchst du kein Auto. Zu Fuß und mit dem Sundbåten kannst du viele Highlights erreichen. Für die Atlantikstraße und weitere Ausflüge ist ein Auto dagegen sehr praktisch.
12. Hat Kristiansund einen Flughafen?
Ja. Der Kristiansund Airport Kvernberget (KSU) liegt östlich der Stadt. Aktuell werden unter anderem Direktverbindungen nach Oslo und Bergen angezeigt.
13. Ist Kristiansund für Kinder geeignet?
Ja. Besonders Sundbåten, Atlanterhavsbadet, Varden und die Atlantikstraße lassen sich gut in einen Familienurlaub integrieren.
14. Wann ist die beste Reisezeit für Kristiansund?
Für einen klassischen Roadtrip würde ich Mai bis September wählen. Wenn du Grip besuchen möchtest, ist der Sommer besonders interessant, da die regulären Bootsfahrten saisonal stattfinden.
15. Wie geht es nach Kristiansund am besten weiter?
Richtung Süden würde ich unbedingt über die Atlantikstraße weiterfahren. Eine sehr schöne Route ist:
Kristiansund → Averøy → Atlantikstraße → Bud → Molde → Ålesund
Damit wird die Weiterfahrt selbst zu einem der Höhepunkte deiner Norwegen-Rundreise.
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