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Kriminalitätsrate Papua-Neuguinea

Kriminalitätsrate in Papua-Neuguinea: Detaillierte Analyse


Die Sicherheitslage in Papua-Neuguinea ist komplex und wird von internationalen Sicherheitsbehörden als insgesamt sehr hoch eingestuft. Die Kriminalitätsrate ist sowohl in städtischen Zentren als auch in bestimmten ländlichen Regionen ein signifikantes Problem.

Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die aktuelle Situation, unterteilt in die von Ihnen genannten Aspekte.


Allgemeine Sicherheitslage

Das Risiko für Einheimische wie auch für Reisende ist in den großen Städten — insbesondere in Port Moresby, Lae und Mount Hagen — besonders hoch. Auch in den Hochlandprovinzen (wie Hela, Enga sowie Southern und Western Highlands) ist die Sicherheitslage aufgrund von Stammeskonflikten und der zunehmenden Verbreitung moderner Schusswaffen äußerst instabil. Die staatliche Sicherheitspräsenz ist im Verhältnis zur Bevölkerung oft unzureichend.


Mordrate und Gewaltverbrechen

Gewaltverbrechen sind in Papua-Neuguinea weit verbreitet. Die Gewaltbereitschaft bei kriminellen Aktionen ist hoch, weshalb bei Überfällen dringend dazu geraten wird, keinen Widerstand zu leisten.

  • Stammeskonflikte: Im Hochland kommt es regelmäßig zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen ethnisch oder familiär verfeindeten Gruppen. Diese Konflikte fordern immer wieder zahlreiche Todesopfer und führen oft zur Zerstörung von Eigentum.

  • Waffengewalt: Ein besorgniserregender Trend ist die zunehmende Verwendung von modernen Schusswaffen bei Raubüberfällen und Stammesfehden.

  • Sexuelle Gewalt: Berichte über gezielte Vergewaltigungen und Gewalt gegen Frauen nehmen zu. Besonders allein reisende Frauen sind hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt.


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Diebstähle und Eigentumsdelikte

Eigentumsdelikte gehören zu den am häufigsten gemeldeten Verbrechen. Dazu zählen:

  • Raubüberfälle: Bewaffnete Raubüberfälle finden sowohl in Städten als auch auf wichtigen Überlandstraßen statt.

  • Diebstähle: Entreißdiebstähle, Taschendiebstähle sowie Einbrüche in Unterkünfte oder Fahrzeuge sind an der Tagesordnung.

  • Fahrzeugkriminalität: Autodiebstähle und Überfälle auf Fahrzeuge sind ein großes Risiko. Es wird allgemein empfohlen, Türen und Fenster in Fahrzeugen stets verriegelt zu halten und keine Fremden mitzunehmen.


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Andere Kriminalitätsformen

Neben den genannten Delikten prägen weitere kriminelle Aktivitäten das Bild:

  • Organisierte Kriminalität: Sogenannte „Raskol-Banden“ sind in städtischen Gebieten sehr aktiv und an verschiedenen Formen organisierter Kriminalität beteiligt.

  • Entführungen: In bestimmten Hochrisikogebieten kommt es zu Entführungen, die oft politisch oder kriminell motiviert sind.

  • Korruption: Ein strukturelles Problem, das die Wirksamkeit staatlicher Institutionen und die Durchsetzung von Recht und Ordnung in vielen Teilen des Landes beeinträchtigt.


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Empfehlungen für Reisende:

  • Seien Sie wachsam: Vermeiden Sie es, nachts allein unterwegs zu sein, tragen Sie keine Wertsachen offen mit sich und seien Sie in Menschenmassen besonders vorsichtig.

  • Vermeiden Sie Risikogebiete: Informieren Sie sich über aktuelle Kriminalitätsgebiete und vermeiden Sie es, diese zu besuchen.

  • Nutzen Sie seriöse Taxis: Buchen Sie Taxis von lizenzierten Unternehmen und vermeiden Sie es, nachts allein in öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren.

  • Halten Sie Kontakt zu Ihrer Botschaft: Informieren Sie sich vor Ihrer Reise über die Kontaktinformationen der deutschen Botschaft in Papua-Neuguinea.

  • Zeigen Sie keinen Reichtum: Vermeiden Sie es, teure Schmuckstücke oder elektronische Geräte offen zur Schau zu stellen.

  • Kopieren Sie wichtige Dokumente: Bewahren Sie Kopien Ihres Reisepasses, Flugtickets und anderer wichtiger Dokumente an einem sicheren Ort auf.

  • Vertrauen Sie Ihrem Instinkt: Wenn Sie sich in einer Situation unwohl fühlen, verlassen Sie diese und suchen Sie Hilfe.


Hinweis: Wenn Sie eine Reise nach Papua-Neuguinea planen, sollten Sie sich zwingend vorab bei den offiziellen Reise- und Sicherheitshinweisen Ihres Außenministeriums (z. B. Auswärtiges Amt, EDA) über die tagesaktuelle Lage informieren, da sich die Sicherheitsverhältnisse vor Ort kurzfristig ändern können.


Weiterführende Informationen der Behörden

Detaillierte und tagesaktuelle Informationen zu Sicherheitslagen oder kurzfristigen Änderungen der Einreiseformalitäten bieten die offiziellen Portale der jeweiligen Außenministerien.



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