










Reiseziel Alicante - Sonne, Strand und mediterranes Flair
Alicante hat uns bereits nach wenigen Stunden überrascht. Während viele die Stadt nur als Flughafen für die Costa Blanca kennen, bietet sie eine wunderschöne Altstadt, traumhafte Strände direkt am Zentrum und eine der beeindruckendsten Burgen Spaniens. In diesem Reiseführer zeigen wir dir unsere schönsten Sehenswürdigkeiten, persönliche Tipps und alles, was du für deine Reise wissen musst.
Inhaltsverzeichnis:
3. Die Geschichte von Alicante
4. Die schönsten Sehenswürdigkeiten
6. Die schönsten Aussichtspunkte
8. Die schönsten Ausflüge rund um Alicante
20. Wie viele Tage sollte man für Alicante einplanen?
21. Hotels – Welche Lage ist die beste?
22. Ferienwohnungen oder Hotel?
30. Nachhaltig reisen in Alicante
32. Fazit – Lohnt sich Alicante?
Quick Facts: Alicante
🌍 Kontinent: Europa
🏝️ Region: Autonome Gemeinschaft Valencia (Costa Blanca, Provinz Alicante)
🏛️ Hauptstadt: Alicante ist selbst die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz
👥 Einwohner: ca. 366.000 (Stadt); rund 1,99 Millionen (gesamte Provinz)
📏 Fläche: 201,3 km² (Stadtgebiet)
🗣️ Amtssprache: Spanisch (Castellano) und Valencianisch (Valencià)
💰 Währung: Euro (EUR)
🕒 Zeitzone: UTC+1 (MEZ); während der Sommerzeit UTC+2 (MESZ)
✈️ Flugzeit ab Deutschland: ca. 2,5 Stunden (Direktflug)
📅 Beste Reisezeit: Mai bis Oktober (für Strandurlaub); Frühling und Herbst für Sightseeing
🌡️ Durchschnittstemperatur: 17–31 °C (milde Winter, heiße Sommer)
🌊 Wassertemperatur: 15 °C (Winter) bis 26 °C (August)
☀️ Sonnenstunden: Über 300 Sonnentage im Jahr (ca. 6–10 Stunden täglich)
🌧️ Regenzeit: Sehr trocken; statistisch am meisten Niederschlag im Oktober (wenige Regentage)
🌀 Naturgefahren: Gelegentlich starke Herbstregen (Gota Fría); keine Hurrikans
🔌 Steckdosen: Typ C & F (230 Volt – kein Adapter für deutsche Stecker nötig)
🚰 Leitungswasser: Trinkbar, schmeckt aber oft stark nach Chlor (gefiltertes oder Flaschenwasser bevorzugt)
💳 Kartenzahlung: Nahezu überall (selbst bei Kleinstbeträgen) vollständig etabliert
🚗 Verkehr: Rechtsverkehr
📱 Ländervorwahl: +34 (Spanien)
🛂 Einreise: Personalausweis oder Reisepass genügt (Schengen-Raum); kein Visum nötig
💉 Impfungen: Keine besonderen Reiseimpfungen erforderlich; Standardimpfungen empfohlen
🦜 Besonderheiten: Die mächtige Burg Castillo de Santa Bárbara, die palmengesäumte Promenade Explanada de España, wunderschöne Stadtstrände wie Playa del Postiguet, hervorragende Tapas und die Nähe zur idyllischen Insel Tabarca.

Warum Alicante besuchen?
Alicante wird oft fälschlicherweise nur als reiner Zielflughafen für die umliegenden Ferienorte der Costa Blanca wahrgenommen. Doch die Stadt selbst ist ein absolutes Juwel: Sie verbindet das lebendige Flair einer spanischen Großstadt nahtlos mit entspanntem Strandleben, einer geschichtsträchtigen Altstadt und einer erstklassigen Gastronomie – und das oft deutlich günstiger und weniger überlaufen als Barcelona oder Valencia.
Das erwartet dich
In Alicante ticken die Uhren herrlich mediterran. Dich erwartet eine perfekte Symbiose aus Kultur und Erholung. Morgens wanderst du durch historische Festungsmauern, mittags entspannst du am feinen Sandstrand direkt im Stadtzentrum, und abends schlenderst du durch die engen, bunten Gassen der Altstadt, während aus den Tapas-Bars das Lachen der Einheimischen dringt. Mit über 300 Sonnentagen im Jahr ist die Stadt zudem ein ganzjähriges Reiseziel mit extrem hoher Lebensqualität.
Für wen eignet sich Alicante?
Aufgrund ihrer Vielseitigkeit zieht die Stadt die unterschiedlichsten Reisetypen an:
Städtereisende & Kulturfans: Die jahrhundertealte Geschichte, Museen und die markante Architektur bieten genug Stoff für ein langes Wochenende.
Strandurlauber & Familien: Dank der flach abfallenden Sandstrände wie der Playa del Postiguet mitten in der Stadt kommen Sonnenanbeter voll auf ihre Kosten.
Foodies: Wer echte spanische Küche, fangfrischen Fisch und die weltberühmte Paella Alicantina (Reisgerichte sind hier eine Kunstform!) sucht, wird Alicante lieben.
Budget-Urlauber: Unterkünfte und Restaurants bieten ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen spanischen Metropolen.
Die Highlights auf einen Blick
Castillo de Santa Bárbara: Eine der größten mittelalterlichen Burganlagen Europas thront hoch oben auf dem Berg Benacantil. Von hier aus hast du einen atemberaubenden 360-Grad-Blick über die gesamte Küste.
Explanada de España: Die wohl schönste Promenade Spaniens. Sie besteht aus über 6,5 Millionen kleinen Marmor-Mosaiksteinen, die ein rot-weiß-blaues Wellenmuster bilden, gesäumt von riesigen Palmen.
El Barrio (Santa Cruz): Das älteste Viertel der Stadt liegt am Fuße der Burg. Es begeistert mit engen, steilen Gassen, weiß getünchten Häusern, unzähligen bunten Blumentöpfen und gemütlichen kleinen Kneipen.
Playa del Postiguet: Ein breiter, goldgelber Sandstrand direkt am Fuße der Altstadt und der Burg – perfekt, um Sightseeing und Abkühlung zu verbinden.
Insel Tabarca: Spaniens einzige dauerhaft bewohnte Insel liegt nur eine kurze Bootsfahrt entfernt. Sie steht unter Naturschutz, hat ein charmantes historisches Dorf und ist ein Paradies zum Schnorcheln.

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Wo liegt Alicante?
Alicante ist eine traditionsreiche Hafenstadt im Südosten Spaniens. Sie liegt direkt am Mittelmeer in der gleichnamigen Provinz Alicante, welche wiederum den südlichen Teil der Autonomen Gemeinschaft Valencia bildet.
Geografisch befindet sich die Stadt etwa auf halber Strecke zwischen Valencia (im Norden) und Murcia (im Süden).
Lage an der Costa Blanca
Alicante ist das Herzstück und die heimliche Hauptstadt der Costa Blanca (der „Weißen Küste“). Dieser über 200 Kilometer lange Küstenabschnitt in der Provinz Alicante ist berühmt für seine feinen, hellen Sandstrände, die rauen Klippen und das intensiv blaue Mittelmeer.
Die Stadt selbst liegt in einer weiten Bucht am Fuße des markanten Berges Benacantil, auf dem die Festung Santa Bárbara thront. Durch diese geschützte Lage und das milde mediterrane Mikroklima ist Alicante das ideale Tor zu einer der beliebtesten Urlaubsregionen Europas.
🗺️ Karte & Geografie
Koordinaten: ca. 38° 20′ N, 0° 29′ W
Küstenlinie: Direkt am Golf von Alicante gelegen.
Topografie: Geprägt durch flache Sandstrände im Stadtgebiet, die im Hinterland und entlang der Küste schnell in schroffes Hügel- und Bergland übergehen.
Entfernungen zu beliebten Urlaubsorten
Dank der zentralen Lage Alicantes und der hervorragend ausgebauten Infrastruktur (Autobahn AP-7 und die Küstenstraße N-332) erreichst du die bekanntesten Destinationen an der Costa Blanca und die spanischen Metropolen sehr schnell:
An der Costa Blanca (Norden)
Benidorm: ca. 45 km (ca. 35–40 Minuten mit dem Auto oder bequem mit der Küsten-Straßenbahn TRAM) – Die Metropole der Wolkenkratzer und Freizeitparks.
Altea: ca. 52 km (ca. 45 Minuten) – Das Künstlerdorf mit seinen weißen Häusern und der blau gekachelten Kirchenkuppel.
Calpe: ca. 63 km (ca. 50 Minuten) – Berühmt für den monumentalen Felsen Peñón de Ifach.
Dénia: ca. 90 km (ca. 1 Stunde) – Der nördliche Endpunkt der Costa Blanca und Fährhafen nach Ibiza und Mallorca.
An der Costa Blanca (Süden)
Torrevieja: ca. 50 km (ca. 45 Minuten) – Bekannt für seine riesigen Salzlagunen (darunter der berühmte pinke Salzsee).
Spanische Großstädte
Elche: ca. 25 km (ca. 25 Minuten) – Die Nachbarstadt mit dem größten Palmengarten Europas.
Murcia: ca. 80 km (ca. 55 Minuten) – Barocke Pracht im Landesinneren der Nachbarregion.
Valencia: ca. 165 km (ca. 1 Stunde 45 Minuten) – Die drittgrößte Stadt Spaniens und Heimat der Paella.
Madrid: ca. 420 km (ca. 4 Stunden mit dem Auto oder in nur 2,5 Stunden mit dem Hochgeschwindigkeitszug AVE).

Die Geschichte von Alicante
Die Geschichte von Alicante erstreckt sich über mehr als 2.500 Jahre und ist geprägt von einem ständigen Wechsel mächtiger Hochkulturen. Aufgrund ihrer strategisch perfekten Lage am Mittelmeer – geschützt durch den mächtigen Berg Benacantil – war die Stadt seit jeher ein begehrter Handelsstützpunkt und Schauplatz heftiger Kämpfe.
🏛️ Die Antike: Von den Iberern zu den Römern
Die Ursprünge der Stadt liegen im Dunkeln der Geschichte, doch die ersten dauerhaften Siedlungsspuren stammen von den Iberern, die sich auf dem Hügel von Benacantil niederließen.
Die Phönizier und Griechen (ca. 325 v. Chr.): Griechische Händler gründeten an der Küste einen befestigten Handelsplatz und nannten ihn Akra Leuke (Weiße Festung oder Weißer Gipfel) – vermutlich eine Anspielung auf die hellen Felsen an der Küste.
Die Römer (ab 201 v. Chr.): Im Zuge der Punischen Kriege übernahmen die Römer die Kontrolle. Sie verlegten die Siedlung in die Ebene (das heutige Viertel Albufereta) und gründeten die Stadt Lucentum (Stadt des Lichts). Unter römischer Herrschaft erlebte die Stadt als wichtiger Exporthafen für Wein, Olivenöl und die berühmte Fischsauce Garum eine erste große Blütezeit.
🕌 Das Mittelalter: Maurische Herrschaft und christliche Rückeroberung
Mit dem Niedergang des Römischen Reiches folgten unruhige Zeiten unter den Westgoten, bevor im 8. Jahrhundert eine Epoche begann, die das Gesicht der Stadt bis heute prägt.
Die Mauren (718 – 1248 n. Chr.): Arabische Berber eroberten die Region. Sie verlegten das Stadtzentrum zurück an den Fuß des Berges Benacantil und bauten auf dessen Gipfel eine mächtige Festung. Aus dem römischen Lucentum wurde im arabischen Sprachgebrauch Al-Laqant (لقنت) – der direkte Ursprung des heutigen Namens Alicante.
Die christliche Rückeroberung (Reconquista): Am 4. Dezember 1248 (dem Namenstag der heiligen Barbara) eroberten die Truppen des kastilischen Infanten Alfonso (des späteren Königs Alfons X. „der Weise“) die maurische Burg. Zu Ehren der Heiligen erhielt die Festung den Namen Castillo de Santa Bárbara.
Wechsel zum Königreich Valencia: Im Jahr 1296 wurde Alicante durch König Jakob II. von Aragonien in das Königreich Valencia eingegliedert und erhielt kurz darauf offizielle Stadtrechte.
⚓ Die Neuzeit: Aufstieg, Kriege und der Boom
Vom 15. bis zum 18. Jahrhundert entwickelte sich Alicante zu einem der wichtigsten Handelshäfen des Spanischen Imperiums, was allerdings auch die Aufmerksamkeit von Feinden auf sich zog.
Angriffe vom Meer: Die Stadt wurde immer wieder von mediterranen Piraten (Korsaren) attackiert. Im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs bombardierte eine französische Flotte im Jahr 1691 die Stadt sieben Tage lang ununterbrochen und zerstörte große Teile der Altstadt.
Der Spanische Erbfolgekrieg (1701–1714): Alicante stand auf der Seite der Habsburger. Die Burg Santa Bárbara wurde von den Bourbonen belagert. Bei der legendären Sprengung einer Mine unter der Festung stürzte ein Teil des Berges ein, was zur Kapitulation der Stadt führte.
🚂 Das 19. & 20. Jahrhundert: Moderne und Tourismus
Im 19. Jahrhundert sprengte Alicante endlich seine mittelalterlichen Stadtmauern, um Platz für die Moderne zu machen.
Wirtschaftlicher Aufschwung: 1858 wurde die Eisenbahnlinie Madrid–Alicante eingeweiht. Alicante wurde quasi zum „Hafen von Madrid“, was Industrie und Handel rasant wachsen ließ. Die wunderschöne Promenade Explanada de España entstand.
Der Spanische Bürgerkrieg (1936–1939): Während des Krieges blieb Alicante bis zuletzt eine treue Bastion der Republikaner. Der Hafen von Alicante war im März 1939 der traurige Schauplatz der letzten Evakuierungsversuche, bevor die Stadt als eine der letzten in Spanien an die Truppen von Diktator Franco fiel. Während dieser Zeit erlitt die Stadt auch schwere Bombardierungen, darunter den verheerenden Luftangriff auf den Zentralmarkt (Mercado Central).
Der Tourismus-Boom (ab den 1960ern): Nach Jahrzehnten der Isolation öffnete sich Spanien. Alicante und die Costa Blanca erfanden sich neu und wurden zu einem der Hauptziele des europäischen Massentourismus. Die Infrastruktur wurde massiv ausgebaut, ohne dass die Stadt dabei ihre spanische Identität völlig verlor.
Heute ist Alicante eine moderne, kosmopolitische Stadt, in der sich die Spuren der iberischen, römischen, maurischen und christlichen Vergangenheit zu einem faszinierenden kulturellen Mosaik verbinden.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Alicante
Alicante lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Die Stadt ist kompakt, und die wichtigsten Highlights liegen angenehm nah beieinander. Hier sind die Orte, die du bei deinem Besuch auf keinen Fall verpassen solltest:
🏰 Castillo de Santa Bárbara
Das absolute Wahrzeichen thront uneinnehmbar auf dem 166 Meter hohen Berg Benacantil. Die maurische Festung aus dem 9. Jahrhundert ist eine der größten Burganlagen Europas. Von hier oben liegt dir ganz Alicante zu Füßen.
Tipp: Wer nicht den steilen Weg hinauflaufen möchte, nutzt den Aufzug, der direkt gegenüber der Playa del Postiguet mitten in den Fels gebaut wurde. Der Eintritt zur Burg selbst ist kostenlos.
🌴 Explanada de España
Spaniens eleganteste Flaniermeile verläuft parallel zum Hafen. Der Boden besteht aus einem wellenförmigen Mosaik aus über 6,5 Millionen Marmorsteinchen in Rot, Weiß und Blau. Beschattet von vier Reihen riesiger Palmen ist die Promenade der perfekte Ort für einen traditionellen Paseo (Spaziergang) am späten Nachmittag.
🌸 Barrio de Santa Cruz
Das charmanteste Viertel der Stadt liegt an den Hängen unterhalb der Burg. Das Barrio ist ein Labyrinth aus engen, autofreien Steingassen, steilen Treppen und weiß getünchten Häusern, die über und über mit bunten Blumentöpfen und Fliesen dekoriert sind. Hier oben fühlt sich Alicante wie ein kleines andalusisches Dorf an.
🏛️ Plaza del Ayuntamiento & Das Rathaus (Ayuntamiento)
Die Plaza del Ayuntamiento ist ein prachtvoller, barocker Platz mit einem dynamischen Springbrunnen, der besonders abends schön beleuchtet ist. Das dominierende Gebäude ist das Rathaus aus dem 18. Jahrhundert mit seinen zwei markanten Türmen.
Spannendes Detail: Auf der untersten Stufe der Haupttreppe im Inneren befindet sich die „Cota Cero“ (Nullpunkt) – der offizielle Referenzpunkt, an dem die Meereshöhe für ganz Spanien gemessen wird.
⛪ Basílica de Santa María & Concatedral de San Nicolás
Basílica de Santa María: Die älteste aktive Kirche der Stadt wurde im 14. Jahrhundert im gotischen Stil auf den Ruinen einer ehemaligen maurischen Moschee erbaut. Besonders beeindruckend ist die reich verzierte Barockfassade.
Concatedral de San Nicolás: Diese Co-Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert wirkt von außen recht schlicht, überrascht im Inneren jedoch mit einer monumentalen, 45 Meter hohen blauen Kuppel und einem wunderschönen barocken Altarraum.
🍎 Mercado Central (Zentralmarkt)
Ein Fest für die Sinne: Der zweistöckige Marktpalast aus dem frühen 20. Jahrhundert kombiniert Jugendstil-Elemente mit solider Industriearchitektur. Hier kaufen die Einheimischen ihren fangfrischen Fisch, Schinken, Oliven und sonnengereiftes Gemüse.
Tipp: Samstags treffen sich die Alicantinos mittags vor dem Markt auf der Plaza de las Flores zum rituellen Tardeo – man trinkt Bier, isst Tapas und genießt das Leben.
⚓ Der Hafen von Alicante (Puerto de Alicante)
Der moderne Yachthafen schließt direkt an die Explanada an. Entlang der Marina lässt es sich herrlich spazieren. Hier findest du zahlreiche Restaurants, Bars und das markante, futuristische Gebäude des Ocean-Race-Museums. Vom Hafen aus legen auch die Ausflugsboote zur geschützten Insel Tabarca ab.
🎨 Die Museen: MACA & MARQ
MACA (Museo de Arte Contemporáneo de Alicante): Dieses Museum für zeitgenössische Kunst befindet sich in einem der ältesten Barockgebäude der Stadt, direkt neben der Santa-María-Kirche. Es beherbergt eine erstklassige Sammlung moderner Kunst, darunter Werke von Picasso, Dalí, Miró und dem lokalen Künstler Eusebio Sempere. (Eintritt frei).
MARQ (Museo Arqueológico Provincial de Alicante): Das archäologische Museum ist eines der modernsten und interaktivsten Europas (ausgezeichnet als europäisches Museum des Jahres 2004). Es führt dich mittels modernster audiovisueller Technik durch die Epochen der Iberer, Römer und Mauren.

Die schönsten Strände in Alicante
Einer der größten Pluspunkte Alicantes ist, dass man großartiges Strandleben direkt mit urbanem Flair verbinden kann. Die Küstenlinie rund um die Stadt bietet alles – von kilometerlangen Sandstränden bis hin zu versteckten, felsigen Schnorchelbuchten.
🏖️ Die großen Sandstrände
Playa del Postiguet
Dieser Strand ist der absolute Klassiker. Er liegt direkt im Stadtzentrum am Fuße des mächtigen Berges Benacantil mit der Burg Santa Bárbara. Wenn du aus der Altstadt kommst, trennt dich nur die palmengesäumte Promenade vom feinen Sand.
Charakter: Feiner Sand, sehr flach abfallendes Wasser, extrem lebendig. Aufgrund der zentralen Lage im Sommer natürlich sehr voll. Perfekt für eine schnelle Abkühlung nach dem Sightseeing.
Playa de San Juan
Etwas außerhalb (ca. 6 Kilometer nördlich des Zentrums, perfekt mit der Straßenbahn TRAM erreichbar) liegt der unbestrittene König der Strände Alicantes. Die Playa de San Juan zieht sich über fast drei Kilometer Länge hin und ist teilweise bis zu 85 Meter breit.
Charakter: Feiner, heller Sand, kristallklares Wasser und viel Platz. Entlang der lebhaften Strandpromenade reihen sich Restaurants, Bars und Cafés aneinander. Hier trifft sich am Wochenende ganz Alicante zum Volleyball, Sonnenbaden und Essen.
👪 Ruhigere Buchten für Familien
Playa de la Albufereta
Diese geschützte Bucht liegt in einem historischen Wohnviertel nordöstlich des Zentrums (wo sich einst die römische Stadt Lucentum befand). Da der Strand in einer Bucht liegt, gibt es hier kaum Wellen.
Charakter: Goldener Sand, von Palmen gesäumt und sehr sicher für kleine Kinder. Unter der Woche geht es hier deutlich ruhiger und lokaler zu als am Postiguet-Strand.
Playa Almadraba
Gleich hinter der Albufereta schließt sich dieser kleine, sehr schmale Strandabschnitt an. Er liegt direkt neben einem kleinen Yachthafen.
Charakter: Eine Mischung aus Sand und feinem Kies. Das Wasser ist hier meist spiegelglatt und ruhig. Ein toller Ort, um abends den Sonnenuntergang über der Bucht von Alicante abseits der großen Massen zu genießen.
🤿 Das Naturparadies: Cabo de las Huertas & seine Calas
Zwischen den großen Stränden Albufereta und San Juan ragt das raue Kap Cabo de las Huertas ins Meer. Dieses felsige Gebiet ist das komplette Kontrastprogramm zu den weiten Sandstränden und ein absoluter Geheimtipp für Naturliebhaber. Ein schöner Küstenwanderweg führt hier an verschiedenen kleinen Buchsen (Calas) vorbei.
Cala Cantalar: Eine kleine, naturbelassene Bucht inmitten von geschützten Dünen- und Steinformationen. Sie ist ein offizieller FKK-Strand und besticht durch vollkommene Ruhe.
Der Charakter des Kaps: Die Buchten am Cabo de las Huertas bestehen größtenteils aus Felsplateaus und grobem Kies. Das Wasser ist hier durch die felsige Struktur unbeschreiblich klar – ideal zum Schnorcheln und Tauchen, da sich in den Seegraswiesen (Posidonia) viele Fische tummeln. Badeschuhe sind hier allerdings Pflicht!

Die schönsten Aussichtspunkte in Alicante
Dank der markanten Geografie Alicantes – mit schroffen Bergen, die direkt aus dem Meer ragen, und weitläufigen Buchten – gibt es in der Stadt spektakuläre Ausblicke. Ob historisches Panorama, unendliche Meerweite oder urbane Romantik zum Sonnenuntergang: Diese Orte bieten die beste Sicht.
🏰 Castillo de Santa Bárbara & Monte Benacantil
Der Monte Benacantil ist der geschichtsträchtige, 166 Meter hohe Hausberg der Stadt, auf dessen Gipfel die mächtige Festung Castillo de Santa Bárbara thront. Von hier oben genießt du das unbestrittene Nonplusultra-Panorama der Costa Blanca.
Der Ausblick: Dir bietet sich ein spektakulärer 360-Grad-Blick. Nach Süden schaust du auf das perfekt geordnete Raster der Altstadt, den schicken Yachthafen und das endlose Mittelmeer. Nach Norden blickst du über die weiten Buchten bis hin zur Playa de San Juan, während im Hinterland die kargen, imposanten Gebirgszüge der Provinz aufragen.
Fototipp: Suche auf der Festung nach der Garita del Castillo – dem historischen Wachturm, der fotogen über dem Abgrund schwebt. Der Eintritt zur Burg ist komplett kostenlos.
🌊 Cabo de las Huertas
Das raue, felsige Kap Cabo de las Huertas ragt einige Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums ins Meer und bietet eine völlig andere, wilde Perspektive.
Der Ausblick: Am Kap stehst du auf fossilen Sandsteinterrassen direkt an der Brandung. Von hier aus hast du freien Blick auf das offene Mittelmeer und die Weite der Bucht von Alicante. An klaren Tagen kann man am Horizont sogar die Silhouette der geschützten Insel Tabarca erblicken.
Atmosphäre: Es ist der perfekte Ort, um dem Trubel der Stadt zu entkommen. Setz dich auf die von den Wellen glatt geschliffenen Felsen und genieße den Blick auf die Boote, während dir die frische Meeresbrise ins Gesicht weht. Besonders zum Sonnenaufgang ein magischer Ort.
⚓ Die Hafenpromenade (Muelle de Levante)
Für den schönsten Blick auf die Stadtkulisse musst du dich nach unten an den Hafen begeben. Die Muelle de Levante ist der lange Kai, der den Yachthafen vom offenen Meer trennt. Er erstreckt sich weit ins Hafenbecken hinein bis hin zum markanten Ocean-Race-Gebäude.
Der Ausblick: Während du auf der Mole flanierst, blickst du zurück auf die Skyline von Alicante. Das Besondere von hier unten: Du siehst das harmonische Zusammenspiel aus den weißen Yachten im Vordergrund, den historischen Palazzi der Stadt und dem mächtigen Felsmassiv des Monte Benacantil, der majestätisch hinter der Stadt aufragt.
Abendtipp: Komm zur „goldenen Stunde“ kurz vor Sonnenuntergang hierher. Wenn die Lichter der Stadt langsam angehen und die Festung Santa Bárbara hoch oben golden angestrahlt wird, spiegelt sich die Kulisse atemberaubend im ruhigen Hafenwasser.

Die schönsten Stadtviertel in Alicante
Alicante ist ein architektonisches Chamäleon. Jedes Barrio hat seinen ganz eigenen Charakter, seine eigene Dynamik und Architektur. Vom urigen, dörflichen Charme bis hin zum eleganten, großstädtischen Einkaufsbezirk trennen dich oft nur wenige Gehminuten.
🌸 Santa Cruz (El Barrio) – Das historische Herz
Das älteste und zweifellos fotogenste Viertel der Stadt schmiegt sich an die steilen Hänge des Berges Benacantil, direkt unterhalb der Burg.
Das Flair: Santa Cruz fühlt sich nicht wie eine Großstadt an, sondern wie ein traditionelles, weißes andalusisches Dorf. Die Straßen sind eng, steil und komplett autofrei.
Highlights: Weiß getünchte Fassaden, die über und über mit bunten Kacheln (Azulejos) und leuchtenden Blumentöpfen geschmückt sind. Hier oben herrscht nachmittags eine fast meditative Ruhe, während an den Haustüren ältere Damen sitzen und plaudern. Am Fuße des Viertels (Richtung Kathedrale) pulsiert am Wochenende das Nachtleben in unzähligen kleinen Kneipen.
🏛️ Centro – Das pulsierende Zentrum
Das Viertel Centro erstreckt sich rund um die großen Boulevards und historischen Plätze wie die Plaza del Ayuntamiento und den Mercado Central.
Das Flair: Hier trifft Historie auf das echte, spanische Alltagsleben. Die Architektur ist geprägt von prachtvollen Palazzi aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Highlights: Der unbestrittene Mittelpunkt für Foodies. Neben dem Zentralmarkt findest du hier die berühmte Calle San Francisco (auch bekannt als „Pilzstraße“ wegen ihrer riesigen, bunten Deko-Pilze) und die Plaza de las Flores, wo beim samstäglichen Tardeo unter freiem Himmel Tapas gegessen und Wein getrunken wird.
⚓ Das Hafenviertel (Marina & Muelle de Levante)
Die moderne Hafenzone schließt sich nahtlos an die berühmte Flaniermeile Explanada de España an und wurde in den letzten Jahrzehnten komplett revitalisiert.
Das Flair: Maritim, elegant und weltoffen. Hier dominiert der Blick auf das glitzernde Wasser und die Luxusyachten.
Highlights: Perfekt für den abendlichen Spaziergang (Paseo). Das Viertel bietet eine riesige Auswahl an Fischrestaurants, schicken Cocktailbars und Lounges direkt am Wasser. Zudem befindet sich hier das futuristische Hauptquartier und Museum des weltberühmten The Ocean Race.
🛍️ Ensanche – Das elegante Einkaufsviertel
Westlich der Altstadt und parallel zur Hafenpromenade liegt Ensanche, das im 19. Jahrhundert als geplante Stadterweiterung entstand.
Das Flair: Großstädtisch, schick und geschäftig. Das Viertel ist schachbrettartig angelegt und wird von eleganten, bürgerlichen Wohngebäuden dominiert.
Highlights: Das Paradies für Shopping-Liebhaber. Entlang der Prachtstraße Avenida de Maisonnave und rund um den Platz Plaza de los Luceros (einem wunderschönen Jugendstil-Brunnenplatz) reihen sich internationale Modegeschäfte, Designer-Boutiquen und das riesige Kaufhaus El Corte Inglés aneinander.
🏖️ San Juan (Playa de San Juan) – Das Strandparadies
Streng genommen ein eigener Stadtteil weit im Norden (ca. 10 bis 15 Minuten mit der Tram vom Zentrum entfernt), bildet San Juan eine Stadt in der Stadt.
Das Flair: Reines Urlaubs- und Lifestyle-Feeling. San Juan ist modern, weitläufig und komplett auf das Leben am Meer ausgerichtet.
Highlights: Der kilometerlange, breite Traumstrand. Im Sommer vibriert das Viertel vor Energie; entlang der Strandpromenade gibt es trendige Chiringuitos (Strandbars), Surfschulen und exzellente Reisrestaurants. Im Winter ist es ein ruhiger, exklusiver Wohnort für Jogger, Spaziergänger und Sonnenanbeter.

Die schönsten Ausflüge rund um Alicante
Die Provinz Alicante hat weit mehr zu bieten als „nur“ die Costa Blanca. Wenn du die Stadt als Basis nutzt, erreichst du im Umkreis von weniger als einer Stunde Fahrzeit spektakuläre Bergdörfer, historische Oasen und malerische Küstenorte.
Hier sind die schönsten Ausflugsziele, die sich perfekt für einen Tages- oder Halbtagesausflug eignen:
🏝️ Isla de Tabarca – Spaniens kleinste bewohnte Insel
Die Insel Tabarca liegt etwa 20 Kilometer vor der Küste und ist ein absolutes Muss. Sie war im 18. Jahrhundert ein berüchtigter Zufluchtsort für genuesische Piraten, bevor König Karl III. sie befestigen und besiedeln ließ.
Das erwartet dich: Ein autofreies Naturparadies. Die eine Hälfte der Insel besteht aus einem charmanten, von einer Stadtmauer umgebenen historischen Dorf mit Festungscharakter. Die andere Hälfte ist karge, unberührte Natur.
Highlight: Da die Gewässer rund um die Insel das erste ausgewiesene Meeresschutzgebiet Spaniens waren, ist das Wasser unbeschreiblich klar. Pack unbedingt die Schnorchelmaske ein!
Anreise: Vom Hafen in Alicante fahren täglich mehrmals Katamarane und Taxiboote (Fahrzeit ca. 50 Minuten).
🌴 Elche (Elx) – Die größte Palmenoase Europas
Nur rund 25 Kilometer südwestlich von Alicante liegt Elche – eine Stadt, die dich in eine völlig andere Welt versetzt.
Das erwartet dich: Der Palmeral de Elche ist der größte Palmengarten Europas und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Über 200.000 Dattelpalmen ziehen sich mitten durch das Stadtgebiet, gepflanzt einst von den Mauren.
Highlight: Der Huerto del Cura (Priestergarten), ein wunderschön angelegter botanischer Garten, in dem die berühmte „Kaiserpalme“ (Palmera Imperial) steht – eine riesige Dattelpalme mit sieben Stämmen.
Anreise: Perfekt und günstig in 20 Minuten mit dem Nahverkehrszug (Cercanías) ab Alicante.
⛰️ Guadalest – Das spektakuläre Adlernest in den Bergen
Das kleine Dorf El Castell de Guadalest liegt im bergigen Hinterland und gehört offiziell zu den schönsten Dörfern Spaniens.
Das erwartet dich: Das Dorf ist spektakulär auf einem schmalen Felsgrat erbaut. Man betritt den historischen Kern nur durch einen natürlichen, in den Fels gehauenen Tunnel. Von oben blickt man auf den tiefblauen, von Bergen umrahmten Guadalest-Stausee.
Highlight: Die fotogene Burgruine und die skurrilen Museen des Dorfes (z. B. ein Miniaturmuseum, in dem man Kunstwerke durch ein Mikroskop betrachten muss).
Anreise: Am besten mit dem Mietwagen (ca. 1 Stunde Fahrt durch wunderschöne Berglandschaften).
🎨 Altea – Das weiße Künstlerdorf
Altea ist das optische Kontrastprogramm zum nahegelegenen Benidorm und gilt als die Kulturhauptstadt der Region.
Das erwartet dich: Eine wunderschöne, strahlend weiße Altstadt, die sich auf einem Hügel über dem Meer erhebt. Die engen Gassen sind mit Kopfsteinpflaster versehen und voller kleiner Kunstgalerien, Kunsthandwerksläden und exzellenter Restaurants.
Highlight: Die Kirche Nuestra Señora del Consuelo mit ihrer ikonischen, blau-weiß gekachelten Doppelkuppel, die man schon aus meilenweiter Entfernung sieht.
Anreise: Mit dem Auto oder ganz entspannt mit der Küsten-Straßenbahn TRAM (Linie 1 bis Benidorm, dann umsteigen in Linie 9).
🍫 Villajoyosa (La Vila Joiosa) – Das bunte Fischerdorf
Südlich von Benidorm liegt dieses extrem charmante Städtchen, dessen Name übersetzt „Die freudige Stadt“ bedeutet.
Das erwartet dich: Villajoyosa ist berühmt für seine historische Altstadt direkt am Meer, bei der die Fischerhäuser in den knalligsten Farben (Rot, Blau, Gelb, Grün) gestrichen sind. Der Legende nach diente dies den Fischern dazu, ihr Zuhause schon vom Boot aus der Ferne zu erkennen.
Highlight: Neben den bunten Häusern ist die Stadt die Schokoladen-Hauptstadt der Region. Besuche unbedingt das kostenlose Museum des traditionsreichen Schokoladenherstellers Valor und probiere die frischen Churros con Chocolate.
Anreise: Direkt erreichbar mit der TRAM (Linie 1) in ca. 35 Minuten ab Alicante.

🏙️ Benidorm – Das „Manhattan“ Spaniens
Man liebt es oder man hasst es, aber gesehen haben sollte man es einmal. Benidorm hat die höchste Wolkenkratzer-Dichte pro Einwohner weltweit.
Das erwartet dich: Ein Mekka des Massentourismus mit zwei riesigen, makellosen Sandstränden (Levante und Poniente). Die Stadt pulsiert 24 Stunden am Tag und bietet ein gigantisches Angebot an britischen Pubs, Shows, Diskotheken und riesigen Freizeitparks (wie Terra Mítica).
Highlight: Der Balcón del Mediterráneo, ein weißer Aussichtspunkt auf einem Felsen, der die beiden großen Strände voneinander trennt und einen grandiosen Blick auf die Skyline bietet.
Anreise: Mit dem Auto oder der TRAM (Linie 1) in ca. 45 Minuten.
🦇 Canelobre-Höhlen (Cuevas de Canelobre)
In der Nähe des kleinen Ortes Busot, etwa 24 Kilometer nördlich von Alicante, verbirgt sich im Inneren des Berges Cabço d'Or ein unterirdisches Naturwunder.
Das erwartet dich: Die Höhlen beherbergen einen der höchsten unterirdischen Räume Spaniens – die Haupthalle ist über 70 Meter hoch und erinnert in ihren Dimensionen an eine gotische Kathedrale.
Highlight: Die bizarren Stalaktiten- und Stalagmitenformationen, die von Scheinwerfern farbig inszeniert werden. Eine der bekanntesten Formationen erinnert an einen Kronleuchter (Canelobre), was der Höhle ihren Namen gab. Aufgrund der fantastischen Akustik finden hier regelmäßig Konzerte statt.
Anreise: Nur mit dem Mietwagen oder im Rahmen einer geführten Tour sinnvoll erreichbar.
⛰️ Puig Campana – Der mystische Riese für Wanderer und Bergsteiger
Wer die Costa Blanca aus der Luft oder vom Strand aus betrachtet, dem fällt sofort dieser eine, monumentale Berg auf: Der Puig Campana ist mit 1.406 Metern der zweithöchste Gipfel der Provinz Alicante und liegt nur knapp 10 Kilometer Luftlinie von der Küste entfernt hinter dem Dorf Finestrat. Er ist das absolute Mekka für alle, die an der Costa Blanca hoch hinaus wollen.
Das erwartet dich: Ein spektakulärer, schroffer Kalksteinriese, der steil aus der Landschaft emporragt. Die Geografie des Berges ist legendär: Direkt neben dem Gipfel klafft eine riesige, viereckige Lücke im Fels – das „Portell“ (das Tor).
Die Legende dazu: Die Einheimischen erzählen sich bis heute, dass der französische Nationalheld Roland im Kampf auf dem Berg so wütend mit seinem Schwert einschlug, dass er diesen gewaltigen Felsbrocken herausschlug. Das Stück flog angeblich ins Meer und bildet heute die kleine, unbewohnte Insel vor der Küste von Benidorm.
Für wen eignet sich der Ausflug? Der Puig Campana ist kein Spaziergang. Eine Besteigung über die klassische Route verlangt Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, da man auf rund 8 Kilometern Strecke über 1.000 Höhenmeter bezwingt. Der Weg führt über steile Geröllfelder (Volera), belohnt oben aber mit einem der grandiosesten Ausblicke Spaniens: Bei klarer Sicht blickst du über die gesamte Küstenlinie, die Wolkenkratzer von Benidorm und das tiefblaue Meer bis hinüber nach Ibiza.
Alternative: Wem der Gipfelsturm zu extrem ist, kann den Berg auf einem wunderschön angelegten Rundweg („Vuelta al Puig Campana“) auf halber Höhe umwandern. Diese Tour dauert etwa 4 Stunden und bietet ebenfalls fantastische Ausblicke ohne klettertechnische Schwierigkeiten.
Anreise: Am besten mit dem Mietwagen von Alicante aus (ca. 40 Minuten) über Finestrat bis zum Wanderparkplatz Font del Molí.
Meinen Artikel über die Besteigung des Puig Campana findet ihr hier!
Meine Wanderung auf den Puig Campana auf YouTube:
Die besten Aktivitäten in Alicante
In Alicante wird es garantiert nicht langweilig. Durch die geniale Lage zwischen Meer und Bergen ist die Stadt ein riesiger Spielplatz für Outdoor-Fans, Wassersportler und Kulturliebhaber. Hier sind die besten Aktivitäten, die deinen Urlaub unvergesslich machen:
🏛️ Kultur & Erkundung an Land
Altstadt erkunden
Das historische Zentrum (El Barrio und das Viertel Santa Cruz) erkundet man am besten komplett ohne Plan. Lass dich treiben! Schlendere vormittags durch die engen Gassen, fotografiere die mit bunten Blumentöpfen geschmückten Fassaden und mach eine Pause auf den schattigen Plätzen wie der Plaza Gabriel Miró. Ein absolutes Muss ist der Aufstieg (oder die Fahrt mit dem Aufzug) zur Festung Castillo de Santa Bárbara, um die Geschichte der Stadt einzuatmen.
Wandern
Alicante ist von fantastischen Wandergebieten umgeben. Direkt in der Stadt bietet sich eine Wanderung entlang der Steilküste des Cabo de las Huertas an. Für echte Abenteurer und Bergfunde wartet im Hinterland der majestätische Puig Campana (1.406 m) mit knackigen Höhenmetern oder die landschaftlich wunderschöne Sierra de Aitana.
Fahrrad fahren
Die Stadt und ihre Umgebung lassen sich hervorragend auf zwei Rädern erkunden. Entlang der Küste gibt es gut ausgebaute Radwege (z. B. vom Zentrum bis hinaus zur Playa de San Juan). Viele Verleiher bieten geführte E-Bike-Touren an, mit denen man mühelos die Hügel der Stadt bezwingt oder entspannt zu versteckten Buchten im Umland radelt.
🌊 Wassersport & Action
Kajak fahren & Stand-up-Paddling (SUP)
Die felsigen Abschnitte rund um das Cabo de las Huertas und die ruhigen Gewässer der Playa Almadraba sind perfekt für Kajak- und SUP-Touren. Besonders im Trend liegen geführte Sonnenaufgangs-Touren auf dem Stand-up-Paddle-Board – das Meer ist morgens spiegelglatt, und du startest den Tag direkt auf dem Wasser.
Schnorcheln & Tauchen
Das Mittelmeer an der Costa Blanca überrascht mit einer artenreichen Unterwasserwelt, geschützt durch dichte Posidonia-Seegraswiesen.
Schnorcheln: Einfach die Maske einpacken und am Cabo de las Huertas ins klare Wasser springen.
Tauchen: Das absolute Nonplusultra ist das Meeresschutzgebiet rund um die Insel Tabarca. Lokale Tauchschulen im Hafen von Alicante bieten Ausflüge dorthin an. Die Sichtweiten sind phänomenal, und du triffst auf Zackenbarsche, Oktopusse und riesige Fischschwärme.
⛵ Maritime Erlebnisse auf dem Meer
Bootstouren & Segeln
Der Hafen von Alicante ist der perfekte Ausgangspunkt, um in See zu stechen. Du kannst dir im Yachthafen Plätze auf großen Katamaranen sichern oder eine Segelyacht inklusive Skipper chartern. Der klassische Tagesausflug führt dich zur Isla de Tabarca, wo das Boot vor den weißen Stränden der Insel ankert, während du im türkisfarbenen Wasser baden kannst.
Sunset Cruise
Ein absolut magisches Erlebnis zum Abschluss eines Urlaubstages. Bei einer Sunset Cruise (meist an Bord eines eleganten Katamarans) segelst du am späten Nachmittag hinaus in die Bucht von Alicante. Während die Sonne langsam hinter den Bergen des Hinterlands versinkt, funkelt die Silhouette der Burg Santa Bárbara in goldenen und lila Tönen. Oft sind bei diesen Touren ein Glas spritziger Cava, Live-Musik oder ein kleiner Snack inklusive.
Aktivitäten in Alicante könnt ihr hier finden und buchen:
Alicante mit Kindern
Alicante ist ein fantastisches Reiseziel für Familien. Im Gegensatz zu hektischen Megametropolen ist Alicante überschaubar, sicher, extrem kinderfreundlich und bietet die perfekte Mischung aus Strandurlaub und spannenden Entdeckungen, die auch den Kleinsten Spaß machen.
Hier sind die besten Tipps und Aktivitäten für einen entspannten Urlaub in Alicante mit Kindern:
🏖️ Die besten Strände für Familien
Playa del Postiguet (Stadtzentrum): Der große Vorteil hier ist die Erreichbarkeit. Wenn die Kinder müde werden, ist man sofort wieder im Hotel oder in einem Café. Das Wasser ist sehr flach und es gibt kaum Wellen – ideal zum Planschen. An den Rändern gibt es zudem kleine Spielplätze direkt im Sand.
Playa de la Albufereta: Diese Bucht ist fast komplett windgeschützt und das Wasser ist spiegelglatt. Hier geht es ruhiger zu als am Postiguet-Strand, und es gibt viel Platz zum Sandburgenbauen.
Playa de San Juan: Wenn die Kids Action brauchen, fahrt mit der Tram hierher. Der Strand bietet riesige Areale mit Klettergerüsten, Beachvolleyball-Feldern und Verleihstationen für Tretboote mit Rutschen.
🏰 Abenteuer & Entdeckungen
Ritter spielen auf dem Castillo de Santa Bárbara
Die riesige Burg oben auf dem Berg ist für Kinder ein riesiger Abenteuerspielplatz. Die alten Kanonen, die Geheimgänge und die dicken Festungsmauern entfachen sofort die Fantasie.
Der Clou für müde Kinderbeine: Ihr müsst nicht hochwandern. Fahrt einfach mit dem Fahrstuhl (Eingang gegenüber der Playa del Postiguet) mitten durch den Fels nach oben. Das allein ist für Kinder schon ein Erlebnis.
Die „Pilzstraße“ (Calle San Francisco)
Mitten im Zentrum liegt diese Fußgängerzone, die komplett in eine Märchenwelt verwandelt wurde. Auf dem grün-gelb angemalten Boden stehen riesige, bunte Deko-Pilze, in deren Hütten die Kinder hineinklettern können. Überall gibt es kleine Rutschen und Hopse-Spiele auf dem Asphalt. Perfekt für einen entspannten Spaziergang, während die Eltern nebenbei ein Eis genießen.
Piraten-Ausflug zur Isla de Tabarca
Eine Fahrt mit dem Boot ist für Kinder immer ein Highlight. Am Hafen von Alicante könnt ihr auf ein Boot mit Glasboden umsteigen. Während der Fahrt zur Insel Tabarca können die Kids durch die Scheiben im Rumpf die Fische beobachten. Auf der Insel angekommen, fühlt man sich in den alten Festungsmauern wie in einem echten Piratennest.
🌳 Parks & Toben im Schatten
Parque de Canalejas: Gleich am Ende der Explanada-Promenade liegt dieser Park. Er ist berühmt für seine gigantischen, jahrhundertealten Gummibäume (Ficus). Die riesigen Wurzeln ragen meterhoch aus der Erde und eignen sich perfekt zum Versteckspielen und Klettern. Zudem gibt es hier einen schönen Spielplatz.
El Palmeral: Etwas südlich des Zentrums liegt dieser wunderschöne Park voller Palmen, künstlicher Wasserfälle und Seen. Das Beste für Familien: Ihr könnt euch hier kostenlos kleine Ruderboote leihen, um über die Teiche zu schippern.
🎢 Action im Umland (Tagesausflüge)
Wenn ihr etwas mehr Zeit habt, lohnt sich eine kurze Fahrt mit der Tram oder dem Mietwagen Richtung Benidorm. Dort findet ihr erstklassige Freizeitparks:
Mundomar: Ein wunderschöner Tierpark, der sich besonders auf Meerestiere und Vögel spezialisiert hat (mit Delfin- und Seelöwen-Shows).
Aqua Natura / Aqualandia: Riesige Wasserparks mit Rutschen für jedes Alter – von Kleinkind-Erlebnisbecken bis hin zu senkrechten Rutschen für Teenager.
Terra Mítica: Ein großer Themen- und Freizeitpark, der sich um die alten Kulturen des Mittelmeers (Ägypten, Griechenland, Rom) dreht, mit tollen Achterbahnen.
💡 Praktische Tipps für Eltern in Alicante
Kinderwagen-Freundlichkeit: Die Promenade Explanada, der Hafen und das Viertel Centro sind absolut flach und perfekt für Kinderwagen geeignet. Meidet mit dem Buggy lediglich die steilen Treppen im höher gelegenen Viertel Santa Cruz.
Mit der TRAM reisen: Die Straßenbahn (TRAM) ist modern, klimatisiert, absolut sauber und hat barrierefreie Einstiege für Kinderwagen. Sie ist die stressfreiste Art, zu den äußeren Stränden oder Ausflugszielen zu kommen.
Essenszeiten anpassen: Die Spanier essen sehr spät (Mittagessen ab 14:00 Uhr, Abendessen oft erst ab 21:00 Uhr). In den touristischen Zonen am Hafen und an den Promenaden haben viele Restaurants aber durchgehend Küche. Einheimische Kinder sind abends übrigens überall ganz selbstverständlich im Restaurant dabei!

Alicante bei Regen
Auch wenn Alicante mit über 300 Sonnentagen im Jahr gesegnet ist – manchmal öffnet der Himmel auch an der Costa Blanca seine Schleusen (besonders bei den typischen, heftigen Herbstregen, der Gota Fría).
Aber kein Grund, den Kopf hängen zu lassen! Alicante hat drinnen jede Menge zu bieten. Hier ist dein perfekter Schlechtwetter-Plan für die Stadt:
🏛️ Kultur & Geschichte im Trockenen
Das Archäologische Museum (MARQ)
Das MARQ ist der absolute Retter an einem Regentag und weit entfernt von staubigen, langweiligen Museen. Es gilt als eines der modernsten und interaktivsten Museen Europas. Hier reist du durch die Epochen der Iberer, Römer und Mauren. Dank aufwendiger audiovisueller Effekte, Projektionen und nachgestellter Ausgrabungsstätten (wie einer Unterwasser-Ausgrabung) vergehen hier die Stunden wie im Flug – auch für Kinder extrem spannend.
Das MACA (Museum für zeitgenössische Kunst)
Direkt in der Altstadt, neben der ältesten Kirche der Stadt, liegt das MACA. Das Museum selbst ist ein architektonisches Meisterwerk aus historischem Barock und kühner Moderne. Drinnen findest du eine hochkarätige Sammlung des 20. Jahrhunderts mit Werken von absoluten Legenden wie Picasso, Dalí, Miró und Juan Gris. Bonus: Der Eintritt ist komplett kostenlos.
Der Bunker-Rundgang an der Plaza de Séneca
Unter der Plaza de Séneca (dem ehemaligen Busbahnhof) verbirgt sich ein Stück düstere Geschichte: einer der besterhaltenen Luftschutzbunker aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Bei einer geführten Tour (unbedingt vorab online buchen!) tauchst du tief in die Unterwelt ab. Die Akustik und die Enge unter der Erde sind absolut bedrückend und faszinierend zugleich.
🍲 Kulinarik & Genuss
Schlemmen im Mercado Central
Der wunderschöne, überdachte Zentralmarkt ist bei Regen der perfekte Ort, um das echte spanische Leben aufzusaugen. Während draußen die Tropfen klatschen, schlendert man drinnen im Trockenen zwischen den herrlich duftenden Ständen umher. Schau den Fischhändlern bei der Arbeit zu, probiere dich durch lokalen Schinken (Jamón Ibérico), Manchego-Käse und Oliven.
Tipp: Im hinteren Bereich und im Untergeschoss gibt es kleine Markt-Bars. Setz dich auf einen Barhocker, bestell dir ein Bier (Caña) und ein paar frische Tapas.
Churros-Sause in einer traditionellen Chocolatería
Wenn es draußen ungemütlich ist, gibt es nichts Besseres als Seelennahrung. Such dir eine traditionelle Chocolatería im Zentrum (sehr urig ist z.B. die Chocolatería Valor am Paseo de la Explanada). Bestell dir eine Portion Churros con Chocolate – das sind frittierte Teigstangen, die man in eine Tasse extrem dickflüssige, heiße Schokolade tunkt. Danach sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.
🛍️ Shopping & Unterhaltung
Ausgiebiger Shopping-Tag im El Corte Inglés
In Alicante gibt es gleich zwei große Filialen des berühmten spanischen Kaufhauses El Corte Inglés, beide liegen an der zentralen Einkaufsstraße Avenida de Maisonnave. Von Luxusmarken über Elektronik bis hin zu einer fantastischen Gourmet-Abteilung (Club del Gourmet) im obersten Stockwerk kann man hier problemlos ein paar Stunden trocken verbringen. Alternativ bietet sich das große Einkaufszentrum Plaza Mar 2 (nahe dem Stadtzentrum) an, das auch ein großes Kino beherbergt.
💡 Ein kleiner Trost zum Schluss
Die Regenwetter-Güsse in Alicante sind meistens zwar sehr heftig, aber dafür oft nur von kurzer Dauer. Sobald der Regen aufhört, strömen alle sofort wieder nach draußen und die Cafés auf den Plätzen füllen sich im Handumdrehen.

Die besten Restaurants in Alicante
Nach einer Woche in Alicante habe ich eines gelernt: Essen ist hier kein bloßer Zeitvertreib, sondern eine Lebenseinstellung. Die Stadt ist ein absolutes Schlaraffenland für Foodies, weil sie die Frische des Meeres mit den deftigen Aromen des Hinterlandes verbindet. Vergiß die typischen Touristenfallen direkt an den Strandpromenaden – das wahre kulinarische Glück liegt meist ein, zwei Straßen weiter hinten.
Hier sind meine ganz persönlichen Lieblingsspots, sortiert nach den Disziplinen, die Alicante einfach perfekt beherrscht:
🍤 Für die Seele: Tapas-Bars
Vergiss steife Menüs. In Alicante geht man am späten Nachmittag oder Abend auf ein Paseo, zieht von Bar zu Bar und bestellt am Tresen, worauf man gerade Lust hat.
D’Tablas (Calle Rafael Altamira): Das Konzept hier ist genial chaotisch. Die Kellner laufen mit riesigen Tabletts voller frisch zubereiteter Tapas (auf kleinen Holzbrettern) durch den Laden. Du greifst einfach zu, was dich anlacht. Am Ende wird nach der Anzahl der Holzbretter auf deinem Tisch abgerechnet – jedes kostet kaum mehr als ein paar Euro. Laut, wuselig, absolut authentisch.
Bar El Portal (Calle Bilbao): Das komplette Kontrastprogramm. Es ist eine „Krug-Tapas-Bar“ auf Hollywood-Niveau. Die Deko wechselt spektakulär je nach Jahreszeit, die Drinks sind Kunstwerke, und die Tapas (probiere unbedingt den Ensaladilla Rusa mit Trüffel) sind Haute Cuisine im Kleinformat. Nicht ganz billig, aber jeden Cent wert für einen besonderen Abend.
🥘 Das Heiligtum: Paella & Reisgerichte (Arroces)
Ein wichtiger Hinweis vorab: Sag in Alicante niemals einfach nur „Paella “. Die Einheimischen sind stolz auf ihre Arroces (Reisgerichte), die in einer hauchdünnen Schicht in der Pfanne zubereitet werden, sodass der Reis am Boden leicht ankrustet (das sogenannte Socarrat – der absolute kulinarische Himmel!).
Restaurante Govana (Plaza de Voluntarios): Wenn du wissen willst, wie echter Alicante-Reis schmeckt, geh hierhin. Abseits der Touri-Meilen kocht die Familie hier seit Jahrzehnten Reisgerichte, die süchtig machen. Mein absoluter Favorit: Arroz a Banda (ein traditioneller Fischerreis) oder der Reis mit Tintenfisch und Gemüse. Wichtig: Reisgerichte bestellt man in Spanien traditionell mittags, nicht abends!
Dársena (Marina de Alicante): Wenn es ein Reisgericht mit Meerblick sein soll, dann hier. Das Restaurant liegt direkt im Hafen und hat sich komplett auf Arroces spezialisiert (sie haben über 20 verschiedene Varianten auf der Karte). Das Ambiente ist elegant maritim, der Service erstklassig.
🐟 Fangfrisch: Fischrestaurants
Wenn der Hafen direkt vor der Nase liegt, muss der Fisch auf den Teller. Punkt.
Piripi (Avenida Oscar Esplá): Eigentlich eine feste Institution für alles, was das Meer hergibt. Setz dich unbedingt an die große, hufeisenförmige Bar im Erdgeschoss. Bestell dir die Gambas Rojas den Dénia (rote Riesengarnelen) oder die Cigalas (Kaisergranat). Frischer wird es nicht. Die Kellner sind alte Schule, flink und wissen genau, welcher Fisch heute Morgen der beste auf dem Markt war.
Nou Manolín (Calle Villegas): Sogar Starköche wie Joël Robuchon haben diesen Ort geliebt. Auch hier ist die Bar das Herzstück. Du zeigst auf das Eisbett mit dem Tagesfang, und sie bereiten es a la plancha (auf der heißen Platte) mit bestem Olivenöl und Knoblauch für dich zu. Ein unvergessliches Erlebnis.
🍸 Über den Dächern: Dachterrassen (Rooftops)
Nichts schlägt das Gefühl, mit einem kalten Drink in der Hand auf die funkelnde Stadt zu blicken.
La Milagrosa Rooftop (Plaza Santa María): Mein absoluter Lieblingsplatz für die goldene Stunde. Die Terrasse gehört zu einem Hostel/Hotel und liegt direkt gegenüber der historischen Santa-María-Kirche. Du sitzt quasi auf Augenhöhe mit den alten Mauern und blickst im Hintergrund hoch zur beleuchteten Burg Santa Bárbara. Die Atmosphäre ist super entspannt, die Cocktails sind bezahlbar.
Rooftop im Hotel Amérigo (Calle Rafael Altamira): Schick, stylisch und ein bisschen exklusiver. Perfekt für einen Absacker nach dem Abendessen. Im Sommer gibt es oft Live-DJs, und man blickt über die Dächer der Altstadt.
☕ Koffein & Süßes: Cafés
Für den Start in den Tag oder das unverzichtbare Nachmittagstief.
Chocolatería Valor (Paseo de la Explanada): Ja, es ist eine Kette, aber sie ist die Königin der spanischen Schokolade. Wenn es draußen mal ungemütlich ist (oder du einfach sündigen willst), bestell dir hier die traditionellen Churros mit der dickflüssigen, heißen Tunkschokolade. Ein Traum.
Madness Coffee (Calle San Nicolás): Für die Kaffeenerds unter uns. Hier wird der Kaffee noch selbst geröstet, es gibt Flat Whites auf den Punkt und das Interieur im Industrial-Style (mitten in der Altstadt) lädt zum Verweilen ein. Perfekt auch für ein spätes, gesundes Frühstück mit Avocado-Toast.

Das Nachtleben in Alicante
Wenn die Sonne hinter dem Berg Benacantil versinkt, streift Alicante sein gemütliches Strandkleid ab und wirft sich in Schale. Und ich sage dir, wie es ist: Die Alicantinos wissen verdammt gut, wie man feiert. Das Nachtleben hier hat diesen herrlich unaufgeregten, spanischen Rhythmus – es ist laut, herzlich, zieht sich bis in die frühen Morgenstunden und das Beste: Alles passiert unter freiem Himmel und ist nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.
Hier ist mein ganz persönlicher Guide durch die Nächte von Alicante:
🍻 Das Phänomen „El Tardeo“ & Die besten Bars
Bevor wir über die Nacht reden, müssen wir über den Nachmittag sprechen. In Alicante gibt es eine Tradition, die ich absolut liebe: El Tardeo (abgeleitet von tarde, Nachmittag). Samstags ab ca. 13:00 Uhr füllen sich die Straßen rund um den Mercado Central (besonders auf der Plaza de las Flores). Man trifft sich auf ein Bier, zieht von Tapas-Bar zu Tapas-Bar und ehe man sich versieht, ist es 20:00 Uhr und man ist mitten im Party-Modus.
Wenn es dann später wird, zieht die Karawane weiter nach „El Barrio“ (die Altstadt rund um die Kathedrale). Hier reiht sich eine Bar an die nächste:
Der Klassiker: Die Straßen Calle Labradores und Calle San Isidro. Hier findest du alles von urigen Pubs bis hin zu winzigen Kneipen, aus denen Rock, Pop oder Reggaeton dröhnt. Der Eintritt ist fast überall frei, man holt sich einen Drink und quatscht auf der Straße.
🍸 Rooftop-Bars: Cocktails mit High-Society-Gefühl
Für mich gibt es im Sommer nichts Besseres, als den Abend über den Dächern der Stadt zu beginnen. Alicante hat in den letzten Jahren ein paar geniale Dachterrassen dazugewonnen, auf denen du den perfekten Blick auf die beleuchtete Burg hast.
La Milagrosa Rooftop: Direkt am gleichnamigen Platz gelegen. Von hier oben schaust du direkt auf die Fassade der Santa-María-Kirche und hoch zur Festung. Die Atmosphäre ist super entspannt, die Cocktails sind gut gemixt und die Preise für eine Rooftop-Bar absolut fair.
Highbar (im Hotel OD Alicante): Wenn du es etwas schicker und moderner magst. Perfekt für den ersten Gin Tonic des Abends, während die Brise vom Hafen hochweht.
🏖️ Chiringuitos: Barfuß-Vibes an den Strandbars
Wenn du im Sommer da bist, musst du das Zentrum abends auch mal verlassen. Das echte Urlaubsgefühl wartet an den Chiringuitos (Strandbars) der Playa de San Juan.
Das Erlebnis: Untertags holst du dir hier ein kaltes Presidente-Feeling (nur eben mit spanischem Estrella-Bier), abends verwandeln sich die Holzbuden im Sand in Open-Air-Lounges mit DJs. Du sitzt mit den Füßen im Sand, hörst das Meeresrauschen und schlürfst einen Mojito. Es ist lässig, unkompliziert und das absolute Kontrastprogramm zum lauten Altstadt-Trubel.
🕺 Die Clubs: Tanzen, bis die Sonne aufgeht
In Spanien geht niemand vor 2:00 Uhr morgens in einen Club – vorher ist dort schlichtweg niemand. Wenn die Bars im Barrio so langsam die Rollläden schließen, hast du zwei Optionen, wo du die Nacht zum Tag machen kannst:
Der Hafen (Puerto / Marina): Hier findest du die schickeren Clubs der Stadt (wie das Marmarela im Sommer). Das Publikum ist gestylt, es läuft viel House, Elektro und kommerzieller Pop. Das Geniale: Viele Tanzflächen sind open-air direkt am flitzernden Hafenbecken.
Sala Clan Cabaret / Stereo Alicante: Wenn du keinen Bock auf Schickimicki hast. Das Stereo (nahe dem Zentrum) ist eine Institution für Indie, Rock und alternativen Pop. Hier wird wild, verschwitzt und ohne Dresscode getanzt – oft bis 6:00 oder 7:00 Uhr morgens.
Mein persönlicher Tipp: Lass dich einfach treiben. Starte mit dem Tardeo am Markt, hol dir ein Stück Pizza auf die Hand, zieh durch die engen Gassen im Barrio und folge einfach der Musik. Die Nächte in Alicante schreiben ihre Geschichten ganz von selbst!

Shopping in Alicante
Egal, ob du auf der Suche nach den neuesten Trends der spanischen Modewelt, handgemachten Souvenirs aus der Region oder kulinarischen Delikatessen bist – Alicante ist ein absolutes Shopping-Paradies. Das Beste daran: Die Wege sind kurz, die Stadt ist flach, und du kannst den Einkaufsbummel perfekt mit einem Kaffee unter Palmen verbinden.
Hier ist der ultimative Guide für deine Shopping-Tour durch Alicante, aufgeteilt nach deinen Vorlieben:
🛍️ Die High-Street-Meile: Avenida de Maisonnave
Wenn du die großen, bekannten Marken suchst, führt kein Weg an der Avenida de Maisonnave vorbei. Dieser breite, elegante Boulevard ist das kommerzielle Herz der Stadt.
Das Angebot: Hier findest du alle großen spanischen Mode-Imperien (wie Zara, Massimo Dutti, Mango, Pull&Bear, Stradivarius) sowie internationale Ketten.
Das Highlight: An beiden Enden der Straße befindet sich jeweils eine riesige Filiale von El Corte Inglés, dem berühmtesten Kaufhaus Spaniens.
Tipp: Die Filiale nahe der Plaza de los Luceros ist eher auf Mode und Kosmetik spezialisiert, während die Filiale Richtung Bahnhof Elektronik und eine fantastische Genussabteilung (Club del Gourmet) im obersten Stock beherbergt.
Individuell & Charmant: Die Altstadt (El Barrio)
Wenn du genug von den großen Ketten hast und nach einzigartigen Stücken, Kunsthandwerk oder Vintage-Mode suchst, solltest du abbiegen. In den engen Gassen der Altstadt und rund um die Plaza Gabriel Miró verstecken sich echte Schätze.
Calle Girona & Calle San Francisco: In diesen Straßen findest du kleinere, inhabergeführte Boutiquen, Schuhgeschäfte mit handgefertigten spanischen Lederwaren und lokale Design-Shops.
Souvenirs & Handwerk: Such nach traditioneller Keramik, handgemachten Seifen oder den typischen Alpargatas (Espadrilles) – den traditionellen spanischen Sommerschuhen aus Jute, die hier oft noch in kleinen Manufakturen in der Provinz hergestellt werden.
🏢 Alles unter einem Dach: Die Einkaufszentren
Falls es mal zu heiß ist (oder es tatsächlich regnet), bietet Alicante moderne Einkaufszentren mit gut funktionierender Klimaanlage:
Plaza Mar 2: Liegt unweit des Stadtzentrums am Fuße des Benacantil-Berges. Es bietet über 120 Geschäfte, einen riesigen Supermarkt und einen großen Kinokomplex. Perfekt erreichbar mit der TRAM (Haltestelle Marq-Castillo).
Centro Comercial Gran Vía: Etwas weiter außerhalb im Norden der Stadt, bietet ebenfalls eine riesige Auswahl an Modegeschäften und Restaurants.
💡 Praktische Shopping-Tipps für Alicante
Öffnungszeiten & Siesta: Große Ketten (auf der Avenida de Maisonnave) und Einkaufszentren haben durchgehend von ca. 10:00 bis 21:00 oder 22:00 Uhr geöffnet. Kleinere, traditionelle Boutiquen in der Altstadt schließen oft noch für die klassische Siesta (meist zwischen 14:00 und 17:00 Uhr).
Sonntagsöffnung: Sonntags haben die meisten Geschäfte in Spanien geschlossen. In den Sommermonaten (Hochsaison) und vor Feiertagen machen einige Geschäfte in den touristischen Zonen (nahe dem Hafen) jedoch Ausnahmen.
Rebajas (Schlussverkauf): Wenn du im Januar/Februar (Winterschlussverkauf) oder von Juli bis August (Sommerschlussverkauf) in der Stadt bist, kannst du in den Modegeschäften radikale Rabatte von bis zu 70 % ergattern!

Die schönsten Märkte in Alicante
n Alicante ist der Gang auf den Markt kein lästiger Pflichteinkauf, sondern ein zelebriertes Lebensgefühl. Die Märkte der Stadt sind laut, bunt, voller Energie und der beste Ort, um die Seele der Alicantinos zu verstehen. Ob du frische Zutaten für ein Picknick am Strand suchst, ein Mitbringsel für zu Hause brauchst oder einfach nur die Atmosphäre aufsaugen willst – diese Märkte darfst du nicht verpassen:
🏛️ Der König der Märkte: Mercado Central de Alicante
Der unbestrittene Mittelpunkt des kulinarischen Lebens in Alicante. Der Zentralmarkt ist in einem wunderschönen, monumentalen Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert untergebracht, das Jugendstil-Elemente mit solider Industriearchitektur verbindet.
Das erwartet dich: Der Markt erstreckt sich über zwei riesige Etagen. Im Untergeschoss findest du die spektakuläre Fischabteilung: Fangfrischer Oktopus, riesige Garnelen (Gambas de Dénia) und Thunfisch werden hier lautstark feilgeboten. Im Obergeschoss duftet es nach frischem Schinken (Jamón Ibérico), reifem Käse, Bergen von Oliven und sonnengereiftem Obst und Gemüse aus der Region.
Wann? Montag bis Samstag von ca. 07:00 bis 14:30 Uhr.
Insider-Tipp: Komm am Samstagvormittag! Nach dem Einkauf treffen sich die Einheimischen vor dem Markt auf der Plaza de las Flores zum Tardeo. Die umliegenden Bars stellen Stehtische auf die Straße, man trinkt Bier, isst frische Tapas und genießt das Leben unter freiem Himmel.
🧺 Die traditionellen Wochenmärkte (Mercadillos)
Wenn du das absolut authentische, wuselige Marktleben abseits der Touristenpfade suchst, solltest du einen der traditionellen Straßenmärkte besuchen. Hier wird alles verkauft: von extrem günstigem, lokalem Gemüse über Kleidung, Schuhe bis hin zu Haushaltswaren.
Mercadillo de Campoamor (oder Teulada): Das ist der größte und spektakulärste Open-Air-Markt der Stadt. Er findet auf einem riesigen Gelände im Norden der Stadt statt. Die Atmosphäre ist wuselig, laut und absolut faszinierend. Hier feilschen die Einheimischen um die besten Preise.
Wann? Jeden Donnerstag und Samstag von ca. 08:00 bis 14:00 Uhr.
Mercadillo de Babel: Ein weiterer großer, sehr beliebter Wochenmarkt im Viertel Babel (südlich des Zentrums). Ähnlich aufgebaut wie Campoamor, perfekt für Schnäppchenjäger.
Wann? Jeden Donnerstag und Samstag von ca. 08:00 bis 14:00 Uhr.
💍 Handwerk & Souvenirs: Die Stände auf der Explanada
Parallel zum Hafen, im Schatten der riesigen Palmen auf der berühmten Promenade Explanada de España, findest du die sogenannten Hippies de la Explanada.
Das erwartet dich: Eine lange Reihe von dauerhaften Holzbuden. Hier gibt es keine Lebensmittel, sondern Kunsthandwerk, handgemachten Schmuck, Ledertaschen, Sommerkleidung, Fächer und typische Souvenirs.
Wann? Täglich geöffnet, meist von ca. 11:00 Uhr vormittags bis spät in die Abendstunden (besonders im Sommer eine tolle Destination für einen abendlichen Spaziergang).
📜 Für Sammler: El Rastro (Antik- & Flohmarkt)
Falls du Sammler bist oder historische Kuriositäten liebst, hat Alicante am Sonntagmorgen einen charmanten Anlaufpunkt zu bieten.
Der Sammlermarkt an der Plaza Ayuntamiento: Direkt unter den Bögen des prachtvollen Rathauses treffen sich Händler und Sammler. Verkauft werden alte Münzen, Briefmarken, Antiquitäten, alte Postkarten, Bücher und Spielzeug.
Wann? Jeden Sonntagvormittag von ca. 09:00 bis 14:00 Uhr.
💡 Tipps für deinen Marktbesuch in Alicante
Bargeld ist Trumpf: Während im Mercado Central fast überall mit Karte gezahlt werden kann, solltest du für die großen Straßenmärkte (Mercadillos) unbedingt ausreichend Kleingeld und Euro-Scheine einpacken.
Früh aufstehen: Die besten Produkte auf den Lebensmittelmärkten sind oft schon um 11:00 Uhr ausverkauft. Außerdem ist es am frühen Morgen noch angenehm kühl.
Taschendiebe: Wie auf allen großen Märkten weltweit gilt auch hier: Achte in dem dichten Gedränge der Wochenmärkte gut auf deine Geldbörse und dein Handy!

Die schönsten Fotospots in Alicante
Alicante ist ein Traum für jeden, der gerne fotografiert. Das besondere Licht an der Costa Blanca – oft intensiv, klar und golden – setzt die Kontraste zwischen den schneeweißen Häusern, dem azurblauen Meer und den historischen Gemäuern perfekt in Szene.
Hier sind die absoluten Top-Fotospots in der Stadt, mit denen du deinen Instagram-Feed oder dein Urlaubsalbum füllst:
🏰 1. Die Wachturmperspektive auf dem Castillo de Santa Bárbara
Das klassische Postkartenmotiv von Alicante. Wenn du auf der Festung ganz nach oben gehst, suche nach der Garita del Castillo – einem kleinen, historischen Wachturm aus Stein, der spektakulär über dem Abgrund thront.
Das Motiv: Positioniere dich so, dass der Wachturm im Vordergrund steht, während im Hintergrund die geschwungene Küstenlinie der Playa del Postiguet, der Yachthafen und das tiefblaue Mittelmeer in die Tiefe ragen.
Beste Uhrzeit: Später Nachmittag oder zur „Goldenen Stunde“ kurz vor Sonnenuntergang, wenn die Stadt in warmes Licht getaucht wird.
🌸 2. Die Treppen der Calle San Roque (Barrio de Santa Cruz)
Das Viertel Santa Cruz ist ein einziges großes Fotomotiv, aber die Calle San Roque und die angrenzende Calle Toledo schießen den Vogel ab.
Das Motiv: Enge, steile Treppengassen, flankiert von strahlend weißen Häuserwänden. Die Anwohner dekorieren ihre Fassaden penibel mit hunderten blauen Blumentöpfen, bunten Fliesen (Azulejos) und spanischen Flaggen.
Beste Uhrzeit: Vormittags, wenn die Sonne hoch genug steht, um in die engen Gassen zu fallen, es aber noch angenehm ruhig ist.
🌴 3. Der Wellen-Boden auf der Explanada de España
Die markanteste Promenade Spaniens bietet ein geniales, fast hypnotisches Muster für kreative Fotos.
Das Motiv: Der Boden besteht aus 6,5 Millionen kleinen Marmorsteinchen, die ein perfektes, dreidimensional wirkendes Wellenmuster in Rot, Blau und Weiß bilden. Fotografiere entweder aus der Froschperspektive flach über den Boden entlang der endlosen Palmenreihen, oder nutze das Muster für ein cooles „Shoefie“ (Foto deiner Schuhe von oben).
Beste Uhrzeit: Früh morgens, wenn die Promenade noch leer ist und die tiefe Sonne lange Schatten der Palmen wirft.
🍄 4. Die Märchenwelt der „Pilzstraße“ (Calle San Francisco)
Wenn du nach etwas Kuriosem und Kunterbuntem suchst, bist du in dieser Fußgängerzone genau richtig.
Das Motiv: Die Straße wurde in eine Comic-Landschaft verwandelt. Der Boden ist grün-gelb gestrichen, und überall ragen riesige, meterhohe, bunte Fliegenpilze empor, auf denen Schnecken und Insekten sitzen.
Beste Uhrzeit: Tagsüber für knallige Farben. Ideal für lustige Porträts oder Schnappschüsse.
⚓ 5. Die Skyline von der
Muelle de Levante (Hafenmole)
Für das beste Panorama, das die Stadt in ihrer Gesamtheit zeigt, musst du aufs Wasser – oder zumindest ganz nah ran. Geh auf der langen Hafenmole (Muelle de Levante) bis ganz nach hinten durch.
Das Motiv: Wenn du dich umdrehst, hast du die perfekte Kulisse: Im Vordergrund spiegeln sich die weißen Luxusyachten im ruhigen Hafenwasser, dahinter reihen sich die Palazzi der Stadt aneinander, und über allem thront majestätisch der gewaltige Felsklotz des Berges Benacantil.
Beste Uhrzeit: Zur Blue Hour (direkt nach Sonnenuntergang). Wenn die Festung oben und die Hafenpromenade unten beleuchtet werden, ist die Stimmung magisch.
🦎 6. Die fossilen Terrassen am Cabo de las Huertas
Das landschaftliche Kontrastprogramm für Naturfotografen, etwas außerhalb des Zentrums.
Das Motiv: Die Wellen haben über Jahrtausende hinweg bizarre Formationen und flache Plateaus aus dem hellen Sandstein gewaschen. Das Wasser in den kleinen Buchten ist hier so glasklar, dass es in Türkis- und Smaragdplatttönen leuchtet.
Beste Uhrzeit: Zum Sonnenaufgang. Da das Kap nach Osten ausgerichtet ist, siehst du hier die Sonne spektakulär direkt aus dem Meer aufsteigen.

Geheimtipps in Alicante
Unter uns: Die großen Highlights wie das Castillo de Santa Bárbara oder die Explanada sind wunderschön, keine Frage. Aber das wahre Alicante – das, in das ich mich unsterblich verliebt habe – versteckt sich in den ruhigen Ecken, die in kaum einem Standard-Reiseführer stehen.
Pack deine Sonnenbrille ein, wir lassen die Touristenmassen jetzt links liegen und ich zeige dir meine ganz persönlichen Geheimtipps für Alicante.
🌊 Versteckte Buchten: Die Cala Palmera
Während sich an der Playa del Postiguet die Handtücher aneinanderreihen, fährst du mit der Tram hinaus zum Cabo de las Huertas. Die meisten laufen dort zu den bekannteren Buchten, aber mein absoluter Favorit ist die winzige Cala Palmera.
Warum es magisch ist: Es ist eine winzige, versteckte Bucht, umrahmt von von den Wellen glatt geschliffenen Felsen. Hier gibt es keinen Kiosk, keine Liegen und keinen Lärm – nur das raue Mittelmeer, glasklares, türkisfarbenes Wasser und ein paar Einheimische, die im Schatten der Felsen lesen.
Mein Tipp: Nimm dir unbedingt Badeschuhe und eine Schnorchelmaske mit. Die Seegraswiesen direkt vor der Bucht sind voller Fische.
☕ Kleine Cafés: El Cresol & Sip and Wonder
Wenn du nach dem perfekten Ort suchst, um den Morgen entspannt zu starten oder der Nachmittagshitze zu entfliehen, habe ich zwei Lieblingsorte für dich:
Cafetería El Cresol: Versteckt in den Gassen hinter dem Zentralmarkt. Das ist kein durchgestyltes Instagram-Café, sondern eine herrlich unaufgeregte, lokale Institution. Hier sitzen ältere Herren neben Studenten. Bestell dir einen Café con leche und ein Tostada mit Tomate und Olivenöl – authentischer und günstiger geht es nicht.
Sip and Wonder (nahe dem Theater): Für die Tage, an denen du Lust auf richtig guten Specialty Coffee, hausgemachten Kuchen oder ein geniales Avocadobrot hast. Die Einrichtung im Industrial-Style ist super gemütlich, die Besitzer sind unglaublich herzlich und das Publikum ist eine bunte Mischung aus Locals und Expats.
🔭 Der geheime Aussichtspunkt: Ermita de San Roque
Jeder kennt den Blick von der Burg. Aber meinen liebsten Blick auf die Stadt habe ich durch Zufall beim Schlendern durch das Viertel Santa Cruz entdeckt: die kleine Plattform vor der Ermita de San Roque.
Warum du hin musst: Diese winzige, weiße Kapelle aus dem 16. Jahrhundert liegt auf halber Höhe des Berges. Kaum ein Tourist verirrt sich hierher. Du sitzt auf einer kleinen Bank im Schatten, die Katzen des Viertels schleichen um deine Beine, und du blickst über die terracottafarbenen Dächer der Altstadt direkt auf das blaue Meer.
Gänsehaut-Moment: Komm am späten Nachmittag hierher, wenn das Licht weich wird und die Glocken der Kathedrale unten in der Stadt zu läuten beginnen.
🏛️ Weniger bekannte Sehenswürdigkeiten: Pozos de Garrigós
Direkt am wunderschönen Plaza del Puente, am Fuße des Berges, gibt es eine Tür im Fels, an der 90 % der Urlauber achtlos vorbeilaufen. Sie führt in die Pozos de Garrigós (die Brunnen von Garrigós).
Was dich erwartet: Das ist ein System aus riesigen, tief in den nackten Fels geschlagenen Zisternen, die im 19. Jahrhundert (und teilweise schon von den Mauren) genutzt wurden, um das seltene Regenwasser zu speichern.
Das Gefühl: Sobald du eintrittst, umhüllt dich eine absolute, fast sakrale Stille und eine wunderbare, natürliche Kühle. Die Lichtinszenierung in den riesigen Felshöhlen ist spektakulär. Oft wird das Ganze mit leiser Musik untermalt – ein echter, mystischer Geheimtipp mitten in der Stadt (und der Eintritt kostet meistens gar nichts oder nur einen symbolischen Euro).

Die beste Reisezeit für Alicante: Sonne, Strand und Kultur
Alicante, die pulsierende Stadt an der spanischen Costa Blanca, lockt mit ihren schönen Stränden, der lebendigen Atmosphäre und dem angenehmen Klima zahlreiche Besucher an. Doch wann ist die beste Zeit für einen Besuch? Mein letzter Besuch war im Hochsommer. Da ich aber eher nicht so der Strandtyp bin wäre das jetzt keine Empfehlung. Aber schauen wir mal!
Das Klima in Alicante
Alicante genießt ein mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei angenehmen 25-30 Grad Celsius.
Die beste Reisezeit für Alicante
Die beste Reisezeit für Alicante hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab:
Badeurlaub: Für einen klassischen Badeurlaub eignen sich die Monate Juni bis September am besten. Das Meer ist warm, die Sonne scheint fast täglich und die Strände sind gut besucht.
Kultururlaub: Wer sich mehr für Kultur und Sightseeing interessiert, kann auch außerhalb der Hochsaison reisen. In den Monaten April und Mai sowie September und Oktober ist es angenehm warm, die Preise sind niedriger und die Städte sind weniger überfüllt.
Wandern und Natur: Für Wanderungen in der Umgebung von Alicante sind die Frühlings- und Herbstmonate ideal. Die Temperaturen sind mild und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite.
Monat für Monat im Überblick
März und April: Die Temperaturen steigen langsam an, es blüht überall und die Tage werden länger. Perfekt für einen ersten Vorgeschmack auf den Frühling.
Mai: Der Mai ist ein wunderbarer Monat für einen Besuch in Alicante. Die Temperaturen sind angenehm warm, das Meer lädt zum Baden ein und die Städte sind noch nicht überfüllt.
Juni, Juli und August: Die Hochsaison. Es ist heiß und trocken, ideal für einen Badeurlaub.
September und Oktober: Die Temperaturen sind immer noch angenehm warm, das Meer ist badewarm und die Preise sinken.
November bis Februar: Die kühlere Jahreszeit. Perfekt für einen Städtetrip, da die Temperaturen mild sind und es weniger Touristen gibt.
Tipps für deine Reise nach Alicante
Sonnenschutz: Vergiss deinen Sonnenschutz nicht, auch außerhalb der Hochsaison kann die Sonne sehr stark sein.
Trinkwasser: Trinke ausreichend Wasser, um einer Dehydrierung vorzubeugen.
Festes Schuhwerk: Für Wanderungen in der Umgebung von Alicante ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Fazit
Alicante ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Ob du einen entspannten Badeurlaub, einen kulturellen Städtetrip oder eine Wanderung in der Natur bevorzugst – Alicante hat für jeden etwas zu bieten. Auf optimalereisezeit.de bekommt ihr weitere Informationen über die beste Reisezeit für Alicante!

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Wassertemperaturen in Alicante
Das Mittelmeer in Alicante ist bekannt dafür, dass es sich im Sommer sehr stark aufheizt und die Wärme bis weit in den Herbst hinein speichert. Hier ist die Übersicht, wann du am besten ins Wasser springen kannst:
🌊 Die Wassertemperaturen im Jahresverlauf
Jahreszeit | Monat | Durchschnittliche Wassertemperatur | Eignung zum Baden |
Winter | Januar – März | 14 °C | Nur für Abhärtete (oder mit Neoprenanzug) |
Frühling | April Mai | 16 °C 18 °C | Erfrischend (erste Mutige zieht es ins Wasser) Sehr belebend, aber machbar |
Sommer | Juni Juli August | 21 °C 24 °C 26 °C | Perfekte Abkühlung Herrlich warm Badewannen-Feeling (ideal für Kinder) |
Herbst | September Oktober November Dezember | 25 °C 22 °C 19 °C 16 °C | Traumhaft warm (oft wärmer als die Luft) Immer noch absolut badetauglich Sehr frisch, die Badesaison endet Zurück im Wintermodus |
💡 Gut zu wissen für deinen Strandurlaub
Der wärmste Monat: Im August erreicht das Wasser mit bis zu 26 °C (punktuell sogar 27 °C) seinen Höchstwert. Perfekt für alle, die stundenlang im Wasser treiben, schnorcheln oder Stand-up-Paddling machen wollen.
Der beste Geheimtipp (Herbstbaden): Der September und der frühe Oktober sind unter Insidern die beliebtesten Bademonate. Die Sommerhitze der Luft flaut langsam ab, aber das Meer ist vom Sommer noch tiefenaufgewärmt und bietet fantastische Temperaturen um die 24 °C, während die Strände deutlich leerer sind.
Strand-Unterschiede: An den großen, flachen Sandstränden wie der Playa del Postiguet und der Playa de San Juan wärmt sich das Wasser in den flachen Uferzonen oft noch ein bis zwei Grad schneller auf als an den tiefen, felsigen Schnorchelbuchten des Cabo de las Huertas.

Wie viele Tage sollte man für Alicante einplanen?
Alicante ist das perfekte Reiseziel für einen flexiblen Urlaub – die Stadt eignet sich sowohl für einen kurzen, intensiven Zwischenstopp als auch für eine entspannte Woche voller Strandtage und Ausflüge.
Hier ist eine Übersicht, wie du deine Zeit in Alicante je nach Reisedauer optimal nutzt:
1 Tag
Ein einziger Tag reicht aus, um die absoluten Highlights der Stadt zu sehen. Das Programm ist kompakt, aber absolut machbar, da im Zentrum alles nah beieinander liegt.
Vormittag: Nimm den Aufzug oder wandere hinauf zum Castillo de Santa Bárbara. Die Festung thront auf dem Berg Benacantil und bietet dir einen weiten Rundumblick über die Stadt und das Mittelmeer.
Nachmittag: Schlendere hinunter durch das malerische Viertel Barrio de Santa Cruz mit seinen engen Gassen, weißen Häusern und bunten Blumentöpfen. Danach geht es direkt auf die berühmte Promenade Explanada de España, die für ihre wellenförmigen Mosaiksteine bekannt ist.
Abend: Beende den Tag mit Tapas in der Altstadt (El Barrio) oder gönn dir einen kurzen Spaziergang am Stadtstrand Playa del Postiguet.
2 Tage
Mit zwei Tagen kannst du das Tempo drosseln, tiefer in das spanische Lebensgefühl eintauchen und die kulinarische Seite der Stadt entdecken.
Tag 1: Fokus auf Kultur und Aussicht (Castillo de Santa Bárbara, Barrio de Santa Cruz und die Explanada).
Tag 2: Starte den Morgen im Mercado Central. In der historischen Markthalle kannst du dich durch lokale Spezialitäten wie Turrón (spanischer Nougat), frischen Schinken und Oliven probieren. Nachmittags nimmst du die Tram zum kilometerlangen, feinsandigen Playa de San Juan – dieser Strand ist deutlich weitläufiger und ruhiger als der Postiguet-Strand direkt in der Stadt.
3 Tage
Drei Tage sind die ideale Dauer für einen klassischen Städtetrip. Du siehst alle Facetten der Stadt und hast Zeit für ein echtes Highlight vor der Küste.
Tag 1 & 2: Stadtzentrum, Burg, Märkte und Strand.
Tag 3: Mach einen Tagesausflug zur Isla de Tabarca. Die kleine, autofreie Insel liegt etwa eine Stunde Bootsfahrt vom Hafen entfernt. Sie ist ein geschütztes Meeresreservat, was sie zu einem Paradies für Schnorchler macht. Pack deine Badesachen ein und probiere dort unbedingt das traditionelle Fischgericht Caldero.
5 Tage
Fünf Tage erlauben dir, das Umland der Provinz Alicante zu erkunden. Die Region ist hervorragend mit der Küsten-Tram (TRAM Metropolitano) angebunden, sodass du kein Auto brauchst.
Tag 1 bis 3: Sightseeing, Strand und die Insel Tabarca.
Tag 4 (Ausflug nach Altea): Dieses wunderschöne Küstendorf wird oft als das "Santorini Spaniens" bezeichnet. Es besticht durch seine blau gekuppelte Kirche und die weiß getünchten Gassen, die sich den Hügel hinaufziehen.
Tag 5 (Kultur & Natur): Besuche Elche (ca. 20 Minuten mit dem Zug), um den größten Palmenhain Europas (UNESCO-Weltkulturerbe) zu bestaunen, oder fahre ins spektakuläre Bergdorf Guadalest, das dramatisch auf einem Felsen über einem türkisfarbenen Stausee liegt.
1 Woche
Eine ganze Woche in Alicante fühlt sich wie ein echter, ausgewogener Sommerurlaub an. Du musst dich nicht beeilen und kannst Strandtage perfekt mit Kultur abwechseln.
Mehr Strandzeit: Verbringe entspannte Tage in den versteckten Buchten von Cabo de la Huerta oder fahre nach Benidorm für Wassersportaktivitäten.
Museen entdecken: Besuche das renommierte Archäologische Museum MARQ (eines der modernsten Museen Spaniens) oder das MACA für zeitgenössische Kunst.
Ausgiebiges Schlemmen: Nutze die Abende, um die echte valencianische Paella in den Restaurants am Yachthafen zu probieren, und ziehe nachts durch die lebhaften Bars der Calle Castaños.

Hotels in Alicante – Welche Lage ist die beste?
In Alicante hängt die „beste“ Lage für dein Hotel stark davon ab, was für ein Urlaubstyp du bist. Da die Stadt kompakt ist, liegen die beliebtesten Viertel zwar nah beieinander, sie unterscheiden sich aber in Sachen Vibe, Lautstärke und Strandnähe erheblich.
Hier sind die vier besten Gegenden im Vergleich:
1. Centro / Ensanche (Das moderne Zentrum)
Ideal für: Erstbesucher, Shopping-Fans und Reisende ohne Auto.
Vibe: Lebendig, modern und sehr spanisch. Hier findest du breite Einkaufsstraßen (wie die Avenida Maisonnave), den Mercado Central und die Plaza de los Luceros.
Vorteile: Es ist flach und hervorragend angebunden (Bahnhof und Tram-Stationen sind direkt vor der Tür). Du hast eine riesige Auswahl an erstklassigen Restaurants und Cafés, bist aber ein Stück abseits des lautesten Nachtlebens. Zum Strand El Postiguet läufst du etwa 10 bis 15 Minuten.
Nachteile: Weniger historischer Charme als in der Altstadt.
2. El Barrio / Casco Antiguo (Die historische Altstadt)
Ideal für: Kulturliebhaber, Paare und Nachtschwärmer.
Vibe: Urig und extrem charmant. Enge Gassen, historische Gebäude und abends eine pulsierende Bar- und Tapas-Szene. Das malerische Postkarten-Viertel Santa Cruz schmiegt sich hier an den Hang des Burgbergs.
Vorteile: Du stolperst praktisch aus der Hoteltür direkt ins Geschehen. Die Burg, die Kathedrale und der Strand sind nur wenige Gehminuten entfernt.
Nachteile: Nachts kann es (besonders am Wochenende) durch die Bars sehr laut werden. Zudem ist das Viertel recht hügelig, hat viele Treppen und ist für Autos/Taxis oft gar nicht befahrbar – das bedeutet Koffer tragen!
3. Postiguet / Paseo Marítimo (Am Strand & Hafen)
Ideal für: Strandurlauber, die trotzdem schnell in der Stadt sein wollen.
Vibe: Maritim und lebendig. Hier wohnst du entlang der berühmten Promenade Explanada de España oder direkt am Yachthafen.
Vorteile: Viele Hotels bieten fantastischen Meerblick. Du trennen nur wenige Schritte vom Sandstrand Playa del Postiguet und der Promenade. Perfekt, um morgens direkt ins Wasser zu springen und abends am Hafen essen zu gehen.
Nachteile: Die Lage an den Hauptpromenaden und dem Yachthafen ist sehr touristisch und die Hotelpreise sind hier meist am höchsten.
4. Playa de San Juan (Der Premium-Strand)
Ideal für: Familien, Langzeiturlauber und reine Strand- und Resort-Urlauber.
Vibe: Entspannter Urlaubsort-Vibe mit modernem Touch. San Juan liegt etwa 6 bis 8 km nordöstlich des Zentrums und bietet einen riesigen, feinsandigen Strand.
Vorteile: Deutlich ruhiger, sauberer und weitläufiger als der Stadtstrand. Es gibt tolle Apartment-Anlagen mit Pools, gute Fischrestaurants direkt an der Strandpromenade und hervorragende Golfplätze.
Nachteile: Du bist nicht im historischen Zentrum. Um die Sehenswürdigkeiten von Alicante zu sehen, musst du ca. 20 bis 25 Minuten mit der Tram (Linie L1, L3 oder L4) fahren.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer das erste Mal da ist und alles zu Fuß erreichen möchte, bucht am besten im Zentrum (Centro) oder am Rand der Altstadt (nahe der Explanada). Wer puren Strandurlaub sucht und die Stadt nur als Tagesausflug sieht, ist an der Playa de San Juan am besten aufgehoben.

Ferienwohnungen oder Hotel in Alicante?
Ob du dich in Alicante für ein Hotel oder eine Ferienwohnung (Apartamento Turístico) entscheidest, hängt stark von deinem Reisestil, deiner Gruppengröße und deinen Plänen ab.
Beide Optionen haben in Alicante ganz spezifische Vor- und Nachteile, die auch stark mit der Lage in der Stadt zusammenhängen.
Der schnelle Überblick: Was passt zu dir?
Kriterium | Hotel | Ferienwohnung (Airbnb / Booking) |
Beste Gruppengröße | Soloreisende, Paare | Familien, Gruppen (ab 3 Personen) |
Verpflegung | Frühstück inklusive, Halbpension | Selbstversorger (perfekt mit Marktbesuchen) |
Flexibilität | Feste Check-in-Zeiten, Gepäckaufbewahrung | Waschmaschine, eigene Küche, mehr Freiraum |
Services | Tägliche Reinigung, Pool, Rezeption | Eigenständig, meist kontaktloser Check-in |
Wann ein Hotel in Alicante die bessere Wahl ist
Hotels bieten dir in Alicante den klassischen, stressfreien Urlaub. Besonders wenn du nur 1 bis 3 Tage bleibst, ist ein Hotel fast immer die unkompliziertere Option.
Sorgenfreier Service: Kein Bettenbeziehen, kein Müll wegbringen, kein Abwasch. Wenn du dich im Urlaub um absolut nichts kümmern willst, führt kein Weg am Hotel vorbei.
Gepäckaufbewahrung: Wenn dein Rückflug erst abends geht, kannst du deine Koffer einfach an der Rezeption stehen lassen und den letzten Tag am Strand El Postiguet genießen. Bei Ferienwohnungen ist ein später Check-out oft schwierig oder teuer.
Beste Lage ohne Lärm: In der historischen Altstadt (El Barrio) gibt es tolle, schallisolierte Boutique-Hotels. Bei Ferienwohnungen in älteren Wohnhäusern in der Altstadt kann es nachts durch die feiernden Menschen in den engen Gassen sehr laut werden – Hotels haben hier oft die besseren Lärmschutzfenster.
Wann eine Ferienwohnung in Alicante die bessere Wahl ist
Ferienwohnungen sind in Alicante extrem beliebt, was vor allem an der fantastischen lokalen Food-Szene liegt. Bei einem Aufenthalt ab 5 Tagen oder mit der Familie spielen sie ihre Stärken voll aus.
Das "Mercado Central"-Erlebnis: Alicante hat eine der schönsten Markthallen Spaniens. Mit einer eigenen Küche kannst du morgens frischen Fisch, Gambas, Gemüse und Kräuter auf dem Markt kaufen und abends selbst kochen. Das spart nicht nur Geld, sondern ist ein echtes spanisches Lebensgefühl.
Mehr Platz für Familien und Gruppen: Ein Apartment mit zwei Schlafzimmern und einem Wohnbereich ist oft deutlich günstiger als zwei separate Hotelzimmer. Zudem hast du meistens eine Waschmaschine – genial für Strandtücher und Sandkleidung.
Strandurlaub an der Playa de San Juan: Wenn du dich für diesen Stadtteil entscheidest, sind Ferienwohnungen (oft in modernen Anlagen mit Gemeinschaftspool und Tennisplätzen) meist die schönere und authentischere Wahl als die dortigen Großhotels.
⚠️ Wichtiger Hinweis zu Ferienwohnungen in Alicante:Spanien und die Stadt Alicante greifen strenger gegen illegale touristische Vermietungen durch. Achte bei der Buchung einer Ferienwohnung (z. B. auf Airbnb oder Booking.com) unbedingt darauf, dass der Vermieter die offizielle Registrierungsnummer (meist im Format VT-XXXXXX-A) im Inserat angibt. So vermeidest du böse Überraschungen oder kurzfristige Stornierungen.

Anreise nach Alicante: Deine Reise an die Costa Blanca
Alicante, die charmante Stadt an der spanischen Costa Blanca, lockt mit ihren schönen Stränden, der lebendigen Atmosphäre und dem angenehmen Klima zahlreiche Besucher an. Egal, ob du einen entspannten Badeurlaub oder einen kulturellen Städtetrip planst – die Anreise ist unkompliziert.
Mit dem Flugzeug: Die schnellste Variante
Die meisten Reisenden entscheiden sich für den Flugzeug. Der Flughafen Alicante-Elche ist gut an zahlreiche europäische Städte angebunden. Zahlreiche Low-Cost-Airlines bieten günstige Flüge an.
Vorteile: Schnellste Anreise, häufig günstige Flüge
Nachteile: Kann stressig sein, insbesondere in der Hochsaison
Mit dem Auto: Flexibel und individuell
Die Anreise mit dem eigenen Auto bietet maximale Flexibilität. Die Fahrt über die Autobahn ist gut ausgeschildert. Allerdings solltest du die lange Fahrzeit und mögliche Staus einplanen.
Vorteile: Flexibilität, Möglichkeit eigene Sachen mitzunehmen
Nachteile: Lange Fahrzeit, Kosten für Maut und Benzin
Mit dem Bus: Günstig und komfortabel
Für preisbewusste Reisende ist der Bus eine gute Alternative. Zahlreiche Busunternehmen bieten direkte Verbindungen von verschiedenen deutschen Städten nach Alicante an.
Vorteile: Günstig, komfortabel
Nachteile: Lange Fahrzeit
Mit der Bahn: Romantisch und entspannt
Die Anreise mit der Bahn ist eine romantische Alternative. Zwar gibt es keine direkten Verbindungen von Deutschland nach Alicante, aber mit Umsteigen in größeren Städten wie Paris oder Barcelona kannst du die Reise mit der Bahn gestalten.
Vorteile: Entspannte Reise, schöne Landschaft
Nachteile: Teuer, zeitaufwendig
Öffentliche Verkehrsmittel vor Ort
In Alicante selbst gibt es ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Busse und Straßenbahnen verbinden die wichtigsten Punkte der Stadt. Für Ausflüge in die Umgebung empfiehlt sich die Anmietung eines Autos.
Tipps für deine Anreise
Buche frühzeitig: Besonders in der Hochsaison solltest du Flüge und Unterkünfte frühzeitig buchen.
Miete ein Auto: Wenn du die Umgebung erkunden möchtest, ist ein Mietwagen empfehlenswert.
Packe leicht: Vermeide unnötiges Gepäck, um flexibel zu bleiben.
Informiere dich über die aktuellen Einreisebestimmungen: Die Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern.
Alicante erwartet dich mit offenen Armen! Egal für welches Verkehrsmittel du dich entscheidest, die Reise an die Costa Blanca wird ein unvergessliches Erlebnis.
Hier mein Flug nach Alicante in 4k:
Fortbewegung in Alicante
In Alicante ist die Fortbewegung erfreulich unkompliziert. Die Stadt selbst ist kompakt und flach, während das Umland durch ein hervorragendes Nahverkehrsnetz angebunden ist. Ein Auto brauchst du hier in den seltensten Fällen.
So schlagen sich die verschiedenen Fortbewegungsmittel im Vergleich:
Straßenbahn (TRAM)
Die TRAM Metropolitano ist das absolute Highlight des Nahverkehrs in Alicante. Sie ist modern, sauber, pünktlich und klimatisiert.
Für wen geeignet? Perfekt für Ausflüge entlang der Küste (z. B. nach Altea, Benidorm oder Dénia) und um zur Playa de San Juan zu fahren.
Das Liniennetz: Die Linien starten im Stadtzentrum (unterirdische Stationen wie Luceros oder Mercado) und führen oberirdisch an der Küste entlang nach Norden.
Preise: Extrem günstig. Eine Einzelfahrt in der Zone A (Stadtgebiet und Playa de San Juan) kostet nur ca. 1,45 €. Wenn du mehrmals fährst, lohnt sich eine wiederaufladbare 10-Fahrten-Karte (Bono 10).
Bus
Während die TRAM dich nach Norden bringt, deckt das Busnetz (Vectalia) das gesamte Stadtgebiet und die umliegenden Viertel ab, die keine Schienenanbindung haben.
Für wen geeignet? Unverzichtbar für den Transfer vom Flughafen und für Fahrten in den Süden (z. B. Richtung Elche oder Santa Pola).
Der Flughafenbus (Linie C-6): Dieser Bus verbindet den Flughafen rund um die Uhr im 20-Minuten-Takt mit dem Stadtzentrum (Haltestellen u. a. am Bahnhof und an der Plaza de los Luceros). Ein Ticket kostet ca. 3,85 € und kann direkt beim Fahrer (auch kontaktlos) bezahlt werden.
Stadtbusse: Die roten Stadtbusse bringen dich überall hin, wo die Tram nicht fährt. Tickets kosten ebenfalls rund 1,45 €.
Mietwagen
Ein Mietwagen ist in Alicante Fluch und Segen zugleich.
Wann sinnvoll? Nur, wenn du das Hinterland der Costa Blanca erkunden möchtest – zum Beispiel für Ausflüge in das Bergdorf Guadalest, zu den Quellen von Algar (Fonts de l'Algar) oder in abgelegene Naturparks.
Wann ungeeignet? Für die Stadt selbst ist ein Auto Ballast. Die Parkplatzsuche in Alicante ist extrem schwierig, Parkhäuser sind teuer, und die historische Altstadt ist für den normalen Autoverkehr komplett gesperrt.
Tipp: Wenn du ein Auto brauchst, miete es am besten tageweise direkt im Stadtzentrum oder am Bahnhof (Estación de Alicante-Terminal), anstatt es für den gesamten Urlaub zu buchen.
Fahrrad
Alicante wird immer fahrradfreundlicher, auch wenn es nicht mit fahrradtypischen Städten wie Valencia vergleichbar ist.
Für wen geeignet? Ideal für eine entspannte Fahrt entlang der Strandpromenaden und für den Weg zur Playa de San Juan.
Infrastruktur: Entlang der Küste und auf den Hauptstraßen gibt es gut ausgebaute, flache Radwege. Die Altstadt (El Barrio) hingegen ist wegen der Treppen und steilen Gassen für Fahrräder ungeeignet.
Verleih: Es gibt zahlreiche private Fahrradverleiher im Zentrum, die auch E-Bikes anbieten – sehr praktisch, wenn du doch mal die Steigung hoch zur Burg Santa Bárbara radeln möchtest.
Zu Fuß
Die unangefochtene Nummer 1 für das Stadtzentrum.
Für wen geeignet? Für absolut jeden im Zentrum von Alicante.
Warum es so gut funktioniert: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (die Promenade Explanada, der Stadtstrand Postiguet, der Mercado Central und die Altstadt) liegen alle in einem Radius von maximal 15 bis 20 Gehminuten. Alicante ist eine wunderbare Stadt zum Schlendern.
Gut zu wissen: Fast das gesamte historische Zentrum ist Fußgängerzone. Pack dir bequeme Schuhe ein, denn das Pflaster in der Altstadt und auf der Explanada kann rutschig sein!

Parken in Alicante
Wer mit dem (Miet-)Wagen nach Alicante kommt, stellt schnell fest: Die Parkplatzsuche im Zentrum ist eine Geduldsprobe. Die Straßen sind eng, viele Zonen sind für Anwohner reserviert, und das historische Zentrum (El Barrio) ist komplett autofrei.
Mit ein bisschen Vorbereitung lässt sich der Parkstress aber gut vermeiden. Hier ist dein Leitfaden für das Parken in Alicante:
1. Die Farbzonen auf den Straßen (Oberirdisch)
Wenn du am Straßenrand parken möchtest, musst du unbedingt auf die farbigen Linien auf dem Asphalt achten.
Blaue Zone (Zona Azul): Das sind die klassischen kostenpflichtigen Parkplätze für Besucher. Du musst ein Ticket am Parkscheinautomaten ziehen oder eine App (z. B. Telpark oder ElParking) nutzen. Die Parkdauer ist meist auf maximal 2 Stunden begrenzt.
Zeiten: Werktags meist von 09:00 bis 14:00 Uhr und 16:00 bis 20:00 Uhr, samstags nur vormittags. Sonntags und feiertags parkst du hier in der Regel kostenlos.
Grüne/Orange Zone (Zona Residente): Diese Plätze sind fast ausschließlich für Anwohner reserviert. Als Tourist solltest du hier nicht parken, da die Abschlepprate hoch und die Bußgelder teuer sind.
2. Parkhäuser im Zentrum (Die stressfreie Variante)
Für einen Tagesausflug oder wenn dein Hotel keinen eigenen Stellplatz hat, sind die unterirdischen Parkhäuser (Parkings) die sicherste und entspannteste Wahl. Sie sind rund um die Uhr geöffnet und videoüberwacht. Ich habe im "Parking Navas" direkt im Zentrum geparkt. Auto sollte nicht zu groß sein, dann ist das eine gute Wahl.
Parkhaus | Lage / Ideal für | Besonderheiten |
Parking Alfonso El Sabio | Direkt unter der Hauptstraße, nahe Mercado Central | Sehr zentral, perfekt für den Marktbesuch und Shopping. |
Parking Plaza de los Luceros | Unter dem zentralen Verkehrsknotenpunkt | Super Anbindung an die Tram, falls du von dort weiterfahren willst. |
Parking San Cristóbal | Am Rand der Altstadt | Optimal, wenn du ins historische Viertel oder zum Castillo möchtest. |
Parking Puerto de Alicante | Direkt unten am Yachthafen / Explanada | Sehr nah am Strand Postiguet und den Hafen-Restaurants. |
Preistipp: Die Preise in den zentralen Parkhäusern liegen meist zwischen 2,00 € und 2,50 € pro Stunde. Ein Tagesticket kostet oft zwischen 15,00 € und 25,00 €. Frag vorab in deinem Hotel nach – viele Hotels haben Kooperationen mit nahegelegenen Parkhäusern und bieten Rabatte an.
3. Kostenlos parken in Alicante (Die Spar-Variante)
Kostenlose Parkplätze im direkten Zentrum gibt es praktisch nicht. Wenn du bereit bist, ein Stück zu laufen oder die Tram zu nehmen, gibt es aber Optionen:
Rund um den Bahnhof (Estación de Tren): In den Wohnvierteln hinter dem Bahnhof (z. B. im Viertel Alipark) findet man mit etwas Glück kostenlose, weiße Parkstreifen. Von dort läuft man etwa 15 bis 20 Minuten ins Zentrum.
Playa de San Juan: Wenn du an den Strand willst, gibt es entlang der Avenida de Niza und auf den großen Parkplätzen hinter den Strandresorts außerhalb der absoluten Hochsaison (Juli/August) viele kostenlose Stellplätze. Von dort bringt dich die Tram schnell in die Innenstadt.
Burgberg (Hinterseite): Auf den Parkplätzen rund um den Parque de la Ereta (an den Hängen des Castillo) kann man manchmal kostenlos parken. Die Anfahrt durch die engen Gassen ist jedoch abenteuerlich und für größere Autos oder ungeübte Fahrer nicht zu empfehlen.
⚠️ Wichtiger Sicherheitshinweis:Lass niemals Wertgegenstände, Taschen oder Koffer sichtbar im Auto liegen – egal ob auf einem kostenlosen Parkplatz oder im Parkhaus. Mietwagen (erkennbar am Kennzeichen oder Aufklebern) sind leider weltweit ein beliebtes Ziel für Gelegenheitsdiebe.

Preise und Kosten in Alicante
Alicante gilt im spanischen Vergleich als sehr preiswertes Reiseziel. Während Metropolen wie Barcelona oder Madrid das Budget schnell strapazieren, bekommt man an der Costa Blanca noch viel mediterrane Lebensqualität für sein Geld.
Hier ist eine detaillierte Übersicht über die Kosten, die dich erwarten:
Hotels
Die Hotelpreise schwanken in Alicante stark je nach Saison. Die Hauptreisezeit liegt zwischen Juni und August.
Budget (Hostels / einfache Pensionen): ca. 35 € bis 60 € pro Nacht.
Mittelklasse (3-Sterne-Hotels / solide Apartments): ca. 80 € bis 140 € pro Nacht.
Premium (4- bis 5-Sterne-Hotels / stylische Boutique-Hotels): ca. 160 € bis 250 €+ pro Nacht.
Mein Tipp: In den Wintermonaten (Januar/Februar) fallen die Preise oft um die Hälfte, während im Sommer an Wochenenden Spitzenwerte erreicht werden.
Restaurants
Auswärts essen ist in Alicante ein großes Vergnügen, das die Geldbörse schont, wenn man die typischen Touristenfallen direkt an der Strandpromenade meidet.
Menú del día (Tagesmenü): ca. 11 € bis 15 €. Das ist der beste Deal in Spanien. Mittags unter der Woche bekommst du dafür meist drei Gänge (Vorspeise, Hauptspeise, Dessert) inklusive Brot und einem Getränk (oft sogar Wein).
Abendessen für zwei (Mittelklasse-Restaurant): ca. 35 € bis 55 € insgesamt für ein paar Tapas, Hauptgänge und eine Flasche Wein.
Einzelne Tapas-Portionen: ca. 3 € bis 6 € je nach Aufwand.
Getränke
Die Barkultur ist lebendig und die Preise für Getränke sind angenehm niedrig.
Kaffee (Café con leche / Cappuccino): ca. 1,50 € bis 2,50 €.
Einheimisches Bier vom Fass (Caña, ca. 0,2l bis 0,3l): ca. 1,50 € bis 2,50 €. Ein großes Bier (Pint) im Pub liegt bei ca. 3,50 €.
Softdrinks / Wasser im Café: ca. 1,80 € bis 2,50 €.
Eine gute Flasche Wein im Restaurant: ca. 12 € bis 20 € (im Supermarkt bereits ab 4 € bis 6 €).
Mietwagen
Wenn du flexibel sein willst, ist ein Mietwagen günstig zu bekommen – solange du rechtzeitig buchst.
Nebensaison: Ein Kleinwagen ist oft schon ab 10 € bis 20 € pro Tag zu haben.
Hauptsaison (Sommer): Die Preise steigen spürbar auf 35 € bis 60 € pro Tag.
Achtung bei den Extrakosten: Rechne im Stadtzentrum zusätzlich mit ca. 15 € bis 25 € pro Tag für ein Parkhaus, da kostenlose Parkplätze Mangelware sind.
Öffentliche Verkehrsmittel
Der Nahverkehr ist modern und extrem günstig.
Einzelfahrt (Stadtbus / Tram Zone A): ca. 1,45 €.
10-Fahrten-Karte (Bono 10): ca. 8,70 € (damit kostet eine Fahrt umgerechnet nur noch 0,87 € und die Karte kann von mehreren Personen geteilt werden).
Flughafenbus (Linie C-6): ca. 3,85 € pro Strecke.

Sicherheit in Alicante
Alicante ist eine sehr sichere Stadt mit einer geringen Kriminalitätsrate. Gewaltverbrechen sind extrem selten, und du kannst dich selbst nachts in den beleuchteten touristischen Zonen (Zentrum, Hafen, Altstadt) bedenkenlos bewegen.
Das größte Risiko für Urlauber ist die Kleinkriminalität. Mit diesen einfachen Tipps bist du bestens geschützt:
Vorsicht vor Taschendieben: Achte im dichten Gedränge auf der Promenade Explanada, rund um den Mercado Central und in den engen Gassen der Altstadt besonders auf deine Wertsachen.
Sicherheit am Strand (Playa del Postiguet): Lass Handys, Geld und Hotelschlüssel niemals unbeaufsichtigt auf dem Handtuch liegen, wenn du ins Wasser gehst.
Keine Wertsachen im Auto: Falls du einen Mietwagen hast, lass niemals Taschen oder Koffer sichtbar im Fahrzeug liegen – auch nicht in Parkhäusern.
Gegenden meiden: Die typischen Sehenswürdigkeiten und Strände sind absolut sicher. Lediglich einige ärmere Wohnviertel im äußersten Norden der Stadt (wie Virgen del Remedio oder Juan XXIII) solltest du nachts meiden. Dort gibt es für Touristen jedoch ohnehin nichts zu sehen.

Praktische Reisetipps für Alicante
Damit bei deiner Reise nach Alicante alles glattläuft, sind hier die wichtigsten praktischen Infos für den Alltag kompakt zusammengefasst:
Geld
Spanien gehört zur Eurozone, weshalb das Bezahlen für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (mit Euro-Konto) extrem unkompliziert ist.
Kartenzahlung: Alicante ist, wie fast ganz Spanien, extrem digitalisiert. Du kannst fast überall – selbst für Kleinstbeträge wie einen Espresso für 1,50 € – kontaktlos mit Kreditkarte, Debitkarte oder dem Smartphone (Apple Pay/Google Pay) bezahlen. Keine Kreditkarte? Dann schaut mal hier auf Tarifcheck vorbei!*
Bargeld: Es ist dennoch ratsam, immer 20 bis 30 Euro in bar für Notfälle (z. B. für kleine Strandkioske oder Trinkgeld) dabeizuhaben.
Geldautomaten (ATMs): Nutze am besten Automaten etablierter spanischer Banken (z. B. Santander, BBVA, CaixaBank). Meide die gelb-blauen "Euronet"-Automaten, da diese oft hohe versteckte Gebühren verlangen.
Trinkgeld
In Spanien ist Trinkgeld (la propina) kein Muss, sondern eine freiwillige Geste für guten Service. Die Gehälter im Servicebereich sind fest geregelt.
In Restaurants: Wenn du mit dem Service zufrieden warst, sind 5 bis 10 % des Rechnungsbetrags üblich. Bei kleineren Beträgen rundet man einfach großzügig auf.
In Bars & Cafés: Hier lässt man beim Bezahlen an der Theke oft einfach das Wechselgeld (die Cent-Stücke) liegen.
Zahlungsweise: Wenn du mit Karte zahlst, ist es in Spanien oft unüblich, das Trinkgeld auf den Kartenbetrag aufzuschlagen. Lass das Trinkgeld stattdessen lieber bar auf dem Tisch liegen, wenn du gehst.
Steckdosen
Für Reisende aus Deutschland und Österreich gibt es hier gute Nachrichten:
In Spanien werden die Steckdosentypen C und F verwendet.
Die Netzspannung beträgt wie gewohnt 230V bei einer Frequenz von 50Hz.
Du benötigst keinen Reiseadapter und kannst deine Geräte (Handy, Laptop, Föhn) direkt anschließen.
Internet
EU-Roaming: Da Spanien zur EU gehört, gilt hier das reguläre "Roam-like-at-home"-Prinzip. Du kannst dein Datenvolumen und deine Freiminuten aus deinem deutschen oder österreichischen Mobilfunkvertrag ohne Aufpreis genau wie zu Hause nutzen. (Für Reisende aus der Schweiz empfiehlt sich vorab der Kauf eines entsprechenden Roaming-Pakets oder einer eSIM). 👉 Jetzt Yesim für Alicante holen und sofort online gehen!*
WLAN: Nahezu jedes Hotel, Café, Restaurant und selbst viele öffentliche Plätze sowie die Tram-Stationen bieten kostenloses und schnelles WLAN an.
Notrufnummern
Im Ernstfall erreichst du die Rettungsdienste in Spanien unter den folgenden Nummern:
Allgemeiner Notruf: 112 (Gebührenfrei, funktioniert auch ohne SIM-Karte und oft mehrsprachig).
Nationale Polizei (Policía Nacional): 091 (bei Diebstählen oder Straftaten).
Lokale Polizei (Policía Local): 092 (für kleinere Verkehrsdelikte oder Ruhestörung).
Medizinischer Notfall / Rettungsdienst: 061.
Leitungswasser
Trinkbarkeit: Das Leitungswasser in Alicante ist mikrobiologisch absolut unbedenklich und sauber. Du kannst es problemlos zum Zähneputzen oder Kochen verwenden.
Der Geschmack: Aufgrund der geographischen Lage ist das Wasser in Alicante sehr kalkhaltig und wird stark gechlort. Es schmeckt daher recht intensiv nach Chlor und ist pur kein Genuss.
Empfehlung: Kaufe dir zum Trinken im Supermarkt die günstigen 5-Liter-Kanister stilles Wasser (Agua sin gas).

Veranstaltungen und Feste in Alicante
In Alicante versteht man es, das Leben zu feiern. Die Stadt blickt auf eine lange Tradition voller farbenfroher Spektakel, emotionaler Prozessionen und lebendiger Feste zurück. Wenn du deine Reisezeit auf eine der großen Veranstaltungen abstimmst, erlebst du die Kultur der Costa Blanca von ihrer mitreißendsten Seite.
Hier sind die drei wichtigsten Ereignisse im Überblick:
炎 Hogueras de San Juan (Die Johannisfeuer)
Das ist das absolute Hauptereignis des Jahres und das offizielle Stadtfest Alicantes, das jedes Jahr im Juni stattfindet. Die intensivsten Feierlichkeiten steigen vom 20. bis 24. Juni.
Das steckt dahinter: Ähnlich wie bei den Fallas im nahegelegenen Valencia werden in der ganzen Stadt riesige, kunstvolle Figuren und Denkmäler (Hogueras) aus Holz und Pappmaché aufgestellt. Diese zeigen oft humorvolle und gesellschaftskritische Szenen.
Die Höhepunkte:
La Mascletà: Jeden Tag um 14:00 Uhr ertönt auf der Plaza de los Luceros ein ohrenbetäubendes Konzert aus rhythmischen Böllern und Knallkörpern, das die Erde im weiten Umkreis vibrieren lässt.
La Cremà: In der Nacht zum 25. Juni werden um Punkt Mitternacht alle Figuren im gesamten Stadtgebiet kontrolliert abgebrannt. Traditionell spritzt die Feuerwehr danach Wasser in die jubelnde Menge (La Banyà), um für Abkühlung zu sorgen.
Gut zu wissen: Während der Festwoche herrscht Ausnahmezustand. Die Straßen sind voller Musik, Paraden und Menschen. Buche deine Unterkunft für diesen Zeitraum weit im Voraus!
⛪ Semana Santa (Die Karwoche)
Die Osterwoche (je nach Kalender im März oder April) ist eines der emotionalsten und andächtigsten Feste der Stadt.
Das steckt dahinter: Über die gesamte Woche ziehen verschiedene Bruderschaften (Cofradías) in feierlichen und stillen Prozessionen durch die Straßen, um der Passionsgeschichte zu gedenken. Sie tragen dabei tonnenschwere, prachtvoll geschnitzte und geschmückte Heiligenfiguren (Pasos) auf ihren Schultern.
Das absolute Highlight: Am Gründonnerstag manövriert die Bruderschaft von Santa Cruz ihre massiven Tragegestelle durch die extrem steilen Gassen und engen Treppen des historischen Viertels am Fuße der Burg. Es ist ein atemberaubendes Schauspiel, das von andächtigem Beifall und traditionellen, gesungenen Klageliedern (Saetas) begleitet wird.
🎄 Weihnachtsmärkte & Winterzauber
Wer im Dezember nach Alicante reist, wird von einer festlichen Atmosphäre unter Palmen überrascht. Die gesamte Innenstadt wird im Winter prachtvoll illuminiert.
Das steckt dahinter: Auf der Promenade Explanada de España und im Zentrum entstehen gemütliche Weihnachtsmärkte (Mercadillos de Navidad), auf denen du handgemachten Weihnachtsschmuck, Kunsthandwerk und kulinarische Spezialitäten kaufen kannst.
Die Highlights:
Die Riesen-Krippe: Alicante hält den offiziellen Guinness-Weltrekord für die größte Weihnachtskrippe der Welt (Belén Gigante). Die Figuren von Maria, Josef und dem Jesuskind auf dem Rathausplatz sind über 17 Meter hoch.
Lokaler Nougat: Nutze die Adventszeit, um frischen Turrón zu probieren – die berühmte spanische Weihnachtssüßigkeit aus Mandeln und Honig, die direkt aus der nahegelegenen Region um Jijona stammt.

Nachhaltig Reisen in Alicante
Nachhaltiges Reisen in Alicante ist unkompliziert und macht richtig Spaß. Die Stadt ist kompakt, hat einen hervorragend ausgebauten Nahverkehr und bietet fantastische Möglichkeiten, die lokale Wirtschaft direkt zu unterstützen.
Mit diesen Tipps reist du umweltfreundlich und sozial verantwortlich an der Costa Blanca:
🚲 Grüne Mobilität: Fortbewegung mit minimalem CO₂-Ausstoß
Dank der hervorragenden Infrastruktur in Alicante kannst du dein Auto während des gesamten Urlaubs getrost stehen lassen.
Die TRAM nutzen: Die elektrische Straßenbahn (TRAM) ist das sauberste Verkehrsmittel für Ausflüge entlang der Küste (z. B. nach Altea oder zur Playa de San Juan).
Zu Fuß & mit dem Rad: Die Innenstadt ist weitgehend Fußgängerzone. Für längere Strecken an der Küste gibt es gut ausgebaute, flache Radwege. Fahrräder und E-Bikes lassen sich überall im Zentrum unkompliziert leihen.
Wandern statt Aufzug: Wenn du fit zu Fuß bist, spaziere über den grünen Wanderweg durch den Parque de la Ereta hinauf zum Castillo de Santa Bárbara, statt den stromintensiven Aufzug im Felsen zu nutzen.
🍅 Regionaler Konsum: Plastikfrei und lokal einkaufen
In Alicante lässt sich Nachhaltigkeit wunderbar mit kulinarischem Genuss verbinden.
Der Mercado Central: Kaufe dein Obst, Gemüse und Oliven direkt in der historischen Markthalle. Damit unterstützt du die Bauern der Region und umgehst den Verpackungsmüll der Supermärkte. Bring am besten deine eigenen Stoffbeutel mit.
Km-0-Gastronomie: Achte bei Restaurants auf das Label „Gastronomía de Km 0“. Diese Lokale verpflichten sich, fast ausschließlich Zutaten aus einem Umkreis von unter 100 Kilometern zu verkochen.
🏖️ Sanfter Strandtourismus: Die empfindliche Küste schützen
Das Mittelmeer ist ein sensibles Ökosystem. Als bewusster Strandbesucher kannst du einen großen Unterschied machen.
Posidonia-Wiesen bewahren: Das glasklare Wasser verdanken wir dem Neptungras (Posidonia oceanica). Achte beim Schnorcheln darauf, die Unterwasserpflanzen nicht zu beschädigen.
Riff-freundlicher Sonnenschutz*: Nutze biologisch abbaubare Sonnencremes ohne chemische Filter wie Oxybenzon, um die Meeresbiologie nicht zu belasten.
Müll und Plastik vermeiden: Nimm deinen Müll immer komplett wieder mit. Statt unzähliger Plastikflaschen kannst du gefiltertes Wasser in einer wiederverwendbaren Edelstahlflasche mit an den Strand nehmen.
🌿 Naturnahe Aktivitäten: Respektvoller Umgang mit der Umwelt
Erkunde die wunderschöne Natur rund um Alicante, ohne Spuren zu hinterlassen.
Die Insel Tabarca respektieren: Die kleine Insel ist ein geschütztes Meeresreservat. Bleibe hier unbedingt auf den Wegen, nimm deinen Müll wieder mit aufs Festland und verzichte darauf, Muscheln oder Steine als Souvenir einzupacken.
Wandern im Hinterland: Die Naturparks in der Umgebung (wie Font Roja) bieten tolle Wanderwege. Halte dich an die Pfade, um die Brutgebiete der Vögel und die heimische Flora zu schützen.

FAQ: Praktische Fragen & Antworten zu Alicante
Hier findest du alle wichtigen Fragen und Antworten rund um deine Reise nach Alicante kompakt auf einen Blick zusammengefasst:
1.Ist Alicante eine Reise wert?
Ja, absolut! Alicante verbindet das Beste aus zwei Welten: Eine lebendige spanische Großstadt mit reicher Geschichte, fantastischer Gastronomie und einem pulsierenden Nachtleben trifft hier direkt auf wunderschöne Sandstrände und das azurblaue Mittelmeer. Die Stadt ist zudem authentischer und preiswerter als viele andere spanische Küstenmetropolen.
2.Wie viele Tage sollte man in Alicante bleiben?
Für einen klassischen Städtetrip sind 3 Tage ideal. In dieser Zeit kannst du die Sehenswürdigkeiten im Zentrum erkunden, am Strand entspannen und einen Ausflug zur Insel Tabarca machen. Wenn du auch das Umland (wie Altea oder Guadalest) entdecken möchtest, lohnt sich eine ganze Woche.
3.Ist Alicante teuer?
Nein, im spanischen Vergleich ist Alicante sehr günstig. Die Preise für Restaurants, Tapas, Getränke und den öffentlichen Nahverkehr liegen deutlich unter dem Niveau von Barcelona, Madrid oder den Balearen. Besonders das Mittagessen (mit dem traditionellen Menú del día für 11 € bis 15 €) bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
4.Kann man Alicante ohne Auto erkunden?
Ja, problemlos. Das Stadtzentrum ist kompakt und flach, sodass du fast alles hervorragend zu Fuß erreichen kannst. Für längere Strecken und Ausflüge entlang der Küste ist die moderne und extrem günstige Straßenbahn (TRAM) die perfekte Alternative zum Auto.
5.Welcher Strand ist der schönste?
Für das echte Strandurlaubs-Feeling ist die Playa de San Juan der schönste Strand. Er ist kilometerlang, breit, feinsandig und bietet eine tolle Promenade. Wer es wilder und naturbelassener mag, findet in den felsigen Buchten von Cabo de la Huerta fantastische Plätze zum Schnorcheln.
6.Wann kann man in Alicante baden?
Die klassische Badesaison geht von Juni bis Oktober. Im Juli und August ist das Mittelmeer mit rund 25°C bis 27°C angenehm warm. Hartgesottene können oft schon ab Mitte Mai oder noch bis weit in den November hinein bei erfrischenden Temperaturen im Meer baden.
7.Ist Alicante im Winter schön?
Ja, besonders für Aktivurlauber und Sonnenanbeter. Mit über 300 Sonnentagen im Jahr ist der Winter in Alicante extrem mild (oft herrschen tagsüber um die 15°Cbis 20°C. Die Stadt ist dann deutlich leerer, entspannter und perfekt für Sightseeing, Wandern im Hinterland oder Kaffeetrinken in der Wintersonne.
8.Gibt es einen Sandstrand direkt in der Stadt?
Ja, die Playa del Postiguet. Dieser feine Sandstrand liegt direkt am Fuße des Burgbergs und grenzt unmittelbar an den Yachthafen und das Stadtzentrum. Er ist sauber und bietet alle Annehmlichkeiten (Duschen, Liegenverleih, Strandbars), kann im Sommer allerdings sehr voll werden.
9.Ist Alicante für Familien geeignet?
Hervorragend. Die flach abfallenden Sandstrände (besonders an der Playa de San Juan), die verkehrsberuhigte Innenstadt und die entspannte spanische Mentalität machen Alicante extrem kinderfreundlich. Die Burg Santa Bárbara und die Bootsfahrt zur Pirateninsel Tabarca sind zudem echte Abenteuer für Kinder.
10.Welche Ausflüge lohnen sich?
Besonders lohnenswert sind Ausflüge in das malerische Küstendorf Altea mit seinen weißen Gassen, das spektakuläre, auf einem Felsen gelegene Bergdorf Guadalest oder in den riesigen Palmenhain von Elche (UNESCO-Weltkulturerbe).
11.Kann man Leitungswasser trinken?
Mikrobiologisch ja, geschmacklich nein. Das Leitungswasser in Alicante ist absolut sauber und sicher zum Zähneputzen oder Kochen. Aufgrund des hohen Kalk- und Chlorgehalts schmeckt es jedoch sehr intensiv. Zum Trinken greift man besser auf günstiges Flaschenwasser aus dem Supermarkt zurück.
12.Wann ist die Mandelblüte?
Die Mandelblüte im Hinterland von Alicante ist ein wunderschönes Naturschauspiel und findet meist zwischen Ende Januar und Anfang März statt. Die Täler (wie das nahegelegene Valle de Guadalest oder das Vall de Pop) verwandeln sich dann in ein weiß-rosa Blütenmeer.
13.Gibt es Delfine vor Alicante?
Ja, mit etwas Glück schon. Im Meeresreservat rund um die Insel Tabarca und entlang der Küste der Costa Blanca leben Gruppen von Großen Tümmlern und Streifendelfinen. Bei Bootsausflügen (insbesondere auf den Fährschiffen nach Tabarca oder bei speziellen
14.Lohnt sich eine Bootstour nach Tabarca?
Definitiv. Die ehemals von Piraten bewohnte Insel Tabarca ist die einzige bewohnte Insel der Region Valencia. Sie ist ein geschütztes Meeresreservat, hat glasklares Wasser zum Schnorcheln, ein uriges Inseldorf und ist in nur knapp einer Stunde mit dem Boot vom Hafen Alicante aus zu erreichen.
15.Welche Sprache spricht man in Alicante?
In Alicante wird hauptsächlich Spanisch (Castellano) gesprochen. Da die Stadt in der Autonomen Gemeinschaft Valencia liegt, ist auch Valencianisch (eine Variante des Katalanischen) Amtssprache und auf vielen Straßenschildern zu sehen. In den touristischen Bereichen, Hotels und Restaurants kommt man mit Englisch sehr gut durch.

Fazit: Reiseziel Alicante
Alicante ist eine lebendige Stadt an der spanischen Costa Blanca, die mit ihren wunderschönen Stränden, der historischen Altstadt und dem lebhaften Nachtleben Besucher aus aller Welt anzieht.
Warum Alicante besuchen?
Kompakt & Autofrei: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, charmante Altstadtgassen und der Stadtstrand liegen so nah beieinander, dass du die Stadt komplett zu Fuß erkunden kannst.
Hervorragende Anbindung: Dank der modernen Küsten-Tram benötigst du selbst für spektakuläre Ausflüge im Umland (wie Altea oder die Playa de San Juan) keinen teuren Mietwagen.
Über 300 Sonnentage: Alicante ist das ganze Jahr über eine Reise wert. Während im Sommer das Strandleben pulsiert, lockt der milde Winter mit perfekten Bedingungen für Sightseeing, Wandern und Genießen unter Palmen.
Kulinarisches Paradies: Vom frischen Angebot auf dem Mercado Central über günstige Tapas-Bars in der Altstadt bis hin zur weltberühmten Paella am Yachthafen kommen Foodies hier voll auf ihre Kosten.
Was Sie in Alicante sehen und erleben sollten
Castillo de Santa Bárbara: Besuchen Sie die Festung und genießen Sie den Ausblick über die Stadt und das Meer.
Altstadt: Schlendern Sie durch die engen Gassen der Altstadt und entdecken Sie kleine Plätze und versteckte Ecken.
Explanada de España: Machen Sie einen Spaziergang entlang der Promenade und beobachten Sie das Treiben.
Mercado Central: Besuchen Sie den zentralen Markt und probieren Sie lokale Spezialitäten.
Strände: Entspannen Sie am Strand und genießen Sie die Sonne.
Fazit
Alicante ist ein vielseitiges Reiseziel, das für jeden etwas zu bieten hat. Ob Sie einen entspannten Strandurlaub verbringen, die historische Altstadt erkunden oder das Nachtleben genießen möchten – in Alicante werden Sie sich wohlfühlen.






















