Wanderung auf den Puig Campana!
- Wandervogel123 Florian

- 15. Aug. 2024
- 27 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 2 Tagen
Der Puig Campana zählt für uns zu den schönsten und gleichzeitig anspruchsvollsten Wanderungen an der Costa Blanca. Schon von Benidorm aus fällt der markante Gipfel sofort ins Auge. Nach mehreren Stunden Aufstieg wurden wir mit einem spektakulären Panoramablick über das Mittelmeer, Benidorm und die umliegenden Berge belohnt. In diesem Wanderbericht zeigen wir dir unsere Erfahrungen, geben wichtige Tipps zur Route und verraten, worauf du bei dieser anspruchsvollen Tour unbedingt achten solltest. Da wir ein Ferienhaus direkt in Finestrat hatten, bot sich eine Wanderung auf den Puig Campana an und es hat sich gelohnt! Schaut euch auch gerne mal mein Video von der Besteigung des Puig Campana an. Das findet ihr am Ende des Artikels.

Inhaltsverzeichnis – Wanderung auf den Puig Campana
⛰️ Quick Facts: Puig Campana im Überblick
📍 Lage: Im Hinterland der Costa Blanca in der Provinz Alicante, direkt oberhalb des malerischen Bergdorfes Finestrat (ca. 10 Kilometer nordwestlich von Benidorm).
☀️ Klima: Alpines Mikroklima. Auf dem Gipfel ist es deutlich windiger und oft bis zu 10
°C kühler als an den Stränden von Benidorm. Im Sommer herrscht extreme Hitze an den Südhängen, im Winter kann es oben eisig kalt werden.
🥾 Die Top-Routen:
La Vuelta (Die Umrundung): Ein mittelschwerer, wunderschöner Rundweg um den gesamten Berg herum.
El Kilómetro Vertical (Der Gipfelsturm): Ein extrem steiler, anspruchsvoller Pfad über die berüchtigte Geröllhalde direkt zum Gipfel.
🔮 Besonderheit: Mit 1.406 Metern Höhe ist er der zweithöchste Gipfel der Provinz Alicante direkt am Meer. Sein Markenzeichen ist die markante, quadratische Felsspalte am Gipfel, die laut einer bekannten Legende vom Helden Roland mit seinem Schwert herausgeschlagen wurde.
🛏️ Unterkunftstipp / Ausgangspunkt: Der beste Ausgangspunkt ist das charmante Bergdorf Finestrat. Wer die Natur liebt, bucht sich hier in eine traditionelle Casa Rural (Landhaus) ein, um morgens als Erster am Berg zu sein.
🚗 Anreise: Am besten mit dem Auto oder Taxi von Benidorm aus (ca. 15 Minuten Fahrtzeit). Der offizielle Startpunkt aller Wanderungen ist die Quelle Font del Molí oberhalb von Finestrat, wo es auch kostenlose Parkplätze gibt.
🥘 Kulinarik: Nach dem Abstieg geht nichts über eine herzhafte Stärkung im Dorf Finestrat. Berühmt ist die Bergregion für deftige Eintöpfe wie Olleta oder traditionelle Reisgerichte aus dem Ofen (Arroz con Costra).
🧗 Bergsport: Der Puig Campana ist nicht nur ein Wanderparadies, sondern auch ein legendärer Hotspot für Kletterer. Seine gigantische, senkrechte Südwand bietet einige der spektakulärsten Mehrseillängen-Routen an der gesamten Costa Blanca.
Puig Campana – Die spektakulärste Wanderung an der Costa Blanca?
Stell dir vor, du stehst am Fuße des Puig Campana, dieser gigantischen Steinknolle, die sich selbstbewusst in den Himmel reckt. Er sieht ein bisschen aus wie ein schlafender Riese, der beschlossen hat, seine Knie anzuziehen. Und du denkst dir: "Ja, genau da will ich heute hochspazieren!"
Die ersten paar Meter sind noch harmlos. Vogelgezwitscher, ein paar harmlose Steinchen unter den Wanderschuhen – fast schon meditativ. Du fühlst dich wie ein Bergsteiger-Profi, innerlich hörst du die Titelmusik eines heroischen Abenteuerfilms. Dann aber, meine Freunde, dann beginnt der Spaß – oder sagen wir lieber die "sportliche Herausforderung mit erhöhtem Schwitzfaktor".
Der Aufstieg zum Gipfel des Puig Campana erfordert eine gewisse körperliche Fitness und Trittsicherheit. Wanderungen in Flip-Flops sind hier definitiv fehl am Platz. Einige Abschnitte, insbesondere die sogenannte "Rinne des Kilometro Vertical", sind sehr steil und mit losem Geröll bedeckt. Hier sind kurze Kletterpassagen zu bewältigen.
Wir haben uns für die folgende Kombination entschieden: Für den Aufstieg wählten wir den längeren, aber sichereren Wanderweg "PR-CV 289 Circular Puig Campana". Für den Abstieg wählten wir hingegen den kürzeren, aber anspruchsvolleren Weg über die ""Rinne des Kilometro Vertical". Diese Kombination bot uns sowohl eine schöne Wanderung als auch die Möglichkeit, die Herausforderung der Rinne zu meistern.
Wenn man in Finestrat ist, muß man den Schildern Richtung "Font del Moli" folgen. Dort angekommen kann man direkt parken oder noch ein Stück weiter fahren und kann direkt am Start der Wanderwege parken (Pàrquing Puig-Campana). Hier könnt ihr wählen ob ihr den "Kilometro Vertical" oder den leichteren Wanderweg nutzen möchtet. Ich empfehle den "leichteren" Weg. Sehr viele Fotomotive warten dort auf euch die ihr auf dem anderen Weg verpassen würdet.
Refugio José Manuel Vera Catral
Unser erstes Etappenziel war das "Refugio José Manuel Vera Catral", eine kleine Berghütte, die insbesondere für Kletterer interessant ist und Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Von dort aus führt der Weg weiter zur Gabelung "Coll de Pouet". Hier haben Sie die Wahl: Entweder Sie umrunden den Berg auf dem ausgeschilderten Rundweg oder Sie wagen den direkten Aufstieg zum Gipfel.
Hinweis: Wir haben uns für eine Abkürzung entschieden, die kurz nach dem Refugio beginnt und mit einem X markiert ist. Diese führt durch das Gebüsch und trifft kurz vor dem 'Pozo de nieve' wieder auf den offiziellen Aufstiegspfad.
Pozo de nieve:
Irgendwann kommt der Punkt, an dem du dich fragst, wer eigentlich auf die glorreiche Idee kam, einen Berg ohne Rolltreppe zu bauen. Deine Gedanken kreisen um lebenswichtige Fragen wie: "Habe ich genug Wasser eingepackt?" (Die Antwort lautet wahrscheinlich nein.) oder "War es wirklich eine gute Idee, diese Müsliriegel mit Schokoladenüberzug bei dieser Temperatur mitzunehmen?" (Spoiler: Sie sind jetzt eher eine klebrige Überraschung.)
Jetzt beginnt der Aufstieg. Ab hier wird es anspruchsvoll und man muss stellenweise etwas klettern.
Hier noch ein Bild dazu:

Kurze Zeit später erreicht ihr den Sattel des Berges, den "Pic Prim". Von hier geht es den "Kilometro Vertical" den Berg wieder hinab und in die andere Richtung zum Gipfel. Der von hier nur noch ca. 900 Meter entfernt ist und nicht mehr viele Steigungen hat, bzw. sehr leicht zu bewältigen ist. Hier haben wir auch unsere erste Pause eingelegt. Etwa 2,5 Stunden dauert der Weg bis hierhin. Also los zum Gipfel! Dann, oh Wunder, erreichst du den Gipfel. Und plötzlich ist alles vergessen. Der Ausblick! Atemberaubend! Du blickst über die Costa Blanca, das Meer glitzert, und die Welt liegt dir zu Füßen. Benidorm, das glitzernde Meer und die umliegende Bergwelt erstreckten sich zu unseren Füßen. In diesem Moment fühlst du dich tatsächlich wie der König – oder zumindest der erschöpfte Hofnarr – des Berges. Ein unvergessliches Erlebnis! Hier ein noch ein paar Eindrücke:
Rückweg über den "Kilometro Vertical"
Der Rückweg über den sogenannten "Kilometro Vertical" war alles andere als ein Spaziergang. Hier gab es kaum einen erkennbaren Pfad, sondern eher eine Ansammlung von Spuren, die einem zwar eine grobe Richtung vorgaben, aber nicht immer den sichersten Weg nach unten garantierten. Das steile Gelände und der lose Untergrund machten das Absteigen zu einer rutschigen Angelegenheit, die uns einige kleinere Blessuren einbrachte. Deine Knie fühlen sich an wie Wackelpudding, und du entwickelst eine neue Wertschätzung für die Erfindung des Treppengeländers. Aber hey, du hast es geschafft! Du hast den schlafenden Riesen bezwungen. Und das Beste daran? Du hast eine fantastische Geschichte zu erzählen – und vielleicht ein paar ordentliche Muskelkater als Souvenir.
Den "Kilometro Vertical", sollte man nicht unterschätzen. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich den Hinweg für den Rückweg bevorzugt. Nicht nur, dass man hier deutlich langsamer vorankam, auch der letzte Abschnitt bis zum Parkplatz zog sich endlos hin und war (nach dem Kilometro Vertical) wenig reizvoll.
Dennoch bleibt dieser Abschnitt in Erinnerung. Und genau darum geht es ja oft beim Wandern: Nicht nur das Ziel zählt, sondern auch der Weg dorthin – mit all seinen Herausforderungen und Erlebnissen.
Mein Fazit: Wanderung auf den Puig Campana!
Meine Beine fühlten sich nach dieser Tour an, als hätten sie einen Marathon gegen einen Presslufthammer verloren. Jeder einzelne Schritt erinnerte mich daran, dass rund 1.100 Höhenmeter kein Spaziergang sind. Oben angekommen war jedoch jeder Schweißtropfen vergessen. Der Ausblick über Benidorm, die Costa Blanca und das tiefblaue Mittelmeer ist einfach spektakulär. An klaren Tagen reicht der Blick scheinbar bis zum Horizont – so weit, dass ich mich kurz gefragt habe, ob mein Abendessen zu Hause schon fertig ist.
Mein Mitwanderer war dagegen eine echte Bergziege und marschierte den Berg hinauf, als wäre es ein gemütlicher Sonntagsspaziergang. Ich hingegen hatte ausreichend Zeit, die "atemberaubende Natur" ganz genau zu studieren – insbesondere die unzähligen Steine. Große Steine, kleine Steine, spitze Steine … und einige davon haben den Weg direkt in meine Wanderschuhe gefunden. Eine kostenlose Souvenir-Sammlung sozusagen.
Spaß beiseite: Die Wanderung auf den Puig Campana gehört für mich zu den schönsten Touren an der Costa Blanca. Sie ist anspruchsvoll, verlangt eine gute Kondition und Trittsicherheit, belohnt einen aber mit grandiosen Ausblicken und einem echten Gipfelerlebnis. Wer gerne wandert und eine sportliche Herausforderung sucht, sollte sich diese Tour nicht entgehen lassen.
Würde ich den Puig Campana noch einmal besteigen? Definitiv – allerdings nicht nächste Woche. Ich gebe meinen Beinen erst einmal etwas Zeit, sich wieder mit mir zu versöhnen.
Meine Tour im Überblick:
🥾 Dauer: ca. 5 Stunden
⛰️ Höhenmeter: ca. 1.100 Meter
📏 Schwierigkeit: Anspruchsvoll
💧 Wichtig: Genügend Wasser mitnehmen und möglichst früh am Morgen starten – besonders im Sommer.
Wenn ihr an der Costa Blanca unterwegs seid und euch eine der schönsten Wanderungen der Region nicht entgehen lassen möchtet, dann kann ich euch den Puig Campana nur empfehlen. Die Tour fordert euch zwar ordentlich heraus, aber die Erinnerungen und die Aussicht bleiben garantiert länger als der Muskelkater.

Wo liegt der Puig Campana?
Der Puig Campana liegt im spektakulären Hinterland der Costa Blanca im Südosten Spaniens.
Hier sind die genauen Koordinaten für deine Orientierung:
Region & Provinz: Er befindet sich in der Provinz Alicante (Süden der Autonomen Gemeinschaft Valencia).
Direkter Nachbar: Der Berg ragt direkt über dem malerischen, geschichtsträchtigen Bergdorf Finestrat empor. Der offizielle Startpunkt für Wanderungen ist die Quelle Font del Molí am Fuße des Berges.
Entfernung zu Benidorm: Er liegt nur etwa 10 Kilometer nordwestlich von Benidorm. Wenn du am Strand von Benidorm stehst und landeinwärts blickst, ist er der unübersehbare, gigantische Riese mit der markanten Lücke im Gipfel.
Mit seinen 1.406 Metern Höhe ist er der zweithöchste Gipfel der Provinz Alicante – und das, obwohl er sich fast direkt an der Küste erhebt!

Anreise und Parkplatz am Font del Molí
Die Quelle Font del Molí oberhalb von Finestrat ist der offizielle Hauptstartpunkt für alle Wanderungen am Puig Campana. So kommst du am besten hin und stellst dein Auto stressfrei ab:
🚗 Anreise mit dem Auto (Der einfachste Weg)
Die Anreise mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen ist die flexibelste und unkomplizierteste Variante, da du so unabhängig von Busfahrzeiten bist und direkt am Trailhead starten kannst.
Von Benidorm aus (ca. 15–20 Minuten):
Fahre auf die CV-767 in Richtung Finestrat.
Folge der Straße serpentinenartig hinauf bis zum Dorfeingang von Finestrat.
Halte dich kurz vor dem Ortseingang rechts (folge der Beschilderung „Font del Molí“ oder „Puig Campana“).
Eine schmale, asphaltierte Straße (Camí de la Font del Molí) führt dich in wenigen Minuten steil bergauf direkt zur Quelle.
🅿️ Parken am Font del Molí
Direkt an der Quelle befindet sich ein offizieller Wanderparkplatz. Hier sind die wichtigsten Details dazu:
Der Parkplatz: Es gibt einen ausgewiesenen, kostenlosen Schotterparkplatz direkt neben der historischen Quelle und dem Informationszentrum (Punt d'Informació Ambiental).
Ausweichmöglichkeiten: Sollte der Hauptparkplatz voll sein, gibt es entlang der Zufahrtsstraße ein paar asphaltierte Parkbuchten. Alternativ kannst du im Ort Finestrat selbst parken und die ca. 1,5 bis 2 Kilometer (steil bergauf) zu Fuß zur Quelle laufen.
Wichtiger Insider-Tipp:Der Puig Campana ist bei Wanderern und Trailrunnen aus der gesamten Region extrem beliebt. Am Wochenende (besonders samstags und sonntags zwischen Oktober und Mai) ist der Parkplatz oft schon vor 09:00 Uhr morgens komplett besetzt. Komm an Wochenenden also so früh wie möglich oder weiche auf einen Wochentag aus!
🚌 Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Für Abenteurer)
Es gibt keine direkte Busverbindung bis ganz nach oben zur Quelle, aber du kannst das Bergdorf Finestrat ansteuern:
Nimm in Benidorm die Buslinie 15 (betrieben von Llorente Bus / Avanza), die dich direkt ins Zentrum von Finestrat bringt.
Vom Dorfzentrum aus musst du den Weg zur Font del Molí zu Fuß zurücklegen. Der Fußweg ist gut ausgeschildert, führt jedoch konstant steil bergauf (ca. 1,5 km zusätzliche Strecke und knapp 150 Höhenmeter extra, plane dafür etwa 25 Minuten ein).

Schwierigkeitsgrad – Wie anspruchsvoll ist die Wanderung?
Um es gleich vorwegzusagen: Der Puig Campana ist kein gemütlicher Spazierberg. Er gehört zu den anspruchsvollsten und konditionell forderndsten Wanderungen in der gesamten Provinz Alicante. Die steilen Anstiege und der extrem geröllige Untergrund werden oft unterschätzt.
Wie anstrengend die Tour wird, hängt jedoch massiv davon ab, welche Route du wählst. Es gibt zwei völlig unterschiedliche Wege nach oben:
🥾 Route 1: "La Vuelta" (Die Umrundung) – Mittelschwer
Diese Route (gelb-weiß markiert als PR-CV 289) führt einmal komplett um den Berg herum, ohne den Gipfel zu besteigen.
Schwierigkeit: Mittelschwer (T2 nach der Wander-Skala).
Anforderung: Du benötigst eine solide Grundkondition und Trittsicherheit. Der Weg führt über gut erkennbare Pfade, Waldwege und vorbei an spektakulären Klippen.
Fakten: Ca. 11 Kilometer, knapp 600 Höhenmeter und eine reine Gehzeit von rund 4 Stunden.
🏔️ Route 2: Der Gipfelsturm über den "Kilómetro Vertical" – Schwer
Das ist die legendäre Königstour für erfahrene Wanderer. Sie führt direkt von der Südseite durch die riesige, weithin sichtbare Geröllhalde (El Carreró) hinauf zum Gipfel.
Schwierigkeit: Schwer / Alpin (T3 bis teils T4).
Anforderung: Extrem steil und rutschig. Auf der Geröllhalde machst du gefühlt für zwei Schritte vorwärts einen Schritt zurück. Du brauchst absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine hervorragende Ausdauer. An einigen Stellen im oberen Bereich musst du auch mal die Hände zu Hilfe nehmen (leichtes Kraxeln), um über Felsstufen zu klettern.
Fakten: Ca. 8 Kilometer (als Rundweg in Kombination mit dem Abstieg über die Nordseite), satte 1.100 Höhenmeter auf kürzester Distanz und eine Gehzeit von 5 bis 6 Stunden.
⚠️ Die 3 größten Gefahren am Puig Campana:
Die Hitze: Der Südhang liegt ab dem Vormittag gnadenlos in der Sonne. Es gibt dort keinen Schatten. Im Sommer (Juni bis September) ist der Aufstieg zum Gipfel tagsüber lebensgefährlich. Die beste Zeit für den Gipfel ist von Oktober bis Mai.
Der Abstieg auf Geröll: Wenn du den Gipfel bezwungen hast, steige niemals über die steile Geröllhalde der Südseite wieder ab. Das ist extrem rutschig und geht massiv auf die Knie. Der sicherste Weg führt über die weitaus sanftere, schattigere Nordseite zurück.
Wassermangel: Unterschätze nicht, wie viel Flüssigkeit dein Körper bei über 1.000 Höhenmetern verbraucht. Es gibt unterwegs (außer am Startpunkt Font del Molí) keine Möglichkeit, Wasser nachzufüllen. Nimm mindestens 3 Liter Wasser pro Person mit!

Beste Reisezeit für die Wanderung
Für den Puig Campana gilt eine goldene Regel: Meide den Hochsommer! Da der Berg sehr nah an der Küste liegt und die spektakulärsten Pfade (besonders der steile Gipfelaufstieg) komplett schattenlos an der Südflanke liegen, kann die falsche Jahreszeit die Wanderung schnell von einem Traum in einen echten Albtraum verwandeln.
Hier ist die Übersicht, wann du deine Wanderung am besten planst:
🥾 Die beste Jahreszeit: Oktober bis Mai (Das Wander-Fenster)
In diesen Monaten herrschen an der Costa Blanca die absolut perfekten Bedingungen für anspruchsvolle Bergtouren.
Oktober & November (Der goldene Herbst): Die sommerliche Hitze ist vorbei, aber der Boden und das nahe Meer sind noch angenehm aufgewärmt. Die Temperaturen liegen meist perfekt zwischen 15°C und 22°C.
Dezember bis Februar (Mild & Klar): Der Winter ist an der Costa Blanca extrem sonnig. Tagsüber ist es oft frühlingshaft mild. Aber Achtung: Auf dem Gipfel auf über 1.400 Metern pfeift im Winter oft ein eisiger Wind. Pack für oben unbedingt eine winddichte Jacke, Mütze und Handschuhe ein!
März bis Mai (Die Frühlingsblüte): Die Natur erwacht, überall blüht es und die Temperaturen sind ideal. Ab Mai solltet ihr allerdings schon wieder verstärkt auf den Wetterbericht achten, da vereinzelte Hitzetage vorkommen können.
🚫 Die Nebensaison: Juni bis September (Sommerpause)
Das Risiko: Im Hochsommer klettert das Thermometer im Hinterland tagsüber oft weit über 35°C. Der nackte Kalkstein des Puig Campana reflektiert die Hitze wie ein Backofen. Der Aufstieg über den schattenlosen Südhang ist in dieser Zeit extrem gefährlich und führt regelmäßig zu Rettungseinsätzen wegen Dehydrierung und Hitzschlag.
Die einzige Ausnahme: Wenn du im Sommer unbedingt wandern willst, beschränke dich auf die schattigere Umrundung (La Vuelta) und laufe extrem früh los (Start spätestens um 06:00 Uhr morgens!), sodass du mittags, wenn die Sonne am höchsten steht, bereits wieder im Schatten eines Restaurants in Finestrat sitzt.
⏰ Die beste Uhrzeit: Der frühe Vogel fängt den Berg
Egal zu welcher Jahreszeit du startest – stell dir den Wecker!
Startzeit-Empfehlung: Plane deinen Start an der Font del Molí am besten zwischen 07:30 und 08:30 Uhr morgens.
Vorteil 1 (Das Licht): Du erlebst die spektakuläre Morgensonne, die die Felswände des Berges in ein tiefes Orange taucht.
Vorteil 2 (Die Temperaturen): Du legst den anstrengendsten Teil des Aufstiegs in der kühlen Morgenluft zurück, bevor die Sonne Kraft gewinnt.
Vorteil 3 (Das Parken): Wie bereits erwähnt, ist der Parkplatz an der Quelle an Wochenenden extrem begehrt. Wer früh kommt, parkt stressfrei direkt am Trailhead.

Wetter und Temperaturen am Puig Campana
Das Wetter am Puig Campana ist faszinierend, kann aber auch tückisch sein. Weil der Berg so nah an der Küste liegt, prallt das feucht-warme Mittelmeerklima hier direkt auf eine massive, fast 1.400 Meter hohe Felswand. Das sorgt für ganz eigene Wettergesetze, die sich stark von den Temperaturen unten an den Stränden von Benidorm unterscheiden.
Hier ist das Wichtigste, was du über das Bergwetter und die Temperaturen wissen musst:
🌡️ Der Temperatur-Unterschied (Küsteneffekt)
Eine einfache Faustformel für Bergsteiger gilt auch hier: Pro 100 Höhenmeter sinkt die Temperatur um etwa 0,6°C bis 1°C.
Wenn du an der Küste in Benidorm bei angenehmen 20°C im T-Shirt losfährst, bedeutet das für den Gipfel des Puig Campana:
Am Startpunkt (Font del Molí, ca. 340 m): ca. 18°C (perfektes Wanderwetter).
Auf dem Gipfel (1.406 m): oft nur noch 9°C bis 11°C} – und das ohne den Windchill-Effekt einzuberechnen!
🌬️ Der Windchill-Effekt: Unterschätze den Gipfelwind nicht!
Der Puig Campana steht relativ frei in der Landschaft. Winde aus dem Norden oder Osten (Levante) treffen ungebremst auf den Gipfel.
Selbst an sonnigen Tagen im Frühling oder Herbst kann sich der Gipfel durch den starken Wind eisig kalt anfühlen.
Der Tipp: Pack immer eine leichte, winddichte Jacke (Windbreaker) und ein trockenes Wechsel-T-Shirt ein. Sobald du oben ankommst und durchgeschwitzt im Wind stehst, kühlst du extrem schnell aus.
☁️ Das Phänomen "La Ceja" (Die Augenbraue)
Sehr typisch für den Puig Campana ist eine plötzliche Wolkenbildung, die Einheimische liebevoll La Ceja (die Augenbraue) nennen.
Wie es entsteht: Feuchte Meeresluft zieht von der Küste landeinwärts, steigt am Berg steil auf, kühlt ab und kondensiert schlagartig zu dichten Wolken.
Die Auswirkung: Es kann passieren, dass du bei strahlendem Sonnenschein in Finestrat losläufst und sich der Gipfelbereich innerhalb von 30 Minuten in dichten Nebel hüllt. Die Sichtweite sinkt dann rapide, was die Orientierung auf dem gerölligen Gipfelpfad erschwert.
📋 Wetter-Check vor dem Start
Bevor du den Rucksack schulterst, solltest du kurz das spezifische Bergwetter prüfen. Verlasse dich dabei nicht auf die normale Wetter-App für Benidorm, sondern nutze spezialisierte Bergwetter-Dienste (z. B. Meteoblue oder Aemet mit Suchort "Puig Campana" oder "Finestrat").
Wann du die Tour verschieben solltest:Bei angekündigtem Starkwind: Sturmböen auf dem ausgesetzten Gipfelgrat sind gefährlich.Bei Regen oder kurz danach: Der Kalkstein und das lose Geröll im Kilómetro Vertical verwandeln sich bei Nässe in eine gefährliche Rutschbahn.

Die richtige Ausrüstung
Da der Puig Campana ein ausgewachsener, alpiner Riese ist, reicht die typische Strandurlaubs-Ausrüstung hier bei Weitem nicht aus. Die richtige Ausrüstung entscheidet auf diesem Berg oft darüber, ob du ein grandioses Abenteuer erlebst oder mit Blasen, Knieschmerzen oder im schlimmsten Fall einer Verletzung umkehren musst.
Hier ist deine ultimative Packliste für den Puig Campana:
🥾 1. Am Fuß: Das absolute Fundament
Der Untergrund am Puig Campana – besonders auf dem Gipfelweg – besteht zu einem großen Teil aus losem, scharfkantigem Kalksteingeröll.
Wanderschuhe mit grobem Profil: Lass die Laufschuhe oder Sneaker unbedingt im Hotel. Du brauchst Schuhe mit einer rutschfesten, harten Profilsohle (z. B. Vibram). Knöchelhohe Wanderstiefel (Kategorie B) sind für den Gipfelsturm die beste Wahl, da sie dir Stabilität geben und verhindern, dass du im Geröll umknickst.
Wandersocken: Gute, atmungsaktive Socken verhindern Reibung. Das feine Geröll sorgt sonst schnell für fiese Blasen.
🎒 2. Im und am Rucksack: Die Lebensretter
Wanderstöcke (Trekkingstöcke): Wenn es ein Must-have für diesen Berg gibt, dann sind es Stöcke! Beim Aufstieg durch die Geröllhalde (El Carreró) geben sie dir den nötigen Schub und verhindern, dass du ständig zurückrutschst. Beim Abstieg entlasten sie deine Kniegelenke massiv.
Ausreichend Wasser: Wie erwähnt – es gibt oben keine Quellen. Nimm mindestens 3 Liter Flüssigkeit pro Person mit (am besten Wasser und ein isotonisches Getränk).
Energiereiche Snacks: Nüsse, Müsliriegel, Bananen oder ein paar belegte Brote. Du wirst auf den rund 1.100 Höhenmetern enorm viele Kalorien verbrennen.
👕 3. Am Körper: Das Zwiebelprinzip
Das Wetter wechselt zwischen schweißtreibendem Aufstieg in der Sonne und eiskaltem Wind am Gipfel. Kleide dich in Schichten:
Basis-Schicht: Ein atmungsaktives Funktions-T-Shirt (keine Baumwolle, da diese nassgeschwitzt am Körper klebt).
Wechsel-Shirt: Ein trockenes Shirt im Rucksack wirkt Wunder, sobald du oben angekommen bist.
Isolations-Schicht: Ein leichter Faserpelz (Fleece) oder eine dünne Daunenjacke für die Pause am Gipfel.
Außenschicht (Windbreaker): Eine wind- und wasserdichte Jacke (z. B. Gore-Tex), da der Wind oben extrem auffrischen kann.
Sonnenschutz: Kappe/Cappy, eine gute Sonnenbrille und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50) sind Pflicht – die Südwand ist komplett schattenlos.
📱 4. Sicherheit & Orientierung
Smartphone mit Offline-Karten: Lade dir vorab die Route auf eine App wie Komoot, Wikiloc oder AllTrails herunter. Der Empfang am Berg ist meist gut, aber Offline-Karten sparen Akku.
Powerbank: Da GPS-Tracking viel Energie verbraucht, gehört ein Zusatzakku für den Notfall immer in den Rucksack.
Erste-Hilfe-Set: Ein kleines Set mit Blasenpflastern, einer Rettungsdecke, elastischen Binden und Desinfektionsmittel nimmt keinen Platz weg, ist im Ernstfall aber unbezahlbar.
Zusatz-Tipp für die Geröllhalde: Wer hat, kann Gamaschen anziehen. Sie verhindern effektiv, dass dir beim Gehen durch das tiefe Geröll ständig kleine, spitze Steine von oben in den Wanderschuh fallen.

Wichtige Sicherheitshinweise
Obwohl der Puig Campana ein unglaublich lohnendes Ziel ist, gilt er unter lokalen Bergrettern als einer der einsatzreichsten Berge der Region. Die Nähe zur Küste verleitet viele dazu, den Riesen als „einfachen Urlaubsberg“ zu unterschätzen.
Mit den folgenden Sicherheitsregeln im Hinterkopf meisterst du das Abenteuer jedoch sicher und unbeschadet:
⚠️ 1. Niemals über die Geröllhalde absteigen!
Dies ist der häufigste Fehler, der zu Erschöpfung, Knieverletzungen und Stürzen führt.
Die Regel: Wenn du den Gipfel über den steilen Kilómetro Vertical (die Südrinne mit der Geröllhalde) erklommen hast, nutze für den Rückweg unbedingt den Abstieg über die Nordseite (Richtung Coll de Pouet). Dieser Weg ist zwar etwas länger, aber wesentlich flacher, schattiger, knieschonender und absolut sicher zu gehen.
📱 2. Notruf und Standort-Teilen
Der Handyempfang am Puig Campana ist erstaunlich gut, aber im dichten Nebel oder in tiefen Schluchten kann er schwanken.
Die Notrufnummer: Die universelle Notrufnummer in Spanien ist die 112.
Sicherheits-App: Installiere dir vor der Tour die offizielle spanische Sicherheits-App AlertCops. Damit kannst du im Notfall mit nur einem Klick deine genauen GPS-Koordinaten direkt an die Rettungskräfte übermitteln.
Schnittstelle: Sage vor deinem Aufbruch im Hotel oder Freunden Bescheid, welche Route du nimmst und wann du voraussichtlich zurück sein willst.
☀️ 3. Das Risiko von Dehydrierung und Hitzschlag
Die Südwand des Berges wirkt wie ein Brennglas. Es gibt auf dem gesamten Weg ab der Font del Molí absolut keinen Schatten und keine Wasserstellen.
Die Regel: Sobald deine Wasservorräte zur Neige gehen und du noch nicht am Gipfel bist – dreh um! Ein Wassermangel führt in der steilen Flanke extrem schnell zu Schwindel, was auf dem rutschigen Geröll lebensgefährlich ist.
Elektrolyte: Pack neben reinem Wasser auch Salztabletten oder isotonische Pulver ein, da du beim Aufstieg extrem viel schwitzen wirst.
🪨 4. Achtung vor Steinschlag
In der steilen Rinne des Kilómetro Vertical bist du nicht allein.
Die Gefahr: Wanderer, die sich weit über dir befinden, oder auch Bergziegen können auf dem losen Untergrund leicht Steine lostreten, die dann wie Geschosse die Rinne hinabstürzen.
Die Regel: Halte immer Blickkontakt nach oben, wenn du Stimmen hörst. Solltest du das Rufen „¡Piedra!“ (Stein!) hören, bring dich sofort hinter einem größeren Felsblock in Deckung und schütze deinen Kopf.
⏱️ 5. Rechtzeitig umkehren bei Wetterumschwung
Wie beim Thema Wetter beschrieben, kann sich der Gipfel des Puig Campana durch das Phänomen La Ceja extrem schnell in dichten Nebel hüllen.
Die Regel: Wenn du siehst, dass sich der Gipfel zuzieht und die Wolken tiefer sinken, warte nicht, bis du mitten im Nebel stehst. Auf dem kahlen Gipfelplateau verliert man ohne Sicht extrem schnell die Orientierung. Drehe im Zweifel lieber etwas früher um – der Berg läuft nicht weg!

Wandern mit Kindern oder Hund – Ist die Tour geeignet?
Ob du deine Familie oder deinen vierbeinigen Begleiter mit auf den Puig Campana nehmen kannst, hängt ganz entscheidend davon ab, welche Route du wählst. Für beide gilt jedoch: Der direkte Gipfelsturm über den steilen „Kilómetro Vertical“ ist absolut ungeeignet.
Hier ist die ehrliche Einschätzung, was für Kinder und Hunde machbar ist und worauf du achten musst:
👨👩👧👦 Wandern mit Kindern
Der Gipfelsturm (Route über die Geröllhalde): ❌ Nicht geeignet
Diese Route ist für Kinder (unter 14 Jahren) schlichtweg zu gefährlich, extrem frustrierend und anstrengend. Das lose Geröll bietet kaum Halt, die Absturzgefahr bei Stolperern ist hoch und der monotone, steile Aufstieg ohne Schatten strapaziert die Motivation der Kleinen extrem.
Die Umrundung (Route "La Vuelta"): ⚠️ Bedingt geeignet (ab ca. 10–12 Jahren)
Die klassische Umrundung ohne Gipfel ist ein wunderschöner, abwechslungsreicher Weg, erfordert aber dennoch eine sehr gute Kondition.
Voraussetzung: Deine Kinder müssen trittsicher sein, Wandererfahrung in den Bergen haben und motiviert genug sein, rund 11 Kilometer und fast 600 Höhenmeter (ca. 4 bis 5 Stunden reine Gehzeit) durchzuhalten.
Tipp für kleinere Kinder: Wandert einfach von der Font del Molí aus ein Stück des Weges bis zum schattigen Picknickplatz Coll de Pouet und wieder zurück. Das ist ein toller, sicherer Ausflug im schattigen Kiefernwald.

🐕 Wandern mit Hund
Der Puig Campana ist für Hunde ein zweischneidiges Schwert. Grundsätzlich sind Hunde auf den Wegen erlaubt, aber der Berg stellt extreme Anforderungen an die Pfoten und den Kreislauf deines Vierbeiners.
Der Gipfelsturm (Route über die Geröllhalde): ❌ Nicht geeignet
Verletzungsgefahr: Der nackte Kalkstein und das lose, extrem scharfkantige Geröll in der Südrinne können die empfindlichen Hundepfoten innerhalb kürzester Zeit blutig schneiden.
Überhitzung: Da es auf dieser Seite keinerlei Schatten und kein Wasser gibt, droht Hunden hier sehr schnell ein lebensgefährlicher Hitzschlag.
Die Umrundung (Route "La Vuelta"): Je nach Hund geeignet
Die Umrundung ist für fitte, bergerfahrene Hunde eine tolle Tour. Die Nordseite bietet viel Schatten im Wald, was für den Hund sehr angenehm ist. Beachte jedoch unbedingt diese Regeln:
Wasserpflicht: Es gibt unterwegs kein fließendes Wasser. Du musst für deinen Hund mindestens 1 bis 1,5 Liter zusätzliches Wasser und einen faltbaren Napf mitschleppen.
Pfotenschutz: Bei empfindlichen Hunden oder wenn dein Hund keine steinigen Wege gewohnt ist, solltest du spezielle Hundeschuhe (Booties) im Rucksack haben.
Leinenpflicht: Im Naturpark Sierra Helada und der umliegenden Bergregion herrscht offiziell Leinenpflicht. Zudem gibt es hier viele Wildziegen – ein unangeleinter Hund mit Jagdtrieb bringt sich und die Tierwelt schnell in Gefahr.

Fotospots entlang der Wanderung
Der Puig Campana ist ein Traum für jeden Fotografen und Instagram-Fan. Die harten Kontraste zwischen dem weißen Kalkgestein, dem tiefgrünen Pinienwald und dem azurblauen Mittelmeer im Hintergrund bieten Motive, die du so schnell nicht vergisst.
Damit du deine Kamera oder dein Smartphone im richtigen Moment griffbereit hast, sind hier die
5 besten Fotospots entlang der Wanderung:
📸 1. Das Tor zum Riesen: Der Blick von der Font del Molí
Wo: Direkt am Startpunkt der Wanderung.
Das Motiv: Bevor du überhaupt den ersten Schritt machst, solltest du dich einmal umdrehen und nach oben blicken. Von der Quelle aus ragt die gewaltige, fast senkrechte Südwand des Puig Campana schier endlos in den Himmel.
Unser Foto-Tipp: Nutze die historischen Steintrog-Elemente der Quelle im Vordergrund, um deinem Bild Tiefe zu verleihen (Leading Lines direkt hinauf zum Berg).
🌊 2. Die Skyline aus der Vogelperspektive: Auf halber Höhe im Carreró
Wo: Etwa auf der Mitte des steilen Aufstiegs durch die Geröllhalde.
Das Motiv: Wenn du eine Verschnaufpause einlegst, dreh dich um. Zwischen den steilen Felswänden der Schlucht öffnet sich der Blick nach Süden. Du siehst die winzig wirkenden Wolkenkratzer von Benidorm, die wie Spielzeugklötzchen direkt am tiefblauen Meer stehen.
Unser Foto-Tipp: Fotografiere im Hochformat. Die steilen Felswände links und rechts im Schatten wirken wie ein natürlicher Rahmen (Framing) für das sonnengeflutete Meer im Hintergrund.
🔮 3. Die legendäre "Roland-Lücke" (Brecha de Rolando)
Wo: Kurz vor dem Gipfelplateau, am markanten Felseinschnitt.
Das Motiv: Das ist das absolute Highlight! Diese gigantische, quadratische Scharte im Fels sieht aus, als hätte ein Riese ein Stück aus dem Berg herausgebissen.
Unser Foto-Tipp: Positioniere eine Person direkt in der Mitte der Scharte auf dem Grat (aber bitte vorsichtig und nur, wenn es windstill ist!). Gegen das helle Himmelslicht im Hintergrund entsteht eine spektakuläre Silhouette, die die gigantischen Ausmaße des Felsens perfekt einfängt.
👑 4. Das 360-Grad-Gipfelfoto (1.406 Meter)
Wo: Am offiziellen Gipfelstein des Puig Campana.
Das Motiv: Bei klarer Sicht liegt dir hier die gesamte Costa Blanca zu Füßen. Du blickst im Osten bis nach Calpe und den markanten Felsen Peñón de Ifach, im Süden auf Benidorm und Alicante und im Norden auf die rauen Bergketten der Sierra de Aitana.
Unser Foto-Tipp: Geh für das klassische "Gipfelstürmer-Foto" leicht in die Hocke und fotografiere die Person am Gipfelkreuz/Stein von unten nach oben gegen den offenen Himmel – das lässt den Moment noch heroischer wirken!
🌲 5. Das mystische Kontrastprogramm: Der Pinienwald an der Nordseite
Wo: Auf dem Abstiegspfad von der Nordseite hinab zum Coll de Pouet.
Das Motiv: Sobald du den Gipfel hinter dir gelassen hast, tauchst du in eine völlig andere Welt ein. Die Nordseite ist grün, schattig und oft ziehen hier Nebelschwaden durch die dichten Kiefernwälder.
Unser Foto-Tipp: Nutze die frühen Nachmittagsstunden. Wenn das Sonnenlicht schräg durch die Bäume bricht und auf die moosigen Felsen trifft, entstehen hier wunderbar stimmungsvolle, fast märchenhafte Waldbilder.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in der Umgebung
Wenn du nach der Wanderung auf den Puig Campana noch Lust hast, die Region weiter zu erkunden, wirst du begeistert sein: Das Hinterland und die Küste rund um den Berg gehören zu den facettenreichsten Ecken ganz Spaniens. Hier ist keine Spur von Massentourismus – stattdessen erwarten dich Postkarten-Dörfer, unberührte Natur und echte Geheimtipps.
Hier sind die besten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in der direkten Umgebung:
🏞️ 1. Castell de Guadalest (Das meistfotografierte Dorf Spaniens)
Nur etwa 25 Autominuten von Finestrat entfernt liegt ein echtes Highlight der Costa Blanca. Das mittelalterliche Dorf Guadalest thront wie ein Adlerhorst spektakulär auf einer messerscharfen Felsklippe.
Das Fotomotiv: Das Dorf ist nur durch einen in den Fels gehauenen Tunnel zugänglich. Von oben blickst du auf einen tiefblauen, smaragdgrünen Stausee, der von rauen Bergen eingerahmt wird.
Skurrile Museen: Guadalest ist berühmt für seine ungewöhnlichen Ausstellungen – vom Mikrominiatur-Museum (wo man Kunstwerke durch ein Mikroskop betrachten muss) bis hin zu historischen Foltermuseen.
💦 2. Las Fuentes del Algar (Die Quellen von Algar)
Suchst du nach einer erfrischenden Abkühlung nach den staubigen Wanderwegen? Die Quellen von Algar (Fonts de l'Algar) liegen etwa 30 Minuten nordöstlich in der Nähe des Ortes Callosa d'en Sarrià.
Das erwartet dich: Ein wunderschön angelegter Naturpark entlang des Flusses Algar. Hier gibt es zahlreiche natürliche Pools mit kristallklarem (aber sehr frischem!) Quellwasser, spektakuläre Wasserfälle und Holzstege, die durch die üppige, fast dschungelartige Vegetation führen.
Unser Tipp: Auch hier gilt – in den Sommermonaten extrem gut besucht. Komm am besten am frühen Vormittag unter der Woche.
🎨 3. Altea (Die weiße Perle der Costa Blanca)
Wenn es dich nach all den Bergen wieder an die Küste zieht, fahre nach Altea (ca. 20 Minuten Fahrtzeit). Es gilt als die Künstlerhauptstadt der Region und ist der absolute Gegenentwurf zum modernen Benidorm.
Die Altstadt (Casco Antiguo): Ein Labyrinth aus schneeweiß getünchten Häusern, kopfsteingepflasterten Gassen und blühenden Bougainvillea-Pflanzen.
Die Wahrzeichen-Kirche: Die Kirche Nuestra Señora del Consuelo mit ihren leuchtend blau-weißen Kuppelkacheln ist weltberühmt. Der Kirchplatz davor ist abends der perfekte Ort für ein Glas Wein und frische Tapas.
🍇 4. Die Jalón-Tal-Weinstraße (Vall de Pop)
Für Genießer und Weinliebhaber lohnt sich ein Ausflug ins nahegelegene Jalón-Tal (ca. 40 Minuten Fahrtzeit nördlich).
Landschaft: Das Tal ist bekannt für seinen Weinanbau, Olivenhaine und Mandelbäume. Wenn du im Januar oder Februar hier bist, erlebst du die spektakuläre Mandelblüte, die das gesamte Tal in ein rosa-weißes Blütenmeer verwandelt.
Die Bodegas: Besuche eine der traditionellen Weinkellereien (Bodegas) in Jalón (Xaló), um den berühmten süßen Mistela-Wein oder die hervorragenden lokalen Rotweine direkt vom Erzeuger zu verkosten.

Finestrat – Das schönste Bergdorf der Region
Wer den Puig Campana besteigt, kommt an ihm nicht vorbei – und das ist ein echtes Glücksfall: Finestrat. Während unten an der Küste die Wolkenkratzer von Benidorm in den Himmel ragen, scheint in diesem malerischen Bergdorf, das sich an die Ausläufer des Riesen schmiegt, die Zeit schlichtweg stehen geblieben zu sein.
Finestrat ist für mich das unangefochtene Juwel der Region und der perfekte Beweis dafür, wie nah futuristische Moderne und jahrhundertealte spanische Tradition beieinanderliegen können.
🏘️ Das maurische Erbe: Ein Labyrinth in Weiß und Pastell
Schon beim Betreten der Altstadt (Casco Antiguo) spürst du den historischen Zauber. Finestrat wurde auf den Fundamenten einer alten maurischen Festung erbaut. Die Straßen sind eng, steil und winden sich wie ein Labyrinth den Hang hinauf.
Die farbenfrohen Gassen: Anders als viele rein weißen Dörfer der Region, leuchten die Fassaden in Finestrat in sanften Pastelltönen – von Ocker über Altrosa bis hin zu Tiefblau. Fast jede Haustür ist liebevoll mit Dutzenden von grünen Pflanzentöpfen geschmückt.
Die "hängenden Häuser" (Casas Colgadas): Ein absolutes Highlight für das Auge. Einige der traditionellen Häuser sind direkt auf den nackten Fels einer tiefen Klippe gebaut. Wenn du von der Hauptstraße nach oben blickst, scheinen sie regelrecht über dem Abgrund zu schweben.
📍 Die schönsten Ecken im Dorf
El Castell (Die Burgruine): Auf dem höchsten Punkt des Dorfes stand einst die maurische Burg. Heute befindet sich dort ein wunderschön angelegter, ruhiger Park mit einer kleinen Kapelle (Ermita del Santísimo Cristo del Remedio). Von hier oben hast du einen grandiosen 360-Grad-Blick: Auf der einen Seite blickst du auf die gigantische Südwand des Puig Campana, auf der anderen Seite glitzert das Mittelmeer.
La Iglesia de San Bartolomé: Diese imposante Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert bildet das Herzstück des Dorfes. Der davor gelagerte Platz ist der ideale Ort, um im Schatten der Bäume kurz durchzuatmen.
La Font de Carrè: Ein historischer Brunnen mitten im Ort, an dem sich die Dorfbewohner noch heute treffen, um frisches Bergwasser zu holen und Neuigkeiten auszutauschen.
🍽️ Unser Gastro-Tipp für Genießer
Finestrat hat kulinarisch einiges zu bieten, fernab von Schnitzel und Pommes der Tourismuszentren. Hier isst du noch richtig traditionell valencianisch.
Mein Tipp: Such dir eine der kleinen Bars rund um die Plaça del Poble. Frag dort nach "Arròs amb Fesols i Naps" (einem deftigen, traditionellen Reisgericht mit Bohnen und Rüben) oder probiere die "Coca Girada", eine typisch lokale Teigtasche, die herzhaft gefüllt ist. Dazu ein Glas Rotwein aus der Region Alicante – besser geht es nach einem Tag in den Bergen nicht.
🤫 Der süße Kontrast: Finestrat hat auch einen Strand!
Eine kuriose Besonderheit gibt es noch: Obwohl Finestrat ein klassisches Bergdorf ist, gehört ein winziger, wunderschöner Küstenabschnitt administrativ zum Ort. Die Cala de Finestrat liegt rund 8 Kilometer unterhalb des Dorfes. Wenn du also nach dem Abstieg vom Puig Campana und dem Bummel durch die Altstadt die müden Füße im Sand vergraben willst, bist du in nur 10 Autominuten an einer der charmantesten Badebuchten der Gegend.

Benidorm nach der Wanderung entdecken
Nach einer anstrengenden, staubigen Bergtour auf den Puig Campana gibt es kaum etwas Besseres, als den Tag im kontrastreichen Benidorm ausklingen zu lassen. Genau hier zeigt die Stadt ihre wahre Stärke: Sie ist eine logistische Meisterleistung für müde Wanderer.
Hier sind unsere persönlichen Tipps, wie du den perfekten "After-Hike-Nachmittag" und Abend in Benidorm gestaltest:
🏖️ 1. Der schnelle Strand-Stopp: Beine kühlen am Poniente
Bevor du dich ins Getümmel stürzt, haben deine Beine eine Belohnung verdient.
Unser Spot: Fahr direkt zum Playa de Poniente (der ruhigere, westliche Strandabschnitt).
Das Programm: Zieh die Wanderschuhe aus und watet einfach barfuß durch das kühle, glasklare Meerwasser. Die salzige Abkühlung wirkt wie eine Wunderkur gegen Muskelkater. Am Poniente-Strand ist die Strandpromenade ein architektonisches Kunstwerk (sie ist den Meereswellen nachempfunden) und perfekt für einen entspannten Spaziergang ohne Steigung.
🏰 2. Der "Balcón del Mediterráneo" im Abendlicht
Sobald die Sonne tiefer sinkt, solltest du dich auf den Weg in die Altstadt machen. Auf dem markanten Felsvorsprung, der die beiden großen Sandstrände trennt, liegt die Plaza del Castillo mit dem berühmten Balcón del Mediterráneo.
Die Aussicht: Mit seinen weiß-blauen Geländern und dem herrlich gemusterten Boden ist dies der fotogenste Ort der Stadt. Von hier aus hast du einen atemberaubenden Blick auf die erleuchtete Skyline und das weite Meer.
Der Clou: Wenn du von hier aus zurück nach Nordwesten blickst, siehst du im warmen Abendlicht die Silhouette „deines“ Puig Campana thronen – ein großartiges Gefühl, wenn man weiß, dass man vor wenigen Stunden noch dort oben stand!
🍢 3. Schlemmen in der "Calle de los Vascos" (Die Basken-Gasse)
Jetzt ist es Zeit, die verbrannten Kalorien wieder reinzuholen. Benidorm hat eine kulinarische Besonderheit, die viele Urlauber gar nicht kennen: Ein ganzes Viertel in der Altstadt, das fest in der Hand baskischer Tapas-Kultur ist.
Wo: Such in der Altstadt nach der Calle Santo Domingo (besser bekannt als Calle de los Vascos).
Das Konzept: Hier reiht sich eine urige Bar an die nächste. Die Tresen biegen sich unter Bergen von Pintxos (traditionelle baskische Appetithäppchen, die auf kleinen Brotscheiben mit einem Zahnstocher serviert werden).
Unser Tipp: Geh von Bar zu Bar (z.B. ins La Cava Aragonesa oder Txapela). Nimm dir einen Teller, greif zu, worauf du Lust hast, und bestell dir dazu einen spritzigen Txakoli (baskischen Weißwein) oder ein eiskaltes Bier. Am Ende wird ganz unkompliziert anhand der gesammelten Zahnstocher auf deinem Teller abgerechnet.
🍹 4. Rooftop-Drinks mit gigantischer Aussicht
Wenn du den Tag standesgemäß krönen willst, solltest du die Perspektive noch einmal wechseln: von ganz unten nach ganz oben. Benidorm hat einige der spektakulärsten Dachterrassen Spaniens.
Unser Highlight: Die Rooftop-Bar im Gran Hotel Bali (eines der höchsten Hotels Europas) oder das Planta 20 im Hotel Madeira Centro.
Das Erlebnis: Bei einem kühlen Drink blickst du aus schwindelerregender Höhe auf das Lichtermeer der Stadt. Es ist der perfekte, entspannte Abschluss für einen Tag voller extremer Kontraste – vom einsamen, rauen Berggipfel direkt in die pulsierende, futuristische Metropole am Meer.

Hier mein Video vom Puig Campana:
Aktivitäten an der Costa Blanca findet ihr hier:
Wissenswertes über den Puig Campana: FAQ
Hier ist ein kompaktes und hilfreiches FAQ über den Puig Campana, einen der markantesten Gipfel der Costa Blanca.
1. Wo liegt der Puig Campana?
Der Puig Campana liegt an der Costa Blanca in der Provinz Alicante, nahe der Ortschaft Finestrat. Mit 1.406 Metern gehört er zu den markantesten Bergen der Region und ist bereits von Benidorm aus gut zu erkennen.
2. Wie hoch ist der Puig Campana?
Der Puig Campana erreicht eine Höhe von 1.406 Metern und ist damit einer der höchsten Gipfel der Provinz Alicante.
3. Wie schwer ist die Wanderung auf den Puig Campana?
Die Wanderung gilt als anspruchsvoll. Besonders der letzte Abschnitt zum Gipfel führt über steiles und loses Geröll und erfordert Trittsicherheit sowie eine gute Kondition.
4. Wie lange dauert die Wanderung?
Je nach Route und persönlichem Tempo solltest du für die komplette Tour etwa 5 bis 7 Stunden einplanen.
5. Wie viele Höhenmeter sind zu bewältigen?
Vom Parkplatz Font del Molí bis zum Gipfel werden rund 1.100 Höhenmeter überwunden.
6. Wie lang ist die Wanderung?
Die Rundwanderung ist je nach gewählter Route etwa 12 bis 15 Kilometer lang.
7. Wo startet die Wanderung?
Die beliebteste Route beginnt am Parkplatz Font del Molí in Finestrat.
8. Gibt es Parkplätze am Puig Campana?
Ja. Direkt am Ausgangspunkt Font del Molí stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. An Wochenenden und in der Hauptsaison empfiehlt sich eine frühe Anreise.
9. Ist die Wanderung ausgeschildert?
Ja. Die Wanderwege sind größtenteils gut markiert. Besonders im oberen Bereich sollte man dennoch aufmerksam bleiben.
10. Wann ist die beste Reisezeit für den Puig Campana?
Die angenehmsten Bedingungen herrschen zwischen Oktober und Mai. Im Hochsommer kann die Tour aufgrund der Hitze sehr anstrengend werden.
11. Kann man den Puig Campana im Sommer wandern?
Ja, allerdings sollte man sehr früh starten und ausreichend Wasser mitnehmen. Bei Temperaturen über 30 °C wird die Wanderung schnell zur Herausforderung.
12. Wie viel Wasser sollte man mitnehmen?
Mindestens 2 bis 3 Liter pro Person werden empfohlen. Im Sommer kann auch mehr notwendig sein.
13. Braucht man Wanderschuhe?
Ja. Aufgrund der steinigen Wege und des Geröllfeldes sind stabile Wanderschuhe mit gutem Profil unbedingt empfehlenswert.
14. Sind Wanderstöcke sinnvoll?
Ja. Besonders beim Abstieg entlasten Wanderstöcke die Knie und sorgen auf losem Untergrund für mehr Stabilität.
15. Ist die Wanderung für Anfänger geeignet?
Nur bedingt. Wer regelmäßig wandert und über eine gute Grundkondition verfügt, kann die Tour schaffen. Absolute Anfänger sollten zunächst leichtere Wanderungen wählen.
16. Kann man den Puig Campana mit Kindern wandern?
Mit älteren, bergerfahrenen Kindern ist die Tour möglich. Für kleinere Kinder ist der anspruchsvolle Gipfelanstieg jedoch nicht geeignet.
17. Darf man Hunde mitnehmen?
Ja. Hunde dürfen mitgeführt werden, sollten jedoch trittsicher sein und ausreichend Wasser bekommen. Im Sommer ist die Tour für Hunde wegen der Hitze nur eingeschränkt empfehlenswert.
18. Gibt es unterwegs Einkehrmöglichkeiten?
Nein. Auf der Wanderung gibt es keine Hütten oder Restaurants. Verpflegung und Getränke müssen vollständig selbst mitgebracht werden.
19. Gibt es Toiletten am Startpunkt?
Am Parkplatz Font del Molí stehen je nach Saison teilweise öffentliche Toiletten zur Verfügung. Unterwegs gibt es keine sanitären Einrichtungen.
20. Welche Aussicht erwartet einen auf dem Gipfel?
Vom Gipfel eröffnet sich ein spektakulärer Panoramablick über Benidorm, die Costa Blanca, das Mittelmeer und bei klarer Sicht sogar bis zur Insel Ibiza.
21. Was ist das Besondere am Puig Campana?
Charakteristisch ist die markante Kerbe im Gipfel, um die sich zahlreiche Legenden ranken. Gleichzeitig zählt der Berg zu den bekanntesten Wahrzeichen der Costa Blanca.
22. Kann man den Puig Campana umrunden?
Ja. Die beliebte Rundwanderung PR-CV 289 führt einmal um den gesamten Berg und ist technisch deutlich einfacher als der Gipfelanstieg.
23. Benötigt man eine besondere Genehmigung?
Nein. Für die Wanderung auf den Puig Campana ist keine Genehmigung erforderlich.
24. Lohnt sich die Wanderung?
Auf jeden Fall. Wer eine anspruchsvolle Bergtour mit grandiosen Ausblicken sucht, wird am Puig Campana mit einer der schönsten Wanderungen an der Costa Blanca belohnt.
25. Mein persönlicher Tipp für die Wanderung
Starte möglichst früh am Morgen, trage feste Wanderschuhe und nimm genügend Wasser mit. Plane ausreichend Zeit für Pausen und genieße die beeindruckenden Ausblicke – auch wenn dir auf den letzten Höhenmetern vielleicht kurz die Puste ausgeht. Der Moment auf dem Gipfel entschädigt für jede Anstrengung und macht die Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis.























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