Roadtrip Slowenien 2019
Aktualisiert: 7. Aug.

Freiheit auf vier Rädern: Unser Bulli-Abenteuer durch Slowenien
Vergesst alles, was ihr über „Durchreiseländer“ zu wissen glaubt. 2019 haben wir die Route nach Kroatien kurzerhand gestrichen, den Bulli vollgepackt und sind einfach da geblieben. Zehn Tage lang haben wir uns in ein Land verliebt, das so viel mehr ist als nur ein Zwischenstopp auf der Autobahn.
Unser Roadtrip war ein Ritt durch Extreme: Vom smaragdgrünen Eiswasser der Bergseen bis hin zum salzigen Mittelmeerwind. Wir sind gestartet am legendären Bleder See und seinem wilderen, mystischen Bruder, dem Bohinj See. Wir haben uns in den Schluchten des Triglav Nationalparks verloren, um dann direkt im pulsierenden Herzen von Ljubljana wieder aufzutauchen. Danach? Ab in den Süden! Über Koper und das malerische Piran direkt in die Weinberge von Marezige, bevor uns das türkisfarbene Soča-Tal den Atem raubte und uns zurück Richtung Gipfel führte.
Warum Slowenien jeden Kilometer wert ist
Wer nur durchfährt, begeht einen Fehler. Dieses kleine Juwel im Herzen Europas – gerade mal so groß wie ein Wimpernschlag auf der Landkarte – ist ein absolutes Kraftpaket. Hier prallen Welten aufeinander: Die majestätischen Alpen küssen das Mittelmeer, während bizarre Karstlandschaften und weite Tiefebenen den Kontrast perfekt machen.
Das Land ist eine einzige Schatzkammer:
Unterwelt-Abenteuer: Über 10.000 Höhlen sind bereits entdeckt, und Experten flüstern von bis zu 30.000 weiteren Geheimnissen unter der Erde.
Wasser-Paradies: Mit über 1.300 Seen, reißenden Flüssen und tosenden Wasserfällen ist Slowenien der wahrgewordene Traum für jeden, der das Wasser liebt.
Kultur & Vibe: Von Ljubljana, der zu Recht als „grüne Hauptstadt Europas“ gefeierten Metropole, bis hin zu der tief verwurzelten Geschichte und Kunst – dieses Land atmet Vielfalt.
Slowenien ist kein Ziel, das man nur besucht; es ist ein Ziel, das man erlebt.
Aber genug der Theorie – schnallt euch an! Hier beginnt der erste Teil unseres Roadtrips…
Bleder See

Der Bleder See: Wo das Märchen zur Realität wird
Wenn es einen Ort gibt, an dem man sofort den Motor ausschaltet, tief durchatmet und einfach nur staunt, dann ist es der Bleder See. Als wir 2019 mit unserem Bulli dort ankamen, fühlte es sich an, als hätten wir eine Postkarte betreten – nur dass die Farben in echt noch viel intensiver leuchteten.
Der erste Blick
Schon bei der Anreise durch die bewaldeten Hügel der Julischen Alpen kündigt sich der See spektakulär an. Und dann liegt er plötzlich vor einem: tiefblaues, kristallklares Wasser, umrahmt von schroffen Berggipfeln. Das absolute Highlight ist natürlich die winzige Insel mitten im See, auf der die kleine Wallfahrtskirche thront. Es sieht so unwirklich aus, dass man fast erwartet, dass jeden Moment eine Fee aus dem Wasser auftaucht.
Unser Bulli-Moment
Wir fanden ein Plätzchen für die Nacht, stellten das Aufstelldach hoch und ließen die Stimmung auf uns wirken. Es ist dieser Mix aus absoluter Stille am frühen Morgen und dem sanften Treiben der Pletnas – die traditionellen Holzboote, die Besucher zur Insel rudern. Wer den Ausblick von oben will, muss allerdings ein wenig schwitzen: Der Aufstieg zur Burg von Bled, die wie ein Adlerhorst hoch über dem Felsen thront, ist steil. Aber der Panoramablick, den man von dort oben hat, ist jede einzelne Schweißperle wert!
Ein kleiner Insider-Tipp
Verlasst den See auf keinen Fall, ohne die berühmte Kremna rezina (Bleder Cremeschnitte) probiert zu haben. Sie ist quasi das Nationalheiligtum des Ortes. Wir saßen in einem der Cafés direkt am Ufer, die Sonne spiegelte sich im Wasser, und diese Kombination aus Blätterteig und Vanillecreme war der perfekte Start in unseren Roadtrip.
Mein geheimer Tip Nummer 2 für Bled ist, nutzt auf jeden Fall die vorgeschriebenen Parkplätze! Auch abgelegene Straßen sind Parkverbotszonen. Die Sheriffs laufen ständig und immer Patrouille.
Es kann sehr teuer werden. Bei Zahlung innerhalb von 8 Tagen gibt es 50% Rabatt.
Zudem solltet Ihr bei der Autobahnvignette etwas aufpassen! Bullis und ähnliche Fahrzeuge fallen in Slowenien NICHT unter PKW (Katergorie 2 15€ für 7 Tage) sondern sind in der Kategorie 3 zu finden. (Transporter und Vans). Kosten für eine 7 Tages Vignette liegen hier bei 30€. Auch eine falsche Vignette kann richtig teuer werden!
Weiter geht es in die Hauptstadt:
Ljubljana

Ljubljana: Die „grüne“ Rebellin unter den Hauptstädten
Nachdem uns die Berge des Triglav-Nationalparks ordentlich durchgepustet hatten, war der Kontrast zu Ljubljana perfekt. Wir rollten mit unserem Bulli in die Hauptstadt und hatten sofort das Gefühl, in einem riesigen, urbanen Wohnzimmer gelandet zu sein. Vergiss hektische Großstadt-Vibes – Ljubljana ist entspannt, jung und verdammt lässig.
Mehr als nur eine Stadt
Ljubljana hat ein Geheimnis: Sie ist komplett autofrei im Zentrum. Das ist ein Segen für uns Bulli-Fahrer – der Bus durfte am Rand parken, und wir sind zu Fuß (oder besser gesagt: treiben lassend) durch die Gassen geschlendert. Dass sie als „grüne Hauptstadt Europas“ ausgezeichnet wurde, merkt man an jeder Ecke. Überall blühen Pflanzen, die Ufer der Ljubljanica sind gesäumt von Cafés, in denen sich das Leben der Stadt abspielt.
Unsere Highlights in der Stadt:
Die Drachenbrücke (Zmajski most): Man kann nicht in Ljubljana sein, ohne die berühmten, feuerspeienden Drachen zu begrüßen. Sie sind das Wahrzeichen der Stadt und sehen aus, als würden sie jeden Moment zum Leben erwachen.
Die Burg von Ljubljana: Wir sind nicht den einfachen Weg gegangen, sondern zu Fuß hoch zur Burg. Von dort oben hat man diesen epischen Blick über die roten Dächer, der einem das Gefühl gibt, die ganze Welt läge einem zu Füßen.
Metelkova Mesto: Das ist der krasse Kontrast zum historischen Zentrum. Ein autonomes Kulturzentrum auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne. Überall Graffiti, Skulpturen aus Schrott, Konzerte und eine künstlerische Energie, die dich einfach mitreißt. Hier spürst du den alternativen Puls der Stadt.
Lebensart pur
Abends wird die Stadt noch magischer. Wenn die Lichter in der Altstadt angehen, die Menschen an den Flussufern sitzen und der Duft von frisch zubereiteten Gerichten durch die Gassen zieht, willst du hier einfach nicht mehr weg. Wir saßen bis spät in die Nacht am Fluss, haben dem Treiben zugesehen und uns gefragt, wie eine Hauptstadt so unaufgeregt und gleichzeitig so lebendig sein kann.
Ljubljana fühlt sich nicht an wie ein Ort, den man "abhaken" muss, sondern wie ein Freund, den man besucht, weil man sich bei ihm einfach wohlfühlt.
Der Kontrast könnte kaum größer sein: Von der hippen Hauptstadt ging es bei uns direkt weiter in den Süden, Richtung Küste nach Piran. Möchtest du wissen, wie sich der Meereswind nach den Alpen angefühlt hat?
Jetzt aber weiter ans Meer:
Koper, Piran und Marezige
Koper: Wo Industrie auf venezianischen Charme trifft
Nachdem wir das pulsierende Herz von Ljubljana hinter uns gelassen hatten, zog es uns unaufhaltsam Richtung Süden. Unser Bulli schnurrte über die Autobahn, bis sich die Luft veränderte – sie wurde wärmer, salziger und roch plötzlich nach Freiheit und Adriaküste. Unser erster Stopp im Küstengebiet: Koper.
Mehr als nur der Hafen
Koper wird oft unterschätzt. Viele sehen nur den großen Containerhafen, der das wirtschaftliche Rückgrat des Landes bildet. Doch wer den Mut hat, vom Parkplatz aus tiefer in die Stadt zu fahren, erlebt eine Überraschung. Die Altstadt ist ein architektonisches Erbe der venezianischen Herrschaft. Wenn du durch die Čevljarska ulica (Schuhmacherstraße) spazierst, spürst du diesen ganz speziellen Mix aus mediterraner Gelassenheit und historischer Bedeutung.
Unser Bulli-Moment in Koper
Wir haben den Bulli ein Stück außerhalb abgestellt und sind zu Fuß in den Stadtkern, den Titov Trg, eingetaucht. Dieser Platz ist atemberaubend – der Prätorenpalast und die Kathedrale Maria Himmelfahrt geben dir das Gefühl, mitten in Italien zu stehen. Wir haben uns ein Gelato geholt, uns auf die Stufen gesetzt und einfach dem Treiben zugeschaut. Es war der perfekte Ort, um den Staub der Berge von uns abzuschütteln.
Warum Koper der perfekte Auftakt für die Küste ist
Koper ist authentisch. Es ist kein durchgestylter Ferienort, sondern eine lebendige, funktionierende Stadt. Es war genau der richtige Kontrast, um in das mediterrane Leben einzutauchen:
Der Kontrast: Hier siehst du, wie Slowenien sich modern entwickelt, ohne seine geschichtlichen Wurzeln zu kappen.
Die Stimmung: Es ist der Ort, an dem man merkt: „Okay, jetzt bin ich wirklich am Meer angekommen.“
Logistik-Tipp: Für Bulli-Fahrer ist Koper der ideale Ausgangspunkt. Man kann hier wunderbar Vorräte auffüllen, bevor man die schmaleren Küstenstraßen Richtung Piran in Angriff nimmt.
Nach dem Espresso auf dem Titov Trg waren wir bereit für das, was alle den „schönsten Ort an der slowenischen Adria“ nennen. Wir warfen den Motor an, folgten der Küstenstraße und ließen Koper hinter uns, während das Meer vor uns immer weiter aufging.digkeiten von Piran gehören die Altstadt mit ihren Kirchen, Palästen und Museen, der Tartiniplatz mit seinem Denkmal und seiner Musikschule, die historische Stadtmauer mit ihrem Leuchtturm und das Minoritenkloster mit seinem Garten. Piran ist auch ein Ort der Kultur und des Festivals, die meist mit der Tradition der Salzgewinnung verbunden sind.
Ein paar Bilder aus Koper, Piran und Marezige:
Sonnenuntergang Marezige Sonnenuntergang Marezige Weinprobe Marezige Weinprobe Marezige Strandbar Koper mit etwas Wind Sonnenuntergang Piran
Piran: Das mediterrane Juwel, das den Atem raubt
Wenn Koper der moderne, geschäftige Einstieg in die slowenische Küste war, dann ist Piran die Belohnung. Sobald wir mit unserem Bulli in die Nähe der Stadt kamen, wurde die Straße schmaler, die Gebäude venezianischer und das Meer schien uns fast zu verschlingen.
Die Ankunft – Ein Abenteuer für den Bulli
Piran ist eine der am besten erhaltenen historischen Städte an der Adriaküste. Der Haken? Die Altstadt ist nahezu autofrei. Wir haben unseren Bulli also auf einem der Parkplätze oberhalb der Stadt stehen gelassen – ein kleiner Fußmarsch nach unten, und man taucht direkt ein in ein Labyrinth aus engen Gassen, das sich wie eine Zunge weit ins Meer hinein erstreckt.
Warum Piran süchtig macht
Es ist diese Mischung aus morbider Schönheit und purer Lebensfreude. Überall in den Gassen trocknet Wäsche in der Sonne, aus den Fenstern hört man das Klappern von Geschirr, und an jeder Ecke fängt man einen neuen Blick auf das tiefblaue Wasser ein.
Der Tartini-Platz: Das Herzstück der Stadt. Benannt nach dem Komponisten Giuseppe Tartini, ist dieser ovale Platz ein Treffpunkt, der mit seinem hellen Stein und den pastellfarbenen Häuserfassaden wirkt wie eine Opernbühne unter freiem Himmel.
Die Stadtmauer: Wer nicht zu faul ist, erklimmt die alten Wehrmauern über der Stadt. Von dort oben hast du den Blick, für den man Piran liebt: Rote Ziegeldächer, die sich gegen das endlose Blau der Adria abheben. Es ist der Ort, an dem wir einfach nur saßen und zusahen, wie die Sonne den Himmel in Violett- und Orangetöne tauchte.
Der Sprung ins Glück: Es gibt in Piran keinen klassischen "Sandstrand" im großen Stil – man springt einfach direkt von den Hafenmauern oder kleinen Leitern ins glasklare Wasser. Das ist das wahre Piran: Ungefiltert, direkt und erfrischend.
Unser Piran-Moment
Wir saßen am Abend bei einem Glas Weißwein in einem der kleinen Lokale direkt am Wasser. Das sanfte Plätschern der Wellen an den Bootsanlegern, der Geruch von gegrilltem Fisch und das leise Stimmengewirr der Einheimischen und Reisenden – in diesem Moment war das Leben mit dem Bulli einfach perfekt. Piran hat uns gelehrt, dass man für das "Süden-Gefühl" nicht bis nach Italien fahren muss.
Piran war für uns der Ort, an dem wir das erste Mal so richtig tief durchgeatmet und den "Roadtrip-Modus" zu 100 % aktiviert haben.
Marezige: Wo der Wein die Aussicht küsst
Nach dem turbulenten Charme von Piran brauchten wir einen Tapetenwechsel. Wir ließen das Rauschen der Adria hinter uns, legten den Gang ein und schraubten uns mit dem Bulli die Hügel hinauf. Unser Ziel: Marezige. Das Dorf liegt nur ein paar Kilometer im Hinterland, aber es fühlt sich an wie eine ganz andere Welt.
Hier oben, weit weg vom Trubel der Küste, haben wir das wahre Gesicht des slowenischen Hinterlandes kennengelernt. Und eines vorab: Wer hierher kommt, der kommt wegen des Weins und wegen einer Aussicht, die man so schnell nicht wieder vergisst.
Die berühmte Wein-Fontäne
Marezige ist berühmt für die erste Wein-Fontäne Sloweniens! Ja, du hast richtig gelesen. Stell dir vor: Du stehst an einer Aussichtsplattform, der Wind weht sanft durch die Olivenhaine, und vor dir erstreckt sich das gesamte Panorama – von den grünen Hügeln bis hinunter zum tiefblauen Band des Meeres, das in der Ferne glitzert. Und in der Hand? Ein Glas des lokal angebauten Refošk-Rotweins, den man sich direkt aus der „Fontäne“ zapfen kann. Es war einer dieser Momente, in denen wir uns nur anschauten und grinsten: „Besser wird es heute nicht mehr.“
Warum Marezige unser Bulli-Herz erobert hat
Die Ruhe: Während Piran voller Leben und Energie sprudelte, war es hier oben friedlich. Wir haben unseren Bulli an einem kleinen Platz abgestellt, die Markise ausgefahren und einfach nur in die Landschaft gestarrt.
Der Refošk: Dieser kräftige, dunkle Rotwein ist die Spezialität der Region Istrien. Er ist so tiefrot wie die Erde hier und passt perfekt zu den langen, lauen Abenden, an denen man draußen sitzt, bis die ersten Sterne am Himmel auftauchen.
Authentisches Slowenien: Marezige ist nicht auf Massentourismus ausgelegt. Hier leben Menschen, die ihre Weinberge pflegen, ihren Käse herstellen und stolz auf ihre Heimat sind. Es ist dieser bodenständige Vibe, der dich sofort willkommen heißt.
Unser Rückzugsort
Wir haben die Zeit in Marezige genutzt, um ein wenig runterzukommen. Es gab keine „To-do-Liste“, keine Museen, die man abhaken musste – nur den Wein, den Ausblick und die Freiheit, die man nur hat, wenn man mit dem eigenen Bulli unterwegs ist. Es war genau die richtige Dosis Entspannung, bevor unser Abenteuer in die letzte, wilde Phase ging: Die Fahrt durch das Soca-Tal zurück zu den Alpen.
Das Soča-Tal: Wo die Natur ihre eigene Farbe erfunden hat
Nach dem sonnigen Finale in den Weinbergen von Marezige legten wir den Rückwärtsgang Richtung Norden ein – und was wir dann erlebten, war das absolute Natur-Highlight unserer gesamten Reise. Die Fahrt durch das Soča-Tal ist kein bloßes „Zurückfahren“, es ist eine Reise durch ein lebendiges Gemälde.
Der Fluss, der nicht von dieser Welt scheint
Schon nach den ersten Kilometern im Tal stoppten wir den Bulli mitten auf der Straße – einfach, weil wir es nicht glauben konnten. Die Soča ist nicht einfach nur ein Fluss. Ihr Wasser hat eine Farbe, die so unwirklich türkis leuchtet, dass man schwören könnte, jemand hätte den Kontrastregler der Natur voll aufgedreht. Es ist glasklar, eisig kalt und fließt wie flüssiger Edelstein durch das Tal.
Unsere Bulli-Route durch die Wildnis
Wir sind dem Verlauf der Soča flussaufwärts gefolgt, ein kurzes, intensives Stück Freiheit:
Die Hängebrücken: Immer wieder findet man kleine, wackelige Hängebrücken, die über den Fluss führen. Jedes Mal, wenn wir über eine gelaufen sind, fühlten wir uns wie Abenteurer in einem Dschungel-Film.
Das Tal der tausend Möglichkeiten: Wir haben uns die Zeit genommen, am Ufer die Füße ins eiskalte Wasser zu halten – ein Schockmoment, der sofort hellwach macht! Überall ragen die grauen Gipfel der Julischen Alpen in den Himmel, die sich als scharfer Kontrast zum türkisblauen Fluss abzeichnen.
Die Fahrt nach oben: Mit jedem Kilometer, den wir uns dem Triglav näherten, wurden die Straßen kurviger und die Berge mächtiger. Das Tal engt sich ein, die Wände ragen steiler auf, und man spürt förmlich, wie die raue, majestätische Bergwelt einen wieder in Empfang nimmt.
Warum das der perfekte Abschluss war
Wenn du aus den sanften Hügeln und dem warmen Meer kommst, haut dich die rohe Kraft des Soča-Tals einfach um. Es ist ein Ort, der Ehrfurcht gebietet. Wir haben in dieser Nacht an einem der kleinen Campingplätze direkt am Flussufer gestanden. Das Rauschen der Soča war das Einzige, was wir hörten – kein Verkehr, keine Stadtgeräusche, nur das Wasser, das unermüdlich seinen Weg durch die Felsen sucht.
Es war der Moment, in dem wir realisierten: Slowenien ist ein Land, in dem man morgens im Mittelmeer schwimmen und abends die frische, klare Luft der 2.000er-Gipfel atmen kann.
Bilder aus dem Soča-Tal:
Triglav Nationalpark Soca Tal Soca Tal
Als wir am Ende unserer 10 Tage wieder am Fuße des Triglav standen, war uns klar: Dieser Roadtrip Slowenien 2019 war viel mehr als nur eine Reise. Wir sind als Suchende gestartet und als Fans eines Landes zurückgekehrt, das uns mit seiner Vielfalt völlig überrumpelt hat. Slowenien ist nicht einfach nur ein Punkt auf der Landkarte – es ist ein Gefühl von Freiheit, das man selbst erleben muss. Wenn ihr den Bulli startklar habt: Fahrt los. Slowenien wartet auf euch.
Hier noch ein paar Aktivitäten die Ihr in Slowenien unternehmen könnt und mein kurzes YouTube Video ist auch noch eingebaut.






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