










Trondheim Reiseguide 2026: Sehenswürdigkeiten, Nidarosdom & Reisetipps
Trondheim gehört für mich zu den spannendsten Städten Norwegens. Die ehemalige Königsstadt verbindet mehr als 1.000 Jahre Geschichte mit einer jungen, lebendigen Atmosphäre. Mittelalterliche Bauwerke, farbenfrohe Speicherhäuser, gemütliche Stadtviertel und die Lage am Nidelva machen Trondheim zu einem hervorragenden Ziel für einen Städtetrip oder eine Norwegen-Rundreise.
Das Wahrzeichen der Stadt ist der mächtige Nidarosdom. Er wurde über dem Grab des heiligen Olav errichtet und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Pilgerziele Nordeuropas. Noch heute ist er Norwegens nationale Heiligtums- und Krönungskirche.
Nur wenige Minuten entfernt erwartet dich mit Bakklandet eine völlig andere Seite Trondheims. Kleine Holzhäuser, Cafés und die berühmte rote Gamle Bybro bilden eines der schönsten Viertel der Stadt. Besonders charakteristisch sind außerdem die historischen Speicherhäuser entlang des Nidelva.
Doch Trondheim ist nicht nur Geschichte. Mit der NTNU prägen Studenten und Forschung die Stadt, während Restaurants, Cafés, Museen, Parks und die Lage am Trondheimfjord für viel Abwechslung sorgen.
Warum Trondheim auf deine Norwegen-Rundreise gehört
Nidarosdom – bedeutendstes historisches Bauwerk der Stadt
Bakklandet – bunte Holzhäuser & Cafés
Gamle Bybro – eines der bekanntesten Fotomotive
Nidelva – historische Speicherhäuser direkt am Wasser
Kristiansten Festung – schöner Blick über Trondheim
Munkholmen – kleine Insel im Trondheimfjord
Kulinarik – überraschend starke Restaurant- und Cafészene
Mein Tipp: Trondheim lässt sich hervorragend mit Røros verbinden. Dadurch kombinierst du zwei historische Städte, die völlig unterschiedliche Seiten Norwegens zeigen.
Weitere Reiseziele in Norwegen
Røros – UNESCO-Bergstadt & Kupferbergbau
Ålesund – Jugendstil & Fjordlandschaften
Geiranger – spektakulärer Geirangerfjord
Kristiansund – Inselstadt an der Atlantikküste
Dombås – Tor zu Dovrefjell & Rondane
Bergen – Hansestadt & Ausgangspunkt für Fjordreisen
Noch mehr entdecken: In meinem Norwegen Reiseguide findest du weitere Reiseziele, Rundreise-Ideen und praktische Tipps für deine Reise.

Trondheim auf einen Blick – Quick Facts
Trondheim liegt in Trøndelag am Trondheimfjord und gehört zu den geschichtlich bedeutendsten Städten Norwegens. Die Stadt wurde 997 von Olav Tryggvason gegründet und trug im Mittelalter den Namen Nidaros.
Heute verbindet Trondheim seine historische Bedeutung mit einer jungen Universitätsstadt, moderner Gastronomie und einer entspannten Atmosphäre am Nidelva.
Land: Norwegen
Region: Trøndelag
Gegründet: 997
Historischer Name: Nidaros
Bekannt für: Nidarosdom, Bakklandet & Nidelva
Top-Sehenswürdigkeiten: Nidarosdom, Gamle Bybro, Bakklandet, Kristiansten Festung
Natur: Trondheimfjord, Nidelva & Bymarka
Ideal für: Städtereise, Kultur, Geschichte & Roadtrip
Beste Reisezeit: Mai bis September
Aufenthaltsdauer: ideal 2 Tage
Unterwegs: Zentrum hervorragend zu Fuß erkundbar
Wie lange solltest du in Trondheim bleiben?
1 Tag: Nidarosdom, Altstadt, Gamle Bybro, Bakklandet & Kristiansten Festung
2 Tage: zusätzlich Museen, Hafen, Munkholmen oder weitere Stadtviertel
3 Tage: zusätzlich Bymarka, Trondheimfjord oder einen Ausflug in die Umgebung
Mein Tipp: Für eine Norwegen-Rundreise sind zwei Übernachtungen ideal. Trondheim besitzt genügend Sehenswürdigkeiten für zwei volle Tage, ohne dass du deinen Aufenthalt unnötig mit Programmpunkten überladen musst.

Inhaltsverzeichnis – Trondheim Reiseguide
Warum sich Trondheim lohnt
Trondheim ist für mich eine der Städte, die auf einer Norwegen-Rundreise häufig unterschätzt werden. Dabei bekommst du hier Geschichte, Architektur, Wasser, Natur und modernes Stadtleben auf relativ kleinem Raum.
1. Mehr als 1.000 Jahre Geschichte
Trondheim wurde bereits 997 gegründet und entwickelte sich im Mittelalter unter dem Namen Nidaros zu einem der wichtigsten politischen und religiösen Zentren Norwegens.
2. Der Nidarosdom
Allein der Nidarosdom rechtfertigt für mich einen Besuch. Die mächtige Kathedrale entstand über dem Grab des heiligen Olav und ist eines der bedeutendsten historischen Bauwerke Norwegens.
3. Bakklandet & Gamle Bybro
Mit seinen bunten Holzhäusern, kleinen Cafés und der roten Gamle Bybro zeigt Trondheim gleichzeitig eine wesentlich gemütlichere Seite.
4. Junge Universitätsstadt
Trondheim ist gleichzeitig eine bedeutende Studenten- und Technologiestadt. Dadurch wirkt das Zentrum trotz seiner langen Geschichte jung und lebendig.
5. Stadt und Natur kombinieren
Vom Zentrum aus erreichst du schnell den Trondheimfjord und die Wälder der Bymarka. Dadurch kannst du Stadtbesichtigung und Natur sehr gut miteinander verbinden.
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Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Trondheim
Trondheim ist angenehm kompakt. Viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen rund um Nidarosdom, Nidelva und Bakklandet und lassen sich hervorragend zu Fuß miteinander verbinden. Das Zentrum gilt auch offiziell als kompakt und fußgängerfreundlich.
Für einen ersten Besuch würde ich diese 10 Highlights priorisieren:
1. Nidarosdom
Der Nidarosdom ist für mich die wichtigste Sehenswürdigkeit Trondheims. Der Bau begann um 1070 über dem Grab des heiligen Olav. Heute gilt die Kathedrale als norwegisches Nationalheiligtum und bedeutendes Pilgerziel.
Ideal für: Geschichte, Architektur & Kultur
2. Bakklandet
Bunte Holzhäuser, Kopfsteinpflaster und kleine Cafés machen Bakklandet zu einem der schönsten Stadtviertel. Hier befindet sich außerdem Trampe, der als weltweit erster Fahrradlift gilt.
Ideal für: Spaziergang, Cafés & Fotos
3. Gamle Bybro
Die rote Gamle Bybro gehört zu den bekanntesten Fotomotiven Trondheims. Eine Brücke wurde an dieser Stelle erstmals 1681 errichtet. Besonders schön ist von hier der Blick auf die historischen Speicherhäuser am Nidelva.
Ideal für: Fotos & Altstadtrundgang
4. Speicherhäuser am Nidelva
Die farbigen historischen Speicherhäuser direkt am Fluss prägen das Stadtbild. Einen besonders schönen Blick bekommst du von der Gamle Bybro und von Bakklandet aus.
5. Kristiansten Festung
Oberhalb von Bakklandet liegt die Kristiansten Festung. Sie wurde nach dem großen Stadtbrand von 1681 errichtet und ist heute vor allem wegen des Blicks über Trondheim einen Abstecher wert.
Ideal für: Aussicht & Geschichte
6. Erzbischöflicher Palast
Direkt neben dem Nidarosdom liegt der Erkebispegården. Der historische Komplex gehört zu den wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt und ergänzt den Besuch des Doms hervorragend.
7. Munkholmen
Die kleine Insel im Trondheimfjord blickt auf eine ungewöhnlich vielseitige Geschichte zurück: Sie war unter anderem Kloster, Festung und Gefängnis. Heute ist Munkholmen im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel.
Ideal für: Sommer & Bootsausflug
8. Rockheim
Wenn du moderne Kultur bevorzugst, ist Rockheim interessant. Das Museum ist Norwegens Nationalmuseum für populäre Musik und bietet einen starken Kontrast zu den historischen Sehenswürdigkeiten Trondheims.
9. Sverresborg Trøndelag Folkemuseum
Das große Freilichtmuseum liegt rund um die Ruinen der mittelalterlichen Burg von König Sverre. Es eignet sich besonders, wenn du mehr über die historische Architektur und das Leben in Trøndelag erfahren möchtest.
10. Bymarka
Für Natur musst du Trondheim nicht weit verlassen. Direkt außerhalb des Zentrums beginnt mit Bymarka ein großes Naherholungsgebiet zum Wandern, Spazieren und im Winter zum Skilanglauf.
Meine Top 5 bei wenig Zeit
Sehenswürdigkeit | Priorität |
Nidarosdom | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Bakklandet | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Gamle Bybro | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Speicherhäuser am Nidelva | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Kristiansten Festung | ⭐⭐⭐⭐ |
Mein Tipp: Wenn du nur einen Tag hast, würde ich die ersten fünf Highlights zu einem Rundgang verbinden: Nidarosdom → Gamle Bybro → Bakklandet → Nidelva → Kristiansten Festung. Die Wege sind kurz und du bekommst dabei bereits einen sehr guten Eindruck von Trondheim.
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Nidarosdom – das Wahrzeichen von Trondheim
Der Nidarosdom ist für mich das absolute Pflichtprogramm in Trondheim. Selbst wenn du nur wenige Stunden in der Stadt hast, würde ich die Kathedrale nicht auslassen. Sie gilt als Norwegens Nationalheiligtum und ist die nördlichste gotische mittelalterliche Kathedrale der Welt.
Vom Grab des heiligen Olav zur Kathedrale
Der Dom wurde über der Grabstätte von Olav Haraldsson – Olav dem Heiligen – errichtet. Nach seinem Tod in der Schlacht von Stiklestad im Jahr 1030 wurde sein Leichnam nach Nidaros gebracht. Bereits 1031 wurde er heiliggesprochen und sein Grab entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Pilgerziele Nordeuropas.
Um 1070 begann der Bau einer Steinkirche. Über mehrere Jahrhunderte entstand daraus der heutige Nidarosdom mit romanischen und gotischen Bauelementen.
Die beeindruckende Westfassade
Schon von außen solltest du dir etwas Zeit nehmen. Besonders auffällig ist die monumentale Westfassade mit ihren zahlreichen Skulpturen und dem großen Rosettenfenster.
Nach Bränden und jahrhundertelangem Verfall begann 1869 eine umfassende Restaurierung des Doms. Noch heute arbeiten Handwerker kontinuierlich an der Erhaltung des Bauwerks.
Innenraum & Rosettenfenster
Auch der Innenraum lohnt sich. Hohe Steinbögen, mächtige Säulen und farbige Fenster erzeugen eine völlig andere Atmosphäre als draußen auf dem Domplatz.
Besonders bei Sonnenschein fällt durch das große Rosettenfenster farbiges Licht in das Kirchenschiff.
172 Stufen auf den Turm
Wenn du Trondheim im Sommer besuchst, würde ich – sofern geöffnet – auch die Turmbesteigung einplanen.
Durch enge und teilweise dunkle Gänge führen insgesamt 172 Stufen hinauf zum zentralen Turm. Oben erwartet dich ein 360-Grad-Blick über Trondheim. Die Tour dauert ungefähr 30 Minuten.
Wichtig: Die Turmtour wird saisonal angeboten, hat eine Altersgrenze von 8 Jahren und die Treppen sind eng und steil.
Wie viel Zeit solltest du einplanen?
Für den Dom selbst würde ich ungefähr 45–60 Minuten reservieren.
Mit Führung, Turmbesteigung oder dem benachbarten Erzbischöflichen Palast kannst du problemlos 2–3 Stunden in diesem Bereich verbringen.
Öffnungszeiten & Tickets
Da Öffnungszeiten, Führungen und Besuchsmöglichkeiten durch Gottesdienste und Veranstaltungen variieren können, würde ich auf deiner Seite keine dauerhaft festen Uhrzeiten oder Eintrittspreise nennen.
Stattdessen:
Aktuelle Öffnungszeiten und Tickets findest du auf der offiziellen Webseite des Nidarosdoms.
Offizielle Besucherinformationen des Nidarosdoms
Mein Tipp
Komm möglichst früh zum Nidarosdom. Nimm dir zunächst Zeit für die Westfassade und besichtige anschließend den Innenraum. Im Sommer würde ich zusätzlich die Turmbesteigung machen – der Blick über Trondheim ist eine schöne Ergänzung zum Dom selbst.
Danach kannst du direkt zu Fuß weitergehen:
Nidarosdom → Gamle Bybro → Bakklandet → Kristiansten Festung
Damit liegen vier der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Trondheims auf einer sehr kompakten Route.

Bakklandet – Trondheims charmantes Holzhausviertel
Bakklandet gehört für mich zu den schönsten Bereichen Trondheims. Direkt auf der anderen Seite des Nidelva erwarten dich schmale Straßen, Kopfsteinpflaster, kleine Cafés und zahlreiche farbenfrohe Holzhäuser.
Das Viertel entstand bereits im 17. Jahrhundert und entwickelte sich zur ersten Vorstadt Trondheims. Hier lebten früher vor allem Handwerker, Arbeiter und kleinere Händler. Heute steht die historische Bebauung unter Schutz.
Über die Gamle Bybro nach Bakklandet
Den schönsten Zugang hast du über die rote Gamle Bybro. Bereits von der Brücke bekommst du einen tollen Blick auf die historischen Speicherhäuser entlang des Nidelva.
Direkt dahinter beginnt das eigentliche Bakklandet mit Nedre Bakklandet und Øvre Bakklandet.
Cafés & kleine Geschäfte
Für Bakklandet würde ich bewusst keine lange Sehenswürdigkeitenliste abarbeiten. Das Viertel lebt vor allem von seiner Atmosphäre.
Nimm dir Zeit für einen Spaziergang, schau in kleine Geschäfte und setz dich zwischendurch in eines der Cafés. Genau diese Mischung aus historischen Häusern und lebendigem Stadtviertel macht Bakklandet so angenehm.
Trampe – der berühmte Fahrradlift
Eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit findest du am Brubakken: den Fahrradlift Trampe.
Er gilt als erster Fahrradlift der Welt und hilft Radfahrern den steilen Hügel hinauf Richtung Kristiansten Festung. Die Benutzung ist kostenlos.
Selbst wenn du kein Fahrrad dabeihast, lohnt sich ein kurzer Abstecher.
Wie viel Zeit einplanen?
Für Bakklandet würde ich ungefähr 1–2 Stunden reservieren.
Wenn du noch eine längere Café- oder Mittagspause einlegst, kannst du problemlos mehr Zeit hier verbringen.
Mein Tipp
Verbinde Bakklandet direkt mit Gamle Bybro und Kristiansten Festung.
Eine schöne Route ist:
Nidarosdom → Gamle Bybro → Bakklandet → Trampe → Kristiansten Festung
Damit kannst du mehrere der wichtigsten Trondheim-Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß miteinander verbinden.

Gamle Bybro & NidelvTrondheimsa – Trondheims schönstes Fotomotiv
Die Gamle Bybro gehört neben dem Nidarosdom zu den bekanntesten Wahrzeichen Trondheims. Die rote Holzbrücke verbindet die Innenstadt mit Bakklandet und bietet einen der schönsten Ausblicke auf die historischen Speicherhäuser entlang des Nidelva.
Die alte Stadtbrücke
Die erste Brücke an dieser Stelle wurde 1681 im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau Trondheims nach dem großen Stadtbrand und dem Bau der Kristiansten Festung angelegt. Die heutige Brücke und ihre charakteristischen Tore stammen in ihrer Form aus 1861.
Gamle Bybro wird auch „Lykkens Portal“ – Portal des Glücks genannt. Heute zählt sie zu den meistfotografierten Motiven der Stadt.
Historische Speicherhäuser am Nidelva
Noch eindrucksvoller als die Brücke selbst finde ich den Blick von dort auf die farbigen Speicherhäuser am Fluss.
Speicher- und Bootshäuser prägen diesen Teil Trondheims bereits seit Jahrhunderten. Die ältesten heute erhaltenen Speicherhäuser stammen aus dem 18. Jahrhundert und stehen unter anderem entlang der Kjøpmannsgata und auf der Bakklandet-Seite.
Früher wurden hier Waren gelagert und über den Nidelva weitertransportiert. Heute bilden die roten, gelben und braunen Holzfassaden eines der charakteristischsten Stadtbilder Trondheims.
Wo bekommst du die schönsten Fotos?
Für Fotos würde ich drei Perspektiven ausprobieren:
Gamle Bybro → klassischer Blick auf die SpeicherhäuserBakklandet → Speicherhäuser und Nidelva von der gegenüberliegenden SeiteGamle Bybros plass → Brücke, Fluss und farbige Häuser miteinander kombinieren
Der kleine Gamle Bybros plass liegt direkt am Nidelva und wurde bewusst als Aufenthaltsbereich mit Blick auf Brücke und Speicherhäuser gestaltet.
Spaziergang am Nidelva
Nach der Brücke würde ich nicht sofort zur nächsten Sehenswürdigkeit weitergehen. Ein kurzer Spaziergang entlang des Flusses lohnt sich.
Gerade die Kombination aus Wasser, historischen Holzhäusern, Brücken und dem Blick Richtung Bakklandet gehört für mich zu den schönsten Eindrücken der Stadt.
Wie viel Zeit einplanen?
Für Gamle Bybro und einen kurzen Spaziergang entlang des Nidelva reichen etwa 30–60 Minuten.
Mein Tipp: Komm möglichst auch einmal am frühen Morgen oder am Abend zur Gamle Bybro. Dann ist rund um die Brücke häufig weniger los und du kannst die Speicherhäuser wesentlich entspannter fotografieren.

Kristiansten Festung – Aussicht über Trondheim
Die Kristiansten Festung liegt auf einer Anhöhe östlich des Stadtzentrums und ist für mich die perfekte Ergänzung zu einem Spaziergang durch Bakklandet. Neben der Geschichte lohnt sich der Aufstieg vor allem wegen des weiten Blicks über Trondheim, den Trondheimfjord und die umliegende Landschaft.
Festung nach dem großen Stadtbrand
Kristiansten entstand nach dem verheerenden Stadtbrand von 1681. Die strategische Lage sollte verhindern, dass feindliche Truppen die Anhöhe besetzen und von dort auf Trondheim feuern konnten.
Während des schwedischen Feldzugs unter General Armfeldt im Jahr 1718 trug die Festung dazu bei, eine Einnahme Trondheims zu verhindern, obwohl sie selbst nicht direkt angegriffen wurde. 1816 wurde sie schließlich außer militärischen Dienst gestellt.
Einer der schönsten Aussichtspunkte
Der eigentliche Grund, warum ich Kristiansten bei einem ersten Trondheim-Besuch einplanen würde, ist die Aussicht.
Von der Festung blickst du über:
Trondheim · Nidelva · Nidarosdom · Trondheimfjord · umliegende Berge
Besonders bei klarem Wetter bekommst du hier einen sehr guten Überblick über die Lage der Stadt.
Donjon & Museum
Das markante weiße Hauptgebäude – der Donjon – ist bereits aus vielen Teilen Trondheims sichtbar. Im Inneren befindet sich ein kleines Museum zur Geschichte der Festung.
Das Museum ist allerdings saisonal geöffnet, während das Festungsgelände wesentlich länger zugänglich ist.
Kostet Kristiansten Eintritt?
Der Zugang zum Festungsgelände ist kostenlos. Für Museen oder besondere Veranstaltungen können separate Eintrittspreise gelten.
Die aktuellen Öffnungszeiten würde ich im Guide nicht dauerhaft fest eintragen, da sie sich saisonal unterscheiden.
Zu Fuß von Bakklandet
Von Bakklandet kannst du direkt zur Festung hinauflaufen. Der Weg ist teilweise steil, dafür kannst du unterwegs gleich den Trampe-Fahrradlift anschauen.
Für Festung, Aussicht und einen kleinen Rundgang würde ich ungefähr 45–60 Minuten einplanen.
Mein Tipp
Besuche Kristiansten am späten Nachmittag oder frühen Abend. Bei schönem Wetter ist die Aussicht über Trondheim dann besonders reizvoll.
Eine ideale Route bleibt damit:
Nidarosdom → Gamle Bybro → Bakklandet → Trampe → Kristiansten Festung
So bekommst du mehrere der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Trondheims auf einem einzigen Spaziergang unter.

Erzbischöflicher Palast & norwegische Kronjuwelen
Direkt neben dem Nidarosdom liegt mit dem Erkebispegården – dem Erzbischöflichen Palast – eine weitere bedeutende historische Sehenswürdigkeit Trondheims. Wenn du dich für die Geschichte Norwegens interessierst, würde ich den Palast direkt mit dem Dombesuch kombinieren.
Mehr als 800 Jahre Geschichte
Der Erkebispegården war über Jahrhunderte Wohnsitz und Verwaltungszentrum der Erzbischöfe von Nidaros. Insgesamt residierten hier 27 Erzbischöfe. Nach der Reformation ging die Anlage in königlichen Besitz über und wurde später unter anderem militärisch genutzt.
Heute befinden sich innerhalb des Komplexes drei Museen.
Die norwegischen Kronjuwelen
Für mich ist die Ausstellung der Riksregaliene das Highlight.
In den Gewölben des Westflügels kannst du unter anderem sehen:
Königskrone · Königinnenkrone · Reichsapfel · Zepter · Reichsschwert · Kronprinzenkrone · Salbungshorn
Ein Großteil der heutigen Insignien wurde für die geplante Krönung von Karl XIV. Johann im Jahr 1818 angeschafft. Die Königskrone besteht aus 20-karätigem Gold und wurde bei vier Krönungen sowie zwei Segnungszeremonien verwendet.
Museum im Erkebispegården
Im eigentlichen Palastmuseum werden Originalskulpturen des Nidarosdoms und archäologische Funde gezeigt.
Nach einem Brand 1983 fanden auf dem Gelände umfangreiche Ausgrabungen statt. Dabei wurden rund 160.000 Fundstücke und mehr als 100 Gebäudereste entdeckt. Einige der interessantesten Stücke kannst du heute im Museum sehen.
Rustkammeret
Das dritte Museum ist das Rustkammeret. Hier geht es um die Militärgeschichte Mittelnorwegens und die Entwicklung Norwegens bis hin zur staatlichen Unabhängigkeit.
Wie viel Zeit einplanen?
Für Kronjuwelen und Palastmuseum würde ich etwa 1–1,5 Stunden einplanen.
Wenn du vorher ausführlich den Nidarosdom besichtigst, kannst du für den gesamten Komplex problemlos einen halben Tag reservieren.
Mein Tipp: Wenn du nur wenig Zeit hast, würde ich Nidarosdom + Kronjuwelen priorisieren. Bei zwei Tagen in Trondheim kannst du zusätzlich das Palastmuseum in Ruhe besuchen.

Munkholmen – Insel im Trondheimfjord
Die kleine Insel Munkholmen liegt direkt vor Trondheim im Trondheimfjord und ist besonders im Sommer ein schöner Kontrast zum Stadtprogramm. Die kurze Bootsfahrt verbindet Fjordlandschaft mit einer ungewöhnlich vielseitigen Geschichte.
Vom Kloster zur Festungsinsel
Munkholmen wurde über Jahrhunderte unterschiedlich genutzt. Die Insel war unter anderem Klosterstandort, Festung und Gefängnis. Später wurde sie Teil der Befestigungsanlagen zum Schutz Trondheims von der Seeseite; zusammen mit Kristiansten gehörte sie zum Verteidigungssystem der Stadt.
Gerade diese Verbindung macht den Besuch interessant: Am Vormittag kannst du Kristiansten oberhalb der Stadt erkunden und später Munkholmen vom Wasser aus erleben.
Mit dem Boot nach Munkholmen
Die klassische Anreise erfolgt vom Hafenbereich Trondheims mit dem Boot. Da die regulären Verbindungen und Besuchsmöglichkeiten saisonal variieren, würde ich im Reiseguide keine festen Abfahrtszeiten oder Preise nennen.
Im Sommer lässt sich der Ausflug besonders gut mit einem Spaziergang durch den Hafen verbinden.
Was kannst du auf Munkholmen machen?
Die Insel ist klein und lässt sich entspannt erkunden. Im Mittelpunkt stehen:
Festungsanlage · historische Gebäude · Spaziergang über die Insel · Aussicht auf Trondheim · Trondheimfjord
Bei gutem Wetter ist für mich schon die Bootsfahrt und der Blick zurück auf Trondheim ein wichtiger Teil des Ausflugs.
Wie viel Zeit einplanen?
Für Bootsfahrt und Insel würde ich insgesamt ungefähr 2–3 Stunden reservieren.
Mein Tipp
Munkholmen würde ich vor allem bei schönem Sommerwetter besuchen. Bei Regen oder sehr wenig Zeit gibt es in Trondheim bessere Alternativen.
Wenn du Trondheim generell einmal vom Wasser aus erleben möchtest, werden außerdem Fahrten auf dem Nidelva und hinaus Richtung Trondheimfjord angeboten. Dabei siehst du unter anderem die Speicherhäuser, Gamle Bybro, Skansen und den modernen Hafenbereich aus einer völlig anderen Perspektive.

Museen in Trondheim – meine 5 Empfehlungen
Trondheim besitzt eine überraschend vielseitige Museumslandschaft. Für einen normalen Aufenthalt würde ich aber nicht versuchen, möglichst viele Museen abzuhaken. Diese fünf finde ich für einen Reiseguide am interessantesten.
1. Rockheim – mein Tipp bei schlechtem Wetter
Rockheim ist Norwegens Nationalmuseum für populäre Musik. Die Ausstellung führt von der Jugend- und Musikkultur der 1950er-Jahre bis zu moderner Musikproduktion und digitalen Medien. Viele Bereiche sind interaktiv gestaltet.
Ideal für: Musikfans, Familien & Regentage
Zeit: etwa 1,5–2 Stunden
2. Sverresborg Trøndelag Folkemuseum
Sverresborg Trøndelag Folkemuseum ist eines der großen Freilichtmuseen Norwegens. Auf dem weitläufigen Gelände stehen mehr als 80 historische Gebäude, ergänzt durch Innenausstellungen und die Ruinen der mittelalterlichen Sverresborg.
Ideal für: Geschichte, Familien & längeren Aufenthalt
Zeit: etwa 2–3 Stunden
3. Ringve Musikkmuseum
Ringve Musikkmuseum liegt auf einem historischen Gut außerhalb des unmittelbaren Zentrums. Zur Sammlung gehören mehr als 2.000 Musikinstrumente aus aller Welt. Direkt daneben befindet sich der Ringve Botanische Garten.
Ideal für: Musik, historische Gebäude & Garten
Zeit: etwa 1,5–2 Stunden
4. Nordenfjeldske Kunstindustrimuseum
Das Nordenfjeldske Kunstindustrimuseum widmet sich Kunsthandwerk und Design und liegt sehr zentral zwischen Nidarosdom und Torvet.
Ideal für: Design, Kunst & Architektur
Zeit: etwa 1–1,5 Stunden
5. NTNU Vitenskapsmuseet – aktuell nur eingeschränkt
Die regulären Ausstellungen des NTNU Vitenskapsmuseet sind derzeit wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten geschlossen. Das Museum rechnet mit einer Wiedereröffnung vor 2030. Zugänglich bleiben unter anderem „Kirken under gaten“ und der Ringve Botanische Garten.
Welches Museum passt zu dir?
Interesse | Meine Empfehlung |
Musik & moderne Kultur | Rockheim |
Norwegische Geschichte | Sverresborg |
Musik & Garten | Ringve |
Kunst & Design | Kunstindustrimuseum |
Mit Kindern | Rockheim oder Sverresborg |
Schlechtes Wetter | Rockheim |
Mein Tipp: Bei zwei Tagen in Trondheim würde ich höchstens ein größeres Museum einplanen. Für einen ersten Besuch wäre meine Wahl Rockheim oder Sverresborg – je nachdem, ob dich moderne Musikkultur oder norwegische Geschichte mehr interessiert.

Trondheimfjord & Natur – Stadt trifft Fjord
Trondheim ist nicht nur eine historische Stadt. Nidelva, Trondheimfjord und die Küstenlandschaft liegen unmittelbar vor der Haustür, sodass du Stadtbesichtigung und Natur sehr einfach miteinander verbinden kannst. Auch Bymarka beginnt nur wenig außerhalb des Zentrums.
Spaziergang entlang des Nidelva
Für einen ersten Eindruck würde ich am Nidelva beginnen. Eine schöne Route führt von Bakklandet entlang des Flusses über Øya Richtung Skansen.
Unterwegs bekommst du immer wieder Ausblicke auf die historischen Speicherhäuser, Brücken und das Wasser. Gerade wenn du nach mehreren Stunden Sightseeing etwas Ruhe möchtest, ist dieser Spaziergang ideal.
Ladestien – Küstenwanderung am Trondheimfjord
Mein Naturtipp innerhalb Trondheims ist der Ladestien. Der beliebte Küstenweg führt durch die Landschaft von Lade direkt am Fjord entlang und verbindet Aussichtspunkte, Buchten, Grünflächen und kleine Strände.
Besonders schön finde ich den Bereich rund um Ringvebukta. Dort gibt es eine Sandbucht, große Rasenflächen und Felsen direkt am Wasser. Der Ladestien führt unmittelbar hindurch.
Ideal für: Spaziergang · Küste · Picknick · Familien
Trondheim vom Wasser erleben
Eine weitere Möglichkeit ist eine Bootsfahrt auf dem Nidelva. Dabei siehst du die farbigen Speicherhäuser, Gamle Bybro, Skansen und schließlich den Übergang zum Trondheimfjord aus einer völlig anderen Perspektive.
Auch Kajakfahren auf dem Nidelva gehört zu den Möglichkeiten, Trondheim vom Wasser aus zu erleben.
Baden am Trondheimfjord
Im Sommer findest du entlang der Küste mehrere Badeplätze. Ringvebukta besitzt beispielsweise Sandstrand, Liegewiesen, Spielplatz und Picknickmöglichkeiten.
Das Wasser bleibt natürlich norwegisch frisch – bei schönem Sommerwetter ist die Küste trotzdem eine schöne Abwechslung zum Stadtprogramm.
Was würde ich wählen?
Wenn du... | Meine Empfehlung |
nur 1–2 Stunden hast | Nidelva-Spaziergang |
einen halben Tag hast | Ladestien |
Trondheim anders sehen möchtest | Bootsfahrt |
mit Kindern unterwegs bist | Ringvebukta |
aktiv sein möchtest | Ladestien oder Kajak |
Mein Tipp: Bei zwei Tagen in Trondheim würde ich am ersten Tag die klassischen Sehenswürdigkeiten besuchen und am zweiten Tag zumindest ein Stück des Ladestien einbauen. Dadurch lernst du neben der historischen Stadt auch die maritime Seite Trondheims kennen.

Bymarka – Wandern rund um Trondheim
Wenn du während deines Trondheim-Aufenthalts raus in die Natur möchtest, ist Bymarka meine erste Wahl. Das große Wald- und Hochlandgebiet beginnt westlich der Stadt und bietet Wanderwege, Seen, Aussichtspunkte und im Winter zahlreiche Langlaufloipen. Storheia ist mit rund 565 Metern der höchste Punkt der Bymarka.
Ein großer Vorteil: Du brauchst nicht unbedingt ein Auto. Mit der historischen Gråkallbanen kannst du bis nach Lian fahren und direkt von dort loswandern.
1. Lian – perfekt für den Einstieg
Lian würde ich wählen, wenn du Bymarka kennenlernen möchtest, ohne gleich eine lange Bergwanderung zu unternehmen.
Schon die Fahrt mit der Gråkallbanen ist Teil des Erlebnisses. Von der Endhaltestelle führen verschiedene Wege weiter durch Wälder und an Seen vorbei.
Schwierigkeit: leicht
Ideal für: kurzer Ausflug & Familien
2. Lian → Grønlia
Eine meiner Empfehlungen ist die Wanderung von Lian zur Grønlia-Hütte. Der markierte Weg führt durch typische Bymarka-Landschaft.
An der Grønlia kannst du eine Pause einlegen und hast einen schönen Blick über den Skjellbreia-See. Die Wanderhütte empfängt bereits seit 1925 Besucher.
Schwierigkeit: leicht bis mittel
Ideal für: Genusswanderung & Hütteneinkehr
3. Gråkallen
Wenn du etwas höher hinaus möchtest, ist Gråkallen interessant. Der markante Berg erreicht etwa 552 Meter und gehört zu den bekanntesten Erhebungen der Bymarka.
Rund um Gråkallen findest du zahlreiche Wanderwege; im Winter ist die Gegend außerdem ein wichtiges Langlauf- und Wintersportgebiet.
Schwierigkeit: mittel
Ideal für: Aussicht & aktive Besucher
4. Storheia – höchster Punkt der Bymarka
Für ambitioniertere Wanderer würde ich Storheia einplanen.
Mit rund 565 Metern ist Storheia der höchste Punkt der Bymarka. Von den offenen Hochflächen bekommst du bei gutem Wetter weite Ausblicke über die Umgebung.
Schwierigkeit: mittel
Ideal für: längere Wanderung & Panorama
5. Theisendammen
Wenn du wenig Zeit hast oder mit Kindern unterwegs bist, ist Theisendammen eine entspanntere Alternative.
Der See liegt am Rand der Bymarka und eignet sich für Spaziergänge und Pausen am Wasser. Im Winter wird die zugefrorene Fläche bei geeigneten Bedingungen auch zum Schlittschuhlaufen genutzt.
Schwierigkeit: leicht
Ideal für: Familien & kurze Naturpause
Welche Tour passt zu dir?
Ziel | Schwierigkeit | Empfehlung |
Lian | leicht | ⭐⭐⭐⭐ |
Grønlia | leicht–mittel | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Gråkallen | mittel | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Storheia | mittel | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Theisendammen | leicht | ⭐⭐⭐⭐ |
Mein Tipp: Wenn du zum ersten Mal in Trondheim bist und nur einen halben Tag für Natur hast, würde ich mit der Gråkallbanen nach Lian fahren und Richtung Grønlia wandern. Damit verbindest du bereits die ungewöhnliche Straßenbahnfahrt mit einer schönen Wanderung durch Bymarka.
Bei drei Tagen in Trondheim kannst du dagegen einen größeren Teil des dritten Tages für Gråkallen oder Storheia reservieren.

Die schönsten Aussichtspunkte in Trondheim
Trondheim lässt sich besonders schön von oben erleben. Dabei hast du die Wahl zwischen einem schnell erreichbaren Aussichtspunkt direkt über der Innenstadt und richtigen Wanderzielen in der Bymarka.
1. Kristiansten Festung – meine Empfehlung bei wenig Zeit
Wenn du nur einen Aussichtspunkt besuchen möchtest, würde ich die Kristiansten Festung wählen.
Sie liegt direkt oberhalb von Bakklandet und lässt sich problemlos in deinen Altstadtrundgang integrieren. Von hier blickst du über Trondheim, Nidarosdom und Richtung Trondheimfjord.
Aufwand: gering
Ideal für: erster Besuch & wenig Zeit
2. Tyholttårnet – Trondheim aus der Vogelperspektive
Der Tyholttårnet ist mit 124 Metern eines der markantesten Bauwerke der Stadt. Besonders interessant ist das Drehrestaurant in rund 74 Metern Höhe, von dem du einen Rundumblick über Trondheim bekommst.
Der große Vorteil: kein Aufstieg notwendig.
Aufwand: sehr gering
Ideal für: Panorama ohne Wanderung
3. Våttakammen – Stadt und Fjord
Der rund 285 Meter hohe Våttakammen ist einer meiner Favoriten für Wanderer. Vom Gipfel bekommst du einen schönen Blick über Ila, die Innenstadt und den Trondheimfjord.
Der Aussichtspunkt liegt relativ nah an der Bebauung und ist deshalb wesentlich schneller erreichbar als die höheren Ziele tief in der Bymarka.
Aufwand: mittel
Ideal für: kurze Wanderung & Stadtpanorama
4. Gråkallen – Bymarka von oben
Mit rund 552 Metern gehört Gråkallen zu den höchsten Bergen der Bymarka. Vom Gipfel eröffnet sich ein weites Panorama über Trondheim und die umliegende Landschaft.
Die Kombination mit einer Wanderung macht Gråkallen besonders interessant, wenn du ohnehin einen halben Tag in der Bymarka verbringen möchtest.
Aufwand: mittel
Ideal für: Wandern & Panorama
5. Storheia – höchster Punkt der Bymarka
Für das große Naturpanorama würde ich Storheia wählen. Mit etwa 566 Metern ist sie der höchste Punkt der Bymarka. Bei guter Sicht reicht der Blick über Byneset und den Orkdalsfjord bis weit in die Bergwelt; unter außergewöhnlich klaren Bedingungen kann sogar Snøhetta sichtbar sein.
Aufwand: mittel bis höher
Ideal für: längere Wanderung & Landschaft
Welcher Aussichtspunkt passt zu dir?
Aussichtspunkt | Ideal für |
Kristiansten | ⭐⭐⭐⭐⭐ erster Besuch |
Tyholttårnet | ⭐⭐⭐⭐ bequemes Panorama |
Våttakammen | ⭐⭐⭐⭐⭐ kurze Wanderung |
Gråkallen | ⭐⭐⭐⭐⭐ Bymarka |
Storheia | ⭐⭐⭐⭐⭐ großes Naturpanorama |
Mein Tipp: Bei einem Tag in Trondheim reicht Kristiansten vollkommen aus. Bei zwei Tagen würde ich zusätzlich Våttakammen wählen. Gråkallen oder Storheia würde ich erst bei einem längeren Aufenthalt einplanen, weil wir dafür bewusst Zeit für die Bymarka reservieren sollten.

Die schönsten Ausflüge rund um Trondheim
Wenn du drei oder mehr Tage in Trondheim verbringst oder die Stadt als Basis für eine Rundreise nutzt, findest du in Trøndelag mehrere interessante Ziele. Ich würde dabei bewusst nicht zu viele nennen, sondern diese fünf priorisieren.
1. Stiklestad – Geschichte Norwegens erleben
Stiklestad ist meine erste Empfehlung für einen Tagesausflug. Hier fand im Jahr 1030 die Schlacht von Stiklestad statt, bei der König Olav Haraldsson ums Leben kam. Sein Tod und seine spätere Verehrung als Heiliger sind eng mit der Geschichte des Nidarosdoms verbunden.
Heute kannst du das Stiklestad National Cultural Centre, die mittelalterliche Kirche und ein Freilichtmuseum besuchen. Von Trondheim sind es rund 90 Kilometer.
Ideal für: Geschichte, Familien & Kultur
Zeit: ganzer Tag
2. Tautra – Kloster & Trondheimfjord
Die Insel Tautra im Trondheimfjord ist deutlich ruhiger. Besonders bekannt ist sie für ihre Klostertradition – hier befinden sich sowohl historische Klosterruinen als auch ein modernes Kloster.
Im Sommer besteht teilweise sogar eine Pilgerboot-Verbindung zwischen Trondheim und Tautra. Diese ist saisonal und fährt nicht täglich.
Ideal für: Ruhe, Geschichte & Fjordlandschaft
Zeit: halber bis ganzer Tag
3. Inderøy & der Goldene Umweg
Für einen Roadtrip würde ich den Goldenen Umweg – Den Gyldne Omvei auf der Halbinsel Inderøy empfehlen.
Die Route führt durch eine schöne Kulturlandschaft und verbindet Hofläden, regionale Lebensmittel, Kunst, Galerien und Aussichtspunkte. Die Region liegt ungefähr eine Stunde nördlich von Trondheim.
Ideal für: Roadtrip, Kulinarik & Landschaft
Zeit: ganzer Tag
4. Hitra & Frøya – hinaus an die Küste
Wenn du die wilde Küstenseite Trøndelags kennenlernen möchtest, sind Hitra und Frøya interessant.
Dort erwarten dich Inseln, Schären, Fischerdörfer, Wanderwege und hervorragende Möglichkeiten zum Kajakfahren und Angeln. Hitra und Frøya sind außerdem für Fisch und Meeresfrüchte bekannt.
Ich würde die beiden Inseln allerdings eher als eigene Roadtrip-Etappe betrachten als als schnellen Tagesausflug.
Ideal für: Küste, Natur & Seafood
Zeit: besser 1–2 Tage
5. Røros – UNESCO-Bergstadt
Auch Røros lässt sich hervorragend mit Trondheim kombinieren. Die historische Bergstadt liegt etwa 2,5 Stunden entfernt und ist sowohl mit Auto als auch Bahn erreichbar.
Für einen reinen Tagesausflug sind mir insgesamt fünf Stunden Fahrt allerdings etwas viel.
Trondheim → 2 Nächte Røros → Weiterreise durch Østerdalen
Ideal für: UNESCO, Geschichte & Rundreise
Zeit: besser mindestens 1 Übernachtung
Meine Auswahl
Ausflug | Empfehlung |
Stiklestad | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Tautra | ⭐⭐⭐⭐ |
Inderøy | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Hitra & Frøya | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Røros | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
Mein Tipp: Für einen klassischen Tagesausflug würde ich Stiklestad oder Inderøy wählen. Røros sowie Hitra und Frøya würde ich dagegen als nächste Etappe deiner Norwegen-Rundreise einplanen.

Trondheim an einem Tag – mein perfekter Tagesplan
Wenn du nur einen Tag in Trondheim hast, kannst du erstaunlich viel sehen. Das historische Zentrum ist kompakt und die wichtigsten Highlights rund um Nidarosdom, Gamle Bybro und Bakklandet lassen sich sehr gut zu Fuß verbinden.
09:00 Uhr – Nidarosdom
Starte deinen Tag am Nidarosdom. Morgens hast du genügend Zeit, dir zunächst die monumentale Westfassade anzusehen und anschließend den Innenraum zu besichtigen.
Der Dom wurde ab etwa 1070 über dem Grab des heiligen Olav errichtet und ist das wichtigste historische Bauwerk Trondheims.
Zeit: etwa 1–1,5 Stunden
10:30 Uhr – Erzbischöflicher Palast
Direkt neben dem Dom liegt der Erkebispegården.
Bei nur einem Tag würde ich hier vor allem die norwegischen Kronjuwelen ansehen und den Museumsbesuch ansonsten eher kompakt halten.
Zeit: etwa 45 Minuten
11:30 Uhr – Gamle Bybro & Nidelva
Anschließend gehst du Richtung Nidelva zur roten Gamle Bybro.
Von der Brücke hast du einen der schönsten Blicke auf die farbigen Speicherhäuser am Fluss. Die heutige Brücke stammt in ihrer Form aus dem Jahr 1861.
Zeit: etwa 30 Minuten
12:00 Uhr – Bakklandet & Mittagspause
Über die Gamle Bybro erreichst du direkt Bakklandet.
Jetzt würde ich das Sightseeing kurz unterbrechen und mir eines der Cafés oder Restaurants zwischen den historischen Holzhäusern suchen. Das Viertel ist verkehrsberuhigt und seine historische Bebauung steht unter Schutz.
Zeit: etwa 1,5 Stunden inklusive Mittagessen
13:30 Uhr – Trampe & Kristiansten Festung
Nach dem Essen gehst du am berühmten Trampe-Fahrradlift vorbei hinauf zur Kristiansten Festung.
Der Aufstieg ist etwas steiler, aber oben bekommst du einen schönen Blick über Trondheim. Der Zugang zum Festungsgelände ist kostenlos.
Zeit: etwa 1 Stunde
15:00 Uhr – Torvet & Innenstadt
Danach geht es zurück ins Zentrum.
Schlendere durch die Innenstadt zum Torvet und weiter durch die Straßen von Midtbyen. Wenn du noch etwas historische Architektur sehen möchtest, kannst du einen Abstecher zum Stiftsgården machen.
16:30 Uhr – Spaziergang am Nidelva
Am späten Nachmittag würde ich das Programm bewusst ruhiger gestalten.
Laufe noch ein Stück am Nidelva entlang und genieße die Speicherhäuser und das Stadtbild vom Wasser aus. Alternativ kannst du dich in ein Café setzen oder etwas durch die Geschäfte der Innenstadt schlendern.
Ab 18:00 Uhr – Abendessen
Für den Abend würde ich wieder Bakklandet oder Midtbyen wählen.
Gerade Bakklandet gefällt mir als Abschluss besonders gut: historische Holzhäuser, Nidelva und Gamle Bybro sorgen am Abend noch einmal für eine ganz andere Atmosphäre.
Der Tagesplan auf einen Blick
Zeit | Programm |
09:00 | Nidarosdom |
10:30 | Erzbischöflicher Palast |
11:30 | Gamle Bybro & Nidelva |
12:00 | Bakklandet & Mittagessen |
13:30 | Trampe & Kristiansten |
15:00 | Torvet & Innenstadt |
16:30 | Nidelva-Spaziergang |
18:00 | Abendessen |
Mein Tipp: Pack den Tag nicht zusätzlich mit mehreren Museen voll. Nidarosdom, Bakklandet, Gamle Bybro und Kristiansten vermitteln dir an einem Tag bereits sehr unterschiedliche Seiten Trondheims.

Trondheim in 2 Tagen – der ideale Reiseplan
Zwei Tage sind für einen ersten Besuch in Trondheim ideal. Das historische Zentrum ist kompakt und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Mit einem zweiten Tag bleibt zusätzlich Zeit für Munkholmen, ein Museum oder den Trondheimfjord.
Tag 1 – Die klassischen Highlights
Den ersten Tag würde ich komplett der historischen Innenstadt widmen.
09:00 Uhr – Nidarosdom
Beginne beim Wahrzeichen Trondheims und nimm dir ausreichend Zeit für Westfassade und Innenraum.
10:30 Uhr – Erzbischöflicher Palast & Kronjuwelen
Direkt neben dem Dom kannst du anschließend den historischen Palastkomplex besuchen.
12:00 Uhr – Gamle Bybro & Bakklandet
Überquere die rote Stadtbrücke, genieße den Blick auf die Speicherhäuser und schlendere anschließend durch Bakklandet.
13:00 Uhr – Mittagspause in Bakklandet
14:30 Uhr – Trampe & Kristiansten Festung
Laufe über Brubakken hinauf zur Festung und genieße das Panorama über Trondheim.
16:00 Uhr – Torvet & Midtbyen
Zurück im Zentrum bleibt Zeit für Torvet, Stiftsgården und die Innenstadt.
Abends – Nidelva & Bakklandet
Den ersten Tag würde ich entspannt am Fluss oder in einem der Restaurants ausklingen lassen.
Tag 2 – Fjord, Museum & modernes Trondheim
Am zweiten Tag würde ich bewusst andere Seiten der Stadt zeigen.
09:30 Uhr – Rockheim
Starte im Hafenviertel Brattøra mit Rockheim, Norwegens Nationalmuseum für populäre Musik. Für den Besuch würde ich etwa 1,5–2 Stunden einplanen.
11:30 Uhr – Hafen & Ravnkloa
Spaziere anschließend durch den Hafenbereich Richtung Ravnkloa.
12:30 Uhr – Munkholmen
Bei einem Besuch im Sommer würde ich jetzt mit dem Boot nach Munkholmen fahren. Die Überfahrt dauert nur ungefähr zehn Minuten. Die Boote verkehren saisonal; 2026 läuft der reguläre Sommerbetrieb von Mai bis September.
Für Bootsfahrt, Insel und Rückfahrt würde ich ungefähr 2–3 Stunden reservieren.
Alternative außerhalb der Saison: Sverresborg, Ringve oder ein längerer Spaziergang am Nidelva.
15:30 Uhr – Solsiden
Nach der Rückkehr kannst du Richtung Solsiden laufen. Das ehemalige Hafen- und Industriegebiet ist heute ein lebendiges Viertel mit Restaurants und Cafés.
17:00 Uhr – Nidelva oder Fjord
Zum Abschluss würde ich das Programm flexibel halten:
schönes Wetter → Spaziergang am Nidelva oder Ladestien
aktiv → Kajaktour
Regen → zusätzliches Museum
entspannt → Café und Innenstadt
Trondheim bietet genau diese Kombination aus Stadt, Fjord und schnell erreichbarer Natur.
Trondheim in 2 Tagen auf einen Blick
Vormittag | Nachmittag | Abend | |
Tag 1 | Nidarosdom & Palast | Bakklandet & Kristiansten | Altstadt |
Tag 2 | Rockheim & Hafen | Munkholmen | Solsiden & Nidelva |
Mein Tipp: Bei schönem Sommerwetter würde ich Munkholmen unbedingt auf Tag 2 legen. Bei schlechtem Wetter kannst du diesen Programmpunkt problemlos gegen Rockheim, Sverresborg oder ein anderes Museum tauschen.

Trondheim in 3 Tagen – Stadt, Fjord & Natur
Mit drei Tagen in Trondheim musst du die Stadt nicht mehr im klassischen Sightseeing-Tempo erkunden. Nach den historischen Highlights und dem Trondheimfjord würde ich den dritten Tag bewusst für die Natur rund um Trondheim reservieren. Das passt besonders gut, weil Bymarka direkt außerhalb des Stadtzentrums beginnt und ganzjährig ein großes Wander- und Erholungsgebiet ist.
Tag 1 – Geschichte & Altstadt
Der erste Tag bleibt unseren wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbehalten:
09:00 – Nidarosdom
10:30 – Erzbischöflicher Palast
12:00 – Gamle Bybro & Bakklandet
13:00 – Mittagspause
14:30 – Trampe & Kristiansten Festung
16:00 – Torvet & MidtbyenAbends – Bakklandet oder Nidelva
Damit hast du am ersten Tag bereits das historische Trondheim kennengelernt.
Tag 2 – Fjord & modernes Trondheim
09:30 – Rockheim
11:30 – Hafen & Ravnkloa
12:30 – Munkholmen
15:30 – SolsidenSpäter Nachmittag – Nidelva oder Ladestien
Der Ladestien ist rund 14 Kilometer lang und führt an der Küste der Lade-Halbinsel entlang. Du musst natürlich nicht den gesamten Weg laufen – schon ein Teilstück bietet schöne Ausblicke auf den Trondheimfjord.
Tag 3 – Bymarka & Natur
Am dritten Tag würde ich die Innenstadt verlassen.
09:00 Uhr – Mit der Gråkallbanen nach Lian
Schon die Fahrt Richtung Lian ist eine schöne Abwechslung zum klassischen Stadtprogramm.
Von dort kannst du direkt zu einer Wanderung durch Bymarka starten. Das Gebiet bietet Wälder, Seen und zahlreiche Wanderwege; im Winter verwandelt es sich in ein wichtiges Langlaufgebiet.
10:00 Uhr – Wanderung in Bymarka
Je nach Kondition würde ich zwischen zwei Varianten wählen:
Entspannt: Lian → GrønliaAktiver: Gråkallen oder eine längere Tour Richtung Storheia
Für einen normalen Städtetrip gefällt mir Lian–Grønlia am besten. So bleibt der dritte Tag erholsam und wird nicht zu einer anspruchsvollen Bergtour.
14:00 Uhr – Zurück nach Trondheim
Am Nachmittag fährst du zurück ins Zentrum.
Jetzt würde ich bewusst keine weitere große Sehenswürdigkeit fest einplanen.
Stattdessen kannst du spontan entscheiden:
Sonne: Nidelva oder Ladestien
Kultur: zusätzliches Museum
Café: Bakklandet
Shopping: Midtbyen
Aktiv: Kajak oder Bootsfahrt
Trondheim eignet sich gerade deshalb gut für drei Tage, weil Stadt, Fjord und Natur sehr nah beieinanderliegen.
Trondheim in 3 Tagen auf einen Blick
Tag | Schwerpunkt | Highlights |
Tag 1 | Geschichte | Nidarosdom, Bakklandet, Kristiansten |
Tag 2 | Fjord & Stadt | Rockheim, Munkholmen, Solsiden |
Tag 3 | Natur | Gråkallbanen, Lian, Bymarka |
Mein Tipp: Bei drei Tagen würde ich nicht noch mehr Sehenswürdigkeiten in den Plan quetschen. Der große Mehrwert des dritten Tages ist gerade, Trondheim einmal hinter dir zu lassen und zu erleben, wie schnell du von einer norwegischen Großstadt mitten in Wald- und Seenlandschaften gelangst.
Bei schlechtem Wetter
Dann würde ich Tag 3 flexibel tauschen: Sverresborg, Ringve oder ein weiteres Museum statt einer längeren Bymarka-Wanderung. Die Naturtour kannst du auf den Tag mit dem besseren Wetter legen.

Trondheim mit Kindern – die besten Aktivitäten für Familien
Trondheim eignet sich sehr gut für einen Städtetrip mit Kindern. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander, es gibt große Grünflächen und mehrere Attraktionen, bei denen Kinder nicht nur zuschauen müssen.
1. Vitensenteret – Wissenschaft zum Ausprobieren
Das Vitensenteret Trondheim wäre meine erste Empfehlung mit Kindern. Das Science Center setzt auf interaktive Experimente zu Technik, Naturwissenschaften, Mathematik und dem menschlichen Körper. Dazu gehört auch ein Planetarium.
Gerade bei schlechtem Wetter ist das eine hervorragende Alternative zum klassischen Sightseeing.
Ideal für: etwa 5–14 Jahre
Zeit: 2–3 Stunden
2. Sverresborg Trøndelag Folkemuseum
Auch Sverresborg funktioniert mit Kindern deutlich besser als ein klassisches Museum.
Auf dem großen Freigelände stehen mehr als 80 historische Gebäude, sodass ihr zwischen alten Bauernhöfen, Stadthäusern und historischen Anlagen unterwegs seid.
Ideal für: Geschichte & Familien
Zeit: 2–3 Stunden
3. Pirbadet – Schwimmen mit Blick auf den Fjord
Wenn die Kinder eine Pause von Kirchen und Museen brauchen, ist Pirbadet eine gute Option.
Das große Erlebnisbad liegt direkt am Trondheimfjord und bietet unter anderem Schwimmbecken, Kinderbereiche, Rutschen und Sprungmöglichkeiten.
Ideal für: Regentage & aktive Kinder
Zeit: 2–4 Stunden
4. Ringvebukta & Ladestien
Bei schönem Sommerwetter würde ich dagegen raus an den Fjord fahren.
Ringvebukta besitzt Sandstrand, Grünflächen, Spielmöglichkeiten und Picknickbereiche. Direkt daneben verläuft der Ladestien.
So könnt ihr einen kurzen Küstenspaziergang mit einer längeren Pause am Wasser verbinden.
Ideal für: Sommer, Picknick & jüngere Kinder
5. Munkholmen – kleine Bootsfahrt
Schon die kurze Bootsfahrt nach Munkholmen macht den Ausflug für viele Kinder interessanter.
Auf der Insel könnt ihr die Festungsanlage erkunden und anschließend etwas Zeit am Wasser verbringen. Die Verbindung ist saisonal, weshalb ich Munkholmen vor allem für den Sommer empfehlen würde.
Ideal für: Bootsfahrt & kleines Abenteuer
Zeit: 2–3 Stunden
6. Bymarka & Gråkallbanen
Auch unseren Naturtag kannst du familienfreundlich gestalten.
Fahrt mit der Gråkallbanen nach Lian und unternehmt von dort nur eine kurze Wanderung. Ihr müsst mit Kindern nicht unbedingt Gråkallen oder Storheia erreichen.
Schon Straßenbahnfahrt + Wald + See + Picknick ergeben einen schönen halben Tag.
7. Nidarosdom – aber nicht zu lange
Den Nidarosdom würde ich auch mit Kindern besuchen, den Aufenthalt aber kürzer halten.
Für ältere Kinder kann besonders die Turmbesteigung mit ihren 172 Stufen interessant sein. Sie wird saisonal angeboten und hat eine Altersgrenze von 8 Jahren. (nidarosdomen.no)
Was passt zu welchem Wetter?
Wetter | Meine Empfehlung |
☀️ Sonne | Munkholmen & Ringvebukta |
🌤️ Trocken | Bymarka & Sverresborg |
🌧️ Regen | Vitensenteret & Pirbadet |
❄️ Winter | Bymarka & Indoor-Aktivitäten |
Mein Familien-Tipp
Versuche mit Kindern nicht, den normalen Erwachsenen-Tagesplan komplett abzuarbeiten. Ich würde pro Tag höchstens eine große historische Sehenswürdigkeit mit einer Familienaktivität kombinieren.
Zum Beispiel:
Nidarosdom → Bakklandet → Mittagessen → Vitensenteret
oder bei schönem Wetter:
Gamle Bybro → Bakklandet → Munkholmen → Eis/Pause am Wasser
So bleibt Trondheim auch für die Kinder ein Reiseerlebnis und wird nicht zu einem langen Besichtigungsprogramm.

Trondheim bei schlechtem Wetter – die besten Aktivitäten bei Regen
Regen gehört in Norwegen auch im Sommer dazu. Für Trondheim ist das allerdings kein großes Problem: Die Stadt bietet mehrere Museen, historische Innenräume und Familienattraktionen, sodass du deinen Tagesplan relativ einfach anpassen kannst.
1. Nidarosdom
Der Nidarosdom ist auch bei Regen meine erste Empfehlung. Statt nur kurz hineinzugehen, kannst du dir jetzt mehr Zeit für den Innenraum nehmen und den Besuch mit dem benachbarten Erzbischöflichen Palast verbinden.
Zeit: etwa 1–2 Stunden
Ideal für: Geschichte & Architektur
2. Rockheim
Bei richtig schlechtem Wetter würde ich Rockheim weit oben auf die Liste setzen. Norwegens Nationalmuseum für populäre Musik arbeitet mit interaktiven und audiovisuellen Ausstellungen und eignet sich dadurch auch für Besucher, die normalerweise nicht stundenlang durch klassische Museen laufen möchten.
Zeit: etwa 1,5–2 Stunden
Ideal für: Musik, Kultur & Familien
3. Vitensenteret
Besonders mit Kindern ist das Vitensenteret eine der besten Schlechtwetter-Optionen.
Hier stehen interaktive Experimente und eigenes Ausprobieren im Mittelpunkt. Zum Science Center gehört außerdem ein Planetarium.
Zeit: etwa 2–3 Stunden
Ideal für: Familien
4. Pirbadet
Wenn es draußen den ganzen Tag regnet, kannst du das Sightseeing auch komplett unterbrechen.
Das große Pirbadet liegt direkt am Trondheimfjord und bietet Schwimmbecken, Kinderbereiche und verschiedene Wasseraktivitäten.
Zeit: 2–4 Stunden
Ideal für: Familien & Entspannung
5. Erzbischöflicher Palast & Kronjuwelen
Direkt neben dem Nidarosdom kannst du anschließend die norwegischen Kronjuwelen und das Museum im Erkebispegården besuchen.
Gerade diese Kombination eignet sich hervorragend für einen Regentag:
Nidarosdom → Erkebispegården → Kronjuwelen
Du kannst damit mehrere Stunden verbringen, ohne größere Wege durch die Stadt zurücklegen zu müssen.
6. Ringve Musikkmuseum
Auch Ringve ist eine gute Alternative. Das norwegische Nationalmuseum für Musik besitzt eine große Sammlung historischer Musikinstrumente und befindet sich auf einem ehemaligen Gutshof.
Bei trockenem Wetter kannst du den Besuch zusätzlich mit dem Botanischen Garten kombinieren.
Mein perfekter Regentag
Zeit | Programm |
09:30 | Nidarosdom |
11:00 | Kronjuwelen & Erkebispegården |
13:00 | Mittagessen |
14:00 | Rockheim |
16:00 | Café / Innenstadt |
Abends | Restaurant in Bakklandet oder Solsiden |
Mit Kindern
Dann würde ich den Tag noch stärker vereinfachen:
Vormittag → VitensenteretMittag → Essen im ZentrumNachmittag → Pirbadet
Damit musst du einen Regentag nicht mit mehreren Museen füllen.
Mein Tipp: Schau dir die Wettervorhersage bereits am Vorabend an und verschiebe Munkholmen, Ladestien und Bymarka auf den trockensten Tag. Nidarosdom, Rockheim und die anderen Indoor-Aktivitäten kannst du problemlos auf Regentage legen.

Anreise nach Trondheim & unterwegs vor Ort
Trondheim ist für eine Norwegen-Rundreise ausgesprochen praktisch gelegen. Du kannst die Stadt mit Auto, Bahn oder Flugzeug erreichen und brauchst vor Ort für die meisten Sehenswürdigkeiten kein eigenes Fahrzeug.
Mit dem Flugzeug nach Trondheim
Der internationale Flughafen Trondheim-Værnes (TRD) liegt außerhalb der Stadt bei Stjørdal.
Für die Fahrt ins Zentrum hast du mehrere Möglichkeiten:
Zug: Für mich eine der praktischsten Varianten. Die Fahrt vom Flughafen bis Trondheim dauert ungefähr 35 Minuten.
Værnesekspressen: Direkter Flughafenbus zwischen Værnes und Trondheim.
AtB-Bus: Auch die öffentlichen Linien 70, 311 und 430 bedienen den Flughafen. Die Haltestelle liegt etwa vier Gehminuten vom Terminal entfernt. AtB weist allerdings darauf hin, dass in den normalen Linienbussen nur begrenzter Platz für Gepäck vorhanden ist.
Mietwagen: Mietwagen in Norwegen findet ihr hier auf Check24!*
Mein Tipp: Mit größerem Gepäck würde ich Zug oder Flughafenbus nehmen. Der Zug ist besonders praktisch, wenn deine Unterkunft in der Nähe von Trondheim S liegt.
Mit dem Zug nach Trondheim
Trondheim ist einer der wichtigsten Bahnknotenpunkte Mittelnorwegens.
Für unsere Norwegen-Rundreise sind vor allem zwei Verbindungen interessant:
Rørosbanen: Trondheim → Røros → Hamar
Nordlandsbanen: Trondheim → Bodø
Damit kannst du Trondheim hervorragend ohne Auto mit Røros oder einer Weiterreise nach Nordnorwegen verbinden.
Mit dem Auto
Für einen Roadtrip ist Trondheim ebenfalls eine sehr gute Zwischenstation.
Aus südlicher Richtung kommst du häufig über die E6 in die Region. Wenn deine Reise anschließend weiter Richtung Norden geht, führt die E6 weiter durch Trøndelag.
Für deine Route durch Westnorwegen kann Trondheim außerdem eine sinnvolle Verbindung zwischen Ålesund/Kristiansund und den nördlicheren Regionen darstellen.
Brauche ich in Trondheim ein Auto?
Nein – für die eigentliche Stadtbesichtigung würde ich das Auto sogar stehen lassen.
Nidarosdom, Gamle Bybro, Bakklandet, Torvet und große Teile von Midtbyen liegen relativ nah beieinander.
Das Auto brauchst du hauptsächlich für:
Ausflüge ins Umland · Weiterreise · abgelegenere Naturziele
Bus & Straßenbahn
Der öffentliche Nahverkehr wird von AtB organisiert.
Besonders praktisch für unseren Reiseguide ist die Linie 9 – Gråkallbanen, die zwischen Ila und Lian fährt. Genau diese Verbindung kannst du für unseren Wanderausflug in die Bymarka nutzen.
Tickets kannst du über die AtB-App kaufen. Ein Einzelticket innerhalb einer Zone ist grundsätzlich 90 Minuten gültig; für Besucher gibt es unter anderem auch 24-Stunden-Tickets.
AtB – Fahrpläne und Reiseplaner
Zu Fuß durch Trondheim
Für mich ist zu Fuß die beste Art, Trondheim kennenzulernen.
Eine ideale Route ist:
Nidarosdom → Gamle Bybro → Bakklandet → Kristiansten → Solsiden → Midtbyen
Für weiter entfernte Ziele wie Bymarka, Lade oder Sverresborg kannst du anschließend Bus oder Straßenbahn nutzen.
Mit dem Boot weiterreisen
Interessant für deine Rundreise: Von Trondheim bestehen auch Expressboot-Verbindungen entlang der Küste.
Die Linien 800/805 verbinden Trondheim unter anderem mit Brekstad, Hitra und Kristiansund.
Das ist eine interessante Alternative, wenn du deine Reise entlang der Küste fortsetzen möchtest.
Meine Empfehlung
Situation | Beste Option |
Flughafen → Zentrum | Zug |
Innenstadt | zu Fuß |
Bymarka | Gråkallbanen |
Lade/Ladestien | Bus |
Norwegen-Rundreise | Auto oder Bahn |
Richtung Kristiansund | Auto oder Expressboot |
Mein Tipp: Wenn du mit dem Auto nach Trondheim kommst, würde ich eine Unterkunft mit Parkmöglichkeit wählen und das Fahrzeug während der Stadtbesichtigung möglichst stehen lassen. Dadurch sparst du dir unnötigen Stadtverkehr und kannst den kompakten historischen Kern wesentlich entspannter erkunden.

Übernachten in Trondheim – die besten Viertel
Für einen ersten Aufenthalt würde ich in Trondheim möglichst zentral übernachten. Die großen Vorteile der Stadt sind die kurzen Wege: Nidarosdom, Nidelva, Bakklandet und viele Restaurants lassen sich dann bequem zu Fuß erreichen. Für Erstbesucher ist Midtbyen deshalb meine klare Empfehlung.
1. Midtbyen – meine Empfehlung für den ersten Besuch
Midtbyen ist die beste Allround-Lage. Du wohnst mitten im historischen Zentrum und erreichst Nidarosdom, Torvet, Nidelva und Gamle Bybro bequem zu Fuß.
Ideal für: erster Besuch, Sightseeing & kurze Aufenthalte
Eine sehr zentrale Option ist beispielsweise das Britannia Hotel. Deutlich einfacher und ebenfalls zentral liegt das Quality Hotel Augustin.
Vorteile: kurze Wege, viele Restaurants, gute VerkehrsanbindungNachteil: zentrale Hotels können teurer sein und Parken ist weniger komfortabel.
2. Bakklandet – für Atmosphäre
Wenn dir die Atmosphäre wichtiger ist als die absolut praktischste Lage, gefällt mir Bakklandet besonders gut.
Du wohnst zwischen historischen Holzhäusern, Cafés und dem Nidelva und kannst über die Gamle Bybro innerhalb weniger Minuten nach Midtbyen laufen. Das Viertel ist zudem für seinen geschützten Holzhausbestand bekannt.
Eine passende Unterkunft ist das direkt am Fluss gelegene Scandic Bakklandet.
Ideal für: Paare, Atmosphäre & längere Aufenthalte
3. Solsiden – Restaurants & modernes Trondheim
Solsiden beziehungsweise Nedre Elvehavn würde ich wählen, wenn Restaurants, Cafés und ein lebendiger Abend wichtiger sind.
Das ehemalige Werftgebiet wurde zu einem modernen Stadtviertel entwickelt; entlang des Wassers konzentrieren sich zahlreiche gastronomische Angebote.
Direkt im Viertel liegt das Scandic Solsiden.
Ideal für: Restaurants, Abendleben & modernes Stadtgefühl
4. Brattøra – perfekt für Bahnreisende
Wenn du mit dem Zug ankommst oder früh weiterreisen möchtest, ist Brattøra besonders praktisch. Der Bereich liegt am Trondheimfjord unmittelbar beim Hauptbahnhof und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Bahn, Bus und Schnellboote.
Eine interessante Option direkt am Wasser ist das Clarion Hotel Trondheim.
Ideal für: Bahnreisende, Rundreisen & kurze Zwischenstopps
Welches Viertel würde ich wählen?
Reisetyp | Meine Empfehlung |
Erster Besuch | ⭐⭐⭐⭐⭐ Midtbyen |
Romantisch & historisch | ⭐⭐⭐⭐⭐ Bakklandet |
Restaurants & Abendleben | ⭐⭐⭐⭐ Solsiden |
Bahn & Weiterreise | ⭐⭐⭐⭐⭐ Brattøra |
Ohne Auto | ⭐⭐⭐⭐⭐ Midtbyen |
Mein Tipp: Für unseren Reiseplan mit Nidarosdom, Bakklandet, Gamle Bybro und Kristiansten würde ich persönlich Midtbyen oder Bakklandet wählen. Dann kannst du einen Großteil des Trondheim-Aufenthalts komplett zu Fuß erledigen.
Buchungs-Tipp
Trondheim ist besonders im Sommer und rund um größere Veranstaltungen gut besucht. Wenn deine Reisedaten bereits feststehen, würde ich die Unterkunft frühzeitig reservieren. Besonders praktisch sind Hotels in Midtbyen oder Bakklandet, da du von dort viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichst.
→ Hotels & Unterkünfte in Trondheim ansehen

Essen in Trondheim – Spezialitäten & Restauranttipps
Trondheim ist kulinarisch deutlich interessanter, als man bei einem klassischen Norwegen-Städtetrip vielleicht erwartet. Die Stadt profitiert von Produkten aus ganz Trøndelag: Fisch und Meeresfrüchte von der Küste, Wild und Fleisch aus dem Hinterland sowie Käse, Gemüse und andere regionale Erzeugnisse.
Für deinen Reiseguide würde ich deshalb nicht nur Restaurants nennen, sondern zuerst zeigen, was man in Trondheim überhaupt probieren sollte.
Was solltest du in Trondheim probieren?
Typisch für Trondheim und Trøndelag sind vor allem regionale Zutaten. Interessant sind:
Fisch & Meeresfrüchte – besonders von der Trøndelag-Küste
Wild & Rentier – häufig modern interpretiert
Lamm – wichtiger Bestandteil der regionalen Küche
Lokaler Käse – Trøndelag besitzt zahlreiche kleine Produzenten
Beeren & Pilze – häufig Bestandteil saisonaler Gerichte
Norwegische Hausmannskost – beispielsweise Fischsuppe und traditionelle Fleischgerichte
Gerade bei moderner Trøndelag-Küche geht es weniger um ein einzelnes „Trondheim-Gericht“, sondern um lokale und saisonale Zutaten aus Fjord, Küste und Bergregionen.
Meine Restauranttipps für Trondheim
1. Baklandet Skydsstation – historische Atmosphäre
Wenn du nach dem Spaziergang über Gamle Bybro eine gemütliche Pause suchst, ist das eine interessante Adresse für norwegische Küche in historischem Ambiente.
Ideal für: norwegische Atmosphäre & Bakklandet
2. Troll Restaurant – moderne norwegische Küche
Eine weitere interessante Adresse ist Troll am Hafen. Hier steht moderne Küche mit norwegischem Einschlag im Mittelpunkt.
Das Restaurant eignet sich besonders, wenn du norwegische Zutaten etwas moderner interpretiert probieren möchtest.
Ideal für: modernes norwegisches Abendessen
3. Restaurant Two Rooms and Kitchen – etwas Besonderes am Abend
Das Restaurant To Rom og Kjøkken ist eine gute Wahl für einen etwas anspruchsvolleren Abend und liegt gleichzeitig sehr zentral.
Ideal für: Paare & besonderes Abendessen
4. Fagn – Fine Dining
Wenn Essen selbst zu einem wichtigen Bestandteil deiner Trondheim-Reise werden soll, ist Fagn eine der bekanntesten Gourmetadressen der Stadt.
Ideal für: Foodies & besonderes Reiseerlebnis
und keine Preise nennen, da sich Menüs und Kosten ändern können.
5. Speilsalen – Gourmet-Erlebnis im Britannia
Noch exklusiver ist Speilsalen im Britannia Hotel.
Das ist keine Empfehlung für ein normales Abendessen während eines günstigen Roadtrips, sondern für Besucher, die bewusst einen Fine-Dining-Abend in Trondheim einplanen möchten.
Ideal für: besonderer Anlass & Gourmetreise
Wo kannst du in Trondheim gut essen?
Auch ohne konkretes Restaurant kannst du dich gut an den Stadtvierteln orientieren.
Bakklandet würde ich für gemütliche Cafés und historische Atmosphäre wählen.
Solsiden eignet sich besonders, wenn du abends mehrere Restaurants und Bars in direkter Umgebung haben möchtest. Das Viertel am Wasser ist einer der lebendigeren Bereiche Trondheims.
Midtbyen bietet die größte Auswahl und ist praktisch, wenn du während des Sightseeings spontan essen möchtest.
Günstiger essen in Trondheim
Norwegen ist teuer – deshalb muss nicht jede Mahlzeit ein Restaurantbesuch sein.
Für einen günstigeren Reisetag würde ich beispielsweise Mittagsangebote, Bäckereien, Cafés oder einen Supermarkt nutzen und das größere Restaurantessen auf den Abend legen.
Eine interessante pflanzliche und vergleichsweise unkomplizierte Adresse im Zentrum ist außerdem Mat fra Hagen Midtbyen.
Mein Tipp
Plane in Trondheim zumindest einen Abend für regionale Küche ein. Nach unserem Tagesprogramm würde ich dafür besonders Bakklandet oder Midtbyen wählen. Gerade Trondheim ist eine Stadt, in der sich ein gutes Abendessen stärker lohnt als in vielen kleineren Stationen einer Norwegen-Rundreise.

Beste Reisezeit für Trondheim & praktische Tipps
Trondheim kannst du grundsätzlich das ganze Jahr über besuchen. Für einen klassischen Städtetrip oder eine Norwegen-Rundreise würde ich allerdings die Monate Mai bis September bevorzugen. Dann sind die Tage lang und Ausflüge nach Munkholmen, Wanderungen in der Bymarka und Spaziergänge am Trondheimfjord lassen sich besonders gut mit dem Sightseeing kombinieren.
Mai bis Juni – lange Tage & Vorsaison
Der späte Frühling ist für Trondheim eine interessante Reisezeit. Die Natur wird wieder grün und die Tage werden schnell länger.
Rund um die Sommersonnenwende wird es nachts nur sehr kurz beziehungsweise kaum vollständig dunkel. Trondheim liegt allerdings südlich des Polarkreises, weshalb du hier keine echte Mitternachtssonne hast.
Ideal für: Städtereise, Wandern & lange Tage
Juli bis August – meine Empfehlung für den ersten Besuch
Für den klassischen Trondheim-Urlaub finde ich Juli und August besonders unkompliziert.
Jetzt kannst du Stadt, Fjord und Natur optimal miteinander kombinieren. Die saisonalen Bootsverbindungen nach Munkholmen verkehren und auch für Bymarka und Ladestien sind die Bedingungen häufig gut.
Allerdings solltest du selbst im Hochsommer mit wechselhaftem Wetter rechnen.
Ideal für: erster Besuch, Familien & Rundreise
Mein Buch findet ihr hier auf Amazon:
September – ruhiger & herbstlicher
Im September werden die Tage bereits deutlich kürzer, dafür ist die Stadt meist ruhiger.
Gerade die Wälder rund um Trondheim können jetzt sehr schön sein. Für Wanderungen solltest du allerdings flexibler planen und wärmere Kleidung mitnehmen.
Ideal für: Ruhe, Stadt & Herbstlandschaft
Dezember bis März – Trondheim im Winter
Auch im Winter hat Trondheim seinen Reiz.
Schnee ist möglich und besonders die Bymarka wird dann zu einem wichtigen Wintersportgebiet mit zahlreichen Langlaufloipen. Gleichzeitig sind die Tage deutlich kürzer und einige sommerliche Aktivitäten wie Munkholmen fallen weg. (visitnorway.com)
Ideal für: Winteratmosphäre, Langlauf & Museen
Meine Reisezeit-Empfehlung
Zeitraum | Empfehlung | Ideal für |
Mai–Juni | ⭐⭐⭐⭐⭐ | lange Tage & weniger Andrang |
Juli–August | ⭐⭐⭐⭐⭐ | erster Besuch & Rundreise |
September | ⭐⭐⭐⭐ | Herbst & Ruhe |
Oktober–November | ⭐⭐⭐ | Stadt & Museen |
Dezember–März | ⭐⭐⭐⭐ | Winter & Langlauf |
April | ⭐⭐⭐ | Übergangszeit |
Mehr Infos über die beste Reisezeit für Trondheim bekommt ihr auf optimalereisezeit.de!
Was solltest du einpacken?
Auch im Sommer würde ich nach dem Zwiebelprinzip packen.
In den Koffer beziehungsweise Rucksack gehören:
leichte Regenjacke · warmer Pullover/Fleece · bequeme Schuhe · kleine Tagesrucksack · Sonnenschutz
Wenn du in der Bymarka wandern möchtest, würde ich zusätzlich vernünftige Wanderschuhe einpacken.
Im Winter brauchst du dagegen warme, winddichte Kleidung und Schuhe mit gutem Profil.
Bezahlen
Norwegen verwendet die Norwegische Krone (NOK).
Kartenzahlung ist in Trondheim sehr weit verbreitet. Für einen normalen Städtetrip kannst du praktisch fast alles mit Karte oder Smartphone bezahlen. Keine Kreditkarte? Dann schaut mal hier auf Tarifcheck vorbei!*
Sprache
Mit Englisch kommst du in Trondheim problemlos zurecht. In Hotels, Restaurants, Museen und touristischen Einrichtungen ist die Verständigung normalerweise sehr unkompliziert.
Trinkwasser
Leitungswasser kannst du in Trondheim grundsätzlich trinken. Für den Städtetrip würde ich deshalb eine wiederbefüllbare Trinkflasche mitnehmen.
Sicherheit
Trondheim ist grundsätzlich ein unkompliziertes Reiseziel. Wie in jeder Stadt solltest du an stark frequentierten Orten trotzdem auf Wertsachen achten.
Gerade bei Wanderungen in der Bymarka ist das Wetter oft wichtiger als klassische Großstadtrisiken: Wettervorhersage prüfen, passende Kleidung mitnehmen und längere Touren nicht unterschätzen. Weitere Infos bekommt ihr HIER auf meiner Infoseite über Kriminalität nach Ländern.
Wie viele Tage brauchst du?
Meine Empfehlung bleibt:
1 Tag: wichtigste Sehenswürdigkeiten
2 Tage: ideal für den ersten Besuch
3 Tage: zusätzlich Fjord & Bymarka
Mein Tipp: Für eine größere Norwegen-Rundreise würde ich zwei Übernachtungen in Trondheim einplanen. Hast du drei Nächte zur Verfügung, kannst du einen kompletten Naturtag hinzufügen, ohne beim Sightseeing Abstriche machen zu müssen.

Mein persönliches Fazit – lohnt sich Trondheim?
Trondheim gehört für mich zu den Städten, die man bei einer Norwegen-Rundreise nicht nur als Zwischenstopp betrachten sollte. Die Stadt ist groß genug für mehrere abwechslungsreiche Tage, gleichzeitig aber kompakt genug, um viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß zu entdecken.
Besonders gefällt mir die Mischung aus mehr als 1.000 Jahren Geschichte und einer jungen, lebendigen Stadt. Rund um den Nidarosdom spürst du die historische Bedeutung Trondheims, während Bakklandet, Solsiden und die Universität eine völlig andere Seite der Stadt zeigen.
Meine drei Highlights in Trondheim
1. Nidarosdom
Für mich ist der Nidarosdom die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt. Schon die monumentale Westfassade ist beeindruckend, aber auch der Innenraum und die Geschichte rund um Olav den Heiligen machen einen Besuch besonders.
2. Bakklandet & Gamle Bybro
Dieser Bereich vermittelt ein völlig anderes Trondheim. Die farbigen Holzhäuser, kleinen Cafés, die rote Gamle Bybro und die historischen Speicherhäuser am Nidelva gehören für mich zu den schönsten Stadtbildern in Norwegen.
3. Kristiansten Festung
Die Festung selbst ist interessant, mein Hauptgrund für den Besuch ist aber die Aussicht. Nach dem Spaziergang durch Bakklandet kannst du direkt hinauflaufen und bekommst oben einen schönen Überblick über Trondheim.
Wie lange würde ich bleiben?
Für einen ersten Besuch halte ich zwei Tage für ideal.
An einem Tag kannst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sehen, musst dein Programm aber relativ kompakt halten. Mit zwei Tagen bleibt zusätzlich Zeit für Munkholmen, Rockheim oder einen längeren Spaziergang am Trondheimfjord.
Bei drei Tagen würde ich den zusätzlichen Tag nicht mit weiteren Museen füllen, sondern hinaus in die Bymarka fahren.
Gehört Trondheim auf eine Norwegen-Rundreise?
Ja – besonders wenn deine Route durch Mittelnorwegen führt.
Trondheim lässt sich sehr gut mit Røros verbinden und ist gleichzeitig ein sinnvoller Ausgangspunkt für die Weiterreise Richtung Nordnorwegen oder entlang der Küste.
Mein Fazit: Trondheim verbindet genau das, was ich an norwegischen Städten besonders interessant finde: Geschichte, Wasser, farbenfrohe Holzarchitektur und schnell erreichbare Natur.
Wenn du nur wegen des Nidarosdoms kommst, verpasst du deshalb einen großen Teil der Stadt. Nimm dir zumindest Zeit für Bakklandet, Nidelva und Kristiansten – und wenn es deine Route erlaubt, bleib zwei Nächte.

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FAQ Trondheim – häufige Fragen & Antworten
1. Lohnt sich Trondheim?
Ja. Trondheim verbindet Nidarosdom, historische Holzarchitektur, Nidelva und Trondheimfjord mit einer lebendigen Studentenstadt und schnell erreichbarer Natur. Besonders für Kultur, Geschichte und einen Zwischenstopp auf einer Norwegen-Rundreise lohnt sich die Stadt.
2. Wie viele Tage sollte man für Trondheim einplanen?
Für den ersten Besuch würde ich zwei Tage empfehlen. Damit kannst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten entspannt besichtigen und zusätzlich Munkholmen, ein Museum oder den Trondheimfjord erleben.
3. Reicht ein Tag für Trondheim?
Ja. An einem Tag kannst du Nidarosdom, Gamle Bybro, Bakklandet, Nidelva und Kristiansten Festung miteinander verbinden. Für Museen und größere Ausflüge bleibt dann allerdings wenig Zeit.
4. Was muss man in Trondheim unbedingt gesehen haben?
Meine wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind Nidarosdom, Bakklandet, Gamle Bybro, die Speicherhäuser am Nidelva und Kristiansten Festung. Bei mehr Zeit würde ich Munkholmen und mindestens ein Museum ergänzen.
5. Was ist die bekannteste Sehenswürdigkeit Trondheims?
Der Nidarosdom ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Kathedrale wurde über der Grabstätte von Olav dem Heiligen errichtet und entwickelte sich zu einem bedeutenden Pilgerziel.
6. Kostet der Nidarosdom Eintritt?
Für die touristische Besichtigung des Doms wird grundsätzlich Eintritt erhoben; Gottesdienste sind davon zu unterscheiden. Preise und Öffnungszeiten können sich ändern, weshalb du sie vor deinem Besuch auf der offiziellen Seite kontrollieren solltest.
7. Kann man auf den Nidarosdom steigen?
Im Sommer werden Turmführungen angeboten. Dabei führen 172 Stufen durch teilweise enge und steile Bereiche hinauf zum zentralen Turm. Für die Turmtour gilt eine Altersgrenze von 8 Jahren.
8. Was ist Bakklandet?
Bakklandet ist das historische Viertel auf der östlichen Seite des Nidelva. Bekannt ist es vor allem für farbige Holzhäuser, Cafés, Kopfsteinpflaster und die Gamle Bybro.
9. Wo stehen die bunten Häuser in Trondheim?
Besonders charakteristisch sind die historischen Speicherhäuser entlang des Nidelva sowie die Holzhäuser in Bakklandet. Einen der schönsten Ausblicke auf die Speicherhäuser bekommst du von der Gamle Bybro.
10. Was ist die Gamle Bybro?
Die Gamle Bybro ist die historische rote Stadtbrücke über den Nidelva. Eine erste Brücke entstand hier 1681; die heutige Brückenkonstruktion stammt im Wesentlichen aus dem 19. Jahrhundert.
11. Lohnt sich die Kristiansten Festung?
Ja. Besonders wegen der Aussicht über Trondheim würde ich die Festung einplanen. Sie lässt sich außerdem sehr gut zu Fuß mit Bakklandet und dem Trampe-Fahrradlift verbinden.
12. Lohnt sich Munkholmen?
Im Sommer ja. Schon die kurze Bootsfahrt über den Trondheimfjord macht den Ausflug interessant. Auf der Insel kannst du die historische Festungsanlage erkunden und Trondheim vom Wasser aus betrachten.
13. Wann ist die beste Reisezeit für Trondheim?
Für einen ersten Besuch würde ich Mai bis September empfehlen. Die langen Tage eignen sich besonders für Sightseeing, Munkholmen, Ladestien und Wanderungen in der Bymarka.
14. Hat Trondheim Mitternachtssonne?
Nein. Trondheim liegt südlich des Polarkreises und hat deshalb keine echte Mitternachtssonne. Rund um die Sommersonnenwende sind die Nächte allerdings sehr hell und die Tage ausgesprochen lang.
15. Lohnt sich Trondheim im Winter?
Ja, wenn du eine ruhigere Städtereise mit Winteratmosphäre suchst. Besonders die Bymarka ist im Winter interessant und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Langlaufen. Einige klassische Sommeraktivitäten wie Munkholmen stehen dagegen nicht zur Verfügung.
16. Ist Trondheim für Kinder geeignet?
Ja. Besonders Vitensenteret, Pirbadet, Sverresborg, Munkholmen, Bymarka und Ringvebukta eignen sich für Familien. Den normalen Sightseeing-Plan würde ich mit Kindern allerdings etwas reduzieren.
17. Was kann man in Trondheim bei Regen machen?
Meine Empfehlungen sind Nidarosdom, Erkebispegården, Rockheim, Vitensenteret, Ringve und Pirbadet. Dadurch kannst du auch einen kompletten Regentag sinnvoll gestalten.
18. Kann man in Trondheim wandern?
Ja. Das große Naherholungsgebiet Bymarka liegt direkt westlich der Stadt. Dort findest du zahlreiche Wanderwege, Seen und Aussichtspunkte wie Gråkallen und Storheia.
19. Braucht man in Trondheim ein Auto?
Für die Stadt selbst nein. Nidarosdom, Midtbyen, Gamle Bybro und Bakklandet kannst du sehr gut zu Fuß erkunden. Für weiter entfernte Ziele stehen Busse und die Gråkallbanen zur Verfügung.
20. Wie kommt man vom Flughafen Trondheim ins Zentrum?
Vom Flughafen Trondheim-Værnes kannst du unter anderem mit Zug, Flughafenbus oder öffentlichen AtB-Bussen ins Zentrum fahren. Die Zugfahrt dauert ungefähr 35 Minuten. (avinor.no)
21. Kann man mit dem Zug nach Trondheim fahren?
Ja. Trondheim ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt. Besonders interessant sind die Rørosbanen Richtung Røros/Hamar und die Nordlandsbanen Richtung Bodø.
22. Wie weit ist Røros von Trondheim entfernt?
Mit Auto oder Bahn solltest du ungefähr 2 bis 2,5 Stunden einplanen. Deshalb lassen sich Trondheim und Røros hervorragend auf einer Rundreise miteinander kombinieren.
23. Kann man Trondheim zu Fuß erkunden?
Sehr gut. Gerade das historische Zentrum ist kompakt. Eine meiner Lieblingsrouten wäre:
Nidarosdom → Gamle Bybro → Bakklandet → Kristiansten → Solsiden → Midtbyen
24. Welche Ausflüge lohnen sich ab Trondheim?
Besonders interessant finde ich Stiklestad, Tautra und Inderøy. Røros sowie Hitra und Frøya würde ich dagegen eher als nächste Station einer Rundreise einplanen.
25. Ist Trondheim oder Bergen schöner?
Das hängt stark von deiner Reise ab. Bergen punktet für mich stärker mit Fjordnähe und spektakulärer Landschaft, Trondheim dagegen mit Nidarosdom, norwegischer Geschichte, Bakklandet und einer ruhigeren Stadtatmosphäre.
Wenn du genügend Zeit hast, würde ich beide besuchen – sie zeigen zwei sehr unterschiedliche Seiten Norwegens.



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